… Nord- und Mittelamerika. Offensichtlich waren diese Weberknechte vor 35 Millionen Jahren, zur Zeit des Eozän, deutlich weiter über die Nordhalbkugel der Erde verbreitet als heute“, sagt SNSB Paläontologe Dr. Christian Bartel und Erstautor der Studie. Bartel forscht am Naturkundemuseum Bamberg, eines von insgesamt zehn Museen der Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen Bayerns (SNSB).„Der baltische Bernstein ist bekannt für seine große Vielfalt an Fossilien. Er bringt immer wieder Arten zutage, die heute in Europa nicht mehr vorkommen. Dass die …
Wie facettenreich und überraschend das Fortpflanzungsverhalten in der Natur sein kann, zeigt eine neue Studie über Eintagsfliegen der Gattung Ecdyonurus. Insektenforscher des Staatlichen Museums für Naturkunde Stuttgart haben mithilfe modernster Computertomographie erstmals das Paarungsritual dieser Insekten im Detail analysiert. Die Ergebnisse decken überraschende Mechanismen der speziell angepassten Fortpflanzungsorgane auf, die den akrobatischen Paarungsflug der Eintagsfliegen in der Luft ermöglichen. Damit liefert die Studie nicht nur faszinierende …
… und evolutionsbiologische Studien zu werden. Die sorgfältige Erkundung der Bromacker-Fundstelle ermöglichte diesen unerwarteten, aber dringend nötigen Fund einer Ascheschicht mit gut erhaltenen Zirkonkristallen”, sagt Dr. Lorenzo Marchetti, Erstautor und Wissenschaftler am Museum für Naturkunde Berlin.Das neue Alter hat Einfluss auf das wissenschaftliche Verständnis von frühen Ökosystemen und Landwirbeltieren: Die Ernährungspyramide, wie wir sie heute kennen, entwickelte sich früher als bisher angenommen. Die Zeitspanne zwischen dem ersten Auftreten …
… zuvor kaum bekannte fossile Fauna und Flora des Parnaíba Beckens im Nordosten Brasiliens. Ich hatte das Glück, bei einer unserer frühesten Expeditionen in diese Region den ersten Kiefer dieses neuen Landwirbeltiers zu finden“, so Prof. Jörg Fröbisch vom Museum für Naturkunde Berlin. „Besonders spannend ist, dass man es selbst zu seinen Lebzeiten vor etwa 275 Millionen Jahren bereits als lebendes Fossil hätte bezeichnen können, da es zu einer archaischen Gruppe gehört, die eigentlich 30-50 Millionen Jahr früher lebte.“ Weitere Skelettteile konnten …
… enthalten. Obwohl sie streng genommen nicht zu den Gefäßpflanzen zählen, gewinnen sie für die botanische Praxis zunehmend an Bedeutung und lassen sich ähnlich wie andere Pflanzen mit makroskopischen Methoden bestimmen“, erklärt Prof. Dr. Karsten Wesche vom Senckenberg Museum für Naturkunde in Görlitz. Seine Görlitzer Kollegin Prof. Dr. Christiane Ritz fährt fort: „Wir verstehen unseren Atlasband als eine Bildergalerie mit botanischem Nutzen. Er ergänzt den Bestimmungsband, in dem die Pflanzen textlich beschrieben werden, und hilft so, Arten auch ohne …
… gefressen. Darunter befanden sich zwei kleinere, agile Landtiere sowie ein deutlich größeres, pflanzenfressendes Tier.„Zum ersten Mal können wir direkt zeigen, welche Tiere ein früher Landräuber gefressen hat“, erklärt Arnaud Rebillard, Erstautor und Doktorand vom Museum für Naturkunde Berlin. „Solche direkten Belege für Nahrungsbeziehungen sind aus dieser Zeit nahezu unbekannt.“Als möglicher Verursacher kommen nur zwei große Räuber in Frage, die vor rund 290 Millionen Jahren im heutigen Thüringen lebten: Dimetrodon, bekannt für sein auffälliges …
