… Flüchtlinge unsere Chance sind. Im Arbeitsmarkt besteht folgendes Problem: Wenn ein Unternehmer einen Arbeitslosen oder einen Facharbeiter sucht, ob über eine Annonce oder Jobcenter, scheitert das in der Regel daran, dass beide Bewerber nicht dem Anforderungsprofil des Arbeitgebers entsprechen. Abitur, gute Sprachkenntnisse, Bildung und Ausbildung, besondere Qualifikationen und Fachwissen spielen eine entscheidende Rolle. Voraussetzungen die ein Flüchtling aus dem Mittleren Osten oder Afrika im Regelfall nicht erfüllt.
Es dauert Jahre bis sie in diesem …
Der „Lotse“ der Initiative bonnfairbindet vereinfacht Arbeitgebern und Arbeitnehmern mit Behinderung den Zugang zu Fördermitteln und Unterstützungsangeboten. Darüber hinaus umfasst die neue Lotsenfunktion ein individuelles Beratungsangebot für Bonner Unternehmen und die Vermittlung von Jobsuchenden mit einer Behinderung. Das breit aufgestellte Netzwerk von u.a. Arbeitgebern, Sozialunternehmen, Gewerkschaften, Kostenträgern und der Stadt Bonn schaltet eine Hotline und eine Webseite für die Fragen von Unternehmen und Menschen mit Behinderung frei.
Bonn …
… Tochterfirma der zum Bertelsmann-Konzern gehörenden arvato AG. Dort verantwortet Hesse unter anderem den Personalmarketingbereich Embrace, der Dienstleistungen rund um Employer Branding, Personalmarketing und Rekrutierung bietet und Unternehmen dabei unterstützt, sich als attraktiver und glaubwürdiger Arbeitgeber zu positionieren.
Sie haben bereits sehr früh unterschiedlichste Social Media-Kanäle genutzt. Wie haben sich Akzeptanz und Nutzerverhalten in den letzten Jahren verändert?
Im HR gilt wie überall: „Der Wurm muss dem Fisch schmecken.“ Man …
Die Arbeitgeberlobby fordert bessere Chancen für Flüchtlinge auf dem Arbeitsmarkt. Das ist vernünftig, solange es um Arbeitsplätze geht, die infolge Arbeitskräftemangels derzeit nicht besetzt werden können. Die Beschäftigung von Zuwanderern wäre sowohl volkswirtschaftlich wie auch sozial nützlich und begrüßenswert.
Unvernünftig wäre eine solche Forderung allerdings, wenn mit Hilfe von Flüchtlingen und Arbeitsmigranten das Lohnniveau gedrückt werden sollte und zusätzliche prekäre Arbeitsverhältnisse – möglicherweise sogar zu Lasten der bisher Beschäftigten …
Arbeitgeber können Arbeitnehmer auch dann kündigen, wenn sie aufgrund einer Erkrankung arbeitsunfähig, also krankgeschrieben, sind. Die Erkrankung darf jedoch nicht der Anlass der Kündigung sein. Das hat das Landesarbeitsgericht (LAG) Rheinland-Pfalz mit Urteil vom 20. Mai 2015 entschieden (Az.: 7 Sa 694/14).
Zu unterscheiden sind der Kündigungsgrund und der Anlass der Kündigung. Bei langanhaltenden oder vielen Kurzerkrankungen kann der Arbeitgeber eine sozial gerechtfertigte Kündigung aussprechen. Nur wenn die Erkrankung zum Anlass der Kündigung …
… auf das Gelände und warten auf Ansagen vom Veranstalter, was sie nun eigentlich tun sollen, dann könnte es sich um eine Arbeitnehmerüberlassung handeln.
Sobald also der Veranstalter bspw.
• konkrete Arbeitsweisungen erteilt (wobei die Weisung des Arbeitgebers im arbeitsrechtlichen Sinne oftmals schwer zu unterscheiden ist von einer Bitte oder einer Vorgabe des Auftraggebers), und/oder
• der Veranstalter die fremden Mitarbeiter in seine Organisationsabläufe einbindet, und/oder
• den ankommenden Helfern Persönliche Schutzausrüstung zur Verfügung …
… den Schulden des Staates erst recht nicht. Das ist ein Manko, das sich Politiker mit ihrer Nähe zu Lobbyisten ans Revers hängen können. Sie stehen politisch den Wirtschaftsverbänden näher als menschlich den Bürgern. Sie verwalten 2.100 Mrd. Euro Schulden – ohne Eigenkapital – wogegen Arbeitgeber auf einen Umsatz von rund 5.850 Mrd. Euro verweisen. Sie drücken mit ihrer Macht auf politische Entscheidungen – zu ihren Gunsten.
