LAG Köln: Vor Abmahnung ist keine Ermahnung des Arbeitnehmers notwendig
Der Arbeitgeber darf eine Abmahnung aussprechen, ohne den Arbeitnehmer zuvor wegen seines Fehlverhaltens ermahnt zu haben. Das hat das Landesarbeitsgericht Köln entschieden (Az.: 12 Sa 381/16).
GRP Rainer Rechtsanwälte, Köln, Berlin, Bonn, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart führen aus: Damit eine Kündigung wirksam ausgesprochen werden kann, ist es in vielen Fällen notwendig, dass der Arbeitnehmer zuvor eine Abmahnung erhält. Die Abmahnung weist den Arbeitnehmer …
Macht ein Arbeitnehmer im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit eine Erfindung, die sein Arbeitgeber für sich nutzt, dann hat er Anspruch auf eine Vergütung. Deutschland ist eines der wenigen Länder weltweit, das die Voraussetzungen und das Verfahren für die Berechnung und Zahlung solcher Vergütungen in einem eigenen Gesetz geregelt hat, nämlich im ArbEG, dem Gesetz über Arbeitnehmererfindungen. Die konkrete Berechnung der Vergütung, die dem Arbeitnehmer im Falle der Inanspruchnahme der Erfindung durch den Arbeitgeber zusteht, ist extrem komplex. In …
… vorgesehen, so dass der unterbezahlte Beschäftigte gezwungen ist, gegebenenfalls den Klageweg zu beschreiten. Anders als noch im Referentenentwurf des Gesetzes vorgesehen, sieht der nun vom Kabinett beschlossene Entwurf auch nicht mehr vor, dass der Arbeitgeber geschlechterbedingte Ungleichbehandlungen unverzüglich zu beseitigen hat. Er muss lediglich geeignete Maßnahmen ergreifen. Was unter geeigneten Maßnahmen zu verstehen ist, wird im Gesetz nicht definiert, so dass Auslegungsstreitigkeiten vor den Arbeitsgerichten vorprogrammiert sind. Alles …
… Betrieben muss eine Fachkraft für Arbeitssicherheit bestellt werden, wenn dies aufgrund der Betriebsart und der damit für die Arbeitnehmer verbundenen Unfall- und Gesundheitsgefahren, der Anzahl der Arbeitnehmer, der Betriebsorganisation o.ä. erforderlich ist. Diese hat den Arbeitgeber in allen Fragen der Arbeitssicherheit einschließlich der menschengerechten Gestaltung zu unterstützen, etwa bei Planung und Ausführung der Betriebsanlagen. Die Fachkraft für Arbeitssicherheit untersteht unmittelbar dem Leiter des Betriebs. Sie ist bei der Anwendung ihrer …
… in Duisburg an einem von dbb jugend nrw und DBB NRW organisierten Erfahrungsaustausch teilnahm, habe sie viele gehaltvolle Eindrücke aus Gesprächen mit Beschäftigten mitnehmen können, die zum Teil bereits selber Opfer eines Angriffs geworden sind. An Dienstherren und Arbeitgeber und insbesondere an Führungskräfte im Öffentlichen Dienst appellierte Kraft, das Thema nicht unter den Teppich zu kehre: "Es muss alles auf den Tisch, damit klar wird, was dort geschieht!"
Mit ihrer Kampagnen-Website "Gefahrenzone Öffentlicher Dienst" verfolgt die dbb jugend …
BAG zu Annahmeverzug des Arbeitgebers
Liegt es im Verschulden des Arbeitnehmers, dass er seine vertraglich vereinbarte Arbeitsleistung nicht erbringen kann, kann auch sein Anspruch auf Lohnzahlung erlöschen. Das zeigt ein Urteil des BAG.