… 08.12.2025, 21 Uhr CETDer Geruchssinn ist für Tiere lebenswichtig, da er bei Nahrungssuche, Schutz vor Feinden und sozialen Interaktionen hilft. Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung von Dr. Quentin Martinez und Dr. Eli Amson vom Staatlichen Museum für Naturkunde Stuttgart hat nun herausgefunden, dass bestimmte Bereiche im Hirnschädel Rückschlüsse auf den Geruchssinn von Säugetieren erlauben. Besonders aussagekräftig ist das Volumen des Endokasts des Riechkolbens, einer knöchernen Struktur im Schädel, die auch in sehr alten Fossilien oft …
… und Weise, wie sie Nahrung aufnehmen konnten.„Viele Fische saugen ihre Beute ein, indem sie ihren Kiefer blitzschnell öffnen. An Land funktioniert diese Methode nicht mehr“, erklärt Dr. Jasper Ponstein, Erstautor der Studie und ehemaliger Doktorand am Berliner Naturkundemuseum. „Dort müssen Tiere aktiv zupacken. Das machte Veränderungen am Kiefer besonders wichtig.“Ein Blick in die ErdgeschichteIn den nachfolgenden Perioden des Karbons und Perm vor 360–250 Millionen Jahren, breiteten sich die frühen Landwirbeltiere in den neuen Lebensräumen aus. …
… Zusammenhänge wissen wir über die grundlegendste Frage der Biodiversität – wie viele Arten es tatsächlich auf der Erde gibt – noch immer viel zu wenig und haben keine verlässlichen Zahlen“, erklärt Erstautorin der neuen Studie Dr. Ricarda Lehmitz vom Senckenberg Museum für Naturkunde in Görlitz und fährt fort: „Während der ‚Catalogue of Life‘ derzeit 2,3 Millionen rezente Arten auflistet, reichen die Schätzungen der globalen Artenvielfalt von fast 9 Millionen bis hin zu mehreren Milliarden Arten – wenn man berücksichtigt, dass der Großteil des Lebens …
… deutsche Forscher Gustav Tornier der Königlich-Preußischen Akademie der Wissenschaften in Berlin die Entdeckung einer Kröte aus Tansania, die – erstaunlicherweise – lebende Junge gebärt. Diese erstbeschriebenen Objekte, sogenannte Typusexemplare, werden in der Nasssammlung des Museums für Naturkunde Berlin aufbewahrt und je nach Fragestellung neu beforscht. „Einige dieser Exemplare wurden vor über 120 Jahren gesammelt“, sagt Dr. Alice Petzold, Gastwissenschaftlerin im Herpetology Lab des Museums, die den museomischen Teil der Studie durchführte. „Unsere …
… Kooperation strukturell verankert werden können.„Viele Initiativen in Deutschland zeigen, dass kollaborative Formen der Forschung keine Nische sind, sondern ein zentraler Baustein wirksamer Wissenschaft“, fasst Mhairi Stewart, stellvertretende Leiterin Public Engagement und Impact im Museum für Naturkunde, die Ergebnisse der Studie zusammen. Victoria Shennan, Leiterin der Berlin School of Public Engagement und Open Science, betont die Notwendigkeit eines nachhaltigen Engagements und fügt hinzu: „Jetzt kommt es darauf an, diese Ansätze dauerhaft in …
… endemischen Fledermausart auch die gesamte Artenvielfalt der winterkalten Wüsten bis hin zu großen Säugetieren wie Wildesel und Kropfgazelle profitieren. Der grenznahe Nachweis könnte außerdem ein Hinweis auf ein bisher unentdecktes Vorkommen des Turkestan-Langohrs in Usbekistan sein. Die enge Zusammenarbeit zwischen dem Museum für Naturkunde Berlin, dem turkmenischen Umweltministerium, der turkmenischen Schutzgebietsverwaltung und der usbekischen Akademie der Wissenschaften zur Erforschung der zentralasiatischen Fledermausfauna soll fortgesetzt werden.
