… Ammoniak-oxidierende Archaeen eine sehr eingeschränkte Ernährungsweise haben, indem sie sich ausschließlich von Ammoniak, und teils von den einfachen Stickstoffverbindungen Cyanat und Harnstoff ernähren und dabei CO2 fixieren. Die neue Studie unter der Leitung von Forscherinnen des Zentrums für Mikrobiologie und Umweltsystemwissenschaft (CeMESS) an der Universität Wien und mit Beteiligung des Australischen Instituts für Meeresforschung (AIMS) zeigt nun aber, dass symbiotische Ammoniak-oxidierende Archaeen – anders als ihre bislang untersuchten frei …
… Krisenkommunikation eindeutiger zwischen Schadensminderung und lebensrettenden Verhaltensweisen zu unterscheiden. „Warnmeldungen müssen auch klar und rechtzeitig ansagen, wann eine Evakuierung aus hochwassergefährdeten Gebieten noch möglich und wann sie nicht mehr ratsam ist“, sagt die Forscherin. Im letzteren Fall sollte man den Betroffenen empfehlen, sich in höhere Stockwerke zu begeben.Die Ergebnisse offenbaren außerdem mangelhafte Strategien zur Versorgung schutzbedürftiger Gruppen. Unter den Hochwasseropfern waren in allen drei Gebieten Menschen …
… von 2,5 Millionen Euro erhalten. Zusätzlich erhält Voigt aus dem ›Max Planck Transatlantic Program‹ der Max-Planck-Förderstiftung eine weitere Förderung in vergleichbarer Höhe. Das ›Max Planck Transatlantic Program‹ hat zum Ziel, in den USA befindlichen exzellenten Forscher*innen eine wissenschaftliche Karriere in Deutschland zu ermöglichen.Voigt wird ab Oktober 2026 seine neue Forschungsgruppe mit dem Namen ›Neurophotonik‹ am Max-Planck-Institut für die Physik des Lichts (MPL) und Max-Planck-Zentrum für Physik und Medizin (MPZPM) etablieren. Das …
… in den Mittelpunkt: ihre Beweggründe, ihre Geschichten, ihre Momente des Staunens und des Scheiterns.Dr. Christian Rauch, Leiter der Berlin Science Week: „Wissenschaft ist etwas zutiefst Menschliches. Angetrieben von Neugier, Kreativität und Leidenschaft prägt die Arbeit von Forscherinnen und Forschern unser aller Denken, Fühlen und Handeln: von KI-Modellen, die in Sekunden lösen, woran Mathematiker Jahrzehnte rätselten, über die Forschung an Neurotransmittern, die dafür sorgt, dass Depressionen heute behandelbar sind, bis hin zu Klimamodellen, die …
… führen.Das Causal-AIM-Projekt von Assistenzprofessor Francesco Locatello soll dies ändern, indem KI-Modelle zu Instrumenten gemacht werden, die Kausalität in wissenschaftlichen Experimenten erkennen und quantifizieren.„KI verändert bereits heute, wie Wissenschaft betrieben wird“, erklärt Locatello, ein italienischer Forscher, der seit 2023 am ISTA eine eigene Forschungsgruppe mit Schwerpunkt auf KI und kausalem Lernen leitet. „In empirischen Bereichen wie Biologie, Ökologie und Klimaforschung kann KI aus meiner Sicht Teil des Messprozesses selbst …
Der PSI-Physiker Giacomo Sala hat eine der begehrten Förderungen des Europäischen Forschungsrats ERC zugesprochen bekommen – einen sogenannten Starting Grant. Der ERC unterstützt Salas Projekt Q-GEOMSPIN mit 2,3 Millionen Euro (rund 2,2 Millionen CHF) über die kommenden fünf Jahre. Da die Schweiz seit Ende 2025 wieder voll mit den Forschungsförderungsprogrammen der Europäischen Union assoziiert ist, erhält Sala diese Finanzierung direkt vom ERC.
