… Ich bin überzeugt, dass die Ergebnisse vielfältig in die hessische Innovationslandschaft ausstrahlen werden.“Ziel von „QuEnergy" ist es, grundlegende Konzepte für lichtbasierte Kommunikations- und Sensortechnologien zu entwickeln, die auf neuen Erkenntnissen in der Quantenphysik beruhen und mit deutlich weniger Energie auskommen als bisherige Verfahren. Zehn eng vernetzte Arbeitsgruppen bündeln dafür ihre Expertise aus Quantentechnologie, Optik, Festkörperphysik, Sensorik und Mikroskopie.Hintergrund ist, dass die aktiven Schichten heutiger Bauteile …
Ein internationales Team unter maßgeblicher Beteiligung des Max-Planck-Instituts für extraterrestrische Physik (MPE) hat erstmals eine beobachtbare Signatur gefunden, die mit ambipolarer Diffusion in einem prestellaren Kern vereinbar ist. Mit hochauflösenden spektralen Beobachtungen am IRAM-30-Meter-Teleskop detektierten die Forschenden einen kleinen, aber systematischen Geschwindigkeitsunterschied zwischen ionisiertem und neutralem Gas in L1544, einem prototypischen dichten Kern in der Taurus-Molekülwolke.Der Befund adressiert eine der zentralen …
… Chauvin (auch am OCA), Laura Kreidberg und Elisabeth Matthews.Weitere Forschende waren: A. Berdeu (Observatoire de Paris, Meudon, Frankreich), M. Bonnefoy (Institut de Planétologie et d’Astrophysique de Grenoble, Frankreich), G. Bourdarot (Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik, Garching bei München, Deutschland [MPE]), J.-B Le Bouquin (Université Grenoble Alpes: Saint-Martin-d’Hères, Auvergne-Rhône-Alpes, Frankreich [UGA]), F. Eisenhauer (MPE), M. Houllé (UGA), F. Millour (OCA), J. Scigliuto (OCA), J. Wang (Center for Interdisciplinary …
… Grundlagenforschung zu betreiben und deren Ergebnisse in die Anwendung zu bringen – Vorhaben, die die Quantenforschung in Deutschland und darüber hinaus entscheidend prägen. An der Universität und insbesondere am PhoQS verfolgen Wissenschaftler*innen der Physik, Mathematik, Elektrotechnik und Informatik das Ziel, ein national und international führendes Zentrum für photonische Quantentechnologien zu etablieren. 2024 konnte so beispielsweise der erste lichtbasierte Quantencomputer Deutschlands (PaQS) seine Arbeit aufnehmen.Prof. Gharibian: „Mit seinem …
… antreten. Monique Scheer hatte das Amt von 2016 bis 2020 als Prorektorin für Internationales und seit 2020 als Prorektorin für Internationales und Diversität inne. Sie kandidierte nicht erneut. Fortágh ist seit 2007 Professor für Experimentalphysik an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Tübingen. „József Fortágh ist nicht nur ein hervorragender Wissenschaftler mit internationalem Renommée, sondern er bringt zudem Erfahrung und erprobten Gestaltungswillen in der akademischen Selbstverwaltung mit“, sagt die Rektorin der …
… beginnen. Inhaltlich orientiert sich das neue Studienangebot am etablierten deutschsprachigen Bachelorstudiengang „Elektrotechnik und Informationstechnik“ der TU Chemnitz und bietet damit in den ersten vier Semestern eine solide Grundlagenausbildung in den Bereichen Mathematik, Physik, Informatik sowie Elektrotechnik und Informationstechnik. Ab dem fünften Semester entscheiden sich die Studierenden für eine der Vertiefungsrichtungen „Automation and Control“ bzw. „Information and Communication Systems“, in der sie eine erste vertiefende Ausbildung …
