(openPR) Am Freitag, den 13. Dezember 2019 um 19.00 h findet im Uniclub Bonn, Konviktstr. 9, eine aktuelle Vortragsveranstaltung statt.
Anlass ist die umstrittene Reform der Organspende zur Einführung der Widerspruchslösung seitens der Bundesregierung.
An diesem Abend werden ein ehemaliger Krankenpfleger sowie eine Fachärztin für Innere Medizin sprechen und sich zu unterschiedlichen Aspekten der Organtransplantation äußern. Die Beiträge werden aus ganzheitlicher Sicht beleuchtet, da der menschliche Körper mehr ist als die Summe seiner Organe.
Vor allem wird die kritische Frage des Hirntods in den Focus gestellt, um zu verdeutlichen, dass mit der bestehenden Definition dieses Zeitpunkts der Mensch als Ganzes durchaus nicht "tot" ist und Organe nur in noch lebendem Zustand entnommen werden können. Dieser Grenzbereich ist die Dunkelzone, in der sich die engagierten Mediziner bewegen, die es zu hinterfragen gilt.
Weitere Gesichtspunkte werden sein
- Kann der Spender bei der Organentnahme noch etwas spüren?
- Kommt es beim Empfänger zu Veränderungen in der Persönlichkeit?
- Was geschieht im Sterbeprozess?
- Haben Organe eine Speicherfunktion der persönlichen Lebenserfahrungen?
- Dienen diese Informationen der nachtodlichen Lebensauswertung?
- Können tausendfach publizierte Nahtoderfahrungen hier hilfreiche Aufschlüsse geben?
Für die persönliche Entscheidungsfindung ist es wichtig, über die medizintechnische Machbarkeit hinaus zahlreiche weitere Aspekte und Erfahrungsberichte zu kennen. Die Veranstaltung soll der Vermittlung neuer Impulse zur fundierten Entscheidungshilfe beitragen .
Es wird ausreichend Raum für Fragen an die Referenten gegeben.
Weitere Informationen zu den Referenten unter www.Stiftung-Rosenkreuz.org










