(openPR) 900 Kilometer in zehn Tagen - Organtransplantierte treten in die Pedale
Frankfurt am Main, 08. September 2011.147 geschenkte Lebensjahre versammeln sich am Donnerstag, 8. September, in Frankfurt am Main, dem Sitz der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO). Von hier aus starten die 24 organtransplantierten Radler ihre gemeinsame Radtour-pro-Organspende, die in diesem Jahr zum fünften Mal stattfindet. Mit einer Riesen-Torte, die die 147 geschenkten Lebensjahre der Radtourteilnehmer verbildlicht, werden die Radler am Donnerstagmorgen von Dr. Thomas Beck, Kaufmännischer Vorstand der DSO, begrüßt. Dann geht es auf zehn Etappen bis nach Leiden in den Niederlanden.
Über 900 Kilometer werden die Teilnehmer zurückgelegt haben, wenn sie am 17. September bei Eurotransplant in Leiden eintreffen. Ziel dieser vom Verein TransDia e.V. durchgeführten Tour ist es, der Bevölkerung, aber auch allen Akteuren im Gesundheitswesen, die Wichtigkeit und Sinnhaftigkeit der Organspende zu demonstrieren. Zu diesem Zweck werden entlang der Strecke Transplantationszentren, Krankenhäuser und öffentliche Plätze angefahren, an denen Werbung und Aufklärung „für Organspende“ stattfinden wird. Fast alle Teilnehmer der Radtour-pro-Organspende sind entweder bereits transplantiert oder Wartepatienten. „12.000 Patienten auf der Warteliste allein in Deutschland sind Grund genug, sich zu engagieren“, erklärt Wolfgang Ludwig, Vorsitzender des Vereins TransDia e.V., der 2007 die Radtour-pro-Organspende ins Leben gerufen hat. „Neben der investierten Freizeit tragen die Teilnehmer einen großen Teil der Kosten selbst. Geben und Nehmen – das ist das gelebte Motto der Organspende“, so Ludwig, der seit 20 Jahren mit eine gespendeten Niere lebt.
Nach dem Start in Frankfurt ist der hessische Landtag das nächste Ziel auf der Etappe. Dort werden die Radler von Staatssekretärin Petra Müller-Klepper begrüßt. Dann geht es über Bad Kreuznach und Idar-Oberstein nach Trier. Durch die Eifel führt die Tour bis nach Aachen am Dreiländereck. Wie schon im vergangenen Jahr wird auch ein Nachbarland – nämlich die Niederlande angefahren. In diesem Jahr folgen die Radfahrer damit nicht nur dem europäischen Gedanken, sondern dem Weg von der Organspende zur Transplantation. Alle wichtigen Akteure werden besucht - von der DSO als Koordinierungsstelle für die Organspende über verschiedene Transplantationszentren bis zu Eurotransplant, der Vermittlungsstelle von Spenderorganen.
„Es ist jedes Mal wieder eine Herausforderung, aber auch ein großer Spaß an der Radtour-pro-Organspende teilzunehmen“, sagt Bernd Kassing, Radler der Radtour-pro-Organspende seit der ersten Stunde.
Fotos zum Start der Radtour sind bei der Pressestelle unter