Das Aussergewöhnliche an Salas Vorstoss ist die Kombination zweier Forschungsgebiete – Spintronik…
… Randhawa, die am HeiGIT die Projekte im Bereich „GeoAI for Good“ leitet. Damit lassen sich insbesondere auch Rückschlüsse darauf ziehen, wie passierbar eine Straße unter sich verändernden Bedingungen ist – etwa im Fall von Extremwetterereignissen. Dazu haben die Forscherinnen und Forscher die Daten in eine Humanitarian Passability Matrix überführt, die für die Planung von humanitären Einsätzen genutzt werden kann.Der Ausbauzustand von Straßen kann darüber hinaus auch Aufschluss über den Entwicklungszustand einzelner Länder oder Regionen geben. Wie …
… ins Jahr 1914 zurück. Mithilfe der Mikro-CT-Bildgebung konnten wir Würmer freilegen, ohne die Schwämme zu beschädigen – moderne Techniken helfen uns dabei, verborgene Artenvielfalt in jahrhundertealten Sammlungen wiederzuentdecken.“Doch wie entstand diese Vielfalt? Dr. Guillermo Ponz Segrelles, ehemaliger Forscher an der Autonomen Universität von Madrid und Mitautor der Studie, erklärt: „Wir haben gezeigt, dass der Stammbaum von verzweigten Würmern – genau wie ihre Körper – viele Verästelungen aufweist. Jede davon ist eng mit einer bestimmten Schwammart …
… Forschungsteam der Universität Konstanz stieß auf das bislang unbekannte Enzym, das nicht nur bestimmte Polyester- und Bio-Plastikarten zersetzen kann, sondern den Bakterien zudem eine Antibiotika-Resistenz verleiht. Aufgrund seiner Struktur mit weit geöffnetem aktivem Zentrum bezeichnen die Forscher*innen den „Plastikfresser“ als „Pac Man Enzym“. Der Mensch kann den Plastikabbau in der Umwelt unterstützen, indem er bestenfalls nur noch Bioplastik verwendet, das sich von den Mikroorganismen zerlegen lässt.- Mehr zu den Hintergründen in der ausführlichen …
… mittleren Erwerbsphase – also zwischen 35 und 49 Jahren – durchgängig nur einen Arbeitgeber. Und das gilt für alle untersuchten Kohorten, von den Jahrgängen der 1950er bis zu den jüngsten der Studie.Wechselnde Arbeitgeber zu haben, ist die Regel Die IAB-Forscher:innen Dana Müller und Philipp vom Berge haben für die Studie administrative Arbeitsmarktdaten aus dem Zeitraum 1992 bis 2023 ausgewertet. In der mittleren Erwerbsphase haben Beschäftigte im Durchschnitt knapp drei verschiedene Arbeitgeber, ein Wert, der sich über die Jahrzehnte kaum verändert …
… ein entscheidender Schritt. Viele NAMs gibt es schon lange, sie sind wissenschaftlich weit entwickelt. Die eigentliche Hürde ist, diese Modelle weiter zu validieren, sodass Behörden sie akzeptieren und in regulatorische Prozesse integrieren«, so die Forscherin. Die neue EU-Roadmap unterstreicht die strategische Ausrichtung des Fraunhofer ITEM im Bereich NGRA. Das Institut arbeitet seit Jahren an humanrelevanten Modellen, inhalationstoxikologischen Fragestellungen, PBK-Modellen sowie datenintegrierten Ansätzen für die regulatorische Risikobewertung.
