(openPR) Welche menschlichen Folgen hat die politische Ökonomie, in der wir leben? Manche nennen das System „neoliberal“ und erwecken so den Anschein, als handle es sich dabei um nichts Neues, sondern lediglich um die Ausweitung der Marktwirtschaft auf einen globalen Maßstab. Andere meinen, neue Informations-, Transport- und Produktionstechnologien hätten die Welt in einem Ausmaß umgestaltet, das für unsere Großeltern unvorstellbar gewesen wäre.
Für Richard Sennett geht die ganze Diskussion jedoch am eigentlichen Kern der Sache vorbei. Die tatsächlichen psychologischen und gesellschaftlichen Auswirkungen des Kapitalismus zeigen sich laut Sennett vielmehr daran, wie Institutionen organisiert sind und wie die Menschen in ihnen leben. Nach dem Bestseller »Der flexible Mensch« und dem auch autobiographisch geprägten Buch »Respekt im Zeitalter der Ungleichheit« zieht Richard Sennett eine ebenso bestechende wie provokante Bilanz seiner langjährigen Beschäftigung mit der Kultur des Kapitalismus.
Horst Grenz, Leiter des Flensburger Instituts50plus: »Der Berlin Verlag veröffentlichte dieses Buch bereits im Januar 2007 in der zweiten Auflage. Im Februar 2008 erschüttert ein Finanzskandal die Bundesrepublik Deutschland. Tägliche Berichterstattungen und Polit-Talkshows zeigen menschliche Folgen auf, die schwerlich nachvollziehbar sind. Ebenso deuten zahlreiche Erklärungsversuche so genannter Leistungsträger aus Wirtschaft und Politik auf einen massiven Verlust von Wahrnehmungsfähigkeit hin. Es ist zu hoffen und zu wünschen, dass dieses Buch von vielen Menschen gelesen wird – auch von selbsternannten Leistungsträgern.« Weitere Informationen: Institut50plus www.institut50plus.de und www.berlinverlag.de