… Entwaldung wurden die scheuen Leguane regelmäßig beobachtet – was fälschlicherweise als Hinweis auf ihre Einführung interpretiert wurde.„Unsere Studie zeigt, wie wichtig genetische und naturhistorische Forschung für den Naturschutz ist“, sagt Daniel G. Mulcahy vom Museum für Naturkunde Berlin. „Nur durch genaue Analysen verstehen wir, welche Arten wirklich zu einem Ökosystem gehören – und wie wir sie effektiv schützen können.“ Die Forschung unterstreicht die Bedeutung evidenzbasierter Strategien für den Schutz sensibler Inselökosysteme und liefert …
… heißes Klima – und bis zu den Menschen war es ja ohnehin noch ein Weilchen hin – rund 250 Millionen Jahre. Unvorstellbar? Keineswegs! Dafür, dass wir uns heute ein Bild davon machen können, wie das Leben damals auf unserem Planeten aussah, sorgt das Naturkundemuseum Stuttgart. ‘Triassic Life‘ ist nicht einfach eine Ausstellung über das Leben in der Trias – sie ist DIE Saurierausstellung! Ihr unbestrittener Star: der neu entdeckte, spektakuläre Wundersaurier Mirasaura. Sie eröffnet neue Einblicke in die Welt der Urzeit und lässt die Forscher von morgen …
… Phuong liegt im Norden des Landes, südwestlich der Hauptstadt Hanoi. In dem Nationalpark, der von dicht bewaldeten Erhebungen aus Kalkstein geprägt ist, führte ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung von Wissenschaftler:innen des Museums für Naturkunde Berlin im Jahr 2019 eine Erfassung der Biodiversität verschiedener Organismengruppen durch. Die im Rahmen des deutsch-vietnamesischen Forschungs- und Ausbildungsprojekts VIETBIO vorgenommene Bestandsaufnahme umfasste auch die Untersuchung der landlebenden Schnecken des Nationalparks. Nun …
… der Freien Universität Berlin, erhielt die Auszeichnung für ihre Arbeit im Projekt „NATürlich Ausbildung! Schüler*innen entdecken Ausbildungsberufe“. In diesem Projekt bündeln drei Institutionen (das Gläserne Labor auf dem Campus Buch, das Museum für Naturkunde Berlin und die Freie Universität Berlin) ihre Ressourcen, um besonders jungen Mädchen praxisnahe Einblicke in naturwissenschaftlich-technische Berufswelten zu geben.Es war insbesondere die wirkungsvolle Netzwerk-Arbeit in der MINT-Bildung, die die fachkundige Jury überzeugte.„Diese Anerkennung …
… brachte und es gezielt einem anderen Gruppenmitglied – meist einem Jungtier – überließ.„Unsere Ergebnisse sprechen dafür, dass die Beuteübergabe ein wichtiger Schritt bei der Umstellung der Jungen von Muttermilch auf Fleisch ist“, sagt Erstautorin Marisa Tietge vom Museum für Naturkunde Berlin. „Die Jungtiere können so lernen, wie man große Beutetiere richtig hält und zerlegt.“ Die Forschenden vermuten zudem, dass nicht nur der Nachwuchs auf diese Weise versorgt wird, sondern auch milchgebende (laktierende) Weibchen – insbesondere dann, wenn sie …
… Science. Seit 2020 richtet sie zudem das Creative Bureaucracy Festival aus, eine internationale Plattform für Innovation im öffentlichen Sektor.Die Foundation wird unterstützt vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt, dem Berliner Senat, der Hannover Rück Stiftung, dem Museum für Naturkunde Berlin, PD – Berater der öffentlichen Hand, der VolkswagenStiftung sowie über 100 weiteren internationalen Förderinstitutionen, wissenschaftlichen Einrichtungen, Unternehmen und NGOs. Mehr Informationen: https://falling-walls.com/foundation.
