(openPR) Der ForexTradingClub erweiterte seinen wöchentlichen Marktausblick mit einem COT-Index. Die COT Daten werden jeden Freitag veröffentlicht und geben wertvolle Hinweise für die kommende Tradingwoche. Wertet man die COT-Daten für die einzelnen Währungen aus, erfährt man wie die Hedgefonds und professionellen Anleger zurzeit positioniert sind. Diese müssen die Daten jeden Dienstag veröffentlichen. Für Devisentrader sind besonders die extremen Positionierungen interessant, denn diese liefern oftmals erste Hinweise über einen bevorstehenden Trendwechsel. In den letzten Wochen sind die Long-Positionen beim Euro deutlich reduziert worden. Die anhaltende Unsicherheit bezüglich der Euro-Schuldenkrise trug dazu bei, dass die Teilnehmer die so genannten „Sicheren Häfen“ aufsuchten. Im Euroraum waren dies vor allem die Bundesanleihen. Aber auch US-Staatsanleihen waren stark gefragt. Der US-Dollar dient nach wie vor als erste Anlaufstelle wenn es um Sicherheit geht, und das obwohl die US ebenfalls ein Schuldenproblem hat. Die traditionellen Häfen, wie der Schweizer Franken und der Japanische Yen sind für die Anleger zurzeit deutlich unattraktiver geworden, da die Länder gegen eine weitere Aufwertung vorgehen möchten. Die Schweizer Nationalbank hat bereits massiv eingegriffen und ein Mindestlevel für den EUR-CHF Wechselkurs bei 1,2000 festgelegt. Es häufen sich Spekulationen, dass dieser Boden in der Zukunft weiter angehoben werden könnte. Für das Forex Trading sind dies glänzende Zeiten, denn es entstehen sehr gute Tradingmöglichkeiten. Die Kehrseite ist jedoch, dass der Markt zurzeit durch den hohen politischen Einfluss auch sehr unberechenbar sein kann. Dies gilt es bei dem Risikomanagement zu berücksichtigen. Die kommenden Tage soll es eine umfassende Lösung zur Eurozone geben. Der Markt ist gespannt, wie die Lösung der Politik aussehen wird. Sollten jedoch wieder viele Fragen ungeklärt bleiben, könnten die Marktteilnehmer dies als Schwäche werten und den Euro daraufhin verkaufen.





