… dass die Eurokrise zwar nicht von heute auf morgen gelöst sein wird, dass aber die Politik sukzessive weitere Reformen durchführen und dass die Europäische Zentralbank den Euro verteidigen wird, notfalls durch aggressive Interventionen und im Notfall sehr massiven Ankäufen von Staatsanleihen. Das Risiko, dass es 2012 wider Erwarten zu einem Verfall der Eurozone kommt, schätzt Chefvolkswirt Dr. Bernhard Eschweiler mit 10 bis 15 Prozent ein. Dies hätte dann natürlich auch negative Auswirkungen auf deutsche Aktien und könnte zu einem krisenbedingten …
… reagieren.
Haisenko weiter: Eine Wahrheit darf die Kanzlerin dennoch nicht verschweigen: Die Ratings haben massive Auswirkungen auf die deutsche Finanz-Wirtschaft.
Die deutschen Lebensversicherer zum Beispiel sind an die Ratings per Gesetz gebunden. Sie dürfen nur Staatsanleihen kaufen, die eine Spitzenbewertung der Amerikaner genießen. (Stündlich minutenlang quälen uns unqualifizierte Wirtschafts-Kommentatoren in allen möglichen TV-Sendern mit ihren unmaßgeblichen Meinungen - doch diese Folge eines Wirtschaftsangriffs aus den USA und England hat …
… vom Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht beschlossen, einem Zusammenschluss von Notenbanken und Finanzaufsichtsbehörden bei der in Basel ansässigen Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, der Zentralbank der Zentralbanken.
"Nach den Baseler Risikoklassen ist die Investition in OECD-Staatsanleihen mit einem Risiko von 0 Prozent, die bankinterne Kreditvergabe mit einem Risiko von 20 Prozent und die Darlehensvergabe an Mittelstandsunternehmen mit einem Risiko von 75 Prozent behaftet," erläutert Raoul Richau, Unternehmensberater und General Manager …
… ihre Anleihen. Erscheint der Aktienmarkt zu riskant, dann werden die Aktien verkauft und das Geld wird in vermeintlich sichere Anleihen umgeschichtet. Grundsätzlich funktionierte dieser Zusammenhang auch in diesem Jahr. Seit dem späten Frühjahr 2011 steigen die Kurse für deutsche Staatsanleihen (das bedeutet die Renditen sinken) – exemplarisch ablesbar am Euro Bund Future. Etwas später dann, im August, begannen die Aktienkurse zu fallen. Der Anleihemarkt war damit der vorlaufende Markt, der die neue Trendrichtung vorgab.
Wie sieht es hier aktuell …
… über Jahrzehnte hinweg in die Versicherung eingezahlt hat, muss möglicherweise eine Verringerung der Ausschüttungssumme befürchten.
Grund ist, dass die Versicherungsgesellschaften sich selbst kaum noch finanzieren können. Das hängt momentan vor allem mit den kaum noch profitablen Staatsanleihen zusammen, in die sie einen Großteil ihrer Einnahmen investieren müssen. Mit einem verschwindend geringen Zinssatz von aktuell 0,08 Prozent kommt auch der Garantiezins für die Versicherten ins Wanken. Außerdem stellen die finanziellen Krisen von Gläubigern …
Manchmal wirken ferne Ereignisse auf den Heizölpreis ein. So auch heute. Italienische Staatsanleihen stützend en Euro. Der wiederum egalisiert wo die, wenn auch kleinen Gewinne der Rohölnotierungen. Das wiederum würdigen die Preisgestalter hierzulande mit stabilen Heizöl-Preisen. Und das rechtzeitig, bevor der Euro es sich anders überlegte und wieder abschmierte.
LEIPZIG. (Ceto) Interdependenz nennt man die wechselseitige Abhängigkeit verschiedener Dinge voneinander, selbst wenn sie scheinbar wenig miteinander zu tun haben. Die bekannteste, populäre …
… ist dann eine technische Gegenreaktion meist nicht weit, auch wenn die Gründe eher dünn sind.
