(openPR) Bereits zum 11. Mal organisiert TransDia Sport Deutschland e.V. die „Radtour-pro-Organspende“. Dabei besuchen Organtransplantierte und Dialysepatienten regionale Kliniken, Dialysezentren, Gemeinden und politische Mandatsträger entlang der Strecke und an den Etappenorten. Mithilfe der regionalen und überregionalen Presse kann das Thema Organspende der Bevölkerung in Deutschland so mit positiven Assoziationen näher gebracht werden.
Nachdem die Überlegungen „wie stehe ich selbst zum Thema Organspende“ für viele Menschen sehr emotionale, tiefgreifende und grundlegende Dinge des menschlichen Daseins betreffen, sind wir ehrenamtlichen Organisatoren und die Teilnehmer der Radtour als selbst Betroffene der Meinung, dass wir uns engagieren müssen, um Ängste abzubauen, aufzuklären und dazu beizutragen, das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Organspende zu stärken.
Unser Ziel ist es, die Menschen zu ermutigen, sich mit dem Thema zu beschäftigen, sich eine Meinung zu bilden und diese auf dem Organspendeausweis festzuhalten, um letztlich die Zahl der Organspenden in Deutschland zu steigern. Dadurch könnten viele Wartepatienten rechtzeitig ein Leben rettendes Spenderorgan erhalten. An jedem Tag sterben im Durchschnitt in Deutschland leider immer noch drei Patienten auf der Warteliste, weil der sehnlichst erwartete Anruf: „Wir haben ein Spender-Organ für Sie“, ausbleibt.
Die 11. Auflage der Radtour pro Organspende startet am Samstag, 22.07.2017 in Bayreuth und endet am 29.07.2017 am Uni-Klinikum in Frankfurt am Main. Am Samstag, 22.07. treffen sich die Teilnehmer gegen Mittag in Bayreuth und fahren an diesem Tag nur etwa 40 km nach Kulmbach. In den folgenden Tagen stehen 7 weitere Etappen auf dem Plan. Täglich werden meist 80 bis 120 km zurückgelegt und dabei Kliniken in zahlreichen Städten entlang des Main und der rund 645 km langen Strecke besucht.
Ein weiteres großes Anliegen der Initiatoren ist es, auch den Beschäftigten in den sogenannten Entnahmekrankenhäusern Danke zu sagen und ihnen den Erfolg ihrer Arbeit "vor Augen zu führen". Ohne deren Engagement kommt letztlich keine Organspende zustande. Nicht zuletzt wollen sich die Betroffenen indirekt auch bei den Angehörigen ihrer Organspender bedanken und ihnen vermitteln, dass ihre Entscheidung "Fürs Leben" richtig war.
Interessierte, die bei den einzelnen Etappen mit radeln möchten, sind herzlich willkommen. Werden aber gebeten sich über die Webseite vorher anzumelden.
Weitere Detail-Informationen erhalten Sie unter www.radtour-pro-organspende.de oder bei Facebook unter www.facebook.com/transdia.rpo