Merkel ist auch - aber nicht nur – wegen der Lieferung deutscher Waffen an Kurden in der Kritik. Auf der einen Seite werden …
… – doch die Rechtslage ist eindeutig: Arbeitnehmer haben ein Recht auf Pause – und auch die Pflicht Pause zu machen, um sich zu erholen. Wann und in welchem Umfang diese jedoch während des Arbeitstages genommen werden muss, darf der Arbeitgeber bestimmen.
Ziel der gesetzlichen Pausenregelung ist es, den Arbeitnehmer vor Überanstrengung zu schützen und der Arbeitgeber als Weisungsbefugter darf bestimmen, wann und wie lange einzelne Pausen genommen werden dürfen. Dabei sollten Arbeitgeber Einiges wissen und beachten:
• Bei einer Arbeitszeit zwischen …
… juristische Maßnahmen möglichst frühzeitig zu entkräften gilt. Bei ihren Ermittlungen darf und wird (!) die zuständige Luftsicherheitsbehörde dabei auf Informationen von Staatsanwaltschaften, Gerichten, Polizei, Strafregisterbehörden, Verfassungsschutz, Zollbehörden, Bundesnachrichtendienst, militärischem Abschirmdienst, Stasi-Behörde und Arbeitgeber zurückgreifen.
Dabei genügen bei der ZUP bereits geringe Zweifel und die diesen Zweifeln zugrunde liegenden Umstände werden in einem weit größeren Umfang erhoben und ausgewertet, als bei der Prüfung durch …
… Bereich Maschinenbau erreichten zwanzig, in der Automobiltechnik 22 und in der Elektrotechnik 43 Studentinnen und Studenten den begehrten Titel.
Das ATTC im Osten Äthiopiens genießt aufgrund der hochqualitativen Ausbildung landesweit einen sehr guten Ruf und wird von Arbeitgebern hoch geschätzt, welche gerne Absolventinnen und Absolventen des College einstellen. Dies führt dazu, dass sich die meisten der Studentinnen und Studenten bereits am Tag ihres Abschlusses über ein Arbeitsangebot freuen können. Auch Universitäten haben Interesse an ATTC-Absolventinnen …
… Gen Y macht laut destatis.de derzeit 30% der erwerbstätigen Bevölkerung aus. Schon in fünf Jahren wird sie 50% der weltweiten Workforce darstellen (Quelle: PWC).
Schaut man sich die Auswirkungen auf das Entsendungs-Management internationaler Arbeitgeber an, ist auch dort vor allem in den letzten zwei Jahren ein deutlicher Anstieg der dieser Altersgruppe zu verzeichnen. Laut Brookfield GRTS 2013 betrug der Anteil der 20- bis 39-Jährigen vor zwei Jahren 40% der gesamten Expatriates Population – im letzten Jahr sind es bereits 43% gewesen. …
… Situationen, in denen es Bürgern um finanzielle Anliegen oder drohende Einschnitte geht, die die Situationen in den Amtsstuben, auf der Straße oder in den eignen vier Wänden eskalieren lassen. Konflikte sind in vielen Bereichen vorprogrammiert. Da sei es Sache des Arbeitgebers, die Sicherheit der Beschäftigten zu gewährleisten und ihnen zum Beispiel eine persönliche Schutzausstattung für den Außendienst zur Verfügung zu stellen, so eine Forderung der dbb jugend nrw.