… der Rhein-Main-Region. Neuschulz untersucht beispielsweise, wie Vögel durch Samenausbreitung zur natürlichen Waldverjüngung und zur Wiederherstellung degradierter Wälder beitragen und wie Klima- und Landnutzungswandel diese Prozesse verändern. Methodisch kombiniert die Frankfurter Forscherin ein breites Spektrum: von Feldexperimenten zur Pflanzenregeneration über GPS-Telemetrie zur Erfassung von Samenausbreitungswegen bis hin zu molekularen Ansätzen und der Entwicklung ökologischer Modelle und globaler Meta-analysen.„Mit der neuen Professur schaffen …
… Bord des Raddampfers „MS Louisiana Star“ auf eine Rundfahrt durch den Hamburger Hafen. Vor der Kulisse von Elbphilharmonie und HafenCity bot das Congress Dinner den perfekten Rahmen für die Vergabe der renommierten „biocat2026 Awards“. Für die Auszeichnung kommen Forscherinnen und Forscher aus aller Welt infrage, die die Biokatalyse nachhaltig geprägt haben. Vergeben wird der Preis in den Kategorien Academia, Industry und Lifetime Achievement durch die Kongressleitung gemeinsam mit dem wissenschaftlichen Beirat des Kongresses.Der Preis für Academic …
… nur durch mechanische Schwingungen freigesetzt werden kann.In der aktuellen Studie fand das Forschungsteam vom Institut für Botanik und Biodiversitätsforschung der Universität Wien heraus, dass die Form der Pore darüber entscheidet, wie der Pollen freigesetzt wird. Konkret stellten die Forscher*innen beim Vergleich von mehr als 500 Pflanzenarten fest, dass die Poren entweder eine spatelförmige Struktur aufweisen, die als „Schaufel“ bezeichnet wird, oder dass ihnen eine solche Schaufel fehlt. Bei Tomaten fehlt eine solche Schaufel, während sie bei …
… Nahrungskette und landen schließlich im menschlichen Körper. Reichern sie sich in Organen und Geweben an, können sie der Gesundheit und durch die so in Summe entstehenden Kosten auch der Gesellschaft schaden.An diesem Punkt setzt ein Projekt an, bei dem Forscherinnen und Forscher der Universität des Saarlandes und des KIST Europe zusammenarbeiten: „Unser Ziel ist es, Schwermetalle aus Gewässern zu entfernen. Hierfür entwickeln wir fachübergreifend eine neuartige Methode“, sagt der Experimentalphysiker Uwe Hartmann von der Universität des Saarlandes. Schwärme …
… Gewässerüberwachung:„Anders als frei schwebende Cyanobakterien können pflanzen-assoziierte Formen oft kleinräumig und ungleichmäßig verteilt auftreten. Die routinemäßige Wasserüberwachung konzentriert sich jedoch vielfach auf die Wassersäule. Dadurch können Vorkommen auf Pflanzen unentdeckt bleiben“, erläutert IGB-Forscherin Dr. Sabine Hilt, Erstautorin des Artikels.Das ist insbesondere für die Uferzone relevant. Dort kommen Menschen und Tiere am häufigsten mit Wasserpflanzen in Kontakt. Werden Pflanzen durch Wellen, Strömungen oder andere Kräfte losgerissen, …
… oder angelagert wird.Windkanal auf der Düne, Wellenkanal im LaborNeben der Feldarbeit spielen Experimente eine zentrale Rolle. Gemeinsam mit Projektpartner*innen werden Wind- und Wellenkanalversuche durchgeführt. Ein besonders ungewöhnlicher Ansatz kommt von der Universität Utrecht: Deren Forscher*innen bringen einen mobilen Windkanal direkt auf die Düne. Dadurch lässt sich unter kontrollierten Bedingungen untersuchen, wie Sand durch Wind bewegt wird, wie Pflanzen den Sand abbremsen und wie daraus neue Ablagerungen entstehen.Mit dem Küsteningenieurwesen …