… nur bei Säugetieren, Vögeln und ihren nächsten fossilen Verwandten – Dinosauriern und Flugsauriern – bekannt. Ein internationales Team unter der Leitung der Paläontologen Dr. Stephan Spiekman und Prof. Dr. Rainer Schoch vom Staatlichen Museum für Naturkunde Stuttgart beschreibt in der renommierten Fachzeitschrift „Nature“ ein frühes Reptil aus der Triaszeit namens Mirasaura grauvogeli, was „Grauvogels Wunderreptil“ bedeutet. Der baumbewohnende Saurier besaß einen Rückenkamm mit bislang unbekannten, komplexen Hautauswüchsen, die als evolutionär sehr …
… lang am Bromacker. Die außergewöhnlich gut erhaltenen Fossilien aus dem Unterperm vor 290 Millionen Jahren ermöglichen zum Beispiel Rückschlüsse auf die Evolution von Ursauriern, Insekten, Tausendfüßern, Urzeitkrebsen und Pflanzen. Beteiligt an dem Projekt sind das Museum für Naturkunde Berlin, die Friedenstein Stiftung Gotha, die Friedrich-Schiller-Universität Jena und der UNESCO Global Geopark Thüringen Inselsberg – Drei Gleichen. An der diesjährigen Grabung, die in diesem Jahr bereits im Juni stattfand, nahmen etwa 50 Forschende aus sechs Nationen …
… Hautstrukturen heutiger Reptilien und Säugetiere bereits eingehend untersucht sind und sie sich in ihrer molekularen Zusammensetzung und ihrer Entwicklungsbiologie, zum Beispiel im Mechanismus der Verhornung, zum Teil deutlich unterscheiden“ erklärt Antoine Logghe vom Pariser Naturkundemuseum. „Offenbar gab es aber bei ihren gemeinsamen Vorfahren ein Grundinventar an Strukturen und Bildungsmechanismen der Haut, das sich in Anpassung an das Leben an Land herausgebildet hat.“„Ein wichtiges Werkzeug der Spurenforscher ist die Fährten-Erzeuger-Zuordnung“ …
… Schnittstelle von Wissenschaft und Gesellschaft sind eingeladen, Programmvorschläge einzureichen. Einsendeschluss ist der 31. Juli.• Partner können sich beteiligen, indem sie Veranstaltungen an eigenen Standorten in Berlin ausrichten oder an den Hauptveranstaltungsorten teilnehmen: dem Museum für Naturkunde und Holzmarkt 25.• Forschende in der Frühphase ihrer Karriere können sich zudem bewerben, um ihre Arbeit auf der neuen Inspiration Stage beim CAMPUS-Hub vorzustellen.• Unabhängige Kunstschaffende sind eingeladen, sich bis 15. Juni für das geförderte …
… Wissenschaften, Markgrafenstraße 38, 10117 BerlinProfessor Dr. Dr. h.c. Michael Hoch, Präsident der Studienstiftung, wird den Festakt eröffnen. Den Festvortrag „Nichts ist politischer als Natur“ hält Professor Dr. Johannes Vogel, Generaldirektor des Museums für Naturkunde Berlin.Die ausgezeichneten Studierenden engagieren sich beispielsweise für die Seenotrettung Geflüchteter auf dem Mittelmeer, die Ausbildung von Medizinstudierenden in Afghanistan und Deutschland, setzen sich für Schüler:innen mit geringen Deutschkenntnissen und ein demokratisches Miteinander …
… forderten – ein Highlight, das im NAWAREUM bildlich festgehalten wurde.Der Dachverband der Geowissenschaften, als Organisator der Olympiade, bedankt sich herzlich bei den beteiligten Institutionen für ihre Unterstützung: das Museum Mensch und Natur München, das NAWAREUM, das Naturkundemuseum Berlin, das MARUM in Bremen, die Mineralogische Sammlung der Universität Jena, das Museum für Naturkunde Karlsruhe, das Hessische Landesmuseum Darmstadt, die TU Bergakademie Freiberg und die Universität Köln. Ein besonderer Dank gilt zudem der Fachgruppe für …
Diese Challenge wird veranstaltet durch das LWL-Museum von Naturkunde in Münster des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) (Deutschland), das Haus der Natur in Salzburg (Österreich) und das Naturmuseum Solothurn (Schweiz). Zu den Partnern gehört unter anderem das Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung und angewandte Ökologie der Universität Münster. Unterstützt wird die Challenge durch eine Spende der Stiftung der Sparda-Bank Münster.Das Hessische Landesmuseum Darmstadt und die Initiatoren der »Arten-Olympiade 2025« rufen zusammen mit …
… wie sich Pflanzen und Insekten wohl in Zukunft weiterentwickeln werden. Und welchen Einfluss der Mensch darauf hat."
