Hamburg, den 22.03.2005
90 Prozent aller Organentnahmen sind innerhalb von 24 Stunden und über 80 Prozent innerhalb von 18 Stunden nach dem Abschluss der Hirntoddiagnostik erfolgt. Falls keine schriftliche Erklärung des „Organspenders“ vorliegt, „müssen“ Angehörige entscheiden, ob eine „Organentnahme“ stattfindet oder nicht, obwohl sie sich in einer Ausnahme- und Schocksituation befinden. Um in dieser kurzen Zeitspanne eine Einwilligung von Angehörigen zu erhalten, wird immer häufiger speziell geschultes Personal eingesetzt, das mit entsprechenden …
Der Zeitrahmen in der Organspende zeigt, dass Angehörigengespräche unter einem enormen Zeitdruck erfolgen. Sie werden nicht im Sinne der „Organspender“ oder der Angehörigen sondern ausschließlich im Hinblick auf potentielle Organempfänger geführt.
Hamburg, den 17.03.2005
Im Jahresbericht der DSO 2003 über die Tätigkeiten der einzelnen Transplantationszentren bzw. „Organspenderegionen“ veröffentlicht die DSO u.a. den „Zeitlichen Rahmen der Organspende“. Gemeint ist die Zeit von der Hirntodfeststellung bis zum Ende der Organentnahme. Dieser Zeitrahmen …
Information zur Anhörung der Enquete-Kommission 'Ethik und Recht der modernen Medizin' zum Thema "Organisation der postmortalen Organspende in Deutschland" am 14.03.2005
Hamburg, den 09.03.2005
Pharmakonzernen finanzieren und/oder unterstützen themenzentrierte Fortbildungen, um Angehörige von „Potentiellen Organspendern“ zu einer Organentnahme zu „überreden“.
Das European Donor Hospital Education Programm (EDHEP) wurde 1991 von der Stiftung Eurotransplant International Foundation (Leiden/Niederlande) initiiert und in niederländisch-britischer …
Information zur Anhörung der Enquete-Kommission 'Ethik und Recht der modernen Medizin' zum Thema "Organisation der postmortalen Organspende in Deutschland" am 14.03.2005
Hamburg, den 06.03.2005
Deutsche Stiftung Organspende (DSO) tritt dafür ein, Intensivpatienten nach Hirnschädigungen nicht vor dem Eintreten des „Hirntodes“ sterben zu lassen, damit sie als „Potentielle Organspender“ in Betracht kommen.
Als „Potentielle Organspender“ bezeichnet die Deutsche Stiftung Organspende (DSO) „Hirntote“ „bei denen der Hirntod nach den Richtlinien der …
Information zur Anhörung der Enquete-Kommission 'Ethik und Recht der modernen Medizin' zum Thema "Organisation der postmortalen Organspende in Deutschland" am 14.03.2005
Hamburg, den 06.03.2005
Kritik an der Öffentlichkeitsarbeit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zum Thema Organspende.
Dr. Heide Hollmer ist am Herzen transplantiert und allein verantwortlich für die Literaturempfehlungen zum Thema „Hirntod, Organspende und Organtransplantation“ der BZgA. Ihr Leben kann jederzeit wieder von der Spendebereitschaft der Bürger abhängen. …
Information zur Anhörung der Enquete-Kommission 'Ethik und Recht der modernen Medizin' zum Thema "Organisation der postmortalen Organspende in Deutschland" am 14.03.2005
Hamburg, den 06.03.2005
Kritik an der Aufklärung der potentiellen Organ- bzw. Lebendspender
Komplikationen einer Lebendorganspende werden von den Transplantationszentren nicht an die Deutsche Stiftung Organspende (DSO) gemeldet, obwohl dies in einem Vertrag vereinbart wurde. Daten über Komplikations- und Todesraten für die Lebendorganspende liegen der DSO nicht vor (siehe unten). …