… Arbor. Zuvor forschte sie am Institute of Astronomy der University of Cambridge sowie an der University of California in Santa Cruz.Für die Konzeption, Entwicklung und langjährige Betreuung der Strahlungstransport-Software RADMC-3D verleiht die AG den Astrophysikalischen Softwarepreis 2026 an Cornelis P. Dullemond. RADMC-3D ist ein einflussreiches und weit verbreitetes Softwarepakete der modernen Astrophysik. Es bietet Forschenden einen leistungsfähigen Rahmen zur Modellierung des Strahlungstransports in Gas und Staub sowie zur Erzeugung synthetischer …
… Energiesysteme ganzheitlich verstehen und weiterentwickeln können. Der neue Studiengang vermittelt genau die Kompetenzen, die dafür benötigt werden.“Fundiertes GrundlagenwissenNatur- und ingenieurwissenschaftlich interessierte Studierende erhalten zunächst fundierte Kenntnisse in Mathematik, Physik, Chemie und Elektrotechnik, die sie befähigen, nachhaltige Technologien für die Energieversorgung zu verstehen und zu beurteilen. Sie lernen die interdisziplinären Grundlagen von nachhaltigen Energiesystemen, Elektroenergie, Elektrochemie und Thermodynamik …
… seit vielen Jahren als Dozentin, Moderatorin und Auswahlkommissionsmitglied verbunden.Dr. Jürgen TheuerkaufAlumnus, Kuratoriumsmitglied seit 2024Jürgen Theuerkauf ist seit Oktober 2023 Vorsitzender des Vereins Alumni der Studienstiftung e. V. Dem Vereinsvorstand gehörte er bereits seit 2017 als Schatzmeister an.Er studierte Physik und war im Anschluss an seine Promotion bei der SAP SE zunächst als Software Developer, später als Development Manager und von 2002 bis 2019 als Quality Manager tätig. Seit 2020 befindet er sich dort im Vorruhestand. Prof. …
… die Verhältnisse von Kohlenstoff- und Stickstoffisotopen in Cyanidmolekülen, die im Gas um den Kometen herum vorhanden waren. Diese Verhältnisse gelten als guter Indikator für die Herkunft eines Kometen, da sie sehr empfindlich auf die physikalischen Bedingungen in der Entstehungsumgebung reagieren und sich voraussichtlich nicht wesentlich ändern, während der Komet durch den Weltraum reist.„Im Gegensatz zu Kometen aus unserem Sonnensystem weist dieser interstellare Besucher ungewöhnlich hohe Kohlenstoff- und Stickstoff-Isotopenverhältnisse auf“, …
… kein Zufall, sondern Teil einer tiefgreifenden Ordnung. „In einem eindimensionalen Streifen wie etwa einer Tapetenbordüre gibt es nur sieben Arten solcher Muster. Betrachtet man stattdessen dreidimensionale Kristallgitter – die Grundbausteine von Materialien in der Physik und der Chemie – steigt die Zahl auf 230. Diese Klassifikationen sind die Basis dafür, wie Wissenschaftler*innen Materialien verstehen und entwickeln“, erklärt Prof. Dr. Igor Burban von der Universität Paderborn, stellvertretender Sprecher des Sonderforschungsbereichs.Ganzzahlige …
… direkt nutzen können – ohne dass diese zuvor in Spinströme umgewandelt werden mussten. „Wir haben somit den ersten reinen orbitronischen Ansatz realisiert“, sagt Dr. Christin Schmitt aus der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Mathias Kläui am Institut für Physik der JGU. Die Orbitronik gilt als Hoffnungsträger der Speichertechnologie, da mit ihr künftig große Speichermedien mit extrem geringen Energieverbrauch realisierbar sein könnten. Sie basiert auf Orbitalmomenten, vereinfacht gesagt den quantenmechanischen „Wirbeln“ der Elektronen um die Atomkerne, …
