… Sachsen-Anhalt.
Michael Vassiliadis, Mitglied im geschäftsführenden Hauptvorstand der IG BCE, setzte zu Beginn mit seiner Rede „Menschen gewinnen. Gute Arbeit. IG BCE – die Zukunftsgewerkschaft“ starke Impulse für den weiteren Verlauf des Tages: „Die Krise ist kein Schluckauf des Kapitalismus. Es ist wichtig, die Ursachen zu analysieren und zu benennen. Das benötigt auch Ordnungspolitik hinsichtlich der globalen Finanzmärkte. Als Gewerkschaften sind wir jetzt gefordert, dafür zu sorgen, dass das Unterschreiten selbsternannter Renditen bei den Managern nicht Anlass …
… beide Seiten gar nicht autonom, sondern hingen an einer Nabelschnur? Haben wir aus 40 Jahren Teilung nichts gelernt?, fragt Daniela Dahn und ist überzeugt: Damit die Krise nicht auch die Demokratie in den freien Fall zieht, muss der Kapitalismus aufhören, er selbst zu sein.
Daniela Dahn (60) lebt in Berlin, Journalistikstudium in Leipzig, danach Fernsehjournalistin. Seit 1981 arbeitet sie als freie Autorin; Mitglied des P.E.N seit 1991, Gründungsmitglied des »Demokratischen Aufbruchs«. Sie ist Trägerin des Kurt-Tucholsky-Preises für literarische …
… mit 200.000 Euro. Wenn sie nicht noch reicher werden wollen, müssen sie ihr Geld schon verjuxen. Alles längst bekannt: Milliardengewinne hier, Kinderarmut da, Versager erhalten Millionenabfindungen, der Staat darf für Verluste aufkommen – Symptome eines hemmungslosen, entfesselten Turbo-Kapitalismus. Warum aber schauen wir diesem Treiben weiterhin tatenlos zu? Wollen, ja dürfen wir diese Auswüchse noch länger akzeptieren?
Der Journalist Peter Zudeick zeigt in seinem Buch Tschüss, ihr da oben, warum kein Weg daran vorbeigeht, endlich die Systemfrage …
… Zeit täuschen.
Die USA macht es uns vor, sie zeigt uns wie stark ein Volk sein kann, wenn es erst einmal erkannt hat, dass sich ein Parasiten- Staat im Staat gebildet hat! Die USA haben die nötigen Reformen selbst gegen den widerstand des Manchester Kapitalismus über Nacht eingeleitet, unsere Regierung versagte in der Vergangenheit…jetzt… und vermutlich auch in der Zukunft!
Das Superwahljahr 2009 hat begonnen, Schuss mit dem bla-bla-bla, es ist an der Zeit für neue Wege- Zeit für einen Leistungsprüfstand, vielleicht eine Herausforderung für „(DSDS) …
… deshalb eine revolutionäre politische Frage. Es gibt einen direkten Zusammenhang zwischen den Formen der Krise dem Parasitismus der herrschenden Elite und der enormen Zunahme von sozialer Ungleichheit - und der Produktionsweise und der Aneignungsweise des Kapitalismus. Diese ordnen die gesellschaftlichen Bedürfnisse der Anhäufung von privatem Reichtum bei denen unter, die die Produktionsmittel und den finanziellen Reichtum besitzen und darüber entscheiden.
Ihr Würgegriff muss durch eine massenhafte, unabhängige soziale und politische Bewegung …
… ist das nicht anderes als Spekulation, und zwar in einem Rahmen, der die finanziellen Dimensionen der Vergangenheit armselig klein erscheinen lässt. Und die Hilfe für die strauchelnden Landesbanken bleibt dabei so nebenbei erst mal auf der Strecke …
Kommunismus statt Kapitalismus
Wenn Ihnen Herr Lafontaine oder sonst ein Linkspolitiker vor einem Jahr gesagt hätte, dass unser Staat demnächst Großanken zu einem völlig überhöhten Kaufpreis teilverstaatlicht, Sie wären lachend weggelaufen. Jetzt haben wir den Salat und keiner regt sich darüber auf. …
… liegt.
