Zum aktuellen Beschluss des Bundesrates zur gesetzlichen Regelung der Patientenverfügung:
Deutsche Stiftung Organtransplantation appelliert:
In jeder Patientenverfügung auch Organspende berücksichtigen
Frankfurt am Main, 10. Juli 2009. In einer gesetzlich abgesicherten Patientenverfügung sollte nach Ansicht der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) auch die Entscheidung über eine mögliche Organspende geregelt werden.
„Wer in einer Patientenverfügung seinen Willen dazu formuliert, in welchen Situationen das eigene Leben im Falle einer …
Startschuss der Radtour „pro Organspende 2009“
Dresden, 12.06.09. Die Altmark Klinikum gGmbH Krankenhaus Salzwedel, das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden und die Klinikum Meiningen GmbH sind die diesjährigen Preisträger der Auszeichnung für herausragende Leistungen im Bereich der Organspende in 2008. Die zuständigen Ministerien aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen würdigten zusammen mit der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) die Arbeit der drei Kliniken im Rahmen einer Festveranstaltung in Dresden. Im Anschluss an die …
Der Zeitrahmen in der Organspende zeigt, dass Angehörigengespräche unter einem enormen Zeitdruck erfolgen. Sie werden nicht im Sinne der „Organspender“ oder der Angehörigen sondern ausschließlich im Hinblick auf potentielle Organempfänger geführt.
Laut Angaben der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) haben 1.198 Menschen im Jahr 2008 Organe „nach ihrem Tod gespendet“. Lediglich in 6,3% der Fälle lag der Zustimmung ein schriftlicher Wille des „Organspenders“ zugrunde. Demnach haben in 93.7% der Fälle die Angehörigen entschieden. Laut Jahresbericht …
Aus Anlass des „Tages der Organspende“ am 6. Juni stellt der Verein KAO-Kritische Aufklärung über Organtransplantation e.V. fest:
Nach wie vor wird statt sachlicher Aufklärung in der Öffentlichkeit fast ausschließlich Werbung für Organspende betrieben. Insbesondere fehlen Informationen über den sogenannten Hirntod, die transplantablen Organe und Gewebe und die rechtlichen Regelungen, die bei der „Organspende“ gelten:
Patienten werden für tot erklärt und als Leiche definiert, wenn bei ihnen ein unumkehrbares Hirnversagen festgestellt wird. Sie …
Die Mitglieder des Bundesverbandes Niere e.V. (BN e.V.) werden am Samstag, dem 6. Juni 2009, bundesweit in vielen Städten mit Informationsständen und Aktionen zum
Tag der Organspende 2009
die Menschen zu Transplantation und zur Organspende aufklären und informieren.
Der Rückgang der Organspendezahlen im Jahr 2008 ist nicht hinzunehmen und der Ruf nach Reformen ist laut. Der Vorsitzende des Bundesverband Niere e.V., Peter Gilmer, fordert, dass die Organisation der Organentnahme verbessert wird. Dies könnte mit 5 Schritten erfolgen:
1. Die …
„Organspende – ein JA zum Leben“
Frankfurt am Main, 14. Mai 2009. In ganz Deutschland machen sich Menschen an 365 Tagen im Jahr für die Organspende stark, klären auf und informieren. Doch nur an einem Tag steht die Organspende bundesweit im Mittelpunkt. Der erste Samstag im Juni ist seit 27 Jahren der Organspende gewidmet. Selbsthilfeverbände, die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO), Ministerien, Gesundheitsämter und kirchliche Einrichtungen informieren am 6. Juni bundesweit über …
Zürich, den 26.03.2009 – Amazee startet die Organspende- und Awareness-Kampagne Leben spenden. Die Social-Collaboration-Plattform wird dabei von der Deutschen Stiftung Organspende (DSO) und der Schweizerischen Nationalen Stiftung für Organspende und Transplantation Swisstransplant unterstützt. Leben spenden soll junge Menschen dazu bewegen, sich im Internet zum Thema Organspende zu informieren und einen Organspendeausweis zu tragen.