Das berühmte Unbestimmtheitsprinzip von Werner Heisenberg beschreibt eine der merkwürdigsten Eigenheiten der Quantenphysik: Bestimmte Paare physikalischer Eigenschaften eines Teilchens, wie Ort und Impuls, sind nicht gleichzeitig beliebig genau bestimmbar – und zwar nicht als Folge ungenauer Messgeräte, sondern weil die Natur es verbietet. Zwischen Ort und Zeit hingegen gibt es keine Heisenbergsche Unschärferelation. Ein Forscherteam aus mehreren Arbeitsgruppen des RUN um Profs. Jascha Repp, Rupert Huber, Franz Giessibl und Klaus Richter sowie des …
… Fokus des CASUS auf interdisziplinäre Systemforschung ist sehr vielversprechend und überzeugend. Er entspricht genau dem Ansatz, den ich in den vergangenen Jahren in meinem eigenen Labor verfolgt habe. Ich habe mich darauf konzentriert, Biologen, Chemiker, Physiker und Informatiker zusammenzubringen, um komplexe Forschungsprobleme aus verschiedenen Blickwinkeln anzugehen“, sagt Tóth-Petróczy. „Ich freue mich sehr darauf, meine Forschung am CASUS fortzusetzen, und ich freue mich darauf, mich mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Zentrums …
… Sie schaffen damit die Grundlage für eine skalierbare und industriekompatible Fertigung von optischen Quantenchips.Die Arbeiten entstanden unter der Leitung von Prof. Stephan Reitzenstein in der Arbeitsgruppe „Optoelektronik und Quantenbauelemente“ am Institut für Physik und Astronomie der TU Berlin in Zusammenarbeit mit Forschenden der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Die Wissenschaftler*innen entwickelten eine neue Quantenchip-Architektur, bei der sogenannte Quantenpunkte – nanoskopisch kleine Halbleiterstrukturen zur Erzeugung einzelner …
… ist es, die Faszination der Astronomie in die breite Öffentlichkeit und in die Schulen zu tragen und den Austausch der Astronom*innen untereinander und mit Forschenden angrenzender Wissensgebiete zu fördern.Die Klaus Tschira Stiftung wurde 1995 vom Physiker und SAP-Mitgründer Klaus Tschira (1940–2015) als gemeinnützige GmbH mit Sitz in Heidelberg gegründet. Sie fördert Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik mit den Schwerpunkten Forschung, Bildung und Wissenschaftskommunikation. Das bundesweite Engagement beginnt im Kindergarten und setzt …
… Abschlussleistungen erneut zwei Personen geehrt worden, die eine weitere Stufe der wissenschaftlichen Karriereleiter mit besonderem Erfolg erklommen haben: Dr. Jasmin Fitzpatrick, akademische Oberrätin am Institut für Politikwissenschaft der JGU, und Dr. Stefan Schoppmann, der als Teilchenphysiker und „Detector Innovation Fellow“ am Detektorlabor des Exzellenzclusters PRISMA++ forscht, erhielten den Sibylle Kalkhof-Rose-Universitätspreis. Dieser ist mit jeweils 25.000 Euro der höchstdotierte Preis, der an der JGU vergeben wird.Jährlich werden an der JGU rund 560 …
… und sich entfalten können. Kontakt:Anja Heinzelmann (Leitung Kommunikation)Tel.: 06221-533 118E-Mail: Die Klaus Tschira Stiftung (KTS) fördert Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik und möchte zur Wertschätzung dieser Fächer beitragen. Sie wurde 1995 von dem Physiker und SAP-Mitgründer Klaus Tschira (1940–2015) mit privaten Mitteln ins Leben gerufen. Ihre drei Förderschwerpunkte sind: Bildung, Forschung und Wissenschaftskommunikation. Das bundesweite Engagement beginnt im Kindergarten und setzt sich in Schulen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen …
Diese Strahlung konnte bisher im Weltraum noch nicht beobachtet werden, stattdessen nutzen Forscher*innen im Labor Modelle, die dem Verhalten schwarzer Löcher ähneln. Obwohl der Effekt der Hawking-Strahlung in der Astrophysik gut bekannt ist, ist der Mechanismus, durch den sie in einem gravitativen Kontext entsteht, noch nicht vollständig geklärt. Ein Wissenschaftler der Universität Paderborn beleuchtet diesen Mechanismus nun mithilfe von Gravitationsanaloga im Labor. Ein internationales Team aus Forschenden des Weizmann Institute of Science in Israel, …
… Oldenburg• Zoologie: Professorin Dr. Simone Sommer, Universität UlmFür eine zweite Amtszeit wurden gewählt:• Außereuropäische Kulturen: Professorin Dr. Barbara Mittler, Universität Heidelberg• Elektro- und Informationstechnik: Professor Dr.-Ing. Christian Rehtanz, TU Dortmund• Experimentelle Physik: Professor Dr. Marius Grundmann, Universität Leipzig• Neurowissenschaften: Professorin Dr. Susanne Schoch McGovern, Universität BonnZum 31. Dezember 2026 scheiden diese Mitglieder aus dem Senat aus:• Atmosphären-, Meeres- und Klimaforschung: Professor …
… Marburg zu den führenden Forschungseinrichtungen in Hessen.Über die TIB – Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften und UniversitätsbibliothekDie TIB in Hannover ist die Deutsche Zentrale Fachbibliothek für Technik sowie Architektur, Chemie, Informatik, Mathematik und Physik. Sie versorgt in ihren Spezialgebieten die nationale wie internationale Forschung und Industrie sowie als Universitätsbibliothek Studierende, Forschende und Lehrende aller Fakultäten der Leibniz Universität Hannover sowie Bürgerinnen und Bürger aus der Region …
Der Besuch stand im Zeichen der Spitzenförderung junger Talente in den Naturwissenschaften: Das deutsche IYPT‑Team präsentierte dem Bundespräsidenten seine Forschungsprojekte und berichtete über die intensiven Vorbereitungen auf das diesjährige Physik-Turnier. Anfang Juli findet das 39. IYPT in Zürich statt und vereint Nachwuchsforschende aus 35 Ländern. Für Deutschland sind fünf Schüler aus Lörrach, München und Berlin dabei, die sich im Vorfeld im Bundeswettbewerb des German Young Physicists‘ Tournament (GYPT) qualifiziert haben und denen Steinmeier …
… Einrichtung sehr zugutekommen“, sagte Feurer. Ryszard Sobierajski, der seit Januar 2025 stellvertretender Council-Vorsitzender ist, bringt umfangreiche Erfahrungen in den Bereichen Forschungs- und Wissenschaftsmanagement in seine neue Rolle ein. Er ist außerordentlicher Professor am Institut für Physik der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Warschau und seit 2020 Delegierter Polens im European XFEL Council. Zudem war er Vorsitzender des Auswahlgremiums für Experimente (Proposal Review Panel) an der Experimentierstation HED-HIBEF am European XFEL …
… [1]. Auch UN-Generalsekretär António Guterres warnte, dass die vergangenen elf Jahre die heißesten seit Beginn der Aufzeichnungen waren [1]. Obwohl der menschengemachte Klimawandel noch immer als zentraler Treiber dieser Entwicklung gilt, diskutieren neuere biophysikalische Analysen einen möglichen zusätzlichen Faktor: die massive Akkumulation von Nanoplastik in Hydrosphäre und Atmosphäre, die Wärme- und Austauschprozesse im Ozean-Atmosphäre-System beeinflussen könnte. Nanoplastik als bisher wenig beachteter Faktor in den globalen Klimaprozessen In …
