(openPR) Festveranstaltung im Park des Hoffens, des Erinnerns und des Dankens
Halle, 05. September 2012. Im Rahmen der heutigen Festveranstaltung und Erweiterung des Parks des Hoffens, des Erinnerns und des Dankens pflanzte Roland Kaiser dort einen neuen Baum. Der Sänger wurde Anfang 2010 mit einer Lungentransplantation von seiner schweren Krankheit geheilt. „Mein zweites Leben ist wie ein Baum, der neu gesetzt wurde, ein Zeichen des Lebens. Als Botschafter für die Organspende will ich das Bewusstsein der Menschen für die Organspende schärfen und einen Beitrag zu einer ´mit-menschlicheren` Gesellschaft leisten“, erklärte er.
Der Park auf der Salinehalbinsel ist mit seinem Anliegen für die Organspende einzigartig in Deutschland. Oberbürgermeisterin Dagmar Szabados ist Schirmherrin des Projektes und unterstützt dieses von Anfang an. „Mit dem Park wollen wir den Raum zur Erinnerung an diejenigen Menschen geben, die bereit waren, anderen mit einer Organspende zu helfen. Die Anerkennung und Würdigung ihrer Großherzigkeit soll lebendig bleiben“, betonte Szabados. Vor allem in der gegenwärtigen Diskussion über die Manipulationsvorwürfe bei Transplantationen sei es wichtig, zügig die nötigen Konsequenzen zu ziehen. Gerade die Patienten auf den Wartelisten dürften jetzt nicht die Leidtragenden sein.
„Jedes gespendete Organ kann Leben schenken“, unterstrich Dr. med. Christa Wachsmuth, Geschäftsführende Ärztin der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO), die Bedeutung der Organspende. Dank der Spendebereitschaft der Menschen und der engen Zusammenarbeit mit den Krankenhäusern konnten in der Region Ost im ersten Halbjahr 198 Organe für eine Transplantation bereitgestellt werden. Um weiterhin möglichst vielen Patienten helfen zu können, dafür setzt sich die DSO Tag für Tag ein. Es müsse nun alles dafür getan werden, um das verlorene Vertrauen der Bevölkerung wieder zurückzugewinnen.
Der Park des Hoffens, des Erinnerns und des Dankens wurde im Oktober 2008 auf Initiative des Vereins zur Förderung der Organspende e.V. und dank des Angebots der Stadt Halle, diese Brachfläche dafür nutzen zu können, ins Leben gerufen. Seitdem findet jährlich in Zusammenarbeit mit der Stadt Halle, dem Nierentransplantationszentrum des Universitätsklinikums Halle, dem Projekte-Verlag, dem Verein zur Förderung der Organspende e.V. und der DSO eine Festveranstaltung und Erweiterung des etwa 30.000 Quadratmeter großen Grundstücks statt.
Angehörige von Organspendern, Transplantierte und jeder, der mit dem Thema Organspende in Verbindung steht, hat die Möglichkeit den Park mitzugestalten.
Zeit zum Innehalten und Nachdenken sollen nicht nur Betroffene finden, sondern auch alle Einwohner und Besucher der Stadt Halle.



