Daneben sind es häufig überlange Bearbeitungszeiten von Anträgen und Gesuchen, die zu einem …
… Deutschland ist eines der wenigen Länder weltweit, dass die Voraussetzungen und das Verfahren für die Zahlung solcher Vergütungen in einem eigenen Gesetz geregelt hat, nämlich im ArbEG, dem Gesetz über Arbeitnehmererfindungen. Als Normalfall sieht das Gesetz vor, dass der Arbeitnehmer dem Arbeitgeber Mitteilung davon machen muss, dass er im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit eine Erfindung gemacht hat. Der Arbeitgeber kann dann entscheiden, ob er diese Erfindung für sich nutzen möchte oder nicht. Nutzt er sie und lässt er sie sich z.B. im Namen …
… Abschied aus der Firma feierte, hatte weit überwiegend nur Personen eingeladen, zu denen er beruflich Kontakt hatte. Nur in wenigen Fällen hatte er auch deren Ehepartner eingeladen, nicht aber Freunde und Familie. Außerdem hatte er die Einladungsliste mit seinem damaligen Arbeitgeber abgestimmt und sein damaliges Sekretariat hat ihn bei der Organisation unterstützt. Aufgrund seiner Stellung als leitender Angestellter befand das Gericht die Kosten von 50,00 Euro pro Gast auch nicht als außergewöhnlich hoch.
Man sieht auch hier: Das Konzept hat nicht …
… FSGG schaffe.“
Ein Beispiel guter Ausbildungsarbeit kann die FSGG selbst beisteuern. Seit zwei Jahren absolviert Norman von der Weydt eine Kochausbildung bei den beiden FSGG-Küchenmeistern Peter Röttinger und Angelo Vocale. Das Besondere: der 21-Jährige ist stark sehbehindert. Für seinen Arbeitgeber stellt das aber überhaupt kein Problem dar. Mittlerweile ist der Auszubildende ein fester Bestandteil des Küchenteams. „Aber das war nicht immer so“, erzählt Norman. „Im ersten Lehrjahr hatte ich noch Probleme, mich zurechtzufinden. Es war nicht immer …
… Wetterlage diese Zusatzbestellungen sinnlos sind und er damit viel Geld und Zeit verliert? Auch der Veranstalter würde sich oftmals bessere Bedingungen wünschen, kurzfristig auf extreme Wetterlagen reagieren zu können; im Rahmen des Möglichen wird dies auch oft getan.
Im Übrigen muss ein Arbeitgeber ohnehin überlegen und prüfen, ob er bei extremen Temperaturen die Arbeiten nicht einstellen muss: Er muss prüfen, ob es für seine Beschäftigten zumutbar ist, stundenlang in der Hitze zu arbeiten; in jedem Fall muss er geeignete Vorkehrungen zum Schutz der …
… oft zu Rauchern werden. Fragt man nach den Auslösern, werden vor allem Stress, Überbelastung und Arbeitsverdichtung angegeben. Da die gesetzlichen Arbeitspausen nicht genommen werden können, bleibt nur die kurze Raucherpause zwischendurch. Wir fordern die Arbeitgeber auf, ihrer Fürsorgepflicht nachzukommen und für konsequente Umsetzung geltenden Arbeitsrechts zu sorgen. Dazu gehören die Sicherstellung von Arbeitspausen, die das Arbeitszeitgesetz vorschreibt, sowie die Einhaltung von Ruhezeiten und Arbeitsschutzbestimmungen. Die Politik hat die Verpflichtung, …
… drittstärksten Fraktion der Europäischen Konservativen und Reformer im Europaparlament, die laufenden Verhandlungen zur Datenschutz-Grundverordnung. Die Blockade-Haltung der deutschen Bundesregierung ist ihm unverständlich: „Die Kanzlerin und Sozialministerin Nahles sind dabei, Arbeitgebern und Arbeitnehmern einen anwendbaren Neuanfang mit Beschäftigtendatenschutz auf hohem Niveau zu verbauen.“
Ein Problem sieht Sozialexperte Gericke „in der grundsätzlichen Nebenrolle des Beschäftigtendatenschutzes“. Aus Gesprächen mit Experten und anderen Abgeordneten …
… vielfacher Hinsicht gefährlich werden. Die Berufsgenossenschaft Bau hat daher Empfehlungen veröffentlicht, auf die wir gerne hinweisen möchten: Zur Seite der BG Bau.
Auch die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin empfiehlt bestimmte Vorgehensweisen und Maßnahmen: Zur Seite der BAuA.