Die Aktion Leben spenden soll zwei Ziele erreichen: Zum Einen sollen insbesondere junge Menschen in Deutschland und …
Haare wachsen leider nicht auf Bäumen – das bekommen auch die Träger von Echthaar-Perücken und -Haarteilen zu spüren. Denn aufgrund der zunehmenden Knappheit beim Echthaar steigen auch die Preise für Haarersatz aus Echthaar. Deshalb ruft der Bundesverband der Zweithaar-Einzelhändler und zertifizierter Zweithaarpraxen (BVZ) nun dazu auf, Haare zu spenden. Die gespendeten Haare werden an Zweithaar-Hersteller versteigert, die daraus Echthaar-Perücken und anderen Haarersatz fertigen.
Aktion mit doppeltem Nutzen
Die Aktion dient gleich in zweifa…
Nachdem in den vergangenen Jahren die Organspendezahlen leicht gestiegen waren, ist im Jahre 2008 ein massiver Rückgang von knapp 9% zu verzeichnen. Bundesweit haben im vergangenen Jahr 1.198 (*) Menschen nach ihrem Tod ihre Organe für Patienten auf der ca. 12.000 Menschen umfassenden Warteliste gespendet. Insgesamt konnten im letzten Jahr 4.050(*) Transplantationen vorgenommen werden, im Jahre zuvor waren es noch 4.251.
Durch diese alarmierende Entwicklung sehen sich viele Akteure und Betroffene veranlasst, nach einer Änderung des seit 12 Jahren …
… Vorjahr. Insgesamt konnten in Deutschland im letzten Jahr 4.050* Transplantationen vorgenommen werden, in 2007 waren es noch 4.251. Viele Beteiligte fordern daraufhin neue gesetzliche Regelungen und rufen nach der Politik. Obwohl das vorliegende Transplantationsgesetz ausreichend die Organspende regelt – es müsste nur endlich entschieden umgesetzt und eingehalten werden.
Die wenig erfolgreiche Arbeit der Akteure soll offensichtlich verdeckt werden. Der Bundesverband Niere e.V. weist seit langem auf die Missstände im deutschen System der Organspenden …
Durchgreifende Reformen nach spanischem Vorbild sind notwendig
Frankfurt am Main, 14.01.2009. Der Vorstand der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) sieht aufgrund des deutlichen Rückgangs der Organspendezahlen in 2008 dringenden Handlungsbedarf und fordert vom Gesetzgeber durchgreifende Reformen. Es sei nicht zu akzeptieren, dass Organspenden nicht realisiert werden. Jährlich sterben in Deutschland rund 1.000 Patienten auf der Warteliste für ein Organ und Nierenpatienten warten durchschnittlich fünf bis sechs Jahre auf eine Transplantation. …
… Rechtswesen und Ethik betrachten Hirntote als Sterbende, wie es auch anlässlich der Tagung der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften im Februar 2005 zum Ausdruck gebracht wurde. Wer sich für eine Organentnahme entscheidet, muss wissen, dass dem potenziellen Organspender heftige Schmerzreize zugefügt werden, um seinen Hirntod feststellen zu können. Die Entnahme der Organe vollzieht sich bei laufender Beatmung, schlagendem Herzen und unter Gabe von muskelentspannenden Medikamenten. Zur Optimierung des chirurgischen Eingriffs bekommt der hirntote …
… könnte es dann auch in der Folge Sinn machen, dass die politisch Verantwortlichen nach der Verabschiedung eines Patientenverfügungsgesetzes in Informationsbroschüren und in einschlägigen Medien entsprechende Aufklärungsarbeit über den Vorteil einer Patientenverfügung leisten. Solche Kampagnen (Stichwort: Organspende, HIV, Keine Macht den Drogen) sind nicht ungewöhnlich und könnten so dazu beitragen, dass der Bürger den Blick für sein von ihm zu verantwortendes „Schicksal“ schärft. Die Möglichkeit zur Wahrnehmung eines ganz zentralen Freiheitsrechts …
Laut einer Umfrage zur Organspende der Techniker Krankenkasse (TK) Hessen leidet die Organspendebereitschaft unter Vorurteilen (Deutsches Ärzteblatt, 31.10.2008). Insbesondere tritt die TK der Sorge entgegen, dass Ärzte „nicht mit der gegebenen Sorgfalt mit dem Leichnam umgehen“ und behauptet, dass nach der Explantation „der Leichnam im würdigen Zustand zur Bestattung überführt“ werde.
