… wahren? Der erfahrene Berliner Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke von der Anlegerschutzallianz Infinus rät betroffenen Anleger der INFINUS-/ FuBus-Gruppe keine Zeit zu verlieren, aber auch nicht in Panik auszubrechen.
Für die FuBus und die Prosavus AG ist das Insolvenzverfahren noch nicht eröffnet und daher eine Anmeldung der Forderung im Insolvenzverfahren derzeit noch nicht möglich. Eine Vorbereitung auf die Anmeldung empfiehlt sich dennoch. Denn ein Großteil der Opfer hat nachrangige Forderungen erworben - Genussrechte oder Nachrangdarlehen. Diese …
… der Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters abschließen und steht insoweit unter dessen Aufsicht, ohne jedoch die allgemeine Verfügungsbefugnis über sein Vermögen zu verlieren.
Anleger bei Prokon sollten zunächst sicher stellen, dass ihre Rechte im Insolvenzverfahren ausreichend gewahrt werden. Bis zur endgültigen Eröffnung des Insolvenzverfahrens sollte die Notwendigkeit einer Kündigung der Verträge geprüft werden. Zudem sollte die konkrete Begründung und Höhe der anzumeldenden Insolvenzforderungen fachkundig ermittelt werden. Problematisch …
Das Unausweichliche ist nun geschehen. Der Windkraftbetreiber Prokon musste die Segel streichen und hat Insolvenz angemeldet. 75.000 Anleger, die mehr als 1,4 Mrd. Euro investiert haben, müssen nun den Gang des Insolvenzverfahrens abwarten. Ob und in welcher Höhe sie einen Teil ihres angelegten Geldes zurückerlangen können kann aktuell seriös nicht beantwortet werden.
Dies wird sich erst zeigen, wenn der Insolvenzverwalter sich nach eingehender Prüfung Klarheit über die tatsächliche wirtschaftliche Situation des Unternehmens verschafft haben wird. …
… worden und findet nun ihren Abschluss. Geführt wird die Kanzlei künftig von Dr. iur. Christian Gerloff (45) und Dr. iur. Marco Liebler (49). Der beiden Fachanwälte gehören bereits seit dem Jahr 2000 zum Team.
Zu den herausragenden Insolvenzverfahren, die die Kanzlei in den vergangenen Jahren erfolgreich abgewickelt hat, zählten unter anderem der Luxusmodehersteller ESCADA AG, das Medienunternehmen Kinowelt Medien AG, der Automobilzulieferer Angell-Demmel AG, die Klinikkette Sanitas-Gruppe, die Münchner Immobilie Schrannenhalle GmbH & Co. KG …
… eine Sanierung der Prokon erreicht werden wird: „ Es war zu erwarten, dass die Prokon Regenerative Energien GmbH einen Insolvenzantrag stellen wird. Insbesondere nach den veröffentlichten Abstimmungsergebnissen der Genussrechtinhaber. Nun muss zunächst geprüft werden, ob das Insolvenzverfahren auch tatsächlich eröffnet werden kann. Hierzu wurde nach Angaben der Prokon Herr Dr. Penzlin vom Amtsgericht Itzehoe als vorläufiger Insolvenzverwalter bestellt.
Der Appell von Prokon „Das bedeutet allerdings keineswegs das Aus für Prokon“ klingt da eher wie …
… Großbäckerei Müller aus Neufahrn sorgt nach wie vor für Schlagzeilen in den Medien. Laut einem Gutachten des Insolvenzverwalters Hubert Ampferl sowie eines weiteren Wirtschaftsprüfers sei die Großbäckerei schon lange vor dem Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens zahlungsunfähig gewesen (vgl. SüddeutscheZeitung vom 02.01.2014). In diesem Fall könnten die damaligen Geschäftsführer mit ihrem Privatvermögen für den Schaden, der seit Eintritt der Zahlungsunfähigkeit entstanden ist, haften. Der Insolvenzverwalter spricht von einer vorläufigen Summe …
… überschaubarer Zeitraum für die Chance auf einen finanziellen Neuanfang und stellt damit einen wesentlichen Anreiz für den Schuldner dar, die Bedingungen zu erfüllen.
Als erste Bedingung sieht der Gesetzentwurf die Bezahlung der Kosten des Insolvenzverfahrens vor. Beim vereinfachten Verbraucherinsolvenzverfahren erscheinen diese Kosten überschaubar. Anders ist dies bei einem Regelinsolvenzverfahren, das z. B. bei Insolvenz einer gewerblichen Einzelfirma mit allen damit verbundenen Themen wie Absonderungs- und Anfechtungsrechten, übertragender Sanierung …
… ihm erklärt habe, dass sie die obige Versicherungssumme jeweils der Geschäftsentwicklung anpassen werde.
Können sich die Kunden der PECUS auf die Aussage des Notars Eupen verlassen?
Seitdem bekannt wurde, dass die PECUS einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens beim Amtsgericht Charlottenburg gestellt hat, fragen sich die Kunden, ob überhaupt noch seitens der Gesellschaft Zahlungen erwarten können. Hoffnung lässt hier die angeblich bestehende Ausfallversicherung zu, wobei nunmehr festgestellt werden muss, ob eine solche überhaupt (noch) …
… zu rechtfertigen, dass der Kläger seinerzeit durch eine Schuldnerberatung mitteilen ließ, er bereite die Privatinsolvenz vor. Die Insolvenz wurde jedoch nie durchgeführt. Die Bank vertrat die Auffassung, dass die Mitteilung einer Vorbereitung des Insolvenzverfahrens (korrekt wäre eigentlich die Bezeichnung außergerichtliches Schuldenbereinigungsverfahren) ausreiche, um die Negativeintragung bei der Schufa Holding AG zu rechtfertigen. Der Kläger ließ durch Rechtsanwalt Dr. Sven Tintemann darauf hinweisen, dass eine Eintragung nur dann gerechtfertigt …
PECUS Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH hat Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt - zahlreiche Anleger fragen sich, was mit ihren Geldern passiert, was ist den sicheren versprochenen Gewinnen aus dem Geschäftsmodell Leben
Beim Amtsgericht Berlin Charlottenburg wurde unter dem Aktenzeichen 36 p IN 2671/13 ein Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens seitens der PECUS Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH gestellt. Ein Berliner Rechtsanwalt ist nunmehr mit der Erstellung eines Insolvenzgutachtens beauftragt worden. Dieser hat …
Ab dem 01.07.2014 sind Steuerschulden aus einer Steuerhinterziehung nicht mehr von einer Restschuldbefreiung im Rahmen eines Verbraucherinsolvenzverfahren umfaßt. Dies ergibt sich aus einer am genannten Datum in Kraft tretenden Änderung des § 302 Nr. 1 der Insolvenzordnung (InsO). Voraussetzung für die Ausnahme von der Restschuldbefreiung ist allerdings, daß der Insolvenzschuldner wegen einer Steuerstraftat nach den §§ 370, 373 oder § 374 der Abgabenordnung (AO), also insbesondere wegen Steuerhinterziehung (sowie Schmuggel und Steuerhehlerei) rechtskräftig …
Angesparte Gelder aus dem pfändungsfreien Einkommen unterliegen dem Insolvenzbeschlag - Insolvenzrecht Sachverhalt - Insolvenzrecht
Am 11.12.2006 wird über das Vermögen des Schuldners das Insolvenzverfahren eröffnet. Der Schuldner errichtet ein Sparkonto und spart von seinem pfändungsfreien Arbeitseinkommen insgesamt ca. 2.000,00 EUR. Das Insolvenzverfahren wird am