Die beiden Forscher kooperieren eng mit anderen Arbeitsgruppen an der Universität Hohenheim, dem Staatlichen Museum für Naturkunde Stuttgart und dem gemeinsam getragenen Kompetenzzentrum für Biodiversität und integrative Taxonomie (KomBioTa).
Sonderpreis "Gips-Schüle Special Award Wirtschaftswissenschaften 2021"
Der Antrag von Prof. Dr. Dwenger vom Fachgebiet Finanzwissenschaft und Prof. Lehmann-Hasemeyer, Ph.D. vom Fachgebiet Wirtschafts- …
… “Support Hera” ins Leben, um unseren Planeten vor zukünftigen Meteoriteneinschlägen zu schützen.
London, UK / Berlin, Deutschland (7. November 2019) - Das Observatorium Côte D’Azur, der „Asteroid Day“, das Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung und das Museum für Naturkunde in Berlin laden Sie herzlich zu einer gemeinsamen Pressekonferenz ein.
Datum der Pressekonferenz: 15. November 2019
Uhrzeit: 11:30 Uhr (MEZ), Einlass ab 11.00 Uhr
Ort: Museum für Naturkunde Berlin, Invalidenstraße 43, 10115 Berlin, Diensteingang
Vertreter der Presse werden …
Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel nahm kürzlich gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern an einer Führung durch die Ausstellungen und Sammlungen des Museums für Naturkunde in Berlin teil. Die Kanzlerin informierte sich über die Forschungsarbeit, die strukturierten Bildungsprogramme sowie den Zukunftsplan des Forschungsmuseums. Im Anschluss sprach Merkel mit Schülerinnen und Schülern über biologische Vielfalt und den Klimawandel. Das Catering der Veranstaltung übernahm das Berliner Unternehmen Optimahl. Dazu Optimahl Geschäftsführer Mirko Mann: „Obwohl …
… 66 01
E-Mail:
Die Leibniz-Forschungsmuseen
Zu den acht Forschungsmuseen der Leibniz-Gemeinschaft gehören das Deutsche Bergbau-Museum Bochum, das Deutsche Museum in München, das Deutsche Schifffahrtsmuseum in Bremerhaven, das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg, das Museum für Naturkunde in Berlin, das Römisch-Germanische Zentralmuseum in Mainz, die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung sowie das Zoologische Forschungsmuseum Alexander Koenig in Bonn. Diese Museen verbinden Forschung und Bildungsauftrag in besonderer Weise. Neben Dauer- …
… Deutschland über Institutionsgrenzen hinweg. Es wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und maßgeblich durchgeführt vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung Leipzig - UFZ sowie dem Museum für Naturkunde Berlin - Leibniz-Institut für Evolutions- und Biodiversitätsforschung.
Unsere tagesaktuelle Auswahl von Pressemitteilungen aus Biodiversitätsforschung und -politik finden Sie unter www.biodiversity.de und Twitter @Ne_Fo.
Kontakt:
Sebastian Tilch
NeFo-Pressereferent
c/o Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - …
… Kreide.