GRP Rainer Rechtsanwälte, Köln, Berlin, Bonn, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart führen aus: Der Arbeitgeber trägt grundsätzlich das Betriebsrisiko. Das bedeutet u.a., dass er seine Mitarbeiter auch dann bezahlen muss, wenn es z.B. aufgrund einer schlechten Auftragslage gar keine Einsatzmöglichkeiten …
… untereinander auf die zukünftige Zusammensetzung der Vertreterversammlungen verständigt, so dass eine Wahlhandlung entfällt und die vorgeschlagenen Wahlbewerber/Innen mit Bekanntgabe des Wahlergebnisses durch den Wahlausschuss als gewählt gelten. Diese sogenannten „Friedenswahlen“ ersparen den Versicherungsträgern und damit den Versicherten und Arbeitgebern hohe Wahlkampfkosten, sind gleichwohl umstritten, da sie Zweifel an der Legitimität der Selbstverwaltungsorgane begründen. Der CGB befürwortet daher eine grundlegende Reform der Sozialwahlen.
Eine der anstehenden Gesetzesänderungen betrifft die
Arbeitnehmerüberlassung
Bereits hingewiesen hatten wir auf die Änderungen bei der Arbeitnehmerüberlassung. Stichtag ist hier der 01.04.2017.
Die beteiligten Arbeitgeber müssen sich dann ab diesem Zeitpunkt im Voraus verbindlich festlegen, ob sie eine Arbeitnehmerüberlassung oder einen Werk-/Dienstvertrag wollen. Bislang war bei Abgrenzungsschwierigkeiten noch ein Zwischenweg möglich. Man beschaffte sich einfach vorsichtshalber eine Erlaubnis der Arbeitsagentur für eine Überlassung, versucht …
… Menschen, die Leistungen der Sozialhilfe beziehen, von derzeit 2.600 auf 5.000 Euro angehoben.
Die Schwerbehindertenvertretungen erhalten mehr Ansprüche auf Freistellungen und Fortbildungen. Zugleich soll eine neue „Wirksamkeitsklausel“ dafür sorgen, dass Arbeitgeber die Schwerbehindertenvertretungen bei Kündigungen von schwerbehinderten Mitarbeitern zukünftig besser einbeziehen. „Mit dem Teilhabegesetz setzen wir klare Signale für einen inklusiven Arbeitsmarkt. Hierfür brauchen wir starke Schwerbehindertenvertretungen, die Beschäftigte mit einer …
… nach längerer Beschäftigungsdauer erst aufgrund einer turnusmäßigen oder anlassbezogenen Betriebsprüfung als sozialversicherungspflichtig Beschäftigter entpuppt.
Nachentrichtungspflicht unter Ansatz der Nettolohnfiktion
In diesem Fall sind die gesamten Sozialversicherungsbeiträge, also auch der Arbeitnehmeranteil, vom Arbeitgeber nachzuentrichten, § 28 g SGB IV. Ein finanzieller Rückgriff auf den Arbeitnehmer ist bei unterlassener Abführung von Sozialversicherungsbeiträgen indes nur über das Lohnabzugsverfahren möglich, und über den Zeitraum von …
… wir machen weiter wie bisher. Warum ? Weil wir immer noch an Bismarks ewigen Rententraum glauben….
Nun mag es sein dass unser Rentensystem wenn wir es revolutionieren vielleicht überlebt, jedoch nur wenn wir die Beiträge erhöhen. Nicht nur Arbeitnehmer , nein natürlich auch die Arbeitgeber dürfen wieder tiefer in die Tasche greifen. Ja es ist vielleicht möglich wenn wir alle in die Kassen einzahlen. Beamte, Selbstständige und Angestellte. Tja da wünsche ich mal viel Spaß dabei dass den Beamten schmackhaft zu machen. Die meisten Beamten die ich kenne, …
Selbst wenn ein befristeter Arbeitsvertrag durch einen gerichtlichen Vergleich geschlossen wurde, müssen Arbeitgeber aufpassen, ob die Befristung wirksam ist. Das geht aus einem Urteil des BAG hervor.
GRP Rainer Rechtsanwälte, Köln, Berlin, Bonn, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart führen aus: Ohne Vorliegen eines Sachgrunds ist die Befristung eines Arbeitsvertrags nur für eine maximale Dauer von zwei Jahren zulässig. Liegt ein Sachgrund vor, kann auch eine längere Befristung möglich sein. Ein solcher Sachgrund kann auch ein gerichtlicher …
… sondern auch Mitarbeiter oder Auftragnehmer. Man kann also für das Handeln oder Unterlassen anderer durchaus mithaften müssen.