Das Geheimnis sozialen Unternehmertums – Ein Essay von Peter Spiegel
In seinem Essay vermittelt Yunus-Biograf Peter Spiegel nicht nur die große Vision, mit der Muhammad Yunus zum Vorreiter eines sozialen Unternehmertums wurde, sondern zeigt auch, wie der in Verruf geratene Kapitalismus durch ein neues Denken neue Blüten hervorbringen kann – nicht nur für die Reichen und Mächtigen, sondern für alle Menschen. Dabei beschränkt sich die Wirksamkeit des von Yunus entworfenen Modells einer „Social Entrepreneurship“ nicht auf die Ärmsten der Armen, …
… Lösungen durch den Staat. Man bastelt auch an einer neuen Architektur der Finanzmärkte. Der Effekt dieser Bemühungen ist jedoch vergleichbar mit der Erfindung von neuen Verkehrsregeln während die Häuser durch ein Erdbeben zusammenstürzen!
Unter dem Titel: „Die Struktur des globalen Kapitalismus“ (2006) hat Pal Dragos eindeutig vor der Gefahr einer Deflation gewarnt. Die letzten Generationen kennen aber lediglich das Gegenteil davon, nämlich die Inflation. Bei der Deflation findet eine Preisspirale nach unten statt, die Werte von Aktien, Immobilen usw. …
… allen voran (wie immer?) die Amerikaner. All diese „Diagnosen“ sind jedoch nur Folgesymptome und gehören zur zweiten Staffel der Bankenkrise. Die wahren Strippenzieher sind die Wissenschaftler!
Im Jahre 2006 habe ich eine Untersuchung über „Die Struktur des globalen Kapitalismus“ veröffentlicht. In diesem Buch habe ich mich aus der Sicht der Sozialwissenschaften ausführlich zur „Architektur der Finanzmärkte“ im Allgemeinen und sehr konkret zum einseitigen Intellektualismus der Wirtschaftswissenschaften geäußert.
Im Jahre 1998 hat der LTCM - Fond …
… in den Medien derzeit ideologischer Streit, bei dem frei von Sachzusammenhängen politische Weltanschauungen thematisiert werden. Fürstenwerth betont: "Ideologischer Streit "Markt versus Staat" hilft bei der Analyse der Finanzkrise ebenso wenig wie der Streit "Kapitalismus versus Sozialismus". Diese veralteten Dogmen der politischen Auseinandersetzung verhindern eine sachgerechte Analyse der Krise."
In seinem Buch "Geld arbeitet nicht" erläutert Fürstenwerth die Aufgaben und Funktionsweisen der Finanzwirtschaft, zeigt auf, wie Geld verwaltet wird, …
Im digitalen Kapitalismus wird den Wissenschaften das kognitive Denken immer häufigen aufgezwungen. In diesem Sinne konnte ein „Professor aus Chemnitz“ verkünden, dass 132 Euro für Hartz IV-Empfänger ausreichend für das Leben seien. Der in den USA studierte Volkswirt hat sein „Forschungsergebnis“ ohne rot zu werden verkündigt. Ist es da ein Wunder, dass als Folge solcher kognitiven Denkergüsse in der politische Landschaft immer mehr Menschen rot sehen?
Das kognitive Denken können wir auch als Intellektualismus oder instrumentelle Vernunft bezeichnen. …
… von SPD und DIE LINKE. Dann nämlich wäre die SPD erneut mitgliederstärkste Partei in Deutschland. Und so weit liegen die Ziele beider Parteien ja nun doch nicht auseinander, auch wenn beide heute noch anderes behaupten.
Bereits kurze Zeit nach der zurückliegenden Bundestagswahl und dem Einzug der Partei DIE LINKE. in den Bundestag tönten zahlreiche Funktionäre der früheren PDS: „Wir sind im Westen angekommen!“ - Nicht nur im Westen – auch im Kapitalismus.
