… weniger Biomasse anziehen. „Wir konnten damit unter realen Bedingungen an Bahnhöfen zeigen, dass die Wahl der Lichtquelle und insbesondere ihre spektrale Zusammensetzung eine entscheidende Rolle für die Anziehung fliegender Insekten spielen“, erklärt Carmen Ludreschl, Forscherin des LIB im BALIN-Projekt. Der Impuls für die gemeinsame Studie kam von der Deutschen Bahn, die nach Wegen sucht, ihre Beleuchtung insektenfreundlicher zu gestalten. Die Ergebnisse erschienen kürzlich in der Fach-Zeitschrift Biological Conservation: https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0006320726002764?via%3DihubDie …
… diese Polarstation zu errichten, die dazu bestimmt ist, die Arktis über alle Jahreszeiten hinweg und langfristig zu erforschen. Ich möchte unseren Teams und unseren Partnern für den Erfolg des Projekts danken“, sagt Romain Troublé, Geschäftsführer der Tara Ocean Foundation.AWI-Meereisforscher Dr. Marcel Nicolaus, der gemeinsam mit vielen wissenschaftlichen Partnern das Forschungsprogramm mitgestaltet hat, sagt: „Wir freuen uns sehr, dass die Tara Polar Station jetzt mit Polaris I die erste Drift startet. Das besondere an dem Programm ist, dass in …
… San Diego. An der Universität Konstanz habilitierte er sich für Psychologie. 1993 kehrte er an die Ruhr-Universität Bochum zurück; seit 1997 ist er dort Professor für Biopsychologie.Heute zählt Güntürkün international zu den profiliertesten Forschern auf dem Gebiet der vergleichenden kognitiven Neurowissenschaften.Können vollkommen unterschiedliche Gehirne ähnlich denken?Eine der zentralen Fragen seiner Forschung betrifft den Vergleich von Vogel- und Säugetiergehirnen.Menschenaffen wie Schimpansen verfügen über große Gehirne mit einem ausgeprägten …
… mit dieser Methode neue katalytisch aktive Strukturen zu schaffen.Zusammenfassung• Im Ultrahochvakuum entstehen durch Elektronenbestrahlung kreisförmige Nanoporen in hexagonalem Bornitrid; die Zugabe kleiner Mengen Sauerstoff führt hingegen zu dreieckigen Poren.• Die ForscherInnen zeigen, dass die Porenform aus einem Wechselspiel zwischen direktem physikalischen Herausschlagen von Atomen durch energiereiche Elektronen und sauerstoffvermitteltem chemischem Ätzen resultiert.• Durch Anpassung der Atmosphäre während der Elektronenbestrahlung können die …
… sogenannten Phononen, hin und her. Diese Bewegung kann auch eine Rotationskomponente haben: Im Jahr 2023 haben Wissenschaftler am PSI die Existenz chiraler Phononen experimentell nachgewiesen. Diese weisen je nach Drehrichtung eine bestimmte Händigkeit auf.Nun hat dasselbe Forscherteam gezeigt, dass ein angelegtes elektrisches Feld die Händigkeit dieser Phononen steuern kann. Chiralität schaltbar machenIhre ursprüngliche Entdeckung hatten die Forschenden an Quarz gemacht; für die aktuelle Studie stellten sie nun ein winziges Bauelement aus Bariumtitanat …
Eine Jury aus Forscherinnen und Forschern der HHU bewertete die insgesamt 83 eingegangene Arbeiten aus der Region Düsseldorf-Duisburg-Essen-Oberhausen-Wuppertal, dem Niederrhein und dem Sauerland nach wissenschaftlichen Kriterien. Besonders wichtig waren eine kreative Themenstellung sowie eine deutlich erkennbare Eigenleistung, zum Beispiel in Form von Experimenten oder einer fundierten Recherche. Die Verleihung der Fachpreise fand nun im festlichen Rahmen im Studierenden Service Center der HHU statt. Neben Schülerinnen und Schülern wurden auch die …