Beispiele:
• Begeht ein Mitarbeiter bei Postings auf der Facebook-Fanpage des Unternehmens eine Rechtsverletzung, kann dafür auch der Arbeitgeber bzw. ggf. sogar der Geschäftsführer persönlich (mit-)haften.
• Verursacht ein Mitarbeiter einen Schaden, kann der Vorgesetzte mithaften, wenn er seinen Mitarbeiter nicht ausreichend kontrolliert hat.
Unternehmensinterne Regeln können dabei eine Hilfe für Vorgesetzte, Geschäftsführer …
… Blutuntersuchung bestätigte den Drogenkonsum. Die Polizei teilte ihm zudem mit, dass es immer noch möglich sei, dass er unter Drogeneinfluss stehe, und zunächst kein Fahrzeug führen dürfe.
Der Arbeitnehmer wollte dann für den nächsten Tag seinen Dienst absagen. Er teilte dem Arbeitgeber allerdings mit, dass er seinen Führerschein verlegt habe und deswegen nicht fahren dürfe. Der Arbeitgeber bestand darauf, dass er fuhr. In einer Aussprache einige Wochen später offenbarte der Arbeitnehmer dann den Vorfall. Der Arbeitgeber kündigte ihn daraufhin …
… Praxis immer wieder. Schließlich kann strafrechtlich eine Bestechlichkeit im Raume stehen, wenn man hiervon z.B. die Vergabe eines Auftrags abhängig macht. Zum anderen ist arbeitsrechtlich eine verhaltensbedingte Kündigung denkbar, wenn Schmiergelder oder -geschenke angenommen werden. Ein Schaden muss der Arbeitgeber noch nicht mal erleiden - und trotzdem kann je nach Fall sogar eine fristlose Kündigung die Folge sein. Wo verläuft also die Grenze?
Die Motivation
"Man muss sich grundsätzlich immer die Frage stellen, ob man von dem Geschenk in der …
… und muss nun in der Praxis angewendet werden.
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Filderstadt, 06.12.2016
"Fensterpflicht für Sanitärräume" oder "Abschließbarer Spind für jeden Beschäftigten": Der erste Entwurf zur Änderung der Arbeitsstättenverordnung sorgte für reichlich Wirbel, insbesondere unter Arbeitgebern und Planern.
Die dringend notwendige Reform drohte zu scheitern. Die bisherige Verordnung stammt aus dem Jahr 2004, die Bildschirmarbeitsplatzverordnung sogar aus dem Jahr 1996. Neue Arbeitsformen und technische Weiterentwicklungen machten die …
… rentenbescheid24.de seinen neuen Flexirentenratgeber.
Die Flexirente kommt zum 01.Januar 2017. Die Regelungen für die Einmalzahlung gegen den Rentenabschlag werden geändert. Am 01.07.2017 folgt die neue Teilrente. Versicherte sollen mit verbesserten Bedingungen neben der Rente weiterarbeiten können. Auch für Arbeitgeber gibt es Vorteile. Es wird erhofft, dass viele kommende Rentner die neue Flexirente als Chance nutzen. Einige der geplanten Änderungen sind schon jetzt bekannt.
Mit dem Ratgeber erfahren die Leser, wie sie die neue Flexirente für ihre …
… Rudkowski einen Teil der Schwierigkeiten, mit denen Soldatinnen und Soldaten regelmäßig kämpfen. Zu oft habe die Entscheidung für Standortsicherheit leider immer noch unmittelbaren Einfluss auf die Karriere.
Die beschlossene Regelung sei ein weiteres Mosaik hin zum Bild eines attraktiven Arbeitgebers Bundeswehr. „So zeigt die Bundeswehr, dass sie sich um ihre Soldatinnen und Soldaten kümmert und auf Veränderungen reagiert“, so der Vorsitzende des VSB weiter. „Sie stellt sich ihrer Verantwortung, eine Tatsache, die der VSB mit Nachdruck unterstützt.“
… einer Privatinsolvenz zu sichern.