Der Arbeitgeber ist verpflichtet, Maßnahmen zum Schutz seiner Beschäftigten zu treffen, sei es in Bezug auf Arbeiten in großer Höhe, Lärm, Pausenzeiten, Schutzausrüstung usw. – oder eben auch in Bezug auf Hitze.
Der Arbeitgeber hat bei diesen Maßnahmen gemäß …
„Employer Branding“ bedeutet die Bildung und Pflege einer authentischen Arbeitgebermarke, die sich auf die gesamte Wertschöpfungskette eines Unternehmens auswirkt.
Das bedeutet, dass nicht ausreichend ist den Blick allein auf die Rekrutierung von Bewerber/innen zu richten ist. Das „Markenzeichen“ eines nachweislich attraktiven Arbeitgebers ist analog zur Unternehmens- und Dienstleistungsmarke zu gestalten. Sie wirkt gleichermaßen auf interne ( Bewerber/innen, Mitarbeiter/innen) und externe Zielgruppen (Kunden und Öffentlichkeit).
Eine erfolgreiche …
… vor.
Die aktuellen Umfrageergebnisse des DFK aus 2015 zeigen, dass Frauen nicht mehr bereit sind einfach abzuwarten, sondern immer mehr Rufe laut werden, weitere, mit Sanktionen verbundene, Quoten festzulegen.
Die Unternehmen sind daher gut beraten, dem durch eine gerechtere Personalpolitik entgegenzuwirken. Denn gerade auch in Zeiten des Fachkräftemangels kann sich kein Unternehmen den Ruf, geschlechterdiskriminierend zu sein, erlauben. Bei der Wahl des Arbeitgebers spielt diese Frage bereits heute – nicht nur für Frauen – eine mitentscheidende Rolle.
… für ausgeglichene Haushalte und Rückführung der Staatsschulden steht. Das Gründungsprotokoll ist als Sachbuch erschienen und befasst sich im Absatz 1 mit Hartz-IV.
Zusammenfasend wird dort folgender Vorschlag unterbreitet: Der betroffene Langzeitarbeitslose wird vom Jobcenter/Agentur für Arbeit an einen Arbeitgeber, zum Beispiel VW oder Edeka, vermittelt. Das Unternehmen zahlt für seine Tätigkeit einen Stundenlohn von 4, 5 oder 6 Euro inklusive der Beiträge zur Krankenkasse (nach den Minijob-Bedingungen). Das Jobcenter erhält demnach bei einem …
… Mindestlohngesetzes zu kontrollieren. Dazu darf der Zoll in das Unternehmen gehen, Unterlagen einsehen und Mitarbeiter befragen. Der Zoll darf dabei auch Mitarbeiter während der Arbeit ansprechen (§ 15 MiLoG in Verbindung mit § 3 Schwarzarbeitbekämpfungsgesetz u.a.). Der Arbeitgeber hat dabei das Betreten seines Grundstückes und die Befragung zu dulden und mitzuwirken (§ 15 MiLoG in Verbindung mit § 5 Schwarzarbeitbekämpfungsgesetz). Grundsätzlich darf eine Befragung auch „überraschend“ sein, d.h. der Arbeitgeber darf das Gespräch nicht verhindern …
… abgeschafft.
Mit ihrer Macht verhindern sie die Einführung einer Finanztransaktionssteuer, die nach Schäuble 40 Milliarden Euro pro Jahr einbringen würde. Sie standen der Senkung des Spitzensteuersatzes von 56% auf 42% positiv gegenüber, weil damit eine entsprechende Senkung der von Arbeitgebern gezahlten Sozialbeiträge verbunden ist. Sie zeigen sich nur modern, aufgeschlossen und bejahend, wenn es um Börsenumsätze geht. Seit 2008 ist der DAX von 8000 auf 12000 Punkte gestiegen. Das ist ein steuerfreier Gewinn von 50 Prozent.
Spekulanten setzen …
… günstigsten Fall das monatliche Einkommen sogar zu erhöhen. Dies ist insbesondere für diejenigen interessant, die schrittweise aus dem Berufsleben aussteigen oder Ihre Arbeitszeit in den letzten Monaten vor der Rente verringern möchten. Auch für Arbeitgeber, die qualifizierte Fachkräfte nicht von einem Tag auf den anderen in den Ruhestand verabschieden wollen, ermöglichen die Hinzuverdienstregelungen einen gleitenden Übergang.