Auch wenn die ärztliche Sorgfaltspflicht eingehalten wird: Explantationen können die Leiblichkeit der "Organspender" tiefgreifend verletzen. Dies trifft insbesondere …
… wird die Gabe von Fentanyl. (0,1 bis 0,3 mg / 70 kg KG / h).
Die DSO-NRW hält sich damit an eine Vorgabe aus einem Informationsordner, den man sich von der Internetseite der DSO, der bundesweiten Koordinierungsstelle für Organspende (DSO, http://www.dso.de), herunterladen kann.
Fentanyl ist ein Analgetikum (Schmerzmittel), das zu den Opioiden zählt und im Vergleich zum Bezugsstoff Morphium eine etwa 100-fache Wirkstärke aufweist. Seine Hauptwirkung besteht in einer stark schmerzstillenden Wirkung.
Zur Schmerzmittelgabe bei Organentnahmen machte …
… ihm schlägt das Herz einer Frau), Musikmarkt-Chefredakteur Stefan Zarges, die Agenturchefs Hans Scherer und Karl Günter Rammoser sowie Dr. Thomas Beck, Vorstand der Deutsche Stiftung Organtransplantation, legten deshalb den Grundstein für den Verein Music For Life – Musiker für Organspende. „Wir wollen die Kraft und Bekanntheit von Musikern, Textern und allen anderen rund um die Musik als Träger von Botschaften nutzen, um auf das Thema Organspende aufmerksam zu machen“, so der Vorsitzende des Vereins, Bruno Kollhorst.
Denn obwohl über 80 Prozent …
DSO informiert an Bahnhöfen und in Zügen über Organspende
Frankfurt, 23. Oktober 2008. Seit Mitte Oktober wird an Bahnhöfen und in Zügen in ganz Deutschland für eine höhere Organspendebereitschaft geworben. Mit der Fortführung der Kampagne „Fürs Leben. Für Organspende“ will die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) verstärkt die Pendler und Reisenden von der Wichtigkeit der Organspende überzeugen.
„Wir erreichen hier Menschen in Wartesituationen, die eher bereit sind, sich mit einem besonderen Thema wie der Organspende auseinanderzusetzen“, …
Eine Organspende kann leben retten. Doch weltweit herrscht ein erheblicher Mangel an Spenderorganen. Viele Staaten versuchen die Wartelisten in ihren Kliniken durch Gesetze zu verkürzen, die die Organspende erleichtern. So kann man heute in vielen europäischen Ländern unfreiwillig zum Organspender werden. Das Internetportal Krankenkassen.de hat recherchiert, mit welchen Regeln Reisende in Europa rechnen müssen.
Für Fragen der Organentnahme gelten die Regeln des Landes, in dem man sich aufhält. Auch innerhalb der Europäischen Union sind diese Gesetze …
… in Deutschland immer mehr an Bedeutung; im Bundestag wird derzeit kontrovers über eine gesetzliche Regelung von Patientenverfügungen debattiert. Zuletzt diskutierten Fachärzte und Experten auf dem 4. Jahreskongress der Deutschen Stiftung Organstransplantation (DSO) über das Thema Organspendeausweis und Patientenverfügung. Der Kongress, der in diesem Jahr am 12. und 13. Juni in Frankfurt am Main unter dem Motto „Wege gemeinsam gehen“ stattfand, widmete sich in einem ganzen Vortragsblock dieser Thematik.