… beschreibt, wie viele Nachbarn ein einzelnes Atom umgeben. Dadurch, dass das neue Molekül stärker an die Metallzentren bindet, erhöht sich die Anzahl der Nachbarn“, so Prof. Henke. Der Vorgang initiiert einen kompletten Umbau des Glasnetzwerks. Die Forscher*innen können durch die Dosierung des Moleküls steuern, wie stark dieser Umbau ausfällt.Kältere Herstellung, stabilere ErgebnisseEin praktischer Nebeneffekt des Verfahrens ist die niedrigere Schmelztemperatur. Viele der untersuchten Materialien zersetzen sich sonst, bevor sie zu Glas werden können. …
… zum Smartphone. In der Regel finden wir heutzutage kaum noch jemanden, der in der Bahn, im Flugzeug oder im Bus ohne Handy in der Hand die Fahrt bestreitet. Doch was geschieht, wenn genau diese Option plötzlich wegfällt?Dieser Frage gingen Forscher mehrerer nordamerikanischer Universitäten in einer 2025 veröffentlichten randomisierten Studie nach. 467 Erwachsene erklärten sich bereit, das mobile Internet auf ihrem Smartphone für zwei Wochen komplett zu blockieren. Telefonieren und SMS blieben möglich, ebenso der Internetzugang über andere Geräte. …
Durchbricht ein Flugzeug die Schallmauer, macht sich dies mit einem lauten Knall bemerkbar. Ebenso der Eintritt einer Rakete in die Erdatmosphäre. Diese Phänomene sind eng mit der Physik von Stoßwellen verknüpft, einem Thema mit dem sich Forscher der Hochschule Emden/Leer befassen. Aktuelle Arbeiten zu diesen Stoßwellen, diesmal jedoch auf kleinsten räumlichen Skalen, hat ein Team um Prof. Dr. habil. Ulrich Teubner vom Institut für Laser und Optik (ILO) an der Hochschule Emden/Leer nun in der renommierten Fachzeitschrift „Scientific Reports“ veröffentlicht.Stoßwellen, …
… Paare im Verlauf der Wochen zunehmend näher fühlten, wurden die Aktivitätsmuster ihrer Gehirne nicht zunehmend ähnlicher. Ein unerwarteter Altersunterschied «Bei den generationenübergreifenden Paaren war die Hirnsynchronität zu Beginn höher – und sie nahm von Woche zu Woche ab», sagt Forscherin Moffat. «Bei den gleichaltrigen Paaren war es umgekehrt: Sie starteten mit einer tieferen Synchronität, die im Verlauf der sechs Wochen zunahm.» Unabhängig von diesem Verlauf zeigte sich über die Wochen aber klar: Bei beiden Gruppen war die Hirnsynchronität …
… Umlaufbahnen naher Sterne auswirkt. Dieser Effekt macht sich umso stärker bemerkbar, je näher ein Objekt einem schnell rotierenden Schwarzen Loch kommt.„Wir hoffen, mit diesem Stern innerhalb der nächsten zehn Jahre den Spin des Schwarzen Lochs messen zu können“, sagt Mang. MPE-Forscher Stefan Gillessen, ebenfalls maßgeblich an der Studie beteiligt, ergänzt: „Damit wären wir erstmals in der Lage, die Rotation eines massereichen Schwarzen Lochs sehr direkt zu bestimmen – ein zentraler Test für Einsteins Theorie.“ Juan Osorno, Astronom am LIRA Observatoire de …
… in der Roggenforschung. Die langen Lesestücke erlauben es, schwierig zu entschlüsselnde Bereiche des Genoms effizienter zu überbrücken. Im nächsten Schritt wurden die DNA-Stücke in die richtige Reihenfolge auf den sieben Chromosomen gebracht. Anschließend überprüften die Forscherinnen und Forscher die neue Referenzsequenz mit mehreren unabhängigen Methoden und konnten die hohe Qualität der Genomsequenz bestätigen. „Die neue Referenzsequenz stellt einen Quantensprung für die Roggenforschung und Züchtung dar“, erklärt Dr. Erwang Chen, Erstautor der …