Zunächst muss ein Anspruch auf vorzeitige Altersrente grundsätzlich bestehen. Aufgrund der Regelungen zum Hinzuverdienst …
… als ein Mann, ist das m.E. noch kein rechtfertigender Grund für eine Diskriminierung.
Und auch, weil augenscheinlich “normal” bzw. bisher so üblich, heißt das nicht, dass es deshalb zulässig wäre.
Vorsicht ist also geboten, wenn der Auftraggeber bzw. Arbeitgeber seine Helfer bzw. Helferinnen auswählt und dabei nicht die berufliche Qualität, sondern nur das Geschlecht im Vordergrund steht. Schönheit bzw. Hässlichkeit hingegen ist kein Diskriminierungsgrund; ein Arbeitgeber bzw. Auftraggeber dürfte seine Helfer, Hostessen und Beschäftigten durchaus …
… kompetent betreut.
Die Abrechnung erfolgt auf Stundenbasis, eine Notfallmama kann ab drei Stunden gebucht werden. Der Service kostet für Privatpersonen 29,75 Euro pro Stunde, wobei die Kosten zu zwei Drittel als Sonderausgaben bei der Einkommenssteuer geltend gemacht werden können. Für Unternehmen gelten gesonderte Preise. Dank neuer gesetzlicher Regelung seit Anfang des Jahres können Arbeitgeber ihren Mitarbeitern diesen Dienst zudem als Zusatzleistung anbieten, ohne dass dies als geldwerter Vorteil versteuert werden muss.
www.notfallmamas.de
… leichten Zugang zu hochqualitativer medizinischer Versorgung zu gewähren. Über 99 Prozent der Bevölkerung ist im Einzelzahler NHI eingeschrieben, während ungefähr 93 Prozent der Gesundheitsversorger des Landes daran teilnehmen.
Die Grundprämien, die sich der Versicherte, der Arbeitgeber und die Regierung teilen, werden auf der Basis des monatlichen Einkommens und einer festgelegten Prämienskala berechnet. Denjenigen, die als benachteiligt eingestuft werden, können ihre Prämien und Zuzahlungen reduziert oder falls notwendig erlassen werden. Da die …
… der Tat deutlich, dass vor 2018 keine Umsetzung erfolgen wird. „Je früher die Umsetzung, umso eher könnten viele Betroffene von den neuen Regelungen und Unverfallbarkeitsfristen profitieren. Solange die Richtlinie nicht umgesetzt wird, erleiden Arbeitnehmer, die den Arbeitgeber wechseln oder ausscheiden und die aktuelle Unverfallbarkeitsfrist nicht erfüllen, Nachteile“, zeigt Diana Nier, Ressortleiterin Nationale Politik & Public Affairs des DFK die Folgen auf. „Zumindest ist aber zu begrüßen, dass der erste Referentenentwurf der Forderung des …
… noch 2014 verkündet, in dem er entschieden hatte, dass auch Hostessen damit leben müssen, fotografiert zu werden. Die betroffene Hostess war Mitarbeiterin eines Unternehmens und wurde auf einer Veranstaltung an einem Promotionstand eingesetzt. Zuvor zeigte ihr der Arbeitgeber eine Broschüre, aus der hervorging, dass auch im Vorjahr Fotos von Hostessen gemacht und veröffentlicht wurden. Hieraus und aus dem angeblichen Wunsch des Arbeitgebers, dass er davon profitieren würde, wenn seine Mitarbeiter fotografiert würden, leitete der Bundesgerichtshof …
… Hälfte als tarifliche Arbeitszeit angerechnet werden und die Summe aus Vollarbeits- und Bereitschaftszeiten insgesamt durchschnittlich 48 Wochenstunden nicht überschreiten darf. Bereitschaftszeiten sind tarifvertraglich definiert als Zeiten, in denen sich der Arbeitnehmer an einer vom Arbeitgeber bestimmten Stelle aufhalten muss, um im Bedarfsfall die Arbeit aufnehmen zu können und in denen die Zeiten ohne Arbeitsleistung überwiegen.