Patientenverfügung contra Organspende?
Eine …
… Transplantationsgesetzes hat die Spendebereitschaft nicht wesentlich zugenommen und kaum sechs von einhundert Menschen besitzen einen der überall ausliegenden Ausweise. Daher wird weiter mit massiver Werbung versucht, mehr Organe zu akquirieren. So auch am bundesweiten "Tag der Organspende" am 7. Juni.
Dabei wäre nach Ansicht des Vereins "Kritische Aufklärung über Organtransplantation - KAO" eine Denkpause dringend nötig, um zu prüfen, ob Organtransplantation überhaupt eine ethisch verantwortbare Medizin ist. "Es ist verständlich, dass kranke Menschen …
Bundeskanzlerin Merkel übernimmt Schirmherrschaft „Fürs Leben.“
Berlin, den 06. Juni 2008. Mit der Leitidee, das Leben als ein Geschenk zu begreifen und in diesem Sinne weiterzugeben, startet die bislang größte bundesweite Informationskampagne für Organspende. In 17 großen deutschen Städten von Hamburg über Berlin und Frankfurt bis München machen Großflächenplakate mit dem Slogan „Dieser Moment ist ein Geschenk“ die Menschen auf das wichtige Thema Organspende aufmerksam. Über verschiedene emotionale Szenen aus dem Leben sollen die Plakate zur Reflektion …
Häufig mutmaßen Intensivpflegende, die Organspende eines Verstorbenen könnte die Trauerarbeit der Hinterbliebenen zusätzlich erschweren. In einer Befragung stellten Dr. A.-B. Blaes-Eise und PD Dr. D. Mauer (DSO) jedoch fest: Etwa 84 Prozent der Angehörigen empfanden nach der Organentnahme keine Verstärkung der Trauer; für 35 Prozent war die Transplantation "eine Hilfe auf dem Trauerweg".
Die Autoren folgern aus ihrer Studie:
"Die Realisierung einer Organspende wird für das Intensivteam niemals eine Routineaufgabe werden. Ein professionelles Konzept …
München – Die derzeitige Praxis der Organspende sieht sich mit einem gravierenden Problem konfrontiert: Den Tumorstammzellen. Zirkulieren sie im menschlichen Blutkreislauf, ist dies ein sicheres Anzeichen für eine Krebserkrankung. Denn Tumorstammzellen, die auch für die Bildung von Metastasen verantwortlich zeichnen, werden schon in einem frühen Stadium der Krankheit vom so genannten Primärtumor in die Blutbahn gestreut. Sie befinden sich daher bereits im Körper eines Krebskranken, bevor die folgenschwere Krankheit im Regelfall überhaupt erst diagnostiziert …
Mit der Radtour "pro Organspende 2007" hat Transdia e.V. im letzten Jahr erfolgreich für das Thema Organspende geworben und auf den eklatanten Organmangel hingewiesen und zugleich den Nutzen der Transplantationsmedizin "live" gezeigt. Knapp 1000km wurden in 12 Rtappen von Münster bis Würzburg zurückgelegt. Teilnehmer waren Transplantierte, die dank einer Transplantation weiterleben durften oder die durch eine Transplantation eine wesentlich verbesserten Lebensqulität erahalten haben. Mitgefahren sind aber auch Dialysepatienten, die zum Teil schon …
… Stelle und deutlich unter dem Bundesdurchschnitt (16). Nur in Schleswig-Holstein (10,9), Nordrhein-Westfalen (13,3), Rheinland Pfalz (13,8) und Hessen (14,2) lag dieser Wert noch niedriger. Mit 31,7 Spendern je Million Einwohner ist Bremen der Spitzenreiter in der Organspendestatistik.