… gelang es ihnen, aus einem Rhodolithen aus dem zentralen Roten Meer die Meerwassertemperatur tagesgenau zu rekonstruieren. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift Communications Earth & Environment erschienen.Ein schwer zu entschlüsselndes ArchivTypischerweise rekonstruieren Forscherinnen und Forscher frühere Klimabedingungen im Meer, beispielsweise an Riffen, anhand der Skelette von Korallen, Muscheln und Mikrofossilien wie Foraminiferen. Diese natürlichen Archive sind jedoch zunehmend bedroht, da ihre Lebensräume schrumpfen. Rhodolithe dagegen …
… neue neue Perspektive eröffnet und damit eine Brücke zwischen Theorie und Beobachtungen bildet. In einem Artikel, der als „Letter to the Editor“ in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ angenommen wurde, zeigt das Team um AIP-Forscher Dr. SungWon Kwak erstmals, dass eine vollständig selbstkonsistente, hochauflösende hydrodynamische Simulation einer milchstraßenähnlichen Balkengalaxie auf natürliche Weise sowohl einen Kernsternhaufen als auch eine nukleare Sternscheibe bilden und deren Wachstum über Milliarden von Jahren hinweg verfolgen …
… uns hier klar in der Grundlagenforschung“, sagt Fischer. „Unsere Aufgabe ist es, die Mechanismen quantitativ zu verstehen und verschiedene Materialien miteinander zu vergleichen.“Der silberhaltige Zeolith ist für das Leipziger Team deshalb nicht das Ende der Suche. Die Forscher*innen wollen ihre Messmethode nun auf weitere poröse Materialien übertragen. Dabei geht es auch um die grundlegende Frage, wie sich selbst chemisch fast ununterscheidbare Isotope voneinander trennen lassen.Publikation:A. Becker, H. Lippold, J. Liu, et al., Tritium separation …
… legt die Studie nahe, dass die Großhirnrinde durch eine frühe Aufteilung aufgebaut wird, bei dem verschiedene Neuronentypen von Anfang an parallel entstehen.Neues Projekt am ISTASeit fast einem Jahr ist Varela-Martínez als Postdoc am ISTA. Zwar widmet sich die Forscherin noch immer der Großhirnrinde, doch die Fragestellung ist nun eine andere. Die Neurowissenschafterin versucht zu verstehen, wie sich Größe und Komplexität des zerebralen Cortex im Laufe der Evolution verändert haben.Zu diesem Zweck untersucht sie, wie sich die Entwicklungsprogramme …
… verändert. In fast 80 Prozent der dokumentierten Fälle stehen diese Verschiebungen mit Klimawandel und Extremwetterereignissen in Verbindung. An der im Fachmagazin Nature Ecology & Evolution veröffentlichten Studie war auch der Marburger Biodiversitätsforscher Dr. Stefan Pinkert beteiligt. Er trug maßgeblich dazu bei, weltweit verstreute Verbreitungsdaten und unterschiedliche taxonomische Informationen zu harmonisieren und zur bisher umfangreichsten Erfassung von Arealverschiebungen bei Insekten zusammenzuführen.Tausende Beobachtungen über Jahrzehnte …
… Prozent zeigten Veränderungen in ihrer Höhenverbreitung. Da Arten verschiedene Formen von Verbreitungsverschiebungen gleichzeitig zeigen können, überlappen sich die Anteile für Ausweitungen, Verkleinerungen und Höhenverschiebungen.Die Studie ist die bislang größte ihrer Art. Die Forscherinnen und Forscher analysierten 6.182 dokumentierte Verschiebungen aus 105 Ländern und stützten sich auf englisch- und nicht englischsprachige wissenschaftliche Literatur als auch auf 68 Experteneinschätzungen. Geleitet wurde die Studie von Forscherinnen und Forschern …
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What for?