… in Graphen gewonnen und diese in der Online-Ausgabe der renommierten Zeitschrift „ACS Nano“ der American Chemical Society veröffentlicht. Die Gruppe untersucht atomar dünne Kohlenstoffschichten und deren Heterostrukturen, die aufgrund ihrer außergewöhnlichen physikalischen Eigenschaften als vielversprechende Kandidaten für zukünftige Quantenmaterialien gelten. Ziel der Forschenden ist es, Korrelationseffekte in zweidimensionalen Heterosystemen zu verstehen und gezielt zu beeinflussen. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen die Entwicklung neuartiger …
… erhebliche Fortschritte bei der Wasserstoff- und Infrarotdetektion verspricht. Im Zentrum steht die nun eingeweihte Elektronenstrahl-Lithografie-Anlage „eLine“. Das Vorhaben wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt mit 1,65 Millionen Euro gefördert.Von Physikern und Ingenieuren der HSRM werden derzeit vor allem Mikrosysteme, sogenannte Micro-Electromechanical Systems (MEMS), wie zum Beispiel Drucksensoren für die Prozessmesstechnik oder mikrooptische Elemente für die Materialbearbeitung entwickelt. Die Strukturen dieser …
… Schritt hin zu skalierbaren Quantenanwendungen. „Es ist ein Meilenstein, dass wir diesen fundamentalen quantenmechanischen Effekt nun endlich experimentell beobachten und nachvollziehen können“, sagt Prof. Dr. Klaus Jöns, Leiter der Arbeitsgruppe „Hybrid Quantum Photonic Devices“ am Department Physik. „Unsere Ergebnisse zeigen, dass wir mit Halbleiter-Quantenpunkten heute in der Lage sind, quantenoptische Prozesse mit einer Präzision zu steuern, die früher nur mit natürlichen Atomen möglich war“, so Prof. Jöns weiter.Der Nachweis gelang dem Team …
Exzellente Forschung im wahrsten Sinne des Wortes können Interessierte im Institut für Physik erleben. Dort stellt sich das Exzellenzcluster „Center for Chiral Electronics“ der MLU zum ersten Mal der Öffentlichkeit vor. Von 17 bis 23 Uhr zeigen die Forschenden, wie Chiralität – ein zentrales Prinzip in der Natur – neue Möglichkeiten für schnelle und energieeffiziente Technologien eröffnen könnte (Von-Danckelmann-Platz 3, Raum E.09).Zu den Highlights zählt auch die Lesung der belgischen Autorin Gaea Schoeters. Sie stellt ihren Roman „Das Geschenk“ …
… der Medizin an der Universität Jena. Er wird für seine wissenschaftlichen Leistungen in der Medizin-, Wirtschafts- und Forschungsethik gewürdigt. Seine Forschung befasst sich insbesondere mit Menschenwürde, Menschenrechten und ethischen Herausforderungen moderner Wissenschaft und Medizin. Physik- und Astronomiedidaktik: Karl-Heinz LotzeKarl-Heinz Lotze ist langjähriger Hochschullehrer für Physik- und Astronomiedidaktik an der Universität Jena. Mit seiner Aufnahme in die Akademie zu Erfurt wird er für seine Verdienste um die Lehrerbildung, die Entwicklung …
Prof. Christof Weitenberg ist seit 2024 Professor für ultrakalte Quantengase an der Fakultät Physik. Dort untersucht seine Arbeitsgruppe, wie sich Atome verhalten, wenn sie durch spezielle Laser- und Verdampfungskühlung auf extrem tiefe Temperaturen nahe dem absoluten Nullpunkt gebracht werden. Diese ultrakalten Atome helfen den Forschenden dabei, Einblicke in das Verhalten von Quantenmaterie zu gewinnen. Um neuartige Experimente durchführen zu können, erhält der Physiker zusätzlich zu den 2,5 Millionen Euro, die ein ERC Advanced Grant über fünf …
… dem ERC Advanced Grant fördert die Europäische Union herausragende etablierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die mit ihren Projekten neue Forschungsfelder erschließen und wissenschaftliche Durchbrüche erwarten lassen.Cecilia Clementi ist Professorin für Theoretische und computergestützte Biophysik an der Freien Universität Berlin und wurde im Rahmen einer Einstein-Professur an die FU Berlin berufen. Ihre Forschung verbindet Methoden der statistischen Physik, der computergestützten Biophysik und des maschinellen Lernens, um komplexe biologische …