Die Gründe für Abverkäufe dagegen sind etwas handfester und werden sich daher mittelfristig auch durchsetzen.
Diese Probleme kreisen um die beiden Pole Banken und Staatsanleihen: Banken brauchen mehr Eigenkapital und kaufen daher keine Staatsanleihen mehr. Man hat nach einigen Jahren nun erstaunlicherweise bemerkt, daß auch Staatsanleihen kein risikoloses Investment mehr sind, zumal nach dem haircut bei Griechenland-Anleihen, der nebenbei auch die Credit …
… scheint gar nicht mehr um die Bewältigung des Problems zu gehen, sondern nur noch darum, wie wir den totalen Kollaps etwas länger in die Zukunft schieben.
Nicht, dass die Lage der Euro-Länder nicht schon schlimm genug wäre. Spanien zahlt für Staatsanleihen mittlerweile satte 7 %, obwohl die offizielle Staatsverschuldung geringer als die Deutschlands gemessen am Bruttosozialprodukt ist. Aber mehr als 20 % Arbeitslosigkeit und eine Regierung, die beim Antritt auch „keine Wunder versprechen kann“, verheißen für die Zukunft nichts Gutes.
Portugal und …
… Rettungsfonds EFSF auf eine Billion Euro anheben wird. Dies soll zum einen durch die Einsetzung einer Zweckgesellschaft Entlastung bringen und das entstehende Risiko zwischen privaten und öffentlichen Mitteln aufteilen. Zum anderen ist eine Teilabsicherung durch Staatsanleihen beabsichtigt. Trotz des bekannten hohen Risikos dieser Entscheidung und der weiteren Finanzspritze, sprach sich die deutsche Bundeskanzlerin für diesen Schritt aus, da es derzeitig keine bessere Alternative gäbe.
Die befragten 1.626 Personen des Onlineportals www.boersennews.de …
… den Eindruck, daß sich die Abwärtsdynamik nun beschleunigt, sodaß sich die Gemeinschaftswährung möglicherweise die 1,30 bald von unten ansehen darf. Ein entscheidender Auslöser ist die heutige Bund-Auktion, die katastrophal verlief und signalisiert, daß nun die Risikoaufschläge auch für deutsche Staatsanleihen steigen werden. Wir stehen ja übergeordnet am Beginn eines Staasanleihecrashs in der Euro-Zone - und das ist Gift für den Euro. Widerstände hat der Euro bei 1,3420, 1,3525-60 und 1,3650/60, während auf der Unterseite das Tor nun weit geöffnet …
… zugänglichen offenen Immobilienfonds vermehrt Kapital abziehen werden und sich die Krise der offenen Immobilienfonds weiter verschärft.
Dennoch sind Immobilien insbesondere vor dem Hintergrund stark volatiler Kapitalmärkte, zunehmend mit Unsicherheiten belasteter Staatsanleihen, inflatorischer Tendenzen und aktuell historisch niedriger Zinsen eine Investitionsalternative, die als nachhaltige Sachwertanlage eine hohe Einnahmesicherheit bieten kann. Geschlossene Immobilienfonds warten dabei mit einigen Vorteilen gegenüber Direktinvestitionen und offenen …
… sich früher oder später für die Drogen entscheiden werden - in der Hoffnung, doch noch etwas retten zu können, was nicht mehr zu retten ist. Warum aber ist es nicht mehr zu retten? Einfach deshalb, weil das Vertrauen in die Risikolosigkeit von Staatsanleihen grundsätzlich zerstört ist - und zerstörtes Vertrauen ist auf absehbare Zeit nicht wieder herstellbar, daher werden die potentiellen Käufer von Staatsanleihen auch weiter streiken. Eine Lawine, die ins Laufen gekommen ist, ist nicht aufzuhalten, schon gar nicht von dem Wirrwarr innerhalb der …
… Norden. Heißt: Da braut sich möglicherweise etwas über die bis dato als solide geltenden Kernländer im Zentrum und am nördlichen Rand der EU zusammen. Im Visier befinden sich derzeit Österreich, die Niederlande und sogar Finnland. Die Gesamtverzinsung deren kurzfristiger Staatsanleihen sind in jüngster Zeit spürbar gestiegen. Der Renditeabstand, auch „spread“ genannt, zu bombensicheren deutschen Schuldpapieren hat sich ausgeweitet. Die Karawane zieht also weiter. Und es ist zweifelhaft, dass sie in Wien, Den Haag und in Helsinki endgültig Station …