… zelebriert – von der klassischen Bildhauerei bis zur heutigen Popkultur. Solche Darstellungen greifen möglicherweise vornehmlich auf Männer vom äußersten oberen Ende der Attraktivitätsverteilung zurück.Der GAP wirft darüber hinaus noch eine grundlegendere Frage auf: Forscher:innen verwenden Bewertungen der Gesichtsattraktivität als Indikatoren für Partner:innenpräferenzen, sexuelle Anziehung oder den sogenannten „Mate Value“, also den wahrgenommenen Wert als potentielle:e Partner:in. Doch der GAP beschränkt sich keineswegs auf die Bewertung potenzieller …
… aufnehmen.Hier setzte die Forschung von Rebecca Süßmuth und Timothy Rosenberger an: Um mögliche Auswirkungen durch den Betrieb von Schlauchwehren auf die Gewässerqualität wissenschaftlich bewerten und Betreiber zielgerichtet beraten zu können, untersuchten die beiden Forscher die Freisetzung von Stoffen durch umfangreiche Laborversuche und Analysen. Von den Ergebnissen profitieren nicht nur die Betreiber solcher Anlagen, sondern auch die Hersteller, die wichtige Hinweise erhalten, um künftig umweltverträgliche Schlauchmembranen zu produzieren.Mit …
… das maschinelle Lernen ein, um Fertigungsprozesse zu optimieren. Der Dekan des Fachbereichs Mathematik/Naturwissenschaften der Universität Kob-lenz, Prof. Dr. Thomas Götz, schilderte in seiner Eröffnungsrede die besonderen Leistungen von Bordia sowohl als Dozent als auch als Forscher. Götz erläuterte zudem die besondere Beziehung zwischen Bordia und der Universität Koblenz seit dem Jahr 2015. Diese Kontakte wurden von der Universität Koblenz initiiert, entsprechend der Staatspartnerschaft zwischen South Carolina und Rheinland-Pfalz. Die Möglichkeit …
… Zhentao Hu, Erstautor der Studie und Doktorand am Hereon-Institut für Küstensysteme – Analyse und Modellierung.„Unsere Ergebnisse liefern einen wichtigen Baustein, um die komplexen Entwicklungen des Klimas auf der Erde besser zu verstehen“, sagt der Co-Autor und Hereon-Forscher Dr. Wenyan Zhang. Er betont, dass die Studie einen einzelnen Aspekt eines hochkomplexen Systems beleuchtet. „Dass wir eine erhöhte CO₂-Aufnahme in Küsten- und Schelfmeeren feststellen, bedeutet nicht zwangsläufig, dass marine Hitzewellen positive Auswirkungen auf das Meer …
… Ammoniak-oxidierende Archaeen eine sehr eingeschränkte Ernährungsweise haben, indem sie sich ausschließlich von Ammoniak, und teils von den einfachen Stickstoffverbindungen Cyanat und Harnstoff ernähren und dabei CO2 fixieren. Die neue Studie unter der Leitung von Forscherinnen des Zentrums für Mikrobiologie und Umweltsystemwissenschaft (CeMESS) an der Universität Wien und mit Beteiligung des Australischen Instituts für Meeresforschung (AIMS) zeigt nun aber, dass symbiotische Ammoniak-oxidierende Archaeen – anders als ihre bislang untersuchten frei …
… Krisenkommunikation eindeutiger zwischen Schadensminderung und lebensrettenden Verhaltensweisen zu unterscheiden. „Warnmeldungen müssen auch klar und rechtzeitig ansagen, wann eine Evakuierung aus hochwassergefährdeten Gebieten noch möglich und wann sie nicht mehr ratsam ist“, sagt die Forscherin. Im letzteren Fall sollte man den Betroffenen empfehlen, sich in höhere Stockwerke zu begeben.Die Ergebnisse offenbaren außerdem mangelhafte Strategien zur Versorgung schutzbedürftiger Gruppen. Unter den Hochwasseropfern waren in allen drei Gebieten Menschen …
