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Sterbehilfe-debatte.de: Neues Infoportal zu Palliativmedizin, Hospizarbeit contra Sterbehilfe, Suizidbeihilfe

14.07.201717:07 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Sterbehilfe-debatte.de: Neues Infoportal zu Palliativmedizin, Hospizarbeit contra Sterbehilfe, Suizidbeihilfe
Screenshot Infoportal zur Sterbehilfe-Debatte
Screenshot Infoportal zur Sterbehilfe-Debatte

(openPR) München, 14.07.17 – Am 10. Juli wurde das völlig überarbeitete Infoportal https://www.sterbehilfe-debatte.de von der InteressenGemeinschaft Kritische Bioethik Deutschland freigeschaltet. Es bietet umfassende Informationen zum Thema pro menschenwürdige Pflege, Palliativmedizin und Hospizarbeit contra Sterbehilfe und Suizidbeihilfe. Dabei spiegelt es die gesellschaftlichen und biopolitischen Debatten der letzten Jahre dazu und gibt einen chronologischen Überblicke über die Entwicklungen aller Themenbereiche.



Die seit 2006 bestehende Webseite wurde mit dem Relaunch sowohl inhaltlich als auch technisch überarbeitet. Alle Informationen wurden thematisch übersichtlich sortiert, lesbar aufbereitet, systematisch ergänzt und auf den neuesten Stand gebracht. Grundlage dafür bildeten die Themenspecials, die zu bestimmten Anlässen erstellt werden. Technisch wurde die Seite zeitgemäß responsive gestaltet. Das bedeutet, das Layout passt sich allen Nutzergeräten automatisch an.

Alle Debatten-Themen im Überblick

Konkret gibt es unter https://www.sterbehilfe-debatte.de klar und übersichtlich chronologisch sortiert alles zur Debatte im Deutschen Bundestag um ein Verbot der Suizidbeihilfe - von Anfang bis zur Verabschiedung bis zur Verabschiedung eines Gesetzes zum Verbot der geschäftsmäßige Förderung der Selbsttötung § 217 StGB Ende 2015. Ergänzt wird dies mit der Rubrik „Sterbehilfe im Ausland“ mit einem Blick auf die Rechtslage und Debatten in Nachbarländern wie die Schweiz, Niederlande, Belgien und Luxemburg.

Weiterer großer Themenbereich ist die Debatte von 2004 bis 2010 um die rechtliche Verbindlichkeit von Patientenverfügungen, bis zur Verabschiedung der entsprechenden Gesetzesregelung. Ergänzend dazu kommen aktuelle höchstrichterliche Rechtsprechungen und zahlreiche weiterführende Materialien.

Als Gegenpart zur Sterbehilfe und Suizidhilfe gibt es Informationen zur Entwicklung der Hospiz- und Palliativversorgung mit dem Hospiz- und Palliativgesetz HPG. Des Weiteren finden Interessierte Infos zur Kinderhospizarbeit sowie zur Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland. Die Charta von 2010 kann von Organisationen und Einzelpersonen nach wie vor unterzeichnet werden.

Das Thema menschenwürdige Pflege und die Diskussion um Pflegemissstände sind ebenfalls in das Portal eingeflossen. Denn menschenwürdige Pflege und die Angst vor Pflegeheimen ist immer wieder ein Thema, wenn der Wunsch nach Sterbehilfe im Alter aufkommt.

Informationen zum Thema Euthanasie im Nationalsozialismus und der Vernichtung „lebensunwerten“ Lebens und zu dem australischen Philosophen und Bioethiker Peter Singer ergänzen das Portal zum Thema Sterbehilfe-Debatte in Deutschland. Singers Überlegungen zur Tötung von schwerbehinderten Neugeborenen sorgten bereits in den 1990er Jahren für viel Zündstoff, nicht nur bei Behindertenverbänden. Seine Ideen werden seit 2004 in Holland umgesetzt (Stichwort: Groningen-Protokoll).

Brisanz verbirgt sich in der Forderung nach einer Verbindung von Sterbehilfe mit Organspende. Hierzu gibt es aktuelle Überlegungen in der Schweiz und den Niederlanden. Auch hierzulande gibt es Begehrlichkeiten, den Organmangel um jeden Preis zu schmälern, aber noch sind wir von derartigen Praktiken entfernt.

Hilfreiche Adressen in Notsituationen

Ergänzt wird das Infoportal zur Sterbehilfe-Debatte mit einer Literaturrubrik mit ausgewählten Büchern zu sämtlichen Themenbereichen und mit Adressen. Die Adressrubrik bietet Schwerkranken, die Angst vor unerträglichen Schmerzen / Leiden und den Wunsch nach Sterbehilfe bzw. Suizidbeihilfe haben, oder deren Angehörigen in Notsituationen Adressen z.B. von Palliativ- und Hospizdiensten als Unterstützung.

In dem Zusammenhang stellt die IG Kritische Bioethik Deutschland klar, dass sie keinerlei Ärzte vermittelt, die assistierten Suizid durchführen und Anfragen dazu zwecklos sind. Sie verweist vielmehr auf die Palliativ- und Hospizdienste. Diese können ein Sterben in Würde ermöglichen und Ängste und Schmerzen lindern. Damit schwindet der Wunsch nach Sterbehilfe in den allermeisten Fällen.

Weitere Informationen:

https://www.sterbehilfe-debatte.de
Pro menschenwürdige Pflege, Palliativmedizin und Hospizarbeit - Contra Sterbehilfe / Suizidbeihilfe
Ein Infoportal der InteressenGemeinschaft Kritische Bioethik Deutschland

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