Obwohl 80 Prozent der Deutschen dem Thema Organspende positiv gegenüber stehen, besitzen bislang nur zwölf Prozent einen Organspendeausweis. "Immer noch ist für viele Menschen der Organspendeausweis ein Tabuthema, da sie sich mit dem eigenen Tod auseinandersetzen …
Wir sind ausgesprochen stolz auf die Auszeichnung - Ausgewählter Ort im Land der Ideen - zu sein,
denn es ist zum einen Bestätigung für die bisher geleistete Arbeit und natürlich Ansporn das Thema Organspende weiterhin erfolgreich zu transportieren.
Steffi Stephan, Dieter Kemmerling, sowie Prof. Dr. Schmidt, Transplantationsbeauftragter des UKM's waren selbst überrascht Preisträger im Wettbewerb - Deutschland Land der Ideen - zu sein.
Deutschland / Land der Ideen ist eine Standortinitiative, die gemeinsam von der Bundesregierung, der Deutschen …
… der Besitzer der Karte bereit ist, nach seinem Tod Organe zu spenden oder nicht", sorgte Stewens Anfang Juni für großes Aufsehen. Die bayerische Ministerin stellt sich damit nämlich gegen die bisher vorgesehene Regelung, nach der die Angabe zur Organspende rein freiwillig sein sollte.
Die Sicht der Krankenhäuser
Jürgen Völlink, Geschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) geht auf die Änderungen und Neuerungen ein, die durch die Einführung der eGK für die Krankenhäuser entstehen. Sowohl krankenhausintern als auch an den Schnittstellen …
… Soziales. Im Nachrichtenteil wird außerdem u.a. berichtet über die europäische Vereinbarung der Sozialpartner zur Unterbindung von Mobbing, die Ablehnung einer Richtlinie zu Muskel-Skelett-Erkrankungen durch die Arbeitgeber, die Gemeinschaftskonzepte zu Organspenden und -transplantationen, die durchwachsene Halbzeitbilanz der EU-Biotechnologie-Strategie, das Brüsseler Weißbuch gegen Fettleibigkeit und neue Einsichten zu elektromagnetischen Feldern. Kostenlose Ansichtsexemplare des „Europäischen Informationsbriefs Gesundheit“ im PDF-Format können unter …
… entschließt oder sich aufgrund eines aktuellen Ereignisses nicht mehr äußern kann, mag ggf. der Versuch, seinen mutmaßlichen und aktuellen Willen feststellen zu können, unternommen werden, bevor das Prinzip in dubio pro vita zu greifen vermag. Aus der Debatte um die Organspende können wir zumindest einen Gedanken für das hier zu klärende Problem aufnehmen: Die Freiheit zur Selbstbestimmung korrespondiert auch mit der Freiheit, keine Entscheidung oder Vorsorge treffen zu müssen. Sofern dies den Bürgern hinreichend bewusst und gegenwärtig ist, liegt es …
… den Patienten, die auf eine Organtransplantation warten oder denen bereits ein Organ transplantiert wurde.
Innerhalb dieser Gruppe haben Transplantationen bei Kindern ein besonderes Gewicht, da sie meist schwierig und gefährlich sind und erhebliche Probleme bei der Organspende mit sich bringen. Daher ist die Zeit nach Transplantationen bei Kindern gekennzeichnet durch vielfältige Angebote wie beispielsweise individuelle Betreuung, Urlaub für Eltern und Kind oder Klassenpatenschaften für die zurückkehrenden Kinder. Damit versucht Trapianto e.V. Spätfolgen …
Dortmund - Für etwa 12.000 Menschen in Deutschland ist sie die letzte Hoffnung: die Organtransplantation. Und obwohl im Durchschnitt täglich 11 Organe übertragen werden, ist die Zahl der Spender noch lange nicht ausreichend. Mit dem Tag der Organspende am 2. Juni wird die lebensrettende Spende wieder in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gerückt. Zahlreiche Institutionen und Selbsthilfegruppen informieren an diesem Samstag über das sensible Thema.