Hartmut Nemak
(SAG Bundesvorsitzender)
Hans-Jürgen Münnig
(stellv. SAG Bundesvorsitzender)
… dem Gemeinwohl, insbesondere der Gewährleistung eines menschenwürdigen Daseins für alle und der allmählichen Erhöhung der Lebenshaltung aller Volksschichten. (Art.151 Abs. 1 VerfBay)
Damit wird deutlich, dass die Verfassungsgeber die Gefahren eines zügellosen Kapitalismus vorausgesehen haben und einer Privatisierung der Bereiche staatlicher Daseinsvorsorge vorbeugen wollten. Die aktuellen Entwicklungen belegen jedoch genau das Gegenteil.
Mit Hinweis auf zahlreiche Landesverfassungen und auf das Grundgesetz ist die privatwirtschaftliche Organisation …
… Produktionstechnologien hätten die Welt in einem Ausmaß umgestaltet, das für unsere Großeltern unvorstellbar gewesen wäre.
Für Richard Sennett geht die ganze Diskussion jedoch am eigentlichen Kern der Sache vorbei. Die tatsächlichen psychologischen und gesellschaftlichen Auswirkungen des Kapitalismus zeigen sich laut Sennett vielmehr daran, wie Institutionen organisiert sind und wie die Menschen in ihnen leben. Nach dem Bestseller »Der flexible Mensch« und dem auch autobiographisch geprägten Buch »Respekt im Zeitalter der Ungleichheit« zieht Richard …
… USA so viele Kriege? Warum überfallen sie in fast zweijährigen Abständen einen neuen Staat? Wer verdient an diesen Kriegen? Wer bezahlt diese Kriege? Und die wichtigste Frage: Wer muss in diesen Kriegen sterben? Ahnungslose Soldaten sind zu Gangstern für den Kapitalismus, für das Big Business, für Wall Street und Banken gemacht geworden.
Amerikas unverdrossen propagiertes Projekt „Demokratie und Menschenrechte“ wurde ad absurdum geführt.
ALS DIE STERNE IHREN GLANZ VERLOREN, von Helmut F. Bauer
digitalreprint & verlag, 2006, 257 S., Pb. € 19,80, …
… für Unternehmen in puncto Steuern, noch für ausländische Arbeitnehmer.“ Ausländische Unternehmen hätten keine kulturelle Bindung an Deutschland, daher nähmen sie keine Rücksicht. „Ethik und Moral spielen bei Nokia garantiert keine Rolle, es geht um Shareholder Kapitalismus und Risikominimierung“, so Nadolski.
Die Politik habe es wieder einmal versäumt, für das Unternehmen die Rahmenbedingungen zu schaffen, um Deutschland als attraktiven Standort erscheinen zu lassen, urteilt der Harvey Nash-Chef. Beschäftigungshemmend wirkten sich insbesondere …
… unser heutiges Leben, auf Beziehungen und Freundschaften, auf das Verhalten im Job. So teilte beispielsweise die Politik der DDR die Welt in gut und böse ein. Die Guten waren die Bruderländer wie die ehemalige Sowjetunion, die Bösen die Länder des Kapitalismus. Heute nun begegnen gerade in Berlin Menschen aus dem Ostteil täglich ihrem ehemaligen Feindbild, dem Bösen, z.B. den West-Kollegen in der Firma. Wenn diese Einstellung, dieses Feindbild nicht bewusst geändert wurde, sind Probleme in der Zusammenarbeit mit den West-Kollegen vorprogrammiert. …
… nur zur Symptomverschiebung und zu Folgeproblemen? Wenn dieser Tatsache nicht einmal in der Medizin in den meisten Fällen Aufmerksamkeit gezollt wird, warum erwarten wir ein anderes Denken im Zusammenhang mit der Natur der Erde.
Globalisierung bedeutet, dass sich der Digitale Kapitalismus (Martin Papapol) auf der ganzen Erde breit gemacht hat. Dies fordert geradezu ein globales Denken heraus. Allerdings hat man heute noch nicht den Sinn dieser Provokation verstanden.
Seit der Soziologe Niklas Luhmann die Bedeutung der Differenz in der Gesellschaft …
… wo diese Methode bereits Tradition hat, mit Gegengewalt und militärischem Drill auf den „richtigen Weg“ zurückgeführt werden.