… von 2,5 Millionen Euro erhalten. Zusätzlich erhält Voigt aus dem ›Max Planck Transatlantic Program‹ der Max-Planck-Förderstiftung eine weitere Förderung in vergleichbarer Höhe. Das ›Max Planck Transatlantic Program‹ hat zum Ziel, in den USA befindlichen exzellenten Forscher*innen eine wissenschaftliche Karriere in Deutschland zu ermöglichen.Voigt wird ab Oktober 2026 seine neue Forschungsgruppe mit dem Namen ›Neurophotonik‹ am Max-Planck-Institut für die Physik des Lichts (MPL) und Max-Planck-Zentrum für Physik und Medizin (MPZPM) etablieren. Das …
… in den Mittelpunkt: ihre Beweggründe, ihre Geschichten, ihre Momente des Staunens und des Scheiterns.Dr. Christian Rauch, Leiter der Berlin Science Week: „Wissenschaft ist etwas zutiefst Menschliches. Angetrieben von Neugier, Kreativität und Leidenschaft prägt die Arbeit von Forscherinnen und Forschern unser aller Denken, Fühlen und Handeln: von KI-Modellen, die in Sekunden lösen, woran Mathematiker Jahrzehnte rätselten, über die Forschung an Neurotransmittern, die dafür sorgt, dass Depressionen heute behandelbar sind, bis hin zu Klimamodellen, die …
… führen.Das Causal-AIM-Projekt von Assistenzprofessor Francesco Locatello soll dies ändern, indem KI-Modelle zu Instrumenten gemacht werden, die Kausalität in wissenschaftlichen Experimenten erkennen und quantifizieren.„KI verändert bereits heute, wie Wissenschaft betrieben wird“, erklärt Locatello, ein italienischer Forscher, der seit 2023 am ISTA eine eigene Forschungsgruppe mit Schwerpunkt auf KI und kausalem Lernen leitet. „In empirischen Bereichen wie Biologie, Ökologie und Klimaforschung kann KI aus meiner Sicht Teil des Messprozesses selbst …
Der PSI-Physiker Giacomo Sala hat eine der begehrten Förderungen des Europäischen Forschungsrats ERC zugesprochen bekommen – einen sogenannten Starting Grant. Der ERC unterstützt Salas Projekt Q-GEOMSPIN mit 2,3 Millionen Euro (rund 2,2 Millionen CHF) über die kommenden fünf Jahre. Da die Schweiz seit Ende 2025 wieder voll mit den Forschungsförderungsprogrammen der Europäischen Union assoziiert ist, erhält Sala diese Finanzierung direkt vom ERC.
Das Aussergewöhnliche an Salas Vorstoss ist die Kombination zweier Forschungsgebiete – Spintronik…
… Randhawa, die am HeiGIT die Projekte im Bereich „GeoAI for Good“ leitet. Damit lassen sich insbesondere auch Rückschlüsse darauf ziehen, wie passierbar eine Straße unter sich verändernden Bedingungen ist – etwa im Fall von Extremwetterereignissen. Dazu haben die Forscherinnen und Forscher die Daten in eine Humanitarian Passability Matrix überführt, die für die Planung von humanitären Einsätzen genutzt werden kann.Der Ausbauzustand von Straßen kann darüber hinaus auch Aufschluss über den Entwicklungszustand einzelner Länder oder Regionen geben. Wie …
… ins Jahr 1914 zurück. Mithilfe der Mikro-CT-Bildgebung konnten wir Würmer freilegen, ohne die Schwämme zu beschädigen – moderne Techniken helfen uns dabei, verborgene Artenvielfalt in jahrhundertealten Sammlungen wiederzuentdecken.“Doch wie entstand diese Vielfalt? Dr. Guillermo Ponz Segrelles, ehemaliger Forscher an der Autonomen Universität von Madrid und Mitautor der Studie, erklärt: „Wir haben gezeigt, dass der Stammbaum von verzweigten Würmern – genau wie ihre Körper – viele Verästelungen aufweist. Jede davon ist eng mit einer bestimmten Schwammart …