Die gute Nachricht: Erstmals wurden im vergangenen Jahr mehr als 4.000 Organe transplantiert. So viel …
… Menschen statt, die um die Niere der todkranken Niederländerin Lisa „kämpfen“.
Offensichtlich haben die Verantwortlichen des Senders „BNN“ auch nach dem Ableben ihres früheren Chefs (verstorben, weil kein Organ für ihn gefunden werden konnte) noch immer nicht begriffen, das Organspende weder eine Show ist noch zum „Einfahren von Gewinnen“ benutzt werden darf. Völlig unerklärlich ist auch, dass die niederländischen Medien nur spärlich über das Skandal-Thema berichten, während sich überall in Europa zuhauf negative Stimmen regen (Top-Themen auf www.transplantations-portal.de).
Es …
… Sprecherin der Essener Ermittlungsbehörde, Angelika Matthiesen.
Quelle: Spiegel Online >>> mehr dazu >>>
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,484369,00.html
Bei derartigen Vorwürfen dürfte es einstweilen beruhigen, dass der 110. Deutsche Ärztetag jedwede Kommerzialisierung der Organspende abgelehnt hat.
„Kommerzialisierung als Schlüssel zur Verteilung von Gesundheitsleistungen widerspreche nicht nur dem Solidaritätsprinzip, sondern auch ärztlichen Überzeugung, dass der menschliche Körper keine veräußerbare Ware sein könne …
Moderne bildgebende Verfahren verbessern die Operationsplanung und ersetzen aufwändige Voruntersuchungen
Berlin, 18. Mai 2007. In Deutschland herrscht chronischer Mangel an transplantierbaren Organen. Entsprechend lange müssen Patienten auf eine Transplantation warten – bei der Niere sind es im Durchschnitt fünf bis sechs Jahre. Hoffnung auf eine schnellere Behandlung bieten so genannte „Lebendspenden“. Bei diesen stammt das gesuchte Organ von einer lebenden Person, die sich zur Spende bereit erklärt – etwa einem nahen Verwandten oder engen …
… äußerten Zweifel daran, dass ein Wechsel von der geltenden erweiterten Zustimmungslösung zur Widerspruchslösung – wie vom Nationalen Ethikrat jüngst zur Diskussion gestellt - wirklich zu einer Förderung der postmortalen Organspende führen werde.
Quelle: BÄK >>> mehr dazu >>>
http://www.bundesaerztekammer.de/page.asp?his=3.71.5157.5191
Der Nationale Ethikrat hat ein Stufenmodell vorgeschlagen, das Elemente einer Erklärungsregelung mit Elementen einer Widerspruchsregelung verbindet. Danach ist der Staat verpflichtet, dafür zu sorgen, …
"Die Einschränkung des Selbstbestimmungsrechtes bei der Organspende, wie sie vom Ethikrat jetzt vertreten wird, schadet dem Anliegen eher, als dass sie ihm nützt. Entscheidend ist, dass der Mensch auch über den Tod hinaus nicht zum Objekt gemacht wird…"
"Die Einschränkung des Selbstbestimmungsrechtes bei der Organspende, wie sie vom Ethikrat jetzt vertreten wird, schadet dem Anliegen eher, als dass sie ihm nützt. Entscheidend ist, dass der Mensch auch über den Tod hinaus nicht zum Objekt gemacht wird. Wer sich nicht ausdrücklich erklärt hat, dessen …
… ein neues Organ warten. Diese Arbeit ist im Rhein-Main-Gebiet durch einen eigenen Stützpunkt für die Patienten vorteilhaft. (siehe Regionalgruppen auf der Homepage).
Neben der Begleitung der Patienten und ihrer Angehörigen ist Information und Aufklärung über Organspende ein zentraler Inhalt der Arbeit dieses Vereins. Wohl niemand kann eine bessere und authentischere Information über die wichtigen Fakten leisten als jemand, der selbst Organtransplantiert ist.