Lebende Zellen meistern eine erstaunliche Aufgabe: Sie halten empfindliche, nur durch schwache Wechselwirkungen zusammengehaltene Strukturen wie das Zellskelett auch unter widrigen Bedingungen stabil, indem sie diese hierarchisch organisieren und gezielt bündeln. Dabei bilden einzelne Proteinmoleküle die kleinsten Bausteine, die sich zu Filamenten zusammenlagern. Mehrere Filamente werden schließlich gebündelt und über Vernetzungsproteine zusammengehalten, was stabilere Strukturen ermöglicht. Gelingt es, dieses Prinzip in synthe…
… industrielle Entwicklung, Siedlungen, Strassen und andere Infrastruktur in Teilen der Arktis rasch ausbreiten – insbesondere im Zusammenhang mit Rohstoffindustrien wie der Öl- und Gasförderung sowie dem Bergbau.Künstliches Licht bei Nacht und Auftreten von BrändenEin internationales Forscherteam unter der Leitung der Universität Zürich (UZH) hat erstmals für den Zeitraum von 2001 bis 2013 im gesamten Arktisraum untersucht, ob menschliche Aktivitäten mit dem Auftreten von Bränden zusammenhängen. Studienleiterin Gabriela Schaepman-Strub vom Institut …
… Nullpunkt, in dem quantenmechanische Phänomene makroskopisch beobachtbar werden. Während die Erzeugung eines BEC aus einer Atomart bereits 2017 im Rahmen der Mission MAIUS-1 erstmals im Weltraum gelang, stellte die gleichzeitige Kühlung und Manipulation von zwei Atomspezies die Forscher vor enorme technologische Herausforderungen.Die an den aktuellen Forschungen beteiligte Mainzer Gruppe um Prof. Dr. Patrick Windpassinger und Dr. André Wenzlawski vom Institut für Physik der JGU entwickelte hierfür in Kooperation mit der Humboldt-Universität zu Berlin und …
… Östlichen Flachlandgorillas stabil geblieben. „Das zeigt, dass nachhaltiger Schutz weitere Verluste verhindern kann. Im Fall der Berggorillas hat langfristiger, intensiver Artenschutz sogar ein messbares Populationswachstum ermöglicht“, berichtet Hauptautorin Dr. Jessi Junker, Forscherin am Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz sowie bei der Naturschutzorganisation Re:wild und dem Institute for Ape Conservation Science in Ruanda. „Unsere Gefährdungsbewertung verdeutlicht eindrücklich die Notwendigkeit und die Wirksamkeit von Schutzmaßnahmen, …
… abzubauen, soziale Kontakte zu pflegen und Neues auszuprobieren. Das Gehirn belohnt sie dafür mit der Ausschüttung von Glückshormonen. Gilt das auch für Brettspiele mit Themen aus Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik? Davon ist Philipp Schrögel überzeugt. Der Forscher am „Bonn Lab for Analog Games and Imaginative Play“ an der Universität Bonn hat gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen, unter anderem von der Freien Universität Berlin, in der Förderlinie „Innovative Wissenschaftskommunikation“ der Klaus Tschira Stiftung ein Projekt …
… – Wissenschaftspreis des Stifterverbandes“ aus. Der Preis wird an Wissenschaftler*innen oder an ein Forschungsteam für herausragende Leistungen in der Wissenschaftskommunikation vergeben und ist mit einem Preisgeld von 50.000 Euro dotiert. DFG und Stifterverband zeichnen jährlich Forscher*innen aller Fachgebiete dafür aus, dass sie ihre wissenschaftliche Arbeit und ihr Fachgebiet einem breiten Publikum auf besonders innovative, vielfältige und wirksame Weise zugänglich machen und sich so für den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft engagieren. …
… of the Microverse“ an der Friedrich-Schiller-Universität Jena hat in Kooperation mit Forschungsteams aus Cambridge (UK) und Bengaluru (Indien) nun entdeckt, dass Amöben zusätzlich eine Art direkte Tunnelleitung nutzen. Mithilfe hochauflösender Live-Mikroskopie wiesen die Forscher bei Amöben sogenannte „Tunneling Nanotubes“ (TNTs) nach. Diese winzigen Membranschläuche können mehr als 200 Mikrometer lang werden, was für eine Amöbe einer enormen Langstreckenverbindung entspricht. „Die mikroskopischen Tunnelleitungen auf Bildern festzuhalten, war für …
