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Pal Dragos: Subjektlose Gesellschaft - Ende der bürgerlichen Werte

06.09.201111:44 UhrKunst & Kultur

(openPR) Angesehene Journalisten wie der Engländer Ch. Moore (Daily Telegraph) und der Deutsche F. Schirrmacher (FAZ) haben ihre Zweifel an den bürgerlichen Werten angemeldet. Eine zu späte Erkenntnis! Seit Jahrzehnten, seit dem Beginn der Postmoderne, findet eine gesellschaftliche Entwicklung statt, die mit der Aushöhlung der Traditionen zu einem Vakuum geführt hat. Das klassische Subjekt in seiner bürgerlichen Ausprägung, wie von S. Freud beschrieben, lässt sich nicht mehr reproduzieren.

Die linke Gesellschaftskritik hat diese Zustände schon lange thematisiert, jedoch fast nie eine in die Zukunft weisende Perspektive aufgezeigt. Ein Rückfall in den Sozialismus oder Kommunismus würde nur vom Regen in die Traufe führen. Statt eine Metamorphose des Subjekts anzustreben wie Martin Papapol in „Der digitale Kapitalismus“ angeregt hat, verfallen die meisten linken Kritiker der bürgerlichen Welt in das Wunschbild einer subjektlosen Gesellschaft. Mit dieser kollektivistischen Idealvorstellung reichen sie den Befürwortern einer antiisraelischen islamistischen Kultur die Hand.

Strukturell gesehen finden wir weder im rechten Egoismus noch im linken Kollektivismus die Lösungen für die Zukunft.
Kollektivistische Moralvorstellungen müssen ihren Platz mit einer individuellen Ethik teilen, welche die Individualität fördert und von dem Einzelnen eine eigenverantwortete Selbstgestaltung abverlangt. Der Staat muss neue flexible Strukturen für die Gemeinschaften schaffen, da die Selbstgestaltung ohne Einbettung in die Gemeinschaften nicht möglich ist. Die „Selbstüberforderung“ des Staates bei dem Versuch, das heutige gesellschaftliche Vakuum auszufüllen, ist weder mit der Freiheit, noch mit der Demokratie vereinbar.

Zum Thema der Selbstüberforderung des Staates siehe auch vom Pal Dragos: „Kapital in der Staatsfalle - Deflation und Inflation“, Norderstedt, 2009
Kostenfreie Leseproben: www.pal-dragos.de
Über die Zukunft der deutschen Politik siehe auch von Martin Papapol: Vorwort 2011, zu „Der digitalen Kapitalismus“ unter www.papapol.de

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