… Lebensdauer der Exzitonen und die durch den Ladungstransfer freiwerdende Energie die wichtigsten Parameter sind, die den Füllfaktor bei kleinen Spannungsverlusten bestimmen. „Die Konkurrenz zwischen Füllfaktor und Leerlaufspannung konnten wir auf wenige physikalische Größen zurückführen und simulieren, wie diese Begrenzung durch eine Vergrößerung der Exzitonen-Lebensdauer signifikant abgemildert werden kann“, sagt Dieter Neher. Experimentelle und theoretische Ergebnisse bestätigen, dass eine verlängerte Exzitonen-Lebensdauer ein entscheidender Schlüssel …
… Programme und Events)Tel.: 06221-533 145E-Mail: Anja Heinzelmann (Leitung Kommunikation)Tel.: 06221-533 118E-Mail: Die Klaus Tschira Stiftung (KTS) fördert Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik und möchte zur Wertschätzung dieser Fächer beitragen. Sie wurde 1995 von dem Physiker und SAP-Mitgründer Klaus Tschira (1940–2015) mit privaten Mitteln ins Leben gerufen. Ihre drei Förderschwerpunkte sind: Bildung, Forschung und Wissenschaftskommunikation. Das bundesweite Engagement beginnt im Kindergarten und setzt sich in Schulen, Hochschulen und …
… sit-zen sozusagen auf dem Rücken des Tieres, fliegen mit Hilfe von digitalen Karten mit der Fle-dermaus über ihr Jagdgebiet in Bulgarien, sehen, wo sie nach Beute sucht, und hören die dabei ausgesendeten Laute und ihre Echos“, sagt der Forscher.Anpassung an die Physik der SchallwellenDie Aufnahmen zeigen, dass die Fledermäuse ihre Beute immer in der Nähe von Vegetation suchen, entweder im Flug entlang von Vegetationslinien wie Waldrändern und Buschreihen oder beim Hän-gen an einer Warte, etwa einem exponierten Zweig. „Wenn jagende Tiere entlang der …
… ist elektrogeformtes Kupfer das Material der Wahl für die Anwendungen, denn es enthält kaum radioaktive Substanzen, ist also radiopur. Aufbauend auf dieser Technologie würden neuartige Legierungen mit verbesserten mechanischen Eigenschaften im Vergleich zu elektrogeformtem Kupfer das physikalische Potenzial maximieren, etwa weil weniger Material verwendet oder Detektoren in größerem Maßstab gebaut werden könnten. Hier setzt das zweieinhalbjährige Projekt PureCuAlloys von Dr. Dimitra Spathara an, für das sie 272.456 Euro erhalten wird. Im Rahmen von …
… Studienaufenthalten im Ausland aufgezeigt, wie sich ausgehend von der BTU die Welt entdecken lässt.Unter dem Motto „Wissenschaft zum Anfassen“ werden Exponate und Informationen aus den Studien- und Forschungsbereichen der BTU vorgestellt. Mit "Mathe, Physik und KI - leicht gemacht!" sind Präsentationen der Studiengänge Informatik, Mathematik, Physik, Künstliche Intelligenz und Wirtschaftsmathematik überschrieben.Über die Möglichkeiten der Studienfinanzierung und des studentischen Wohnens informiert das Studierendenwerk Ost:Brandenburg. Studentische Vereine und …
Die physikalische Theorie der Quantenmechanik beschreibt die Welt der atomaren und subatomaren Teilchen. Sie wurde ab den 1900er-Jahren von Physikern wie Max Planck, Niels Bohr, Werner Heisenberg und Erwin Schrödinger entwickelt. Die Quantenmechanik ist erfolgreich darin, die Phänomene auf mikroskopischen Skalen zu beschreiben. Hierzu gehören etwa die Beugung von Teilchen an einem Doppelspalt – Teilchen zeigen danach auch Wellencharakter – und der Tunneleffekt, nach dem mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit Teilchen auch eine Barriere durchdringen …