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Das Arbeitseinkommen ist bei vielen Arbeitnehmern die einzige Sicherheit, die Gläubigern angeboten werden kann. Sobald der Schuldner mit der Rückzahlung von Raten in Verzug kommt, kann der Gläubiger dem Arbeitgeber die Lohnabtretung anzeigen. Es dürfen lediglich diejenigen Geldbeträge ausgezahlt werden, die über dem Pfändungsfreibetrag liegen. In einigen Arbeitsverträgen sind Lohnabtretungen ausgeschlossen. In einer solchen Situation darf der Arbeitgeber trotz einer existierenden Lohnabtretung …
Wer nach Erreichen der Regelaltersgrenze weiterarbeitet, konnte bislang keine zusätzlichen Entgeltpunkte auf dem Versicherungskonto erwerben, die zu einer Erhöhung des Rentenzahlbetrages führen konnten. Die für die Beschäftigung von Altersrentnern entrichteten Arbeitgeberbeiträge belasteten zwar den Arbeitgeber, boten aber für den Arbeitnehmer keinen Vorteil mehr, da der Rentenanspruch dadurch nicht mehr anstieg. Der vom Bundeskabinett gebilligte Gesetzesentwurf zur sogenannten Flexi-Rente sieht jetzt Verbesserungen vor. Künftig können auch die betroffenen …
… Vor dem Hintergrund des weiter zunehmenden Pflegefachkräftemangels ist es umso unverständlicher, dass noch immer nicht in mehr qualifiziertes Personal und damit gesündere Arbeitsplätze investiert wird. Denn das ist eine Investition, die sich schnell auszahlt: für den Arbeitgeber, für das Gesundheitssystem, für die Kostenträger und letztlich auch für das Rentensystem. Ganz abgesehen von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die sich eine ausgewogene Balance zwischen Privatleben und Beruf wünschen. Es reicht eben nicht, Pflegefachpersonen für den …
… stetig an.
Im Jahre 2006 waren es durchschnittlich noch 12,8 Arbeitsunfähigkeitstage je Mitarbeiter. Mittlerweile sind es schon 17,8 Fehltage.
2009 hat der Krankheitsausfall den deutschen Unternehmen 129 Milliarden Euro gekostet.
Lohnfortzahlungsbetrug ist eine Straftat, und der betrogene Arbeitgeber hat das Recht eine Strafanzeige zu stellen und Schadensersatz einzuklagen.
Auch immer mehr Manager und Personen in höheren Positionen lassen sich Krankschreiben.
Nicht nur Krankheit ist der Grund für den Ausfall der Mitarbeiter.
Da zu Stoßzeiten wie …
Wie wichtig es ist, sich seiner Aufgabe bewusst zu sein, habe ich schon wiederholt darauf hingewiesen: Was will man sein, bzw. wer ist man? Veranstalter, Betreiber, Vermieter, Arbeitgeber, Generalunternehmer, Stellvertreter, Koordinator, Sponsor… Es gibt eine Reihe von möglichen Aufgaben und Rollen – bevor es losgeht, sollte man klären, welche Aufgabe bzw. Rolle man innehat.
Überblick über die Verantwortlichen (http://eventfaq.de/verantwortliche/)
In der Spur bleiben!
Hat man sich denn mal festgelegt, muss man dann aber auch dabei bleiben.
Ein …
… Betriebe.
Beispiel 3: Die Rückstellungen für Betriebsrenten sind durch Draghis Hazardspiel mit Geldmenge und Zinsen sehr teuer geworden. Deshalb möchte Frau Nahles künftig die Markt- und Zinsrisiken infolge Banksterismus und Ponzi-Spielereien der EZB künftig von den Arbeitgebern auf die Beschäftigten umlagern. Bravo! Das ist wirklich ein tolles, echt sozialdemokratisches Umverteilungskonzept.
CSU-Seehofer hat der sozialen Stümperei der SPD-Ministerin (aus der Perspektive der großen Zahl von Rentnerinnen und Rentner, die weiterhin mit Renten unter …
Möchte der Arbeitgeber die Zusagen zur betrieblichen Altersversorgung ändern und unterscheibt der Arbeitnehmer eine entsprechende Änderung im Arbeitsvertrag, ist er daran gebunden.