… von zusätzlichen Milliarden durch den Euro-Rettungsfonds EFSF schaffen. Dies soll zum einen durch die Einsetzung einer Zweckgesellschaft Entlastung bringen und das entstehende Risiko zwischen privaten und öffentlichen Mitteln aufteilen, zum anderen ist eine Teilabsicherung durch Staatsanleihen antizipiert. Das zu erwartende Risiko wird als hoch eingeschätzt, allerdings wurde bei der Kundgabe der Entscheidung ebenfalls betont, dass es zum gegenwärtigen Zeitpunkt nach allen vorgenommenen Analysen und Prüfungen keine bessere Alternative für Europa gäbe. …
Attnang-Puchheim - Aufgrund der aktuellen Schulden-Krisen in Europa und den USA vollziehen immer mehr Investoren einen Strategie-Schwenk: Weg von den Staatsanleihen, die lange Zeit als "sicherer Hafen" galten, hin zu Assetklassen, die der Realwirtschaft nahe stehen. Auf diese Entwicklung macht die ROSINGER GROUP aufmerksam. "Im Investoren-Fokus stehen nun mittelständische Unternehmen aber auch Renditeimmobilien. Und da die Banken ebenso wie viele Staaten angeschlagen sind, platzieren Investoren ihre Investments immer weniger über die Finanzinstitute, …
… hievte. Doch auf diesem Niveau war die Gemeinschaftswährung nun bereits mehrfach gescheitert, und vieles sprach dafür, daß der angekündigte Rücktritt etwas Beruhigung bringen würde. Doch das Gegenteil war der Fall: am Mittwoch explodierten die Renditen italienischer Staatsanleihen über 7%, ein Niveau, das schon Griechenland und Irland in die Knie gezwungen hatte. Offensichtlich war den Marktteilnehmern aufgefallen, daß ein schlechter Ministerpräsident besser ist als das permanente Chaos permanenter Regierungswechsel, das Italien jahrelang heimgesucht …
… gute Männer sein. Nein, er greift angstvoll nach randwertigsten Ereignissen, die den Preis nach oben rutschen lassen könnten. Das wäre die einfachste Art Geld zu verdienen.
Heute war das etwa der von der Europäischen Zentralbank geplante Ankauf italienischer Staatsanleihen, was das Berlusconi-Reich etwas stabilisieren könnte. Daraufhin zog der Euro an und mit ihm die Wirtschaftstitel an den Aktienbörsen. Wohlgemerkt, ohne jede wirkliche Marktnachricht, Wirtschaft oder Rohstoffe betreffend.
Nun ist ein kletterender Euro in diesen Zeiten immer auch …
… jeder Hinsicht schwer angeschlagen ist und, wie heißt es doch so schön, systemrelevant ist.
Der primary dealer MF Global ist bereits insolvent und damit das erste amerikanische Opfer der europäischen Verschuldungskrise. Wir gehen davon aus, daß MF Global mit seinem Investment in europäische Staatsanleihen der besonderen Güte nicht ganz alleine auf weiter Flur gestanden haben dürfte. Da könnten noch einige Hedgefunds ähnliche Probleme haben, und es ist nur eine Frage der Zeit, bis das dann ans Licht kommen wird. Auf den Rohstoffmärkten war schon die …
… etwas deutlicher aus, nachdem auch hier klar wird, daß der EU-Gipfel nicht alle Probleme lösen, sondern der Beginn eines quälenden Prozesses sein wird. Hinzu kommt heute die Pleite des amerikanischen Brokers MF Global, der sich offenkundig mit europäischen Staatsanleihen überhoben hat und damit das erste amerikanische Opfer der europäischen Verschuldungskrise ist. Es bleibt abzuwarten, welche Folgewirkungen der Zusammenbruch dieses Unternehmens haben wird.