Die 1. Kammer des Arbeitsgerichts Aachen bewertete die tarifvertragliche Bestimmung auch nach Inkrafttreten des Mindestlohngesetzes …
… Mitglied der Gewerkschaft der Lokführer (GDL) bietet sich dafür zum Gespräch an.
Das geplante Tarifeinheitsgesetz der Bundesregierung sieht vor, dass jeweils die kleinere Gewerkschaft im Betrieb ihr Streikrecht verliert, wenn die Größere einen Tarifabschluss mit dem Arbeitgeber erzielt hat. Auf die älteste Gewerkschaft Deutschlands, die GdL bezogen, würde das Arbeitskämpfe in bestimmten Bereichen wie zum Beispiel beim Zugbegleitpersonal unmöglich machen, so der Bundesvorsitzende der Piratenpartei Stefan Körner. "Aus unserer Sicht werden sich entweder …
… bekennt sich zu Gewerkschaften, Sozialverbänden und Kirchen. Das berechtigt sie, sich kritisch mit ihnen auseinander zu setzen. Wenn Gewerkschaften in 23 Jahren 42,3 Prozent ihrer Mitglieder verlieren, hat das Gründe.
Gewerkschaften, Parlamentarier verschiedener Koalitionsregierungen und Arbeitgeber sind gemeinsam dafür verantwortlich. 17,6 Millionen Beschäftigte erhielten 2008 Stundenlöhne von unter 8,50 Euro. Von Unternehmen erhalten sie zu ihrem Lohn auf 100 Euro 26 Euro an Sozialabgaben, die Krankenversicherung, Rentenversicherung, Urlaubs- …
… – als Instrument politischer Kommunikation - zeigt auf, was Pflegende tun und leisten – und was sie deshalb in ihrem Beruf erwarten und voraussetzen. „Beruflich Pflegende sind in den vergangenen Jahren von der Politik und von vielen Arbeitgebern schlecht behandelt worden. Ihr ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein wurde teilweise sträflich ausgenutzt. Aus ökonomischen Gründen – in den Krankenhäusern setzt das Finanzierungssystem falsche Anreize, private Betreiber erwarten Rendite – wurde immer mehr Arbeit auf immer weniger Schultern verteilt. Arbeitsverdichtung …
… Zisick betont: "Jeder Bewerber ist einzigartig. Mit Standard-Tipps erreicht man da gar nichts". Und der Erfolg gibt ihm Recht: Alle Kunden, die seit August 2014 durch Günter Zisick gecoacht wurden, fanden innerhalb weniger Wochen einen passenden Arbeitgeber. Dank des Aktivierungs- und Vermittlungsgutscheines MAT ist dieses Intensiv-Einzelcoaching für Arbeitslosengeld 1 und 2-Empfänger sogar kostenfrei. Aber auch für Nicht-Leistungsempfänger, also alle, die noch in Arbeit stehen, aber ihren Arbeitsplatz wechseln möchten, können sich coachen lassen. …
… d.h. je mehr Subunternehmer es gibt, desto höher das Risiko, dass ein Subunternehmer dann doch nicht den Mindestlohn zahlt.
Letztlich stellt sich auch eine Frage der Beweislast: Wer muss was beweisen, wenn der Mitarbeiter den Mindestlohn von einem fremden Arbeitgeber verlangt? Muss der Arbeitnehmer bspw. die Dokumentationen über die Arbeitszeiten vorlegen (die es aber nicht immer gibt bzw. geben muss)? Woher weiß der Auftraggeber, ob diese Dokumentationen korrekt sind?
Und was passiert, wenn es entgegen der gesetzlichen Dokumentationspflicht keine …
… Interesse, in den vergangenen 22 Jahren an Hilfsbedürftige weitergereicht werden.
ValueNet Group
Die ValueNet Group ist seit 13 Jahren Entwickler und Betreiber des ersten europäischen Portals zur Konzeption, Umsetzung und Verwaltung von Compensation & Benefit Angeboten für Berater, Arbeitgeber sowie Arbeitnehmer. In diesem Wachstumsmarkt ist ValueNet der Vorreiter und beschäftigt an 11 Standorten rund 120 Mitarbeiter. Bei rund 3.000 Unternehmen realisiert die ValueNet Group Projekte. Konzeption, Umsetzung und Verwaltung werden dem Kunden aus einer …
… werden.