GRP Rainer Rechtsanwälte, Köln, Berlin, Bonn, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart führen aus: Ein Rechtsstreit über die betriebliche Altersversorgung landete vor dem Bundesarbeitsgericht. Der Arbeitgeber hatte einigen Arbeitnehmern eine an der Beamtenversorgung orientierte Gesamtversorgung zugesagt. Bei der Erfüllung bestimmter Kriterien gewährte er …
… Pöllath + Partners, die Landeshauptstadt München, die Daimler AG oder die Deutsche Rentenversicherung Bayern Süd, Auskünfte zu Praktika, Referendariaten und Festanstellungen.
Interessierte Bewerber können sich über das Karriere-Portal der IQB einen persönlichen Termin mit den Arbeitgebern ihrer Wahl sichern. Sie erstellen dafür ein Kurzprofil und bewerben sich unter: www.iqb.de/karriereportal.
Darüber hinaus stellt die IQB für die Anreise aus verschiedenen Regionen Süddeutschlands kostenfreie Bus-Shuttles zur JURAcon in der BMW Welt München bereit. …
… Teilhaberecht mitmachen und ihre Fragen zur Diskussion stellen.
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Das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) ist ein Ansatz, um die Arbeitsfähigkeit nach längerer Krankheit wiederherzustellen. Ziel ist es, den Arbeitsplatz zu erhalten. Im Team suchen Arbeitgeber, Betroffene, betriebliche Interessenvertretung und weitere Beteiligte Wege, um die Beschäftigung von erkrankten Mitarbeitern wieder zu ermöglichen und erneuter Arbeitsunfähigkeit vorzubeugen. Wie gut funktioniert das in der Praxis? Welche Rolle spielt das …
… sondern bittere Realität. Auch in Klassenzimmern und Krankenhäusern, in Bussen und Bahnen und gegenüber Polizisten, Politessen und Ordnungskräften auf der Straße ist der Ton rauer geworden. Sogar Feuerwehrmänner und Rettungssanitäter werden immer häufiger angegriffen. Dass die Arbeitgeber sich in diesen Fällen im Sinne ihrer Fürsorgepflicht hinter die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stellen sollten, machte auch Ministerpräsidentin Kraft deutlich und sprach damit einen Punkt an, den viele Beschäftigte im Öffentlichen Dienst schon seit geraumer Zeit …
… mehr als zwei Jahrzehnte praktische Erfahrungen mit und weist neben dem Arbeitsrecht auch umfassende Kenntnisse im Familienrecht vor. Den Titel Fachanwalt für Arbeitsrecht darf er seit dem Jahr 1999 tragen. Er berät und vertritt sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber in arbeitsrechtlichen Fragen. Bei ihm sind Mandanten richtig, die sich eine Prüfung eines Arbeitszeugnisses wünschen oder an der Rechtmäßigkeit einer Kündigung oder Abmahnung zweifeln. Natürlich kennt sich Heiner Hanefeld auch mit den Bestimmungen des Kündigungsschutzgesetzes aus und …
… Arbeitsverhältnisses zu geänderten Konditionen angeboten.
GRP Rainer Rechtsanwälte, Köln, Berlin, Bonn, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart führen aus: Arbeitsverträge lassen sich nicht nur zum Teil kündigen. Sollen einzelne Bedingungen im Arbeitsvertrag geändert werden, Arbeitgeber und Arbeitnehmer erzielen darüber aber keine Einigung, besteht die Möglichkeit der Änderungskündigung. Das Arbeitsverhältnis wird dann zwar gekündigt. Gleichzeitig erhält die Kündigung aber ein Angebot zur Weiterbeschäftigung zu anderen Bedingungen. Nimmt der …
… Vom Grundsatz her können Arbeitsverträge nicht länger als bis zu einer maximalen Dauer von zwei Jahren befristet werden, wenn kein sog. Sachgrund für die Befristung vorliegt. In dieser Zeit darf der Arbeitsvertrag höchstens drei Mal durch den Arbeitgeber verlängert werden bis die maximale Befristung von zwei Jahren erreicht ist. Bei entsprechenden tarifvertraglichen Vereinbarungen zwischen den Parteien ist aber auch eine längere sachgrundlose Befristung des Arbeitsverhältnisses möglich, wie ein Urteil des Bundesarbeitsgerichts von 26. Oktober 2016 …
… eines seit längerem erkrankten Arbeitnehmers. Dieser ließ mit Verweis auf seine Krankschreibung mehrere Personalgespräche platzen. Inhaltlich sollte es dabei um die Klärung seiner weiteren Beschäftigungsmöglichkeit gehen. Aufgrund der Weigerung an den Gesprächen teilzunehmen, mahnte der Arbeitgeber den erkrankten Mitarbeiter schließlich ab. Dieser klagte auf Entfernung der Abmahnung aus seiner Personalakte. Die Vorinstanzen gaben der Klage statt und auch die Revision des Arbeitgebers hatte vor dem Bundesarbeitsgericht keinen Erfolg.