Die Verteilung von heimischen Klimaanlagen als neue Quelle von Bildungsungleichheit hat WZB-Forscher Christian König mit Richard Nennstiel (Universität Lausanne) untersucht. Die zunehmende Intensität und Dauer von Hitzephasen weltweit beeinträchtigen auch die schulischen Leistungen von Kindern. Klimaanlagen, nicht nur in Schulen, sondern auch zu Hause, können hier gegensteuern. Ob dieser Hitzeschutz verfügbar ist, hängt allerdings vom sozialen Status der Eltern ab. Die Forscher werteten Daten der PISA-Studie („Programme for International Student …
… Gegensatz zur ersten öffentlichen Datenveröffentlichung ist DR2 eine katalogorientierte Veröffentlichung. Sie enthält streng validierte Quellenlisten, die aus den kombinierten eRASS:3-Beobachtungen abgeleitet wurden, sowie einen aktualisierten Service für obere Flussgrenzen, der es Forscherinnen und Forschern ermöglicht, Nichtnachweise am gesamten Himmel zu quantifizieren.Die Daten decken die westliche galaktische Hemisphäre ab und spiegeln die vereinbarte Regelung zum Datenaustausch zwischen den deutschen und russischen eROSITA-Konsortien wider. …
… Autoren der Studie. „Auffällig ist auch, dass Austronaga über einen recht kurzen und unkomplizierten Verdauungskanal verfügte – ganz ähnlich wie ihn heutige fischfressende Reptilien besitzen.“Weitere Forschung zur Evolution und Ökologie der Meeresreptilien:Diese Studie wurde von Forschern des Instituts für Wirbeltierpaläontologie und Paläoanthropologie in Peking (China), der National Museums Scotland (UK), des Staatlichen Museums für Naturkunde Stuttgart und der Universität Hohenheim, des Field Museums in Chicago (USA), des Luoping Biota National …
… von Dr. Alexander Kabardiadi-Virkovski steht beispielhaft für die Entwicklungsmöglichkeiten an der WHZ. Seit seinem Studienbeginn 2009 im Studiengang Physikalische Technik entwickelte er sich vom Studierenden über den wissenschaftlichen Mitarbeiter bis zum promovierten Forscher und heutigen Leiter einer Forschungsgruppe am Fraunhofer AZOM.Über die Arbeitsgruppe „Optische Technologien“ der WHZDie Arbeitsgruppe „Optische Technologien“ am Leupold-Institut für angewandte Naturwissenschaften der WHZ entwickelt Lösungen für messtechnische Aufgaben u. a. …
… und frühe Entwicklung bei Genentech. Vor ihrer Tätigkeit bei Genentech war sie Fakultätsvorsitzende, Kernmitglied und Gründungsdirektorin des Klarman Cell Observatory am Broad Institute des MIT und der Harvard University sowie Professorin für Biologie am MIT und Forscherin am Howard Hughes Medical Institute. Sie ist Mitbegründerin und Co-Vorsitzende des Human Cell Atlas. Neben zahlreichen Auszeichnungen ist sie gewähltes Mitglied der US-amerikanischen National Academy of Sciences und der National Academy of Medicine.Über den Meyenburg-PreisDie Meyenburg-Stiftung …
… mit einem Feodor Lynen-Forschungsstipendium, Matthias Fritsch, Akos Kopper und Margarita Valdovinos mit einem Humboldt-Forschungsstipendium und Marcella Nery mit einem Bundeskanzler-Stipendium.*****Die Alexander von Humboldt-StiftungJährlich ermöglicht die Alexander von Humboldt-Stiftung über 2.000 Forscher*innen aus aller Welt einen wissenschaftlichen Aufenthalt in Deutschland. In weltweit über 140 Ländern pflegt die Stiftung ein fächerübergreifendes Netzwerk von mehr als 30.000 Humboldtianer*innen – unter ihnen 63 mit Nobelpreis.*****PressekontaktKristina …