… Forschungsteam der Universität Konstanz stieß auf das bislang unbekannte Enzym, das nicht nur bestimmte Polyester- und Bio-Plastikarten zersetzen kann, sondern den Bakterien zudem eine Antibiotika-Resistenz verleiht. Aufgrund seiner Struktur mit weit geöffnetem aktivem Zentrum bezeichnen die Forscher*innen den „Plastikfresser“ als „Pac Man Enzym“. Der Mensch kann den Plastikabbau in der Umwelt unterstützen, indem er bestenfalls nur noch Bioplastik verwendet, das sich von den Mikroorganismen zerlegen lässt.- Mehr zu den Hintergründen in der ausführlichen …
… mittleren Erwerbsphase – also zwischen 35 und 49 Jahren – durchgängig nur einen Arbeitgeber. Und das gilt für alle untersuchten Kohorten, von den Jahrgängen der 1950er bis zu den jüngsten der Studie.Wechselnde Arbeitgeber zu haben, ist die Regel Die IAB-Forscher:innen Dana Müller und Philipp vom Berge haben für die Studie administrative Arbeitsmarktdaten aus dem Zeitraum 1992 bis 2023 ausgewertet. In der mittleren Erwerbsphase haben Beschäftigte im Durchschnitt knapp drei verschiedene Arbeitgeber, ein Wert, der sich über die Jahrzehnte kaum verändert …
… ein entscheidender Schritt. Viele NAMs gibt es schon lange, sie sind wissenschaftlich weit entwickelt. Die eigentliche Hürde ist, diese Modelle weiter zu validieren, sodass Behörden sie akzeptieren und in regulatorische Prozesse integrieren«, so die Forscherin. Die neue EU-Roadmap unterstreicht die strategische Ausrichtung des Fraunhofer ITEM im Bereich NGRA. Das Institut arbeitet seit Jahren an humanrelevanten Modellen, inhalationstoxikologischen Fragestellungen, PBK-Modellen sowie datenintegrierten Ansätzen für die regulatorische Risikobewertung.
… der Rhein-Main-Region. Neuschulz untersucht beispielsweise, wie Vögel durch Samenausbreitung zur natürlichen Waldverjüngung und zur Wiederherstellung degradierter Wälder beitragen und wie Klima- und Landnutzungswandel diese Prozesse verändern. Methodisch kombiniert die Frankfurter Forscherin ein breites Spektrum: von Feldexperimenten zur Pflanzenregeneration über GPS-Telemetrie zur Erfassung von Samenausbreitungswegen bis hin zu molekularen Ansätzen und der Entwicklung ökologischer Modelle und globaler Meta-analysen.„Mit der neuen Professur schaffen …
… Bord des Raddampfers „MS Louisiana Star“ auf eine Rundfahrt durch den Hamburger Hafen. Vor der Kulisse von Elbphilharmonie und HafenCity bot das Congress Dinner den perfekten Rahmen für die Vergabe der renommierten „biocat2026 Awards“. Für die Auszeichnung kommen Forscherinnen und Forscher aus aller Welt infrage, die die Biokatalyse nachhaltig geprägt haben. Vergeben wird der Preis in den Kategorien Academia, Industry und Lifetime Achievement durch die Kongressleitung gemeinsam mit dem wissenschaftlichen Beirat des Kongresses.Der Preis für Academic …
… nur durch mechanische Schwingungen freigesetzt werden kann.In der aktuellen Studie fand das Forschungsteam vom Institut für Botanik und Biodiversitätsforschung der Universität Wien heraus, dass die Form der Pore darüber entscheidet, wie der Pollen freigesetzt wird. Konkret stellten die Forscher*innen beim Vergleich von mehr als 500 Pflanzenarten fest, dass die Poren entweder eine spatelförmige Struktur aufweisen, die als „Schaufel“ bezeichnet wird, oder dass ihnen eine solche Schaufel fehlt. Bei Tomaten fehlt eine solche Schaufel, während sie bei …
… Nahrungskette und landen schließlich im menschlichen Körper. Reichern sie sich in Organen und Geweben an, können sie der Gesundheit und durch die so in Summe entstehenden Kosten auch der Gesellschaft schaden.An diesem Punkt setzt ein Projekt an, bei dem Forscherinnen und Forscher der Universität des Saarlandes und des KIST Europe zusammenarbeiten: „Unser Ziel ist es, Schwermetalle aus Gewässern zu entfernen. Hierfür entwickeln wir fachübergreifend eine neuartige Methode“, sagt der Experimentalphysiker Uwe Hartmann von der Universität des Saarlandes. Schwärme …