Da haben sie sich also zusammengesetzt in Brüssel und den ganz großen Wurf versucht - das …
Millionen Anleger haben sich auf ihre Berater verlassen und Staatsanleihen erworben, weil Staaten angeblich nicht pleitegehen können. Das betrifft auch Anleger in Investmentfonds, die im Vertrauen auf ihre Berater und deren Vertrauen in die Sicherheit von Staatsanleihen aus Griechenland, Italien, Spanien und Portugal oder anderen Ländern Anteile an Rentenfonds erworben haben. „Jetzt ist der Schadenfall da“, meint Rechtsanwalt Joachim Schweiger von der Kanzlei DSKP.de in Düsseldorf: „Mit dem Forderungsverzicht gegenüber Griechenland und den Befürchtungen …
… sinnvolle Entscheidung ist, erklärt das Finanzportal geld.de.
Neuen Geldanlagen ( http://www.geld.de/geldanlagen.html ) stehen die meisten Deutschen positiv gegenüber, zum Ausprobieren fehlt vielen aber der Mut. Dabei sind die Renditechancen oft höher als bei Bundesschatzbriefen oder Staatsanleihen. Wer sein Geld dagegen auf dem Bankkonto verwaltet, muss auf lange Sicht eher mit Verlusten rechnen. Grund ist die Inflationsrate, die gegenwärtig deutlich über dem durchschnittlichen Zinssatz liegt.
Ein Beispiel für Erfolg versprechende Investitionen …
… schlecht. Ein Land wie Portugal etwa wird nicht sofort auf den EFSF zugreifen können, muß also die von seinen Banken aufgenommenen Summen garantieren, was das Risiko für Anleihekäufer natürlich um eben diese Summe erhöht. Mit anderen Worten: Riskoaufschläge für die Staatsanleihen von Portugal, Spanien und Italien, aber auch Frankreich werden steigen, wodurch sich das Problem erneut verschärfen wird. Allein hier wird schon klar, daß eine wirklich tragfähige Lösung auf dem Gipfel am Mittwoch unwahrscheinlich ist, weil die verantwortlichen Akteure eben …
… den letzten Wochen sind die Long-Positionen beim Euro deutlich reduziert worden. Die anhaltende Unsicherheit bezüglich der Euro-Schuldenkrise trug dazu bei, dass die Teilnehmer die so genannten „Sicheren Häfen“ aufsuchten. Im Euroraum waren dies vor allem die Bundesanleihen. Aber auch US-Staatsanleihen waren stark gefragt. Der US-Dollar dient nach wie vor als erste Anlaufstelle wenn es um Sicherheit geht, und das obwohl die US ebenfalls ein Schuldenproblem hat. Die traditionellen Häfen, wie der Schweizer Franken und der Japanische Yen sind für die …
… wichtige Fragen müssen endlich beantwortet werden: Wie kommt es, dass nach zwei europäischen Bankenstresstests immer noch Banken in Europa unterkapitalisiert sind? Wenn die Überschuldung einzelner Euro-Staaten Auslöser der Krise ist, wie soll das Aufkaufen von Staatsanleihen durch einen europäischen Rettungsschirm das Verschuldungsproblem lösen? Wie konkret können in Schuldenländern Sanierungsauflagen durchgesetzt werden? Das "Nein" der Slowakei zeigt, dass diese Fragen auch für die Länder relevant sind, die für den Euro-Rettungsschirm haften sollen", …
… nicht pleite gehen, weil sie ja immer Geld drucken können. Aber wenn das Geld nicht das Papier wert ist, auf dem es gedruckt ist? Das hat man irgendwie nicht bedacht und sich dann die absurde Regelung überlegt, daß Banken beim Kauf von Staatsanleihen kein Eigenkapital hinterlegen müssen. Das ist gewissermaßen die Ursünde, die zu den jetzigen Problemen führt, weil die Anleihen an Wert verloren haben und die Banken jetzt zu wenig Eigenkapital haben. Ursache ist also die mechanistische Volkswirtschaftslehre mit ihren Prinzipien der rationalen Märkte …