… stärken. Im Mittelpunkt standen die Themen Bionik und Leichtbau, Energie, Informationstechnologie und Gesundheitstechnologien.Nach zwei Jahren mit Fortbildungen, Projekttagen und vielen gemeinsamen Erfahrungen verabschiedeten sich die beteiligten Schulen und das Team der Initiative Junge Forscherinnen und Forscher von dem Projekt, das die Klaus Tschira Stiftung gefördert hatte.Alev Dreger, Programm-Managerin Bildung der Klaus Tschira Stiftung, zog eine positive Bilanz: „Der Lernkreislauf zeigt, worauf es in der Schulentwicklung ankommt: gemeinsam …
… auf äussere Reize reagieren. Eine im Bericht referenzierte Studie, veröffentlicht in Royal Society Open Science unter der Leitung von Alessandro Chiolerio, untersuchte die elektrischen Signale von Fichten (Picea abies) während einer partiellen Sonnenfinsternis. Die Forscher beobachteten dabei eine Synchronisation der bioelektrischen Signale zwischen den Bäumen, die ein kollektives Muster bildeten. Ältere Bäume reagierten häufig früher oder intensiver als jüngere.Diese Beobachtung verdeutlicht, dass bioelektrische Prozesse als einer der Mechanismen …
… der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU), Dr. Libor Šmejkal und Prof. Dr. Tomas Jungwirth für ihre Entdeckung des Altermagnetismus verliehen – eine bislang unbekannte fundamentale dritte Hauptklasse des Magnetismus. Der Preis würdigt die wegweisende Arbeit der Forscher, mit der sie eine in der Natur vorkommende dritte elementare Form des kollinearen Magnetismus nachweisen konnten – neben Ferromagnetismus und Antiferromagnetismus. Diese Entdeckung revolutioniert das traditionelle Verständnis der magnetischen Ordnung und hat ein völlig neues …
Ein sehr ungewöhnliches Konzept der Datenverarbeitung wurde von Forschern der Universitäten Konstanz und Stuttgart experimentell umgesetzt: ein Computer, der aus mehreren hundert mikroskopisch kleinen Teilchen besteht, die sich in einer Flüssigkeit annährend auf Kreisbahnen bewegen. Anstatt Informationen in präzise konstruierten elektronischen Schaltkreisen zu verarbeiten, nutzt ihr System die komplexe Dynamik der Wechselwirkungen eines Kollektivs von Teilchen.Klassische Computer beruhen auf einer großen Anzahl an einfachen Bauelementen, die in präzise …
… Weiterentwicklung dieser Materialien ist eine Funktionalisierung ihrer Oberflächen notwendig. Das zentrale Strukturmerkmal, das über die Eigenschaften und Funktionalisierungsmöglichkeiten von Silizium- und Germaniumoberflächen entscheidet, ist das „buckled dimer“, auf Deutsch „verkipptes Dimer“. Die Heidelberger Forscherinnen und Forscher verknüpfen mit ihrem synthetisierten Modell für das „buckled dimer“ Oberflächen- und Festkörperchemie mit der molekularen Chemie. Damit ist es nun möglich, unter geringem experimentellem Aufwand und in kürzerer Zeit als …
… – verständlich, zugänglich und diskutierbar.Diesmal auf dem Menü: „Krieg und Frieden“Nein, es geht nicht um Lew Tolstois Jahrhundertroman – wobei sich darin auch viele erhellende Gedanken zum Miteinander und Gegeneinander finden. Bei „Wissenschaftlich belegt“ nehmen sich die Bielefelder Forscher Frank Riedel und Dr. Gerrit Bauch das ewige Thema „Krieg und Frieden“ vor. Beide nutzen die sogenannte Spieltheorie, um zu erklären, wie Menschen in der Politik und Wirtschaft miteinander verhandeln und dabei zu friedlichen oder konflikthaften Resultaten …
… oder Fasersensoren, wurden modifizierte Arten von optischen Fasern entwickelt. Mit verschiedenen Gasen oder Flüssigkeiten gefüllte Hohlkernfasern ermöglichen es beispielsweise, Temperaturverteilungen zu messen. Zudem fungieren sie als mikroskopische Chemielabore. In einem Forschungsprojekt haben Forscher*innen am Max-Planck-Institut für die Physik des Lichts (MPL) in Erlangen, der Leibniz Universität Hannover (LUH) und dem Leibniz-Institut für Photonische Technologien (IPHT) in Jena einen neuen Fasertyp entwickelt: Die Wissenschaftler*innen haben …