Die Transplantationsbegleitung e.V. begleitet und unterstützt die Organspende-Kampagne …
Der Vorschlag des Ethikrats zur Neureglung der Organspende stößt auf breite Ablehnung. Insbesondere wird von den Politkern vor einer Einschränkung des Selbstbestimmungsrechts gewarnt, nachdem der Ethikrat die derzeit geltende Zustimmungs- durch eine Erklärungs- und Widerspruchsregelung ersetzen möchte, so dass in der Konsequenz das Schweigen als Zustimmung zu werten sei.
Der Hauptgeschäftsführer der Bundesärztekammer Chr. Fuchs warnte dabei vor übereilten Entscheidungen darüber, wie die Zahl der postmortal gewonnenen Organspenden in Deutschland …
Mein Name ist Siegfried Aust (60), ich bin Nieren-Lebendspender in
einer Crossover-Nierentransplantation vom Oktober 2006.
Die Entscheidung, ob ich meine Niere spenden sollten fiel mir
leicht. Weil ich schon seit über 30 Jahren einen Organspendeausweis
bei mir trage, war ich schon auf das Thema eingestimmt.
Damals hatte ich mich gefragt, ob ich mich wohl freuen würde, wenn
mir im Notfall mit einem Spenderorgan das Leben gerettet werden könnte?
JA - ICH WÜRDE MICH FREUEN !
Und nun war der Fall eingetreten, wo ich helfen konnte, da stellte
sich …
… Spender wächst, deren Nieren an die Warteliste - also an anonyme Empfänger - gehen. Zuidema berichtet über 18 dieser Spender: Die meisten gaben mehrere Entscheidungsgründe an. Die Mehrheit kannte Dialysepatienten persönlich. Die Organspende korrelierte jeweils mit persönlichen Wertvorstellungen und entsprach bisherigem Verhalten; mehrere altruistische Engagements waren jeweils vorausgegangen: Blutspenden, Knochenmarkspenden, Arbeit in caritativen Organisationen, Engagement in der Entwicklungshilfe. Religiöse Überzeugung gab bei drei Spendern den …
… herausgegeben hat. Ca. 12.000 Personen warten allein in Deutschland auf ein Spenderorgan; jeder Dritte Patient auf der Warteliste stirbt, bevor ein passendes Spenderorgan gefunden ist. Das Kultusministerium möchte nun unter der Kampagne „Ich bin dabei“ Werbung für Organspenden machen.
Organisationen wie der Arbeitskreis Organspende oder die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) werben ebenfalls dafür, sich nach dem Tod als Organspender zur Verfügung zu stellen. Allgemein appelliert man dabei an die christliche Nächstenliebe. Wer jetzt noch immer …
… Dr. Michael P. Manns – Vorstandsvorsitzender Deutsche Leberstiftung und Sprecher Kompetenznetz Hepatitis sowie Direktor Abt. für Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie, Medizinische Hochschule Hannover
Hans Wilhelm Gäb, 1. Vorsitzender des Vereins Sportler für Organspende e.V. (VSO), selbst betroffen und Vorsitzender Stiftung Deutsche Sporthilfe (DSH)
„Die Deutsche Leberhilfe e.V. als starker Partner der Deutschen Leberstiftung"
Prof. Dr. med. Claus Niederau, Vorstandsvorsitzender Deutsche Leberhilfe e.V. und Chefarzt der Medizinischen …
… und Leben gerettet. Und so war sie auch in ihrem Leben - hilfsbereit, freundlich, liebevoll im Umgang mit anderen Menschen und sehr weitsichtig".
Erstmals leiten in Deutschland somit Menschen eine der Organtransplantation verpflichtete Hilfsorganisation, die das Thema Organspende von beiden Seiten kennen – aus der Sicht des Empfangenden und aus der Sicht des Gebenden.
