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Pavel Vitalis: Sterbehilfe aus christlicher Sicht

(openPR) Aus der christlichen Lehre ist bekannt, dass sowohl Selbstmord als auch die Assistenz zur Sterbehilfe auf Wunsch definitiv verboten sind. Jedoch ist die Debatte um die Sterbehilfe in Deutschland wieder aufgelebt. Dabei möchten Wissenschaftler die „Sterbehilfe nach US-Regeln“ einführen. Man spricht bei der Indikation unter anderem von einer „reiflichen Überlegung“ der Kandidaten und auch über ihre „kurze Lebenserwartung“.

Wenn auch in der heutigen Theologie ein „Leibdefizit“ nicht zu leugnen ist, so würde kaum eine Theologin oder ein Theologe dagegen sprechen, dass im Christentum die Kraft des Körpers für die Gläubigen genauso von Bedeutung ist, wie die Kraft des Geistes. Der Leibbegriff bringt die Kraft des Körpers, die über die raumzeitliche Dimension des menschlichen Lebens hinausführt, zum Ausdruck.

Pal Dragos betont: „Bei der Symptomunterdrückung und -verschiebung durch viele schulmedizinische Maßnahmen werden die Leibkräfte zunehmend zerstört, die Folgen sind starke bis unerträgliche Schmerzen und chronische Erkrankungen. Eine nachhaltige Therapie, die die Bedürfnisse der Leibkräfte berücksichtigt, führt kaum zu solchen Attacken der Selbstbelastung. Es wäre daher eine ‚reifliche Überlegung‘ Wert, dass auch die schulmedizinische Methode im Hinblick auf ihre zerstörerische Wirksamkeit auf die Leibkraft untersucht würde. Das Verlangen nach Sterbehilfe ist der letzte Weg, um die Manipulation der Krankheit mit einer Beförderung in den Tod zu beenden. Sterbehilfe ist keine ärztliche Aufgabe!“

Statt die Sterbehilfe gesetzlich zu verankern, sollte man sich aus anthropologischer, leibphilosophischer und theologischer Sicht mit den heutigen intellektualistischen Einseitigkeiten der medizinischen Versorgung auseinander setzen.


Lesen sie zu diesem Thema vom gleichen Autor unter www.wachstumstrend-blog.de den ausführlichen Blogeintrag vom 10. 09. 2014 unter der Rubrik: Religion.

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