… Binnenkonsum innerhalb der nächsten 5 bis 10 Jahre zu einer Verschiebung des wirtschaftlichen Schwerpunkts führen. Besonders aussichtsreich sieht Kohlmann hier Anleihen in Landeswährung: „Mittel- bis längerfristig werden etwa Lokalwährungsanleihen der Schwellenländer interessanter, neben Staatsanleihen besonders Unternehmensanleihen im High-Yield Bereich. Gerade große Unternehmen zahlen dort immer noch einen Aufpreis wegen ihrer Herkunft, dabei profitieren sie besonders vom steigenden Binnenkonsum. Außerdem sind die Ausfallraten in diesem Bereich dramatisch …
… ist von einer zu starken Konzentration der Investition auf ein Anlagesegment abzusehen, vielmehr eignen sich geschlossene Infrastrukturfonds als intelligentes Investitionsvehikel zur Diversifizierung des Anlageportfolios. Denn wissenschaftliche Studien belegen, dass die geringe Korrelation von Infrastrukturinvestments mit Staatsanleihen, Aktien und Rohstoffen die Volatilität des Anlageportfolios reduzieren und somit für mehr Stabilität und Sicherheit sorgen kann“, gibt der Generalbevollmächtigte der AAD Fondsdiscount, Dr. Jürgen Hilp, zu bedenken.
… bestätigt jetzt unsere Warnung, dass Risiko und Haftung in der EFSF bisher falsch verteilt sind. Wir Familienunternehmer wissen, dass Europa in dieser Staatsschuldenkrise eine Institution braucht, die wie der IWF Umschuldungen abwickeln und insolvente Banken retten kann - doch Staatsanleihen an den Märkten vorbei aufzusaugen, kann nicht gutgehen. Risiko und Haftung müssen in der EFSF sauber definiert werden, sonst zahlen wir Steuerzahler viel schneller für die gigantischen Garantien als viele Politiker sich das heute vorstellen können. Daher fordern …
… Suezkanals Mitte des 19. Jahrhunderts sehen kann, der durch Genussscheine finanziert wurde. Auch mehr als 150 Jahre später ist diese Form der Anlage aktueller denn je.
Interessante Zinssätze
Auch wenn Genussrechte ein etwas höheres Risiko besitzen, als Bundesschatzbriefe oder Staatsanleihen, die Zinsen können sich sehen lassen. Genussscheine von Firmen, die sich auf den Bereich der erneuerbaren Energien spezialisiert haben, gelten als sichere Anwärter für gute Renditen. Ein Beispiel hierfür ist das auf Heizpellets und Einstreuprodukte spezialisierte …
… eine kontinuierliche Erholung absolvieren. Noch am Montag setzte die Gemeinschaftswährung zunächst die Talfahrt der Vorwoche fort und fiel auf das bisherige Verlaufstief bei 1,35. In der Folge fand der Euro wieder Käufer, nachdem das Gerücht aufkam, China wolle italienische Staatsanleihen kaufen. Als die EZB am Donnerstag ihre Absicht bekannt gab, einen Dollar-Tender aufzulegen, schoss der Euro impulsiv nach oben, drehte jedoch knapp unter 1,3940 wieder nach unten und eröffnete im asiatischen Handel gestern abend deutlich schwächer, nachdem die Troika …
Erholungstendenzen zeigt Euro-Dollar zu Beginn der Woche. Auftrieb gaben der Gemeinschaftswährung das Gerücht, China werde italienische Staatsanleihen kaufen (immer wenn es auf der Kippe steht, müssen die Chinesen herhalten) sowie die Kommentare Merkels nach den Äusserungen Röslers über eine mögliche Insolvenz Griechenlands. Der Markt ist stark Nachrichten-getrieben, sodaß verstärkt mit Volatilität gerechnet werden muß. Heute abend steht eine Telefonkonferenz zwischen Merkel, Sarkozy und Papandreou an, die alles schlagartig verändern könnte.