Ein Privatsammler entdeckte das Fossil in einem Steinbruch
Ein ganz besonderes Exemplar entdeckte der Privatsammler Michael Mertens im Jahr 2013 bei Arbeiten in einer Tongrube in Westfalen und rettete es vor dem Bagger. Die anschließende Einschätzung durch das LWL-Museum für Naturkunde in Münster ergab, dass es sich um eine Unterwasserechse aus der noch älteren Trias handeln könnte. Diese Nachricht erreichte den Saurierforscher Prof. Sander von der Universität Bonn bei einem Forschungsaufenthalt in Los Angeles. „Ich hielt das zunächst für …
Bei der diesjährigen Preisverleihung des Kultur-Hackathons „Coding da Vinci“ konnten gleich zwei Teams mit Datensätzen des Museums für Naturkunde Berlin einen der begehrten Preise gewinnen. Das „Haxorpoda Collective“ verwendete Gigapixel-Scans von Insektenkästen und entwickelte u.a. die Anwendung „wOgus“, mit der sich die Kästen farblich sortieren und individuell modifizieren lassen. Damit konnten sie die Kategorie „Funniest Hack“ für sich entscheiden. Das zweite Team experimentierte mit den 3D-Scans von Schlangenskeletten. Ihre VR-Anwendung „Skelex“, …
… Gruppe der den Vögel nahestehenden Raubsaurier aus Ostasien kommt - alle geologisch ältesten Funde stammen aus China. Im Zuge ihrer Expansion Richtung Westen haben sie auch das Solnhofener Archipel erreicht“, sagt Foth, Paläontologe am Staatlichen Museum für Naturkunde Stuttgart. Der Raubsaurier, der bislang fälschlicherweise als Archaeopeteryx galt, würde damit zu den ersten Ankömmlingen seiner Gruppe in Europa gehören.
Das Solnhofener Archipel im heutigen Altmühltahl war vor 150 Millionen Jahren eine Riff-Insel-Landschaft, die sich Richtung Westen …
Gemeinsame Pressemitteilung des Robert Koch-Instituts und des Museums für Naturkunde
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Im Robert Koch-Institut gibt es ein neues Museum, mit Exponaten und Informationen aus Infektionsschutz, Gesundheitsforschung und aus dem wissenschaftlichen Nachlass von Robert Koch. Anlässlich der Museumseröffnung am 30. November 2017 betont Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe: „Die Wissenschaft hat großartige medizinische Errungenschaften hervorgebracht, die unsere Gesundheit heute besser schützen als jemals zuvor. Das Museum des Robert Koch-Instituts zeigt …
… Jahren die Bedingungen und Prozesse des Lebens erklärt hat. Leider aber scheint es für uns Menschen schwer zu sein, sich als Teil der Natur zu verstehen und aus diesen fundamentalen Erkenntnissen Handlungen abzuleiten“, sagt Johannes Vogel, Generaldirektor des Museums für Naturkunde Berlin. „Nur wenn wir uns als aktiven Teil der Natur sehen, lernen, ihre Mechanismen zu verstehen und uns gemeinsam für Natur einsetzen, können wir zu den drängenden Fragen dieser Zeit Lösungen entwickeln.“
Zur Lösung dieser großen Herausforderungen der Menschheit, wie …
… ausgeschlossen werden konnte, bei rund 135.140 Euro.
Hintergrund
Die DBBW
Die DBBW wird von einem Konsortium aus mehreren wissenschaftlichen Institutionen getragen: Unter der Führung der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung (SGN) arbeiten darin das Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz (SMNG), das LUPUS Institut für Wolfsmonitoring und -forschung in Deutschland, das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung Berlin (IZW) und das Senckenberg Forschungsinstitut, Standort Gelnhausen. Das Bundesamt für Naturschutz betreut die DBBW fachlich …
… er einer der fünf besten Jungdesigner Deutschlands.