… Gewässerüberwachung:„Anders als frei schwebende Cyanobakterien können pflanzen-assoziierte Formen oft kleinräumig und ungleichmäßig verteilt auftreten. Die routinemäßige Wasserüberwachung konzentriert sich jedoch vielfach auf die Wassersäule. Dadurch können Vorkommen auf Pflanzen unentdeckt bleiben“, erläutert IGB-Forscherin Dr. Sabine Hilt, Erstautorin des Artikels.Das ist insbesondere für die Uferzone relevant. Dort kommen Menschen und Tiere am häufigsten mit Wasserpflanzen in Kontakt. Werden Pflanzen durch Wellen, Strömungen oder andere Kräfte losgerissen, …
… oder angelagert wird.Windkanal auf der Düne, Wellenkanal im LaborNeben der Feldarbeit spielen Experimente eine zentrale Rolle. Gemeinsam mit Projektpartner*innen werden Wind- und Wellenkanalversuche durchgeführt. Ein besonders ungewöhnlicher Ansatz kommt von der Universität Utrecht: Deren Forscher*innen bringen einen mobilen Windkanal direkt auf die Düne. Dadurch lässt sich unter kontrollierten Bedingungen untersuchen, wie Sand durch Wind bewegt wird, wie Pflanzen den Sand abbremsen und wie daraus neue Ablagerungen entstehen.Mit dem Küsteningenieurwesen …
… beschreibt, wie viele Nachbarn ein einzelnes Atom umgeben. Dadurch, dass das neue Molekül stärker an die Metallzentren bindet, erhöht sich die Anzahl der Nachbarn“, so Prof. Henke. Der Vorgang initiiert einen kompletten Umbau des Glasnetzwerks. Die Forscher*innen können durch die Dosierung des Moleküls steuern, wie stark dieser Umbau ausfällt.Kältere Herstellung, stabilere ErgebnisseEin praktischer Nebeneffekt des Verfahrens ist die niedrigere Schmelztemperatur. Viele der untersuchten Materialien zersetzen sich sonst, bevor sie zu Glas werden können. …
… zum Smartphone. In der Regel finden wir heutzutage kaum noch jemanden, der in der Bahn, im Flugzeug oder im Bus ohne Handy in der Hand die Fahrt bestreitet. Doch was geschieht, wenn genau diese Option plötzlich wegfällt?Dieser Frage gingen Forscher mehrerer nordamerikanischer Universitäten in einer 2025 veröffentlichten randomisierten Studie nach. 467 Erwachsene erklärten sich bereit, das mobile Internet auf ihrem Smartphone für zwei Wochen komplett zu blockieren. Telefonieren und SMS blieben möglich, ebenso der Internetzugang über andere Geräte. …
Durchbricht ein Flugzeug die Schallmauer, macht sich dies mit einem lauten Knall bemerkbar. Ebenso der Eintritt einer Rakete in die Erdatmosphäre. Diese Phänomene sind eng mit der Physik von Stoßwellen verknüpft, einem Thema mit dem sich Forscher der Hochschule Emden/Leer befassen. Aktuelle Arbeiten zu diesen Stoßwellen, diesmal jedoch auf kleinsten räumlichen Skalen, hat ein Team um Prof. Dr. habil. Ulrich Teubner vom Institut für Laser und Optik (ILO) an der Hochschule Emden/Leer nun in der renommierten Fachzeitschrift „Scientific Reports“ veröffentlicht.Stoßwellen, …
… Paare im Verlauf der Wochen zunehmend näher fühlten, wurden die Aktivitätsmuster ihrer Gehirne nicht zunehmend ähnlicher. Ein unerwarteter Altersunterschied «Bei den generationenübergreifenden Paaren war die Hirnsynchronität zu Beginn höher – und sie nahm von Woche zu Woche ab», sagt Forscherin Moffat. «Bei den gleichaltrigen Paaren war es umgekehrt: Sie starteten mit einer tieferen Synchronität, die im Verlauf der sechs Wochen zunahm.» Unabhängig von diesem Verlauf zeigte sich über die Wochen aber klar: Bei beiden Gruppen war die Hirnsynchronität …