Charttechnisch …
… auch erzielte Gewinne verwässern. Für den Privatanleger gilt also trotz der Kaufempfehlungen: Augen auf beim Aktienkauf!
Quid novi bei den Anlagealternativen?
Ehemals sichere Anlagehäfen verlieren an Attraktivität: Beispielsweise liegt die Nominalverzinsung zehnjähriger deutscher Staatsanleihen unter der Inflationsrate. Obwohl Anleger damit also aktiv Kapital vernichten, wird weiter investiert. Ähnliches lässt sich auch beim Schweizer Franken beobachten: Hier bescherte die auf den ersten Blick sichere Anlagealternative Investoren zwischenzeitlich …
… auf Vorjahresniveau, hohe planmäßige Tilgungen führten zu einem leichten Rückgang. Die Kundenforderungen betragen nun rund 65 % der Bilanzsumme. Ihre Marktposition als führender Finanzierer des regionalen Mittelstands hat die Bremer Landesbank damit bestätigt.
Ihr Engagement in europäische Staatsanleihen umfasst Griechenland und Italien und ist sehr überschaubar. Griechenland (55 Mio. Euro) ist marktbedingt mit 7 Mio. Euro bewertet. „Die Sovereign risks aus Griechenland und Italien sind gering und für die Bremer Landesbank ohne Bedeutung“, erläutert …
… Jackson Hole am Freitag, die wahrscheinlich eine Richtungsentscheidung bringen wird und die Seitwärtsbewegung beenden sollte. Wird es ein QE3 geben? Vermutlich nicht, aber der Fed-Chef steht massiv unter Druck und muß liefern. Vorstellbar ist, daß die Fed langlaufende US-Staatsanleihen kaufen wird, aber die Frage ist, ob das dann wirklich der von den Märkten erhoffte Befreiungsschlag wird.
Vor der Rede besteht daher wenig Handlungsbedarf. Es empfiehlt sich, Ausbrüche prozyklisch zu handeln, also bei einem Bruch der Widerstandszone 1,4520-1,4570 …
Darmstadt, 22.08.2011 – Aktuell wird intensiv über die Einführung sogenannter Eurobonds diskutiert. Für die Rückzahlung dieser Anleihen wäre nicht, wie das normalerweise bei Staatsanleihen der Fall ist, ein einzelnes Land verantwortlich, sondern die gesamte Eurozone. Die Folge wären sinkende Zinsen für finanziell angeschlagene Staaten wie etwa Italien und steigende für Länder wie Deutschland, deren Verschuldung noch im Rahmen ist. „Vielen Deutschen ist noch nicht klar, dass die steigenden Zinsen sie ganz persönlich treffen werden. So müssen beispielsweise …
… Experten zur Besonnenheit und zu unüberlegten Abschlüssen von Rentenversicherungen angesichts der Senkung des Höchstrechnungszinses. So orientiert sich der auch als Garantiezins bezeichnete Höchstrechnungszins an der durchschnittliche Rendite aller im Umlauf befindlichen und auf Euro laufenden Staatsanleihen mit zehnjähriger Laufzeit im gesamten Euroraum. Diese und andere festverzinsliche Anleihen mit oberster Bonität sind nebenbei häufig in Rentenfonds zu finden. Sinken also die Renditen der Anleihen bzw. deren Bonität, setzen Fondsmanager auch und …
… ja gut, ist aber vergleichsweise unseriös, wenn Löcher klaffen.
Die amerikanische Fed hat den geldpolitischen Rubicon ohnehin schon längst überschritten, die EZB will sich da offenbar nicht lumpen lassen und betreibt auf ihre Weise QE. So zuletzt mit dem Kauf italienischer und spanischer Staatsanleihen, kurzfristig hat das die Renditen wieder etwas nach unten gebracht. Aber auf welche Kosten? Die EZB ist jetzt neben der Fed die größte Bad Bank der Welt, sie ist nun hochgradig abhängig von den Entwicklungen in den Ländern der PIGS.