Er studierte bis 2016 Industrial Design an der Bergischen Universität Wuppertal und schloss mit einem Bachelor of Arts ab. Ein Schwerpunkt seiner Bachelor-Arbeit – des Mikroskops SKOP – ist die Verknupfung von klassischer Naturkunde mit digitaler Technik. Der Bezug zur Umwelt und dem sinnhaften Umgang damit begleitet ihn auch weiterhin: "Man sollte sich als Designer mehr und mehr mit den weitreichenden Aspekten der Nachhaltigkeit auseinandersetzen. So gilt es, einen Mehrwert im Design zu finden, …
Laura Sandberger-Loua und Mark-Oliver Rödel vom Museum für Naturkunde Berlin sowie Heike Feldhaar (Universität Bayreuth), analysierten in einer kürzlich veröffentlichten Studie den Einfluss von Lebenslaufstrategien, jüngerer anthropogener Landnutzung, Habitat und Topographie auf die Populationsstruktur der westafrikanischen Nimbakröte. Habitatveränderungen führen zur Isolation von Populationen, was die Aussterbewahrscheinlichkeit erhöht. Effekte äußerer Gefährdungen können von artspezifischen Eigenschaften entweder abgepuffert oder verstärkt werden. …
… Deutsches Bergbau-Museum Bochum - Leibniz-Forschungsmuseum für Georessourcen, Bochum
- Deutsches Museum, München
- Deutsches Schiffahrtsmuseum - Leibniz-Institut für deutsche Schifffahrtsgeschichte, Bremerhaven
- Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg
- Museum für Naturkunde - Leibniz-Institut für Evolutions- und Biodiversitätsforschung, Berlin
- Römisch-Germanisches Zentralmuseum - Leibniz-Forschungsinstitut für Archäologie, Mainz
- Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, Standort Frankfurt
- Zoologisches Forschungsmuseum Alexander Koenig - …
… und Medizingeschichte, Waffen und Jagdkultur am Germanischen Nationalmuseum, Nürnberg,
- Sunhild Kleingärtner, Geschäftsführende Direktorin des Deutschen Schiffahrtsmuseums – Leibniz-Institut für deutsche Schifffahrtsgeschichte, Bremerhaven,
- Johannes Vogel, Generaldirektor des Museums für Naturkunde – Leibniz-Institut für Evolutions- und Biodiversitätsforschung, Berlin,
- Wolfgang Wägele, Direktor des Zoologischen Forschungsmuseums Alexander Koenig – Leibniz-Institut für Biodiversität der Tiere, Bonn.
Die Veranstaltung ist der Auftakt einer gemeinsamen …
… Acantholycosa norvegica sudetica gehört? Wenn Sie dieses seltsame Ice Age-Lebewesen näher kennenlernen wollen, dann kommen Sie am 16. November 2017 zur Verleihung des Forschungspreises der Deutschen Wildtier Stiftung um 18.30 Uhr ins Zoologische Museum des Centrums für Naturkunde, Universität Hamburg, Bundesstraße 52.
Nur so viel sei vorab verraten: Wir reisen gemeinsam in die letzte Eiszeit, um dort Acantholycosa novergica sudetica, eine achtäugige Wolfsspinne, aufzuspüren. Diese „Urzeit-Spinne“ hat es geschafft, in einer skurrilen Wohngemeinschaft …
Thematische Sonderausstellung im Centrum für Naturkunde der Universität Hamburg:
Vor 160 Jahren entschlüsselte Alfred Russel Wallace während Forschungsreisen in Südamerika und Südostasien das Prinzip der Evolution. Vom 10. November 2017 bis 29. März 2018 thematisiert die Ausstellung „Verschwindende Vermächtnisse: Die Welt als Wald“ die Zerstörung dieser tropischen Lebensräume im Anthropozän.
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Das Konzept der Ausstellung ist einzigartig. „Verschwindende Vermächtnisse“ verbindet eine historische Themenausstellung mit einem raumfüllenden Kunstereignis …
… bisher unbekanntes Mineral entdeckt, das den Namen „Riesit“ tragen wird. Die Geschichte seiner Entdeckung ist das Ergebnis einer internationalen Kooperation von Wissenschaftlern aus den USA und Deutschland, die in Las Vegas, in Heidelberg und am Museum für Naturkunde Berlin arbeiten.