… Umlaufbahnen naher Sterne auswirkt. Dieser Effekt macht sich umso stärker bemerkbar, je näher ein Objekt einem schnell rotierenden Schwarzen Loch kommt.„Wir hoffen, mit diesem Stern innerhalb der nächsten zehn Jahre den Spin des Schwarzen Lochs messen zu können“, sagt Mang. MPE-Forscher Stefan Gillessen, ebenfalls maßgeblich an der Studie beteiligt, ergänzt: „Damit wären wir erstmals in der Lage, die Rotation eines massereichen Schwarzen Lochs sehr direkt zu bestimmen – ein zentraler Test für Einsteins Theorie.“ Juan Osorno, Astronom am LIRA Observatoire de …
… in der Roggenforschung. Die langen Lesestücke erlauben es, schwierig zu entschlüsselnde Bereiche des Genoms effizienter zu überbrücken. Im nächsten Schritt wurden die DNA-Stücke in die richtige Reihenfolge auf den sieben Chromosomen gebracht. Anschließend überprüften die Forscherinnen und Forscher die neue Referenzsequenz mit mehreren unabhängigen Methoden und konnten die hohe Qualität der Genomsequenz bestätigen. „Die neue Referenzsequenz stellt einen Quantensprung für die Roggenforschung und Züchtung dar“, erklärt Dr. Erwang Chen, Erstautor der …
… gelang es ihnen, aus einem Rhodolithen aus dem zentralen Roten Meer die Meerwassertemperatur tagesgenau zu rekonstruieren. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift Communications Earth & Environment erschienen.Ein schwer zu entschlüsselndes ArchivTypischerweise rekonstruieren Forscherinnen und Forscher frühere Klimabedingungen im Meer, beispielsweise an Riffen, anhand der Skelette von Korallen, Muscheln und Mikrofossilien wie Foraminiferen. Diese natürlichen Archive sind jedoch zunehmend bedroht, da ihre Lebensräume schrumpfen. Rhodolithe dagegen …
… neue neue Perspektive eröffnet und damit eine Brücke zwischen Theorie und Beobachtungen bildet. In einem Artikel, der als „Letter to the Editor“ in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ angenommen wurde, zeigt das Team um AIP-Forscher Dr. SungWon Kwak erstmals, dass eine vollständig selbstkonsistente, hochauflösende hydrodynamische Simulation einer milchstraßenähnlichen Balkengalaxie auf natürliche Weise sowohl einen Kernsternhaufen als auch eine nukleare Sternscheibe bilden und deren Wachstum über Milliarden von Jahren hinweg verfolgen …
… uns hier klar in der Grundlagenforschung“, sagt Fischer. „Unsere Aufgabe ist es, die Mechanismen quantitativ zu verstehen und verschiedene Materialien miteinander zu vergleichen.“Der silberhaltige Zeolith ist für das Leipziger Team deshalb nicht das Ende der Suche. Die Forscher*innen wollen ihre Messmethode nun auf weitere poröse Materialien übertragen. Dabei geht es auch um die grundlegende Frage, wie sich selbst chemisch fast ununterscheidbare Isotope voneinander trennen lassen.Publikation:A. Becker, H. Lippold, J. Liu, et al., Tritium separation …
… legt die Studie nahe, dass die Großhirnrinde durch eine frühe Aufteilung aufgebaut wird, bei dem verschiedene Neuronentypen von Anfang an parallel entstehen.Neues Projekt am ISTASeit fast einem Jahr ist Varela-Martínez als Postdoc am ISTA. Zwar widmet sich die Forscherin noch immer der Großhirnrinde, doch die Fragestellung ist nun eine andere. Die Neurowissenschafterin versucht zu verstehen, wie sich Größe und Komplexität des zerebralen Cortex im Laufe der Evolution verändert haben.Zu diesem Zweck untersucht sie, wie sich die Entwicklungsprogramme …