Wir sind, und …
… Prozent des BIP ist etwa Japan akut gefährdet. „Leisten kann sich Japan diese Verschuldungsquote nur aufgrund seiner derzeit günstigen Refinanzierungsmöglichkeit. Denn Hauptgläubiger der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt ist die eigene Bevölkerung, die derzeit noch heimische Staatsanleihen mit Minizinsen von knapp über einem Prozent akzeptiert. Sollte sich die jüngere, internationaler geprägte Generation bei der Kaufentscheidung für Rentenpapiere aber zukünftig stärker an der Rendite als am nationalen Ehrgefühl orientieren, müsste Japan sich …
… vorprogrammierte Anlage in Staatstiteln.
In den USA hat die Preissteigerungsrate im Juli 2011 den Pegel von 3,6% erreicht. In der BRD hat die Teuerungsrate im Juli 2011 ein Hoch in Höhe von 2,4% erreicht. Im gleichen Monat sank die durchschnittliche Rendite deutscher Staatsanleihen auf gleichfalls 2,4%. Daraus folgt eine reale Rendite von 0,0%. Nach Steuern stellte sich die Rendite negativ. Sie beläuft sich auf minus 1,14% bei dem Spitzensteuersatz in Höhe von 45% zzgl. 5,5% SolZ. Die Niedrigzinspolitik der Notenbanken ebenso wie die erzwungene …
… allem sichere Geldanlage erwiesen. Die Bundesbürger vertrauten den Versicherungsgesellschaften im festen Glauben an die Sicherheit und Stabilität der Policen ihre Spargroschen an. Und die Politik konnte darauf bauen, dass die Versicherungen einen großen Teil ihres Kapitals in Staatsanleihen steckten und so die deutsche, aber auch die europäische Wirtschaft stützten. "Doch die Anzeichen mehren sich, dass dieser nationale Stabilitätspakt zwischen Bürgern, Staat und Versicherern nicht mehr lange funktioniert und die 734 Milliarden Euro, die Bundesbürger …
… Anlageformen. Eine breite Aufstellung mit Investmentfonds kann dabei die Kursschwankungen mindern“, empfiehlt der Diplom-Volkswirt.
Viele Experten sehen mittlerweile sogar wieder günstige Kurse um von den Überreaktionen am Markt zu profitieren. „Die meisten Unternehmen im DAX haben eine weitaus höhere Dividendenrendite als Staatsanleihen, Tages- oder Festgeld jährlich an Zinsen liefern. Solange es sich dabei um eine langfristige Anlage handelt, ist auch das Risiko überschaubar“, beruhigt der Geschäftsführer des Mannheimer Finanzdienstleisters.
… Krise herauszufinden.
81 Prozent der Teilnehmer halten Grund und Boden für die sicherste Anlageform in der Krise. Nur 12 Prozent nannten Gold als langfristig krisenbeständig. 60 Prozent der Befragten haben bereits begonnen, sich von anderen Vermögenswerten, wie Aktien oder Staatsanleihen zu trennen, um ihre Immobilienbestände weiter auszubauen. Weitere 21 Prozent planen dies in naher Zukunft. Obwohl die Immobilienpreise in München derzeit von einem Rekordhoch zum nächsten klettern, planen nur 11 Prozent der Befragten in naher Zukunft eine Immobilie …
… weiteren Tagesverlauf auf 1,42 zu fallen. Nach einer anschließenden Seitwärtsbewegung folgte dann am Mittwoch wieder eine Erholung, die jedoch die 1,44 nicht mehr erreichte. Die Aussagen Trichets auf der EZB-Pressekonferenz am Donnerstag, wonach die EZB wieder irische und portugiesische Staatsanleihen kaufen wolle, brachten der Gemeinschaftswährung noch einmal etwas Auftrieb, doch sorgten sie zugleich für Verunsicherung nach dem Motto: weiß die EZB etwas, wovon wir noch nichts wissen? Hinzu kam, daß von Italien und Spanien nicht die Rede war. Als …
… herabgestuft hatte.
