(openPR) - Erster Fonds für Frontier-Markets-Anleihen in Europa
- Investmentfokus auf Staatsanleihen sich entwickelnder Staaten wie
Mongolei, Mosambik oder Serbien
- Angestrebte jährliche Zielrendite von zehn bis zwölf Prozent
Kolding/Frankfurt am Main, 27. Juli 2011. Universal-Investment und die dänische Investmentboutique Global Evolution starten den ersten Fonds für Staatsanleihen sogenannter „Frontier Markets“. Die Fondsberater des Saxo Invest-Global Evolution Frontier Markets (Fixed Income) (ISIN LU0501220429) investieren in Staatsanleihen von Ländern wie Mongolei, Mosambik oder Serbien, die in einem vergleichsweise frühen Stadium ihrer wirtschaftlichen Entwicklung sind. Diese Frontier Markets haben ein hohes Wachstumspotenzial und deutliche Verbesserungen bei ihrer Kreditwürdigkeit erreicht. Entsprechend größer ist das Renditepotenzial im Vergleich zu „traditionellen“ Schwellenländern wie China, Indien oder Russland. Um das im Vergleich zu etablierten Ländern höhere Risiko auszugleichen, sind die Fondsanlagen sehr breit gestreut. Aktuell befinden sich Staatsanleihen aus 33 Ländern im Portfolio. Die Bandbreite reicht dabei von Lateinamerika über Osteuropa und dem Mittleren Osten bis Asien. Die durchschnittliche Rückzahlungsrendite (Yield to Maturity) des Portfolios liegt derzeit bei elf Prozent, die angestrebte jährliche Zielrendite bei zehn bis zwölf Prozent. Während das US-Dollar-Risiko im Fonds gegen den Euro abgesichert wird, wird für alle anderen Instrumente in Schwellenländerwährungen auf Währungsgewinne gesetzt.
Die Basis für die Anlagestrategie bildet die seit Mitte der 1990er-Jahre systematisch aufgebaute fundamentale Expertise des Global-Evolution-Teams für die speziellen Charakteristika von Anleihen und Währungen von Schwellenländern. In diesem Zeitraum haben Anlagen in Schwellenländern gegenüber den meisten anderen Anlageklassen eine deutliche Überrendite erzielt. „Die Anlageklasse der traditionellen Schwellenländer hat sich jedoch mit einer verbesserten Kreditwürdigkeit und damit einhergehenden sinkenden Zinsen strukturell gewandelt“, beschreibt Fondsberater Morten Bugge von Global Evolution den Reifeprozess. Bugge und sein Anlageteam analysieren und besuchen laufend Frontier-Markets-Länder rund um den Globus, um vor Ort entscheidende Einblicke zu bekommen und Anlageziele zu erkennen, bevor breite Anlegerkreise investieren.
Zinsen für klassische Schwellenländeranleihen deutlich gesunken
Während Staatsanleihen etablierter Schwellenländer inzwischen als Investment Grade gelten und üblicherweise nur noch Zinsen zwischen sechs und sieben Prozent anbieten, wird das Anlageuniversum der Schwellenländer durch neue Märkte bereichert. Frontier Markets wie Kongo, Sri Lanka oder Uruguay haben ihre finanzielle Situation signifikant verbessert und sich mit der Ausgabe international zugänglicher Anleihen breiten Anlegerkreisen geöffnet. „Die derzeitige ökonomische und finanz-politische Situation der Frontier Markets ist vergleichbar mit der heute entwickelter Schwellenländer in den späten 1990er-Jahren“, analysiert Schwellenländerexperte Bugge die Aufbruchsstimmung in den Frontier Markets, die bislang von vielen Anlegern unbeachtet blieben. Entsprechend erwartet Bugge in den kommenden fünf bis zehn Jahren in den Frontier Markets eine ähnlich stürmische Entwicklung wie in den etablierten Schwellenländern im vergangenen Jahrzehnt.
Die Kapitalmärkte in den Frontier Markets sind im Allgemeinen kleiner und weniger entwickelt, entsprechend höher sind die Ausfallrisiken bei Staatsanleihen im Vergleich zu etablierten Schwellen-ländern. Im Global Evolution Frontier Markets (Fixed Income) liegt das durchschnittliche Kreditrating derzeit bei „Single B“. Erfolgreiche Beispiele aus dem Anlageuniversum des Fonds sind die Mongolei, Mosambik und Serbien. „Die Mongolei verfügt über sehr hohe Rohstoffvorkommen, hohe jährliche Wachstumsraten von über zehn Prozent und ein entsprechendes Aufwertungspotenzial für die heimische Währung“, so Bugge. Mosambik ist ein sehr großer Kohleproduzent und auf dem Sprung zum erfolg¬reichen Exportland. Staatsanleihen des afrikanischen Landes lieferten im ersten Halbjahr 2011 den größten Beitrag zur Wertentwicklung für den Fonds. Serbien wiederum, seit Auflage eine der erfolg¬reichsten Positionen im Fonds, bietet aktuell Zinsen von 12,5 Prozent und wird zudem mit hoher Wahrscheinlichkeit stark profitieren vom greifbar werdenden EU-Beitritt.
Erster Fonds einer neuen Familie für Schwellenländerfonds
Der Global Evolution Frontier Markets (Fixed Income) Fund wurde auf der Luxemburger SICAV Saxo Invest aufgelegt, der Fondsplattform der dänischen Saxo Bank. Der Fonds ist derzeit zum Vertrieb zugelassen in Deutschland, Großbritannien, Österreich und Schweden. Das Fondsvolumen liegt bereits bei rund 56 Millionen Euro. Der Global Evolution Frontier Markets (Fixed Income) ist das erste Mitglied einer neuen Emerging-Markets-Fondsfamilie von Global Evolution. Weitere interessante Fonds für Emerging-Markets-Anleihen in klassischen Währungen wie US-Dollar oder Euro, aber auch in lokalen Schwellenländerwährungen sowie Währungsfonds sind in Luxemburg bereits auf der Saxo Invest SICAV aufgelegt und sollen in Kürze zum Vertrieb in Deutschland zugelassen werden.
FONDSDATEN AUF EINEN BLICK
Saxo Invest-Global Evolution Frontier Markets (Fixed Income), Anteilklasse R (Retail)
Investment Manager: Global Evolution Fondsmæglerselskab A/S, Kolding, DK
SICAV: Saxo Invest
Promoter: Saxo Bank A/S, Hellerup, DK
Managementgesellschaft: Universal-Investment-Luxembourg S.A.
Fondswährung: Euro (EUR)
ISIN: LU0501220429
Fondskategorie: Schwellenländeranleihen
Managementgebühr: 1,5 % p. a.
Ausgabeaufschlag: Bis zu 5 %
Erfolgsabhängige Ver-
gütung (Performance Fee): 10 % der Wertentwicklung mit High Watermark
Mindestanlage: 300 Euro