Die Transplantationsbegleitung e.V. ist Deutschlands Patientenorganisation für Kinderherz- und Lungentransplantation. Jährlich leben u.a. mehr als 300 Familien in den Wohnungen des …
… wurde folgendermaßen in dem Aufsatz zitiert:
„Er sagte, wenn die Patienten nicht dem Apnoetest ausgesetzt würden, könnten sie eine 60prozentige Chance zur Rückkehr ins Leben haben, wenn sie rechtzeitig mit therapeutischer Unterkühlung behandelt würden.“
Der Tag der Organspende 2006 bietet Anlass zur Sorge, weil Organentnahmen auf einem fragwürdigen Todeskonzept basieren, der "Hirntod" mit fragwürdigen Messmethoden "festgestellt" wird, die "nicht selten" von Ärzten angewendet werden, die sich nicht exakt an die Richtlinien der Bundesärztekammer …
… Patientenbroschüren zum Runterladen zur Verfügung. So gelangen Besucher schnell und umfassend zu strukturiertem Wissen in Hinblick auf sein gewähltes Interessengebiet.
Im Bereich „Unterstützungsmöglichkeiten“ gibt es die Themen Spenden, Mitgliedschaft, Erbschaft, Organspende und Sponsoring.
Der Bereich „Forschungsschwerpunkte“ umfasst Forschungen und Ergebnisse zur altersbedingten Makuladegeneration (AMD), zur diabetischen Retinopathie, zur Neugeborenen Retinopathie und zu den Themen Netzhautablösung und Glaskörperersatzstoffe. Die Forschungsergebnisse …
Die Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) setzt seit Jahren Kliniken, Ärzte, Politiker, Patienten und Medien mit der ungeheuren Behauptung unter Druck, dass 40 bis 60 % der Kliniken mit Intensivstationen „potenzielle Organspender“ nicht melden, sich also illegal verhalten. Zu Unrecht, wie die Informationsstelle Transplantationsmedizin und Organspende (ITO) recherchiert hat. Der DSO liegen keine seriösen Untersuchungen oder Fakten darüber vor, die ihre Behauptung bestätigen.
Im Rahmen einer Recherche widerlegt die Informationsstelle Transplantationsmedizin …
Urlaubszeit ist auch Unfallzeit und damit auch der Augenblick für »Organspende«.
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und auch die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) veröffentlichen nur unzureichende Informationen über europaweite bzw. weltweite Gesetzgebungen zur Organentnahme. Insbesondere über Länder, in denen die sogenannte Widerspruchslösung gilt, wird zu wenig bzw. überhaupt nicht informiert.
Länder, in denen die »Widerspruchslösung« gilt, können »hirntoten« Menschen Organe, Organteile oder Gewebe entnehmen, …
Presseerklärung zum „Tag der Organspende“ am 4. Juni 2005
Auch am diesjährigen „Tag der Organspende“ wird wieder für eine größere Spendebereitschaft geworben. Im Blick sind dabei nur die Organempfänger, denen mit einem fremden Organ geholfen werden soll. Die Initiative Kritische Aufklärung über Organtransplantation – KAO möchte gerade an diesem Tag auch auf das Leid hinweisen, das den Spendern und ihren Angehörigen bei einer Organtransplantation zugefügt wird.
Weil keiner will, dass ihm bei lebendigem Leib Organe entnommen werden, wird propagiert, …
Hamburg, den 22.03.2005
In seiner Stellungnahme für die Deutsche Stiftung Organspende (DSO) vom 7. März 2005 zur Anhörung der Enquete-Kommission 'Ethik und Recht der modernen Medizin' zum Thema "Organisation der postmortalen Organspende in Deutschland" am 14.03.2005 machte Prof. Dr. Günther Kirste (Vorstand der DSO) folgende Aussage:
„Auch hoch ausgerüstete Krankenhäuser verweigern häufig die Übernahme eines Organspenders, weil zum Zeitpunkt der Übernahme nicht absehbar ist, ob ein Hirntod eintritt …“
Die Wortwahl ist entlarvend!
Prof. Dr. …