Die Gemeinschaftswährung gibt zum heutigen Mittagshandel ebenfalls nach, allerdings immerhin nur 0,2%. Ein Euro wechselt damit für 1,4264 US-Dollar den Besitzer. Im Vorfeld hatte die Europäische Zentralbank (EZB) angekündigt, italienische und spanische Staatsanleihen zu kaufen, um den Markt zu regulieren, dann jedoch zeigten sich die vorher noch stabilen Aktienmärkte deutlich schwächer und belasten damit nun auch den Euro.
Vollständige Darstellung: http://www.brennstoffhandel.de/index.php?content=news&cs_go=archiv&cs_id=2389
… Kongress von Amerika über die Anhebung der Schuldengrenze entspannt hatte, war erst einmal von einer Entspannung auf dem Zinsmarkt ausgegangen worden. Weit gefehlt. Negative Wirtschaftsdaten aus den USA und die gestrigen Probleme von Spanien seine neuen Staatsanleihen positionieren zu können, wie auch die Ungläubigkeit über die Sanierung der italienischen Staatsfinanzen, haben die Spekulationen weiter befeuert. Nachdem dann gestern auch noch die EZB bekannt gegeben hat, wieder Staatsanleihen verschuldeter Euro-Länder (Portugal, Irland) anzukaufen …
- Erster Fonds für Frontier-Markets-Anleihen in Europa
- Investmentfokus auf Staatsanleihen sich entwickelnder Staaten wie
Mongolei, Mosambik oder Serbien
- Angestrebte jährliche Zielrendite von zehn bis zwölf Prozent
Kolding/Frankfurt am Main, 27. Juli 2011. Universal-Investment und die dänische Investmentboutique Global Evolution starten den ersten Fonds für Staatsanleihen sogenannter „Frontier Markets“. Die Fondsberater des Saxo Invest-Global Evolution Frontier Markets (Fixed Income) (ISIN LU0501220429) investieren in Staatsanleihen von Ländern …
… Kostenfaktor zumindest ist nach derzeitigem Stand niedrig, was auch das Risiko mindert: die Zinsen.
Die Rahmenbedingungen sind derzeit jedoch chaotisch bis schlecht. Fast täglich gerät ein europäisches Land in das Fadenkreuz der Spekulanten, Ratingagenturen stuften zuletzt Staatsanleihen mehrerer Länder herab: Der Bund-Future behält in diesem Kontext weiterhin sein hohes Niveau und steigt leicht. Dennoch: In Anbetracht von Inflation werden die Bauzinsen in Zukunft steigen.
Kurz erklärt: Was ist eigentlich das Ertragswertverfahren?
Vor der Finanzierung …
… Privatisierung staatlicher Vermögenswerte in Höhe von 50 Mrd. EUR weiterhin hoch. Darüber hinaus bestehen Zweifel an der Umsetzbarkeit einer Beteiligung des privaten Sektors an weiteren Hilfsmaßnahmen in Form einer Verlängerung der Laufzeiten griechischer Staatsanleihen, da es Anzeichen dafür gibt, dass die Ratingagenturen solch eine Laufzeitverlängerung als Zahlungsausfall Griechenlands ansehen würden. Die Herabstufung der portugiesischen Staatsanleihen auf Ramsch-Status war ebenfalls nicht zuträglich.
Die Anleger warten nun auf die Unternehmensergebnisse …
… und Zahlungsfähigkeit eines Landes. In den letzten Monaten war insbesondere Griechenland immer wieder von Herabstufungen betroffen, aber auch Spanien, Portugal und Irland wurde ein höheres Ausfallrisiko zugeschrieben. Für die Hellenen wächst damit der Druck, denn griechische Staatsanleihen gelten mittlerweile längst als „Ramsch“. Die von der EU geforderten und von der Regierung in Athen beschlossenen Sparmaßnahmen rufen bei den Menschen heftige Reaktionen hervor: Generalstreiks, Demonstrationen und sogar gewaltsame Proteste und Krawalle sind die …