… verändert. In fast 80 Prozent der dokumentierten Fälle stehen diese Verschiebungen mit Klimawandel und Extremwetterereignissen in Verbindung. An der im Fachmagazin Nature Ecology & Evolution veröffentlichten Studie war auch der Marburger Biodiversitätsforscher Dr. Stefan Pinkert beteiligt. Er trug maßgeblich dazu bei, weltweit verstreute Verbreitungsdaten und unterschiedliche taxonomische Informationen zu harmonisieren und zur bisher umfangreichsten Erfassung von Arealverschiebungen bei Insekten zusammenzuführen.Tausende Beobachtungen über Jahrzehnte …
… Prozent zeigten Veränderungen in ihrer Höhenverbreitung. Da Arten verschiedene Formen von Verbreitungsverschiebungen gleichzeitig zeigen können, überlappen sich die Anteile für Ausweitungen, Verkleinerungen und Höhenverschiebungen.Die Studie ist die bislang größte ihrer Art. Die Forscherinnen und Forscher analysierten 6.182 dokumentierte Verschiebungen aus 105 Ländern und stützten sich auf englisch- und nicht englischsprachige wissenschaftliche Literatur als auch auf 68 Experteneinschätzungen. Geleitet wurde die Studie von Forscherinnen und Forschern …
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What for?
Lebende Zellen meistern eine erstaunliche Aufgabe: Sie halten empfindliche, nur durch schwache Wechselwirkungen zusammengehaltene Strukturen wie das Zellskelett auch unter widrigen Bedingungen stabil, indem sie diese hierarchisch organisieren und gezielt bündeln. Dabei bilden einzelne Proteinmoleküle die kleinsten Bausteine, die sich zu Filamenten zusammenlagern. Mehrere Filamente werden schließlich gebündelt und über Vernetzungsproteine zusammengehalten, was stabilere Strukturen ermöglicht. Gelingt es, dieses Prinzip in synthe…
… industrielle Entwicklung, Siedlungen, Strassen und andere Infrastruktur in Teilen der Arktis rasch ausbreiten – insbesondere im Zusammenhang mit Rohstoffindustrien wie der Öl- und Gasförderung sowie dem Bergbau.Künstliches Licht bei Nacht und Auftreten von BrändenEin internationales Forscherteam unter der Leitung der Universität Zürich (UZH) hat erstmals für den Zeitraum von 2001 bis 2013 im gesamten Arktisraum untersucht, ob menschliche Aktivitäten mit dem Auftreten von Bränden zusammenhängen. Studienleiterin Gabriela Schaepman-Strub vom Institut …
… Nullpunkt, in dem quantenmechanische Phänomene makroskopisch beobachtbar werden. Während die Erzeugung eines BEC aus einer Atomart bereits 2017 im Rahmen der Mission MAIUS-1 erstmals im Weltraum gelang, stellte die gleichzeitige Kühlung und Manipulation von zwei Atomspezies die Forscher vor enorme technologische Herausforderungen.Die an den aktuellen Forschungen beteiligte Mainzer Gruppe um Prof. Dr. Patrick Windpassinger und Dr. André Wenzlawski vom Institut für Physik der JGU entwickelte hierfür in Kooperation mit der Humboldt-Universität zu Berlin und …
… Östlichen Flachlandgorillas stabil geblieben. „Das zeigt, dass nachhaltiger Schutz weitere Verluste verhindern kann. Im Fall der Berggorillas hat langfristiger, intensiver Artenschutz sogar ein messbares Populationswachstum ermöglicht“, berichtet Hauptautorin Dr. Jessi Junker, Forscherin am Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz sowie bei der Naturschutzorganisation Re:wild und dem Institute for Ape Conservation Science in Ruanda. „Unsere Gefährdungsbewertung verdeutlicht eindrücklich die Notwendigkeit und die Wirksamkeit von Schutzmaßnahmen, …
