(openPR) Heute ging es nur aufwärts: mit den Rohölpreisen, mit dem Euro und letztlich auch mit den Heizölnotierungen hierzulande. Der Euro profitierte dabei von Griechenlands neuem Premier und wohl auch von Italiens Sparabsichten. Dennoch reichte dies nicht aus, um die Preissteigerungen bei Brent zu egalisieren. Heizöl erreichte ein neues Jahreshoch.
LEIPZIG. (Ceto) Der Horror vacui bezeichnet die Abscheu der Natur vor der Leere. Sie füllt quasi alles aus, dessen sie habhaft werden kann. Manch Kleingärtner kann ein Lied davon singen. In der Kommunikationstheorie wird dieser Begriff gern verwendet, um unsere Angst vor der Abwesenheit von Nachrichten zu symbolisieren, etwa beim Ausbrechen von Kriegen oder Unwettern, die uns direkt bedrohen oder bedrohen könnten.
Anleger kennen diese Angst auch. Wenn vom Markt keine verwertbaren Nachrichten kommen, lehnt der gemeine Spekulant sich nicht einfach zurück und lässt den lieben Gott und seine eigene Geldvermehrungsmaschine mal gute Männer sein. Nein, er greift angstvoll nach randwertigsten Ereignissen, die den Preis nach oben rutschen lassen könnten. Das wäre die einfachste Art Geld zu verdienen.
Heute war das etwa der von der Europäischen Zentralbank geplante Ankauf italienischer Staatsanleihen, was das Berlusconi-Reich etwas stabilisieren könnte. Daraufhin zog der Euro an und mit ihm die Wirtschaftstitel an den Aktienbörsen. Wohlgemerkt, ohne jede wirkliche Marktnachricht, Wirtschaft oder Rohstoffe betreffend.
Nun ist ein kletterender Euro in diesen Zeiten immer auch Balsam für die geschundene Seele des Heizölkunden (zu den aktuellen Preisen im Oktober mehr hier: http://www.brennstoffspiegel.de/energiemarkt.html?newsid=11106&title=Energiemarkttrend+Oktober&start=0). Doch die allgemeine, wenn auch grundlose Euphorie strahlte auch auf die Rohstoffnotierungen ab. US-Leichtöl (WTI) legte um gut 2 US-Dollar ja Barrel zu, bei Nordseeöl (Brent) war es immerhin noch 1 Dollar, und das, obwohl zeitnah die Internationale Energieagentur die täglichen Bedarfsschätzungen für dieses und nächstes Jahr nach unten revidierte.
Das prägte den Heizölpreis hierzulande mehr als der etwas günstigere Euro-Kurs. Die 100-Liter-Partie kostet bei einer Gesamtlieferung von 3.000 Litern HEL nun bundesdurchschnittlich 89,80 Euro, das sind 12 Cent mehr als gestern und liegt 4 Cent überm bisherigen Jahreshoch.
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