… Berufung auf eine Langzeit-Professur erfüllen, soll durch das Heisenberg-Programm ermöglicht werden, sich weiterhin auf eine wissenschaftliche Leitungsposition vorzubereiten und in dieser Zeit weiterführende Forschungsthemen zu bearbeiten. Benannt ist das Programm nach dem deutschen Physiker Werner Karl Heisenberg (19011976). Für die Begründung der Quantenmechanik der Festkörper erhielt Heisenberg 1933 den Nobelpreis.Die Heisenberg-Professur ist der direkte durch die DFG angebotene Weg zur Lebenszeitprofessur, gewissermaßen ein durch die DFG geförderter …
… für genau solche Fragen gebaut: Wie bewegen sich Atome und Elektronen in komplexen Materialien, wenn man sie mit Licht aus dem Gleichgewicht bringt?“, sagt Jan-Etienne Pudell. „Hier konnten wir nicht nur sehen, dass eine Terahertz-Schwingung entsteht, sondern auch bestimmen, welcher physikalische Mechanismus sie antreibt.“Für den SFB 1636 sind die Ergebnisse besonders relevant, weil der Druck der heißen Elektronen im Platin durch die Reflexion an der Oberfläche und an den Grenzflächen zwischen zwei Metallen entsteht. Der Druck ist ein Maß für das …
… Deutschlands. Das Bachelorangebot reicht von klassischen Ingenieur- und Naturwissenschaften über Informatik und Wirtschaft bis hin zu Architektur, Stadtplanung sowie gesellschafts- und kulturwissenschaftlich geprägten Studiengängen.Technik und NachhaltigkeitNeben klassischen Studiengängen wie Chemie und Physik bietet die TU Berlin im naturwissenschaftlichen Bereich u.a. auch Techno- und Wirtschaftsmathematik sowie Lebensmittelchemie an. Für besonders technisch Interessierte lohnt zum Beispiel ein Blick in die Studieninhalte der Studiengänge Bau-, …
Eine internationale Forschungskooperation der Universität Wien und des Lawrence Berkeley National Laboratory (USA) hat mithilfe von Machine Learning ein höchst kontrovers diskutiertes Signal der Astrophysik neu untersucht. Der sogenannte Galactic Centre Excess (GCE), ein schwaches, kugelförmiges Leuchten von Gammastrahlen im Zentrum der Milchstraße, fasziniert Physiker*innen seit mehr als einem Jahrzehnt. Die neuen Ergebnisse legen nahe, dass eine Erklärung durch Dunkle Materie derzeit nicht ausgeschlossen werden kann. Die Ergebnisse wurden aktuell …
… Komplexität der Inhalte viele Lehrkräfte vor didaktische Fragen. Das Projekt „Quantencomputing im MINT-Unterricht“ setzt genau hier an. In dem durch die Wilhelm und Else Heraeus Stiftung geförderten Projekt wurden praxiserprobte Unterrichtsmaterialien entwickelt, die im Physik-, Mathematik- und Informatikunterricht der Sekundarstufe eingesetzt werden können. Didaktisch wurde das Projekt von fachnahen Expert*innen begleitet, darunter Professor Rainer Müller, Leiter der Abteilung für Physik und Physikdidaktik an der TU Braunschweig. Die Materialien …
… und der ATP-Synthese und zählen zu den bedeutendsten wissenschaftlichen Leistungen der modernen Biochemie. Zu den bisherigen Medaillenträger*innen zählen zahlreiche führenden Forschende der Bioenergetik, darunter mehrere Nobelpreisträger. Renommierter Biophysiker und Ombudsman für wissenschaftliche IntegritätDer experimentelle Biophysiker Joachim Heberle hat mit seinen Forschungen zu Membranproteinen, Protonentransport und lichtgetriebenen biologischen Prozessen internationale Maßstäbe gesetzt. Seine Arbeiten verbinden modernste spektroskopische …