Mindestlöhne sind seit 1950 Usus in den meisten EU-Ländern und liegen z.B. in Luxemburg bei 11 Euro, Frankreich 9,43 Euro, Belgien 9,1 Euro, Niederlande 9,07 Euro oder Irland bei 8,65 Euro. Ein weiterer wesentlicher Faktor sind die niedrigen Sozialzuschüsse der Arbeitgeber zur Renten- und Krankenversicherung, Lohnfortzahlung bei Krankheit, Urlaubs- und Weihnachtsgeld. In der EU liegt Deutschland mit 28 Euro an 18. Stelle, Schweden führt die Tabelle mit 51 Euro an (Quelle: Statista).
Eine unmittelbare Folge sind Niedrigrenten. Sie liegen bei …
… und Führungsaufgaben zu eröffnen, fordert der Führungskräfteverband. Die Unternehmen sind gut beraten, diesen Weg schnellstens zu beschreiten, denn der Kampf um die weiblichen Fach- und Führungskräfte wird auf dem Arbeitsmarkt künftig schärfer werden. Die Frauen werden sich oft den Arbeitgeber aussuchen können, der ihnen die besten Bedingungen für eine berufliche Entwicklung bietet. Der Kampf um die Talente läuft bereits, beobachtet der DFK.
Oft liegen die Probleme aber auch an Stellen, wo man sie gar nicht auf den ersten Blick vermutet. Nicht …
… Frankreich 1950, Großbritannien 1999 und Spanien 1968. Nur bis 2014 in Deutschland nicht.
Die gesetzlichen Mindestlöhne lagen 2013 in Euro bei: Luxemburg 11,10 Euro, Frankreich 9,43, Belgien 9,10, Niederlande 9,07, Irland 8,65 und Großbritannien 7,78 Euro. 2011 zahlten Arbeitgeber an Beschäftigte 28 Prozent Lohnnebenkosten (Kranken- und Rentenversicherung, Urlaubs- und Weihnachtsgeld, Lohnfortzahlung). Im Vergleich zu anderen EU-Ländern in Euro: Schweden 51 Euro, Frankreich 47, Belgien 47, Litauen 42, Italien 41, Slowakei 38, Spanien 37, Estland 37, …
… Urlaubsanspruch. Dieser hängt von den wöchentlichen Arbeitszeiten ab. Bei Vollzeit-, Teilzeit- und Minijobs verliert so mancher schnell den Überblick, wie viele Tage einem nun wirklich zustehen. Tatsächlich kann man das aber mit einer einfachen Formel individuell berechnen.
Darf der Arbeitgeber tatsächlich eine Urlaubssperre verhängen? Und wie ist das mit dem Urlaub am Jahresende, muss der Arbeitgeber ihn ins neue Jahr übertragen oder verfällt er? Spielt die Beschäftigungsdauer bei diesen Fragen eine Rolle? Was passiert mit dem Urlaub während eines …
Den einen oder anderen Arbeitgeber wird es vielleicht verwundern, aber: Ja, auch Arbeitnehmer haben ein Persönlichkeitsrecht. Soll heißen, dass auch der Mitarbeiter eine Einwilligung erteilen muss in jedwede Verwendung seines Bildnisses, sei es als Foto, sei es als Video.
Das Recht am eigenen Bild (§ 22 Kunsturhebergesetz, KUG) ist eine Ausprägung des Allgemeinen Persönlichkeitsrechts und besagt, dass grundsätzlich jeder selbst darüber entscheiden können muss, wer, wie, wann und wo Bilder, die ihn zeigen, verwendet.
Sollen also auf der Webseite, …
… Zustimmung gesorgt hatten, blieben diesmal zu Hause, ebenso wie Maskottchen Horst, das eigentlich immer dabei ist. Stattdessen herrschte gedrückte Stimmung.