… abzubauen, soziale Kontakte zu pflegen und Neues auszuprobieren. Das Gehirn belohnt sie dafür mit der Ausschüttung von Glückshormonen. Gilt das auch für Brettspiele mit Themen aus Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik? Davon ist Philipp Schrögel überzeugt. Der Forscher am „Bonn Lab for Analog Games and Imaginative Play“ an der Universität Bonn hat gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen, unter anderem von der Freien Universität Berlin, in der Förderlinie „Innovative Wissenschaftskommunikation“ der Klaus Tschira Stiftung ein Projekt …
… – Wissenschaftspreis des Stifterverbandes“ aus. Der Preis wird an Wissenschaftler*innen oder an ein Forschungsteam für herausragende Leistungen in der Wissenschaftskommunikation vergeben und ist mit einem Preisgeld von 50.000 Euro dotiert. DFG und Stifterverband zeichnen jährlich Forscher*innen aller Fachgebiete dafür aus, dass sie ihre wissenschaftliche Arbeit und ihr Fachgebiet einem breiten Publikum auf besonders innovative, vielfältige und wirksame Weise zugänglich machen und sich so für den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft engagieren. …
… of the Microverse“ an der Friedrich-Schiller-Universität Jena hat in Kooperation mit Forschungsteams aus Cambridge (UK) und Bengaluru (Indien) nun entdeckt, dass Amöben zusätzlich eine Art direkte Tunnelleitung nutzen. Mithilfe hochauflösender Live-Mikroskopie wiesen die Forscher bei Amöben sogenannte „Tunneling Nanotubes“ (TNTs) nach. Diese winzigen Membranschläuche können mehr als 200 Mikrometer lang werden, was für eine Amöbe einer enormen Langstreckenverbindung entspricht. „Die mikroskopischen Tunnelleitungen auf Bildern festzuhalten, war für …
Die Verteilung von heimischen Klimaanlagen als neue Quelle von Bildungsungleichheit hat WZB-Forscher Christian König mit Richard Nennstiel (Universität Lausanne) untersucht. Die zunehmende Intensität und Dauer von Hitzephasen weltweit beeinträchtigen auch die schulischen Leistungen von Kindern. Klimaanlagen, nicht nur in Schulen, sondern auch zu Hause, können hier gegensteuern. Ob dieser Hitzeschutz verfügbar ist, hängt allerdings vom sozialen Status der Eltern ab. Die Forscher werteten Daten der PISA-Studie („Programme for International Student …
… Gegensatz zur ersten öffentlichen Datenveröffentlichung ist DR2 eine katalogorientierte Veröffentlichung. Sie enthält streng validierte Quellenlisten, die aus den kombinierten eRASS:3-Beobachtungen abgeleitet wurden, sowie einen aktualisierten Service für obere Flussgrenzen, der es Forscherinnen und Forschern ermöglicht, Nichtnachweise am gesamten Himmel zu quantifizieren.Die Daten decken die westliche galaktische Hemisphäre ab und spiegeln die vereinbarte Regelung zum Datenaustausch zwischen den deutschen und russischen eROSITA-Konsortien wider. …
… Autoren der Studie. „Auffällig ist auch, dass Austronaga über einen recht kurzen und unkomplizierten Verdauungskanal verfügte – ganz ähnlich wie ihn heutige fischfressende Reptilien besitzen.“Weitere Forschung zur Evolution und Ökologie der Meeresreptilien:Diese Studie wurde von Forschern des Instituts für Wirbeltierpaläontologie und Paläoanthropologie in Peking (China), der National Museums Scotland (UK), des Staatlichen Museums für Naturkunde Stuttgart und der Universität Hohenheim, des Field Museums in Chicago (USA), des Luoping Biota National …