Das BAG stellte …
… einer Privatinsolvenz zu sichern.
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Das Arbeitseinkommen ist bei vielen Arbeitnehmern die einzige Sicherheit, die Gläubigern angeboten werden kann. Sobald der Schuldner mit der Rückzahlung von Raten in Verzug kommt, kann der Gläubiger dem Arbeitgeber die Lohnabtretung anzeigen. Es dürfen lediglich diejenigen Geldbeträge ausgezahlt werden, die über dem Pfändungsfreibetrag liegen. In einigen Arbeitsverträgen sind Lohnabtretungen ausgeschlossen. In einer solchen Situation darf der Arbeitgeber trotz einer existierenden Lohnabtretung …
… aber ein Arbeitnehmer: Der Freie Mitarbeiter ist also nur zum Schein selbständig, eigentlich aber eben ein Arbeitnehmer.
Die Rechtsfolgen sind unangenehm: Der Scheinselbständige hat als Arbeitnehmer Ansprüche auf Lohn, Urlaub usw. Außerdem muss der Schein-Auftraggeber = Arbeitgeber Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeiträge nachzahlen. Auch macht er sich ggf. strafbar.
Die Intention des Auftraggebers
Der Arbeitgeber muss für Arbeitnehmer Lohn, Steuern und Abgaben bezahlen – auch dann, wenn der Arbeitnehmer krank oder im Urlaub ist. Viele Unternehmen …
… Arbeitnehmer seine vertragliche Pflicht zur Erbringung der geschuldeten Arbeitsleistung.
Allerdings muss es für den Arbeitszeitbetrug verwertbare Beweise geben, wie ein Urteil des LAG Hamm vom 17. Juni 2016 zeigt (Az.: 16 Sa 1711/15). In dem Fall hatte der Arbeitgeber einen Mitarbeiter außerordentlich und hilfsweise ordentlich gekündigt, da dieser seinen dienstlichen PC während seiner Arbeitszeit dazu genutzt hatte, ein Computerspiel zu programmieren und das Unternehmen seines Vaters zu unterstützen. Der Arbeitgeber war ihm auf die Schliche gekommen, …
… persönlichen Abhängigkeit hängt dabei auch von der Eigenart der jeweiligen Tätigkeit ab. Für die Feststellung, ob ein Arbeitsvertrag vorliegt, ist eine Gesamt-betrachtung aller Umstände vorzunehmen. Zeigt die tatsächliche Durchführung des Vertragsverhältnisses, dass es sich um ein Arbeitsverhältnis handelt, kommt es auf die Bezeichnung im Vertrag nicht an.
(2) Der Arbeitgeber ist zur Zahlung der vereinbarten Vergütung verpflichtet.“
Thomas Waetke
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht
Herausgeber & Autor des Themenportals www.eventfaq.de
… werden, der sich auf das Arbeitsrecht spezialisiert hat. In der Kanzlei Gilliand & Collegen in der Heinz-Nixdorf-Straße 20 in Mönchengladbach ist Dr. Christian Hof, der Experte für arbeitsrechtliche Fragen.
In Mönchengladbach ist fachübergreifende Beratung möglich
Arbeitnehmer und Arbeitgeber genießen in der Kanzlei Gilliand & Collegen den Vorteil, dass Arbeitsrechtler Dr. Christian Hof bei Bedarf auf das Wissen einiger Kollegen zurückgreifen kann. Olaf Möhring beherrscht beispielsweise auch die Grundlagen des belgischen und niederländischen …
… stetig an.