… „FUSION – wie weit scheint die Sonne?“ von Professor Dr. Dr. h.c. Robert Schlögl, Präsident der Alexander von Humboldt-Stiftung, Direktor em. des Fritz-Haber-Instituts der Max-Planck-Gesellschaft und Akademiemitglied. Robert Schlögl zeigte in seinem Vortrag auf, dass die Physik für die Schwierigkeiten, die diesem Unterfangen entgegenstehen, elegante Lösungen gefunden und theoretisch wie experimentell bewiesen hat, dass eine Abwandlung des Sonnenfeuers auch auf der Erde brennen kann.Eckart Runge (Cello) und Jacques Ammon (Piano) gestalteten das musikalische …
Seit seiner Eröffnung im Jahr 1976 ist das Physikzentrum Bad Honnef (PBH) ein zentraler Ort des wissenschaftlichen Austauschs und der Begegnung. Als Tagungsstätte und Sitz der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) kommen hier Forschende aus Deutschland und aller Welt zusammen, um aktuelle Entwicklungen der Physik zu diskutieren und voranzubringen. Am 4. Juli 2026 öffnet das PBH ab 14 Uhr unter dem Motto „Ein Tag voller Physik“ seine Tore und gibt Besucher:innen Einblicke in aktuelle Wissenschaft und das historische Gebäude. Mit Experimenten …
… sichtbar machen, wie sich die Materialien während einer Reaktion verändern“, sagt Professor Malte Behrens, Leiter eines der Kieler Teilprojektes und Vertreter der CAU im SFB-Vorstand.An der CAU arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der Anorganischen Chemie, der Physikalischen Chemie und der Experimentalphysik in fünf der insgesamt 20 interdisziplinären Teilprojekten zusammen. Die DFG finanziert dafür nun weitere sechs Promotionsstellen in Kiel. Die Teams bringen dabei ihre Expertise in der Nano- und Grenzflächenforschung ein – dem …
Newton und die Sichtfeld-Physik Vögel haben ein großes Sichtfeld. Beim Fliegen im Schwarm orientieren sie sich allerdings nur an den Vögeln, die vor oder neben ihnen fliegen. Und weil sich ein Vogel nie nach einem hinteren Vogel ausrichtet, widerspricht der Vogelschwarm dem dritten Newtonschen Gesetz – dem sogenannten Wechselwirkungsprinzip, oft beschrieben durch die Formel „actio = reactio“. Beim Laufen beispielsweise drücken die Füße gegen den Boden und der Boden drückt mit einer gleichgroßen, aber entgegengesetzten Kraft zurück. Das gleiche passiert …
… Explore Science sind kostenfrei.Tickets und weitere Informationen:www.explore-science.de/mannheim/eintrittskartenKlaus Tschira StiftungDie Klaus Tschira Stiftung (KTS) fördert Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik und möchte zur Wertschätzung dieser Fächer beitragen. Sie wurde 1995 von dem Physiker und SAP-Mitgründer Klaus Tschira (1940–2015) mit privaten Mitteln ins Leben gerufen. Ihre drei Förderschwerpunkte sind: Bildung, Forschung und Wissenschaftskommunikation. Das bundesweite Engagement beginnt im Kindergarten und setzt sich in Schulen, …
… unter dem Mikroskop. Sobald die Röhren durch Licht angeregt wurden, verhielten sie sich so, als sei das umgebende Wasser plötzlich zäher geworden. „Unsere Experimente zeigen, dass die Diffusion abnimmt, wenn wir die Lichtintensität erhöhen“, erklärt Kruss, Professor für Physikalische Chemie. „Das Faszinierende ist, dass dieser Effekt sofort verschwindet, wenn wir Nanoröhren verwenden, bei denen die elektronischen Anregungen, welche zur Fluoreszenz führen – die sogenannten Exzitonen – an Defekten verlangsamt werden. Es ist also die Beweglichkeit der …