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Die Entdeckung eines neuen Hochdruckminerals im Ries, welches im Januar 2017 von der Internationalen Mineralogischen Assoziation (IMA) auf Vorschlag der Entdecker Prof. Oliver Tschauner (Las Vegas) und Prof. Chi Ma (Pasadena) den offiziellen Namen Riesit erhielt, …
… viele Mitmach-Aktionen rund ums Thema Klima, zum Beispiel eine Zeitreise mit dem Klimaglobus und „Unsere Städte im Modell: Klima- und Umweltforschung im Windkanal“
· Gemeinsame Angebote des Centrums für Erdsystemforschung (CEN), des Centrums für Naturkunde (CeNak) und des Klimaexzellenzclusters CliSAP der Universität Hamburg
Manuskriptkulturen in Asien, Afrika und Europa (Warburgstraße 26)
· Mitmach-Aktion zum Thema „Papier zum Sprechen bringen …“ und Workshops zu japanischer Kalligraphie
Zentrum GenderWissen (Monetastraße 4)
· …
… Ebenen beratend in Bezug auf Forschungsdaten tätig: im nationalen Rat für Informationsinfrastrukturen sowie auf europäischer Ebene in der EOSC-High Level Policy Platform durch Leibniz-Präsident Matthias Kleiner und Johannes Vogel, Generaldirektor des Museums für Naturkunde – Leibniz-Institut für Evolutions- und Biodiversitätsforschung, und in der High Level Expert Group für die EOSC durch den Direktor der ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft, Klaus Tochtermann.
Weiterführende Informationen:
- Forschungsdaten in der Leibniz-Gemeinschaft:
- …
Eines der Hauptforschungsthemen am Museum für Naturkunde Berlin ist die Impakt- und Meteoritenforschung, da die Entstehung und Entwicklung der Erde und des Lebens maßgeblich durch Einschläge kosmischer Körper geprägt wurde. Das neue Mineral Stöfflerit ist nach dem Direktor a.D. des Museums und anerkannten Impakt- und Meteoritenforscher, Dieter Stöffler, benannt. „Es gibt nur einige tausend Minerale und wir sind stolz darauf, auf diese Weise einerseits international renommierte Wissenschaftler des Museums für Naturkunde geehrt zu wissen, andererseits …
… Diese nüchterne zoologische Betrachtung ist nur eine Perspektive in der Ausstellung „TIERE. Respekt/Harmonie/Unterwerfung“, die vom 3. November 2017 bis zum 4. März 2018 im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MKG) gezeigt wird. Das Centrum für Naturkunde (CeNak) der Universität Hamburg ergänzt als ideeller Kooperationspartner der Ausstellung den wissenschaftlichen Blick auf die Stellung des Menschen in der Tierwelt.
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Verschiedene gemeinsame Angebote beziehen das Zoologische Museum der Universität Hamburg als Vermittler von Natur-Wissen mit …
Zukunftsthema Baubionik: Eine neue Sonderausstellung im Naturkundemuseum Stuttgart präsentiert bis zum 06.05.2018 spannende Beispiele und Visionen aus den Disziplinen Architektur, Ingenieur- und Naturwissenschaften.
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Stuttgart, 18.10.2017. Die Erwärmung unseres Planeten sowie seine zunehmende Belastung mit Schadstoffen zwingen uns dazu, unsere Beziehung zur Natur grundsätzlich zu überdenken, wenn wir die Lebensgrundlage künftiger Generationen nicht zerstören wollen. Dabei sind „Bauen und Wohnen“ von elementarer Bedeutung, da sie zum einen menschliche …
… Arten auf einem Quadratmeter Auen- oder Torfboden – mikroskopisch kleine Bodentiere sind ein wichtiger Bestandteil wassernaher Ökosysteme. „Selbst in Gebieten, die immer wieder überflutet werden, finden wir zahlreiche Bodentiere“, erklärt Dr. Ricarda Lehmitz vom Senckenberg Museum für Naturkunde in Görlitz und fügt hinzu: „Studien zeigen zudem, dass bodenlebende Milben mehrere Wochen in Salz- und Süßwasser überleben können.“
Demnach war es für die Görlitzer Bodenzoologin und ihre Volontärin Meike Schuppenhauer naheliegend auch über die Verbreitung …