Im Jahre 2006 waren es durchschnittlich noch 12,8 Arbeitsunfähigkeitstage je Mitarbeiter. Mittlerweile sind es schon 17,8 Fehltage.
2009 hat der Krankheitsausfall den deutschen Unternehmen 129 Milliarden Euro gekostet.
Lohnfortzahlungsbetrug ist eine Straftat, und der betrogene Arbeitgeber hat das Recht eine Strafanzeige zu stellen und Schadensersatz einzuklagen.
Auch immer mehr Manager und Personen in höheren Positionen lassen sich Krankschreiben.
Nicht nur Krankheit ist der Grund für den Ausfall der Mitarbeiter.
Da zu Stoßzeiten wie …
Das Thema der Kinderbetreuung am Arbeitsplatz hat vor allem in den letzten Jahren deutlich an Relevanz gewonnen. Arbeitgeber und Arbeitnehmer aus unterschiedlichen Ländern berichten, dass das eigene Kleinkind innerhalb der Räumlichkeiten oder ganz in der Nähe des Firmensitzes beaufsichtig zu wissen, ein ungemein erleichterndes Gefühl wäre. Und zusätzlich dazu bringt es auch eine enorme Zeitersparnis mit sich, wenn Eltern nicht erst ans andere Ende der Stadt fahren müssen, um ihre Kinder dort hinzubringen, und dann erst in die Arbeit fahren können. …
… Gesamteinkommens aus Rente und Hinzuverdienst auf das höchste Einkommen der letzten 15 Jahre vor Rentenbeginn gemeint.
Mit der Neuregelung soll eine Flexibilisierung des Renteneintritts bei fortbestehendem Beschäftigungsverhältnis erreicht werden. So eröffnen sich beispielsweise für Arbeitgeber günstigere Möglichkeiten als bisher, qualifizierte Arbeitnehmer länger im Unternehmen zu halten. Für die Arbeitnehmer sollen hingegen im Vergleich zur bisherigen Regelung höhere Hinzuverdienste ermöglicht werden. Bislang beträgt der Anteil der Teilrenten am …
In bestimmten Fällen kann die Weigerung, eine Kündigung entgegenzunehmen, dazu führen, dass sich der Arbeitnehmer so behandeln lassen muss, als wenn er sie erhalten hätte.
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Als Arbeitgeber fragt man sich oft, wie man den Zugang der Kündigung sicherstellt. Es bietet sich hierbei auch die Übergabe der Kündigung im Personalgespräch an. Was aber wenn der Arbeitnehmer sich weigert? Dieses verbreitete Problem der Zugangsvereitelung wurde vom Arbeitsgericht Berlin in seiner Entscheidung vom 30.10.2015, 28 Ca 10591/15 plastisch …
… Vom Grundsatz her können Arbeitsverträge nicht länger als bis zu einer maximalen Dauer von zwei Jahren befristet werden, wenn kein sog. Sachgrund für die Befristung vorliegt. In dieser Zeit darf der Arbeitsvertrag höchstens drei Mal durch den Arbeitgeber verlängert werden bis die maximale Befristung von zwei Jahren erreicht ist. Bei entsprechenden tarifvertraglichen Vereinbarungen zwischen den Parteien ist aber auch eine längere sachgrundlose Befristung des Arbeitsverhältnisses möglich, wie ein Urteil des Bundesarbeitsgerichts von 26. Oktober 2016 …
… fehlen, wird nun wissenschaftlich belegt, dass bis dahin 20 Mio. Jobs in Deutschland verloren gehen. Jobkiller sind: künstliche Intelligenz, Computer, Roboter, eine steigende Nachfrage nach Billigimporten, Rationalisierungs- und Synergieeffekte. In diesen Bereichen entfallen Zuschüsse von Arbeitgebern zu den Sozialsystemen. Mehr Arbeitslose als Arbeitnehmer und doppelt so viel Rentner wie Beschäftigte.