Das kennt man eigentlich anders: Nachdem der Tarifstreit vor einer weiteren - nun schon vierten - Runde steht und die Arbeitgeber bislang noch kein Angebot auf den Tisch gebracht haben, wollte der gewerkschaftliche Jugenddachverband seine Kräfte nochmals mobilisieren und heute für eine lineare Erhöhung von 5,5 Prozent, mindestens aber 175 Euro sowie eine Erhöhung der Entgelte für alle Auszubildenden …
… Deutschland ist eines der wenigen Länder weltweit, dass die Voraussetzungen und das Verfahren für die Zahlung solcher Vergütungen in einem eigenen Gesetz geregelt hat, nämlich im ArbEG, dem Gesetz über Arbeitnehmererfindungen. Als Normalfall sieht das Gesetz vor, dass der Arbeitnehmer dem Arbeitgeber Mitteilung davon machen muss, dass er im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit eine Erfindung gemacht hat. Der Arbeitgeber kann dann entscheiden, ob er diese Erfindung für sich nutzen möchte oder nicht. Nutzt er sie und lässt er sie sich z.B. im Namen …
… Beispiel beim Streik der Fall.
Das Streikrecht ist ein von Arbeitnehmern schwer erkämpftes Verteidigungsrecht gegen Ausbeutung. Es abzuschaffen oder einzuschränken wäre juristische Gewaltanwendung. Denn es würde die Verhandlungsposition der Arbeitnehmer gegenüber den Arbeitgebern erheblich schwächen. Auch das Streikrecht nur großen Gewerkschaften zuzugestehen, wäre ein schwerer Eingriff in die Selbstverteidungungsrechte der Arbeitnehmer gegenüber Ausbeutung.
Eine Schwäche des Streikrechts ist allerdings, daß es erhebliche Kollateralschäden anrichtet. …
… die Scheinselbständigkeit heraus, kommen schnell hohe Summen zusammen:
• Da der Scheinselbständige bisher nur Umsatzsteuer bezahlt (diese aber ggf. im Wege des Vorsteuerabzuges wieder verrechnet hat), wurde ja bisher keine Lohnsteuer bezahlt, die der Arbeitgeber hätte abführen müssen.
• Außerdem hat der Arbeitgeber keine Sozialabgaben abgeführt; hier kommen dann noch Säumniszuschläge und Zinsen hinzu.
Thomas Waetke
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht
Autor eventfaq
Justitiar des Bundesverbandes Veranstaltungssicherheit (bvvs.org)
… dar. Miete, Auto und Essen wollen bezahlt werden, nicht selten hängt eine ganze Familie am Gehalt des Gekündigten.
Ein Arbeitsverhältnis kann nicht nur durch Kündigung, sondern auch durch einen Vertrag beendet werden. Dieser Vertrag in dem sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer darüber einigen, dass das Arbeitsverhältnis nicht für die Zukunft vorgesetzt werden soll nennt man Aufhebungsvertrag. Ein Aufhebungsvertrag muss schriftlich geschlossen werden, d.h. er muss schriftlich zu Papier gebracht werden und von den Vertragsparteien unterschrieben werden. …
Zu welchen Überwachungsmaßnahmen dürfen Arbeitgeber greifen, wenn Sie den Verdacht hegen, dass ihr Mitarbeiter gegen seine Vertragspflichten verstößt? Dürfen Arbeitgeber z.B. kranke Mitarbeiter überwachen, wenn sie an deren Arbeitsunfähigkeit zweifeln?
Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat vor wenigen Tagen entschieden, dass ein Arbeitgeber rechtswidrig handelt, wenn er Überwachungsmaßnahmen veranlasst, ohne einen durch konkrete Tatsachen begründeten Verdacht einer schweren Pflichtverletzung zu haben. Damit schützt das BAG in besonderer Weise das Persönlichkeitsrecht …
… Situation und das, was da kommen mag.
Frage: Noch immer ist kein Ergebnis im Tarifstreit gefunden und eine vierte Verhandlungsrunde angesetzt. Welchen Eindruck hinterlässt das bei der dbb jugend nrw?
Jano Hillnhütter: Das Signal ist eindeutig. Die Wertschätzung durch die Arbeitgeber findet immer noch nicht statt. Verhandeln kann man nur dann erfolgreich, wenn die Arbeitgeberseite das Wort "Verhandlung" auch ernst nimmt. Dazugehören zwei Seiten. Bislang war es lediglich ein Gewerkschaftsmonolog. Außerdem hat man offensichtlich die Zeichen der Zeit …