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GELD ARBEITET NICHT - allgemeinverständliche, faktenbasierte Analyse zu Ursachen der globalen Finanzkrise

03.10.200813:23 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: GELD ARBEITET NICHT - allgemeinverständliche, faktenbasierte Analyse zu Ursachen der globalen Finanzkrise

(openPR) Leverkusen, 3. Oktober 2008 – Immer neue Hiobsbotschaften aus der Finanzwelt beunruhigen die Öffentlichkeit. Menschen haben Angst um ihre Ersparnisse. Die gegenwärtigen Krise der Finanzmärkte bewegt alle Bürger, doch kaum jemand kann nachvollziehen, was in der Finanzbranche geschieht und wie es zu dieser globalen Krise kommen konnte. "Es fehlt an allgemeinverständlicher Sachinformation, die es erlaubt, nachzuvollziehen, wie es zu dieser Krise kommen konnte, wer die handelnden Akteure sind, und welche Optionen bestehen, die Krise zu beenden." so der Unternehmensberater und Buchautor Hauke Fürstenwerth. "Das Buch "Geld arbeitet nicht" soll dazu beitragen, dieses Informationsdefzit zu beheben." Nach Einschätzung von Fürstenwerth überwiegt in der öffentlichen Diskussion der Finanzkrise in den Medien derzeit ideologischer Streit, bei dem frei von Sachzusammenhängen politische Weltanschauungen thematisiert werden. Fürstenwerth betont: "Ideologischer Streit "Markt versus Staat" hilft bei der Analyse der Finanzkrise ebenso wenig wie der Streit "Kapitalismus versus Sozialismus". Diese veralteten Dogmen der politischen Auseinandersetzung verhindern eine sachgerechte Analyse der Krise."

In seinem Buch "Geld arbeitet nicht" erläutert Fürstenwerth die Aufgaben und Funktionsweisen der Finanzwirtschaft, zeigt auf, wie Geld verwaltet wird, wer die Besitzer des Geldes und wer die Verwalter sind, die mit immer neuen Finanzprodukten um die Gunst der Anleger werben. Er beschreibt wie Hedgefonds, Private-Equity-Fonds und Venture Capital Fonds arbeiten, mit welchen Geschäftsmodellen sie das Geld ihrer Investoren einsetzen und wie sie mit Unternehmen und Politikern verfahren.

An Hand von aktuellen Beispielen illustriert der Autor die facettenreiche Beziehung von Finanz- zu Realwirtschaft. Er zeigt auf, wie und mit welchen Instrumenten die Finanzwirtschaft die Finanzierung des Geschehens in der Realwirtschaft sichert. Neben dieser Grundfunktion übernimmt die Finanzwirtschaft die Aufbewahrung und Verwaltung von Geldern, die nicht in den Wirtschaftskreislauf zurückgeführt werden. Die klassische Aufgabe der Finanzierung realwirtschaftlicher Vorgänge ist zu einer Nebentätigkeit geschrumpft. Die Finanzwirtschaft hat sich mit dem Horten und Umverteilen von nicht in der Realwirtschaft eingesetzten Geldern ein eigenes Geschäft erschlossen, welches kaum noch Bezug zum Geschehen in der realen Wirtschaft hat. Den meisten Politikern ist ebenso wie der Mehrheit der Bürger nicht bewusst, dass mit Vermögensverwaltung in der Finanzindustrie kein volkswirtschaftlicher Mehrwert geschaffen wird. Vorhandenes Geld wird lediglich in Geldäquivalente wie Aktien, Derivate und andere Finanzprodukte umgetauscht. Viele moderne Finanzprodukte haben keinen Bezug mehr zu wirtschaftlichen Tätigkeiten. Es sind Wetten, bei denen kein Mehrwert geschaffen wird. Wie bei Glücksspielen wird nur das umverteilt, was die Spieler einsetzen. Dieses Glücksspiel hat nichts mit marktwirtschaftlichem Handeln zu tun und kann deshalb auch nicht mit marktwirtschaftlichen Kriterien beurteilt werden.

Fondsmanager verdienen Milliarden mit Wetten, die als Finanzinnovationen getarnt werden. Sie sind die "heimlichen Herrscher der Welt", bezeichnen sich selbst als "masters of the universe". Sie diktieren der Gesellschaft und der Politik ihre eigenen Regeln. In "Geld arbeitet nicht" wird aufgezeigt, wie Investmentbanker aus der Vergabe von Krediten ein unkontrolliertes Glücksspiel gemacht haben, wer daran wie verdient hat und wie diesem Treiben ein Ende bereitet werden kann.

Hauke Fürstenwerth belegt, wie notwendig Kontrollen sind und zeigt Wege auf, den Primat der Realwirtschaft gegenüber der Finanzwirtschaft wieder herzustellen. Er identifiziert an Hand von aktuellen Daten die Hauptursache für die wirtschaftlichen Probleme unserer Zeit: Die Verlagerung des Gewinnstrebens von der Realwirtschaft in die Finanzwirtschaft. Getrieben von der Gier der Finanzmanager und unterstützt durch zahlreiche Gesetzesinitiativen von Regierungen und Parlamenten führt diese Verlagerung zur schleichenden Erosion der Sozialen Marktwirtschaft. Sie produziert systemische Arbeitslosigkeit, spaltet die Gesellschaft in reich und arm. Sie zerstört die solidarischen Grundlagen des Gemeinwesens. Die gegenwärtige Finanzkrise kann Auslöser sein, diese Entwicklung nicht nur zu stoppen, sondern rückgängig zu machen.

Rezensionsexemplare können vom Verlag bezogen werden:
http://www.shaker-media.de/de/Online-Gesamtkatalog/index.asp?ISBN=978-3-940459-22-0&ID=17

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