Staats- und Regierungschefs haben keine Antworten auf die Schuldenkrise. Hätten sie Antworten, gäbe es keine globale Krise. Experten weisen darauf hin, …
… moderne IT-Kommunikation stützen, sowie die Erweiterung des Arbeitszeitbegriffs auf Zeiträume, in denen der Arbeitnehmer außerhalb des Betriebes mittels elektronischer Verbindungen aufgaben wahrnimmt sowie auf Bereitschaftsdienste, in denen der Arbeitnehmer für den Arbeitgeber mittels aktiver Kommunikationseinrichtungen erreichbar sein muss. Der CGB hält es weiterhin für erforderlich auch den Zuständigkeitsbereich der Betriebsräte auszuweiten, da in den Betrieben zunehmend neben den „Kernbelegschaften“ auch Unternehmensfremde als Zeitarbeitnehmer …
… tatsächlich im Vordergrund steht.
Der Scheinpraktikant
Wenn ein Praktikant letztlich exakt das gleiche machen muss wie ein ganz normaler Arbeitnehmer, dann ist er nur ein „Scheinpraktikant“. Das kann in der Folge unangenehm werden für den Arbeitgeber: Der Ex-Praktikant hat nun nämlich Anspruch auf den üblichen Lohn und kann die Differenz zum bisherigen Praktikantenlohn einfordern.
Die Beweislast
Das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg hatte dazu kürzlich klargestellt, wer was beweisen muss:
Grundsätzlich muss der vermeintliche Scheinpraktikant …
Die Arbeitnehmerüberlassung, auch Leiharbeit oder Zeitarbeit genannt, wird neu geregelt. Arbeitgeber müssen sich auf entsprechende Änderungen einstellen.
GRP Rainer Rechtsanwälte, Köln, Berlin, Bonn, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart führen aus: Der Deutsche Bundestag hat vor wenigen Tagen das sog. Gesetz gegen den Missbrauch von Leiharbeit und Werkverträgen verabschiedet. Nach Angaben der Bundesregierung waren im vergangenen Jahr eine knappe Millionen Menschen bei Zeitarbeitsfirmen als Leiharbeiter beschäftigt. Sie müssen sich …
… welchem ein Arbeitnehmer gegen seine Kündigung geklagt hatte. Der Lkw-Fahrer hatte an einem Samstag im privaten Umfeld Amphetamin und Meth-Amphetamin, besser bekannt als „Crystal Meth“, konsumiert. Bereits am darauffolgenden Montag fuhr er wieder für seinen Arbeitgeber. Am Dienstag wurde der Drogenkonsum schließlich im Rahmen einer polizeilichen Kontrolle festgestellt. Daraufhin kündigte der Arbeitgeber ihm fristlos. Mit seiner dagegen gerichteten Kündigungsschutzklage machte der Fahrer unter anderem geltend, es hätten keine Anhaltspunkte für eine …
… fehlen, wird nun wissenschaftlich belegt, dass bis dahin 20 Mio. Jobs in Deutschland verloren gehen. Jobkiller sind: künstliche Intelligenz, Computer, Roboter, eine steigende Nachfrage nach Billigimporten, Rationalisierungs- und Synergieeffekte. In diesen Bereichen entfallen Zuschüsse von Arbeitgebern zu den Sozialsystemen. Mehr Arbeitslose als Arbeitnehmer und doppelt so viel Rentner wie Beschäftigte.
Staats- und Regierungschefs haben keine Antworten auf die Schuldenkrise. Hätten sie Antworten, gäbe es keine globale Krise. Experten weisen darauf hin, …
… in der Regel chronisch überarbeitet. Beides langfristig unter einen Hut zu bringen, gelingt nur den wenigsten Angestellten. Da manche Arbeiter aber nicht auf Geld verzichten wollen oder können, suchen sie nach Alternativen. Eine davon lautet, sich abwechselnd bei den Arbeitgebern krankschreiben zu lassen, um somit effektiv doch nur noch einen Job auszuüben, aber weiterhin doppelten Lohn zu erhalten. In diesen Fällen ist der Zweitjob in der Regel entweder explizit genehmigt, stellt arbeitsvertraglich kein Problem dar oder wird heimlich verrichtet, …