Wir sollten zwischen Gewaltpotenzial und Ausbruch der Gewalt unterscheiden. „Die Todesanzeigen der Lohnarbeitergesellschaft“ (Robert Castel) sind im Digitalen Kapitalismus nicht zu übersehen. Die kollektiven Strategien (Sozialstaat) versagen in zunehmendem Maße gegenüber den Forderungen des Marktes und der unerbittlichen internationalen Konkurrenz für das Shareholder Value. Der Verlust der Sicherheit der Arbeit, die damit …
… Bewegung zwar nur eine Minderheit dar, es wird aber - verstärkt auch durch die obsessiven Bemühungen der Medien – besonders stark beachtet. Globalisierungskritik ist alter Wein in neuen Schläuchen und ersetzt die alte kommunistische oder sozialistische Kapitalismuskritik. Die Globalisierungsgegner, so Moraeu, betonen das Primat der antikapitalistischen Aktion. Besonders problematisch erscheint aber, dass die Anwendung von Gewalt und illegalen Aktionen als legitim gilt, als „gerecht“ und „gerechtfertigt“ angesichts der großen Bedrohungen, die der …
In welcher Gesellschaftsform leben wir heute? Die meisten Menschen in der westlichen Welt werden auf diese Frage antworten: Im Kapitalismus. Das ist jedoch irreführend und falsch. Wir leben bereits im digitalen Kapitalismus.
Seit den neunziger Jahren können wir von dieser neuen Form des Kapitalismus sprechen, welche zu der vorherigen Form des Fordismus erhebliche Unterscheide zeigt. Diese Unterschiede werden häufig von Politik und Wissenschaft nicht genügend wahrgenommen, die Folge sind irrtümliche Entscheidungen und Behauptungen.
Durch die Individualisierung …
… Wohlstand und Arbeitsmarkt absehbar.“
Und als sei das nicht genug Tristesse, hat ein Volkswirt bei Deutsche Bank (DB) Research http://www.db-research.de jetzt auch noch herausgefunden, dass die Nation der Exportweltmeister in einer „weniger glücklichen Variante des Kapitalismus“ lebt. Die Australier seien beispielsweise sehr glücklich, aber auch die Dänen, Niederländer und Schweizer. Portugiesen, Italiener und Griechen hingegen blasen Trübsal, so der Tagesspiegel http://www.tagesspiegel.de über die Studie. Zwar seien die Einkommen und das Bildungsniveau …
… nur eine Simulation statt?
Wir nehmen unseren Körper zwar wahr, wenn wir uns vor einen Spiegel stellen, Lust und Leid in Bezug auf den eigenen Körper müssen wir jedoch empfinden. Mit der wachsenden einseitigen Intellektualisierung in der heutigen westlichen Kultur (digitaler Kapitalismus) werden die Menschen immer „kopflastiger“, sie verlieren den Zugang zu den eigenen Empfindungen und damit auch zum eigenen Körper. Was übrig bleibt, ist die Wahrnehmung der Körper der anderen oder das Spiegelbild des eigenen Körpers.
Dass man den eigenen Körper …
… erster Linie das Individuum selbst.
Die Zeiten à la „Papa tu doch was!“ sind vorbei. Den Erwachsenen ist es nicht mehr erlaubt, das Kind zu spielen. Die Simulation einer kindlichen Gesellschaft zahlt sich nicht mehr aus.
Zu den gesellschaftlichen Veränderungen siehe auch:
Dr. Dr. Pal Dragos: Die Struktur des globalen Kapitalismus, Bd.1 und 2, 2006, BoD, Norderstedt
Weitere Informationen und Leseproben:
www.pal-dragos.de
Wachstumstrend Forschungsinstitut und Verlags-GmbH
Lindenschmitstrasse 35
81371 München
Tel.: 089-74663082
www.wachstumstrend.de
… beziehen sich ausdrücklich auf die öffentlich kritisierte Grußbotschaft des in Bruchsal einsitzenden früheren RAF-Terroristen Christian Klar. Den Beitrag hatte Klar für die von der Zeitung "Junge Welt" veranstaltete "Rosa-Luxemburg-Konferenz" verfasst.
"Es reicht gegenwärtig bereits, eine moderat vorgetragene Kapitalismus-Kritik wie Christians Solibotschaft an die Luxemburg-Konferenz in Berlin im Januar des Jahres, um die Claqueure auf den Plan zu rufen", heißt es in dem Flugblatt. Außerdem ist ein Absatz aus dem Grußwort in dem Flugblatt abgedruckt, …
Bonn - Die Debatte ist nicht neu. Schon seit Jahren steht der Vorwurf im (Klassen-)Raum, die Schule betreibe eine wirtschaftsfeindliche Indoktrinierung oder versäume es völlig, die Mädchen und Jungen über ökonomische Sachverhalte zu informieren. Deutschland leistet sich eine „Schule der Anti-Kapitalisten“. Im Vordergrund des Unterrichts stünden Werturteile über „böse Manager“ und „ungerechte Löhne“, meinen zumindest Kritiker. Eine Studie der Initiative Juniorprojekt http://www.juniorprojekt.de wollte beispielsweise wissen, wie Wirtschaft und …
… sind der Demokratie kleinste Übungen. Aber schon sie gelten für eine Mehrheit als brotlos. Das Grundgesetz läuft leer, wie eine lecke Wanne.
15. Wer allerdings dafür die Bürgerinnen und Bürger in Haftung nimmt, hat nichts verstanden. „Wählt euch doch einfach ein neues Volk“, hatte Bert Brecht der DDR-Regierung ins Stammbuch 1953 geschrieben.
Er würde es wieder schreiben. Und Heiner Müller resümierte nach 1990: „Wir stecken jetzt knietief im Kapitalismus!“ Lassen sie uns endlich darüber nachdenken. Der Petitions-Bericht liefert dazu genug Anlässe.
… 68er-Bewegung. Was verstehen Sie darunter und was unterscheidet die "neue" von der "alten Linken"?
Christine Buchholz: Das ist sozusagen die Generalfrage. Die "neue Linke" definiert sich über die Aufgaben, die die Zeit stellt und das ist zum einen die offensichtliche Unfähigkeit des Kapitalismus, die Bedürfnisse der Leute zu befriedigen. Nicht in Deutschland, nicht in Europa, nicht im Rest der Welt. Sie definiert sich darüber, daß wir in eine neue Phase imperialistischer Konkurrenz geschlittert sind mit der Gefahr neuer Kriege. Zum anderen ist ihr …
… Gründer und Chef der Drogeriemarktkette DM verbindet ein Gedanke: Sie sprechen sich für ein bedingungsloses Grundeinkommen aus, das von der Arbeit entkoppelt werden solle. Die Suprematie der Arbeit im Denken der Menschen ist noch gar nicht so alt. „Erst der industrielle Kapitalismus hat uns an die Vorstellung gewöhnt, dass, wer keine Arbeit hat – im Sinne von Erwerbsarbeit – irgendwie kein vollwertiges Leben führt“, so Engler. Die vergangenen zwei bis drei Jahrzehnte hätten aber gezeigt, dass das Phänomen der Massenarbeitslosigkeit weder durch einen …
… Fischereiindustrie duerfte jedem klar sein. Es geht bei dieser Aktion nicht um den Schutz von Fisch-Schwaermen, sondern lediglich um´s Geld. Wenn aber solch eine Aktion vom Grossteil der deutschen Buerger verurteilt wird, dann ist auch die freie Marktwirtschaft und der Kapitalismus keine Entschuldigung fuer ein solch unethisches und brutales Handeln einer Nation. Deutschland darf solche Aktionen weder direkt noch indirekt unterstuetzen. Dieses sinnlose Toeten von Tieren, dass Jahr fuer Jahr die Buerger entsetzt, hat Laender wie die USA oder Mexiko …
Bonn/Frankfurt am Main - Ulrich Machold hat in der Welt am Sonntag den Finger in die Wunde gelegt: Thomas Hankes Buch über den neuen deutschen Kapitalismus fehlt die Stoßkraft. Die Augen des Lesers gleiten über die 230 Seiten, doch sie werden nicht gebannt. Alles, was der Leiter des Ressorts Meinung beim Handelsblatt so schreibt, ist irgendwie richtig. Aber auch irgendwie langweilig. Ein wohltemperiertes Buch, mit einem Untertitel, der schon nicht unbedingt neugierig macht. Von der „Republik im Wandel“ ist die Rede, und Hanke ist der penible Chronist, …
… treten Gruppen aus Chemnitz, Kiel, Mannheim-Heidelberg und Nürnberg-Erlangen-Bamberg an.
Bei Vertretern der deutschen Wirtschaft kommen solche Initiativen gut an. „In Deutschland haben Unternehmer oft ein schlechtes Image. Das färbt auf die hiesige Debattenkultur über die vermeintlichen Auswüchse des Kapitalismus ab. Die Deutschen lesen immer noch lieber Karl Marx als Adam Smith. Zumindest erfahren die Schüler hier zu Lande mehr über den Autor des ‚Kapitals’ als über die Ideen von Smith, David Ricardo, Walter Eucken, Ludwig Erhard, Wilhelm Röpke, …
… Reformen. Er sieht sowohl das Wirtschaftssystem als auch die politische Ordnung der Bundesrepublik in Gefahr. Diese Vorstellung erfüllt ihn aber keineswegs mit Grauen. Münchau sehnt die Krise fast herbei, die Schluss machen werde mit den Gepflogenheiten des „rheinischen Kapitalismus“ und der „Deutschland AG“. Der ehemalige Chefredakteur der FTD hat lange Jahre in Großbritannien und den Vereinigten Staaten gelebt. Und das angelsächsische Modell, wie Wirtschaft, Gesellschaft und Politik aufgebaut sein sollten, wünscht er sich auch für Deutschland herbei. …
Hans Modrow in der Berliner Umschau: Linke muß Perspektive jenseits des Kapitalismus entwickeln
Die Linkspartei geht nach den Worten ihres Ehrenvorsitzenden, Hans Modrow, davon aus, "daß eine Alternative, die über den Kapitalismus hinausgeht, auch zur Konstituierung einer neuen deutschen Linken gehören sollte". Das sagte der Politiker der Berliner Umschau. Zugleich dürfe die Beteiligung an einer weiteren Berliner Landesregierung nicht auf der Grundlage neuer Privatisierungen erfolgen. Die PDS habe sich nicht rechtzeitig mit diesen Tendenzen auseinandergesetzt.
Zugleich …
… SPD-Vorsitzenden Franz Müntefering initiierte „Heuschreckendebatte“. Müntefering verglich die über deutsche Unternehmen hinweg ziehenden ausländischen Investoren mit der schon aus der Bibel bekannten Landplage. Unbeantwortet sind bis heute viele damit verbundene Fragen, so zum Beispiel: Wem bringt Kapitalismus Freiheit? Wer profitiert, wer verliert? Aber vor allem: Wozu eigentlich das Ganze? Wofür soll es gut sein?
Die Fakultät für das Studium fundamentale der Universität Witten/Herdecke gestaltet im Rahmen der Veranstaltungsreihe Stufu_Topic am 19. Januar …
… auch, dass alle Organisationseinheiten, in welchem Bereich und zu welchem Zweck auch immer sie bestehen mögen, überschaubar sein müssen. Sonst kommt es zu wirklichen oder auch nur aufgeblasenen Machtfüllen, die Änderungen fast immer unmöglich erscheinen lassen. Im puren Kapitalismus gibt es eben keine Menschlichkeit.
Übrigens war das Ständesystem der Germanen vertikal durchlässig!
N: Auch die Träger der ‚Französischen Revolution’ waren Adelige!
WF.: Nebenbei fällt mir dazu auch ein, wie rasch eine Erscheinung wie die ‚Pariser Kommune’ des Jahres …
… Europa untersucht. Die Haniels, die de Wendels und die Falcks waren klassische Industrieunternehmen in Deutschland, Frankreich und Italien. Am Beispiel dieser bedeutenden Familien illustriert James seine These, dass es einen spezifischen kontinentaleuropäischen Typus von Kapitalismus gibt, der sich vom anglo-amerikanischen Modell unterscheidet.
Auch in Deutschland ist der Mittelstand die Stärke der deutschen Wirtschaft. Doch immer weniger Menschen sind bereit, unternehmerische Verantwortung zu tragen. „Mehr als 350.000 Familienunternehmen suchen …
Ein dialektisches Denken muss her das die Dinge in ihrer Veränderung begreift – fordert Gundula Englisch in ihrer Buchbesprechung von Dr. Martin Papapol.- Der digitale Kapitalismus in www.changex.de
„In jede Pore unseres Lebens dringt der digitale Kapitalismus vor. Ein Kapitalismus, in dem die alte Beziehung zwischen Arbeit und Kapital aufgelöst, die Herrschaft in Form von Finanzkapital anonymisiert und die Arbeiterschaft im Erdenrund atomisiert ist. Kaum erträglich sind die sozialen Schieflagen, die diese turbokapitalistische Ordnung hervorbringt. …
… schmauchenden Firmenkapitäne ein Symbol waren für die Dynamik der Wiederaufbau- und Wirtschaftswundergesellschaft. Bei einer Umfrage vor fünf Jahren gaben 59 Prozent der Westdeutschen und 76 Prozent der Ostdeutschen an, dass Unternehmer Ausbeuter seien. Dass der Kapitalismus in Deutschland keine Lobby hat, ist keine larmoyante Klage von Interessengruppen, die nie zufrieden sind. Studien belegen die These, dass Unternehmer häufig als Feindbild herhalten müssen.
Das Commerzbank Ideenlabor http://www.commerzbanking.de/ideenlabor hat ihr Augenmerk auf …
Ein dialektisches Denken muss her das die Dinge in ihrer Veränderung begreift – fordert Gundula Englisch in ihrer Buchbesprechung von Dr. Martin Papapol.- Der digitale Kapitalismus in www.changex.de
Ein dialektisches Denken muss her das die Dinge in ihrer Veränderung begreift – fordert Gundula Englisch in ihrer Buchbesprechung von Dr. Martin Papapol.- Der digitale Kapitalismus in www.changex.de
„In jede Pore unseres Lebens dringt der digitale Kapitalismus vor. Ein Kapitalismus, in dem die alte Beziehung zwischen Arbeit und Kapital aufgelöst, die Herrschaft in Form von Finanzkapital anonymisiert und die Arbeiterschaft im Erdenrund atomisiert ist. Kaum erträglich sind die sozialen Schieflagen, die diese turbokapitalistische Ordnung hervorbringt. …
… Facetten des Konzepts der Sozialen Marktwirtschaft zu schärfen, die katholisch-konservative nämlich. Die knappe, doch materialreiche und gut lesbare Arbeit bietet einen soliden Überblick über Leben und Werk Briefs. Sie untersucht Briefs’ anfängliche Kritik an Kapitalismus und Marxismus, seine in den Weimarer Jahren entwickelte Betriebssoziologie, seine Ansichten zur Sozialpolitik und zur Gewerkschaftstheorie, sowie schließlich Briefs’ Beitrag zum Konzept der Sozialen Marktwirtschaft.
Goetz Briefs entstammte einer Arbeiterfamilie in Eschweiler bei …
… Bildung! Das Gegenteil ist richtig: Schulen, andere Ausbildungsstätten und auch die Medien könnten noch mehr tun, um den Sinn für unternehmerisches Denken und Handeln zu schärfen und wirtschaftliche Zusammenhänge verständlich zu machen.“ Insbesondere die von SPD-Parteichef Franz Müntefering angestoßene Kapitalismuskritik blieb nicht ohne Folgen: Nur noch die Hälfte der Bundesbürger ist der Meinung, dass sich die Soziale Marktwirtschaft bewährt habe. Angesichts der ökonomischen Probleme in Deutschland seien diese Zahlen beängstigend, so Müller.
… reden, miteinander, ehrlich und offen.
Dabei haben wir als PDS einiges einzubringen. Wir sind die Partei der sozialen Gerechtigkeit. Wir sind die Partei für Friedenspolitik. Und wir sind die Partei mit Ostkompetenz. All das ist unverzichtbar.
6. Wir haben bewiesen, dass wir den Kapitalismus verwalten können, besser und sozialer als andere. Das ist für die Betroffenen mehr als nichts. Und deshalb wären wir dumm, wenn wir die Hartz- IV- Lösungen in Berlin gering schätzen. Sie sind ein Gütesiegel der PDS.
Und wir bleiben dabei: Der Kapitalismus …
… für „Hartz IV“-Betroffene geht.
Ich sage aber zugleich: Die Erleichterungen, um die es heute geht, nehmen „Hartz IV“ nicht einmal die unsoziale Spitze, geschweige denn die ungerechte Philosophie.
2. Nun soll es bekanntlich Neuwahlen geben. Und wenn ich Bundeskanzler Schröder und Kapitalismus-Kritiker Müntefering richtig verstanden habe, dann geht es ihnen dabei um eine Volksabstimmung über ihre „Agenda 2010“, nebst „Hartz IV“.
Ich finde das gut und demokratisch. Und sie können sicher sein: Wir werden so viele Bürgerinnen und Bürger wie möglich …
… Lösung der Jobmisere. Im Deutschen Schauspielhaus in Hamburg stellte der amerikanische Philosoph und Arbeitsforscher Frithjof Bergmann sein Konzept der "Neuen Arbeit" vor, das er auch gegenüber der Süddeutschen Zeitung (SZ) http://www.sueddeutsche.de erläuterte. Bergmanns Analyse besagt, der Kapitalismus befinde sich "momentan in einem Zustand des Sich-Selbst-Zerfleischens". Er sei weder intelligent noch effektiv oder wirklich produktiv: "Deshalb muss es Anstrengungen geben, ihn auf ein höheres Niveau zu bringen – in dieser Weise verstehe ich das …
… Arbeitslose. Das ist Nachkriegs-Rekord. Ich komme aus einer Region in der 20, 30, manchmal sogar 40 Prozent der Bevölkerung ohne bezahlte Arbeit sind.
Zugleich hat der Vorsitzende der SPD, Franz Müntefering, eine Debatte entfacht, die unter der Überschrift „Kapitalismus-Kritik“ läuft. Das ist durchaus bemerkenswert: Denn nach dem Ende der DDR galt im offiziellen Deutschland der Kapitalismus als nahezu heilig. Und der von jeglichen sozialen und ökologischen Rahmenfestlegungen entkoppelte Wettbewerb als Ideal.
Nun ist die Kritik am Kapitalismus …
… Durchbruch in Deutschland" steht. So berichtet es zumindest die der SPD nahe stehende Frankfurter Rundschau (FR) http://www.frankfurter-rundschau.de. Die FR schildert die Auseinandersetzung als eine Art Showdown: "Gegenüber stehen sich die Verteidiger des bisherigen Systems, bisweilen rheinischer Kapitalismus genannt, und anglo-amerikanische Angreifer, die dem Regiment der Finanzmärkte auch hier zu Lande endgültig zum Sieg verhelfen wollen."
Vom Vorbild zum Auslaufmodell – noch zu Beginn der 1990er Jahre habe das deutsche neben dem japanischen als …
Neue Denkanstöße für eine konstruktive Diskussion der „Kapitalismus-Debatte“.
Heuschreckenplage, unersättliche Wirtschaftsbosse, vaterlandslose Gesellen – Schlagworte mit denen der Kapitalismus kritisiert wird, die aber zu keiner Lösung führen. Vor diesem Hintergrund ist es notwendiger denn je, dass ein Manifest der Neuen Linken, das nicht in schablonenhaftem Denken gefangen ist, neue Konzepte bietet.
Ausgangspunkt ist die Frage: In welchem Kapitalismus leben wir heute? Das Buch „Der Digitale Kapitalismus“ setzt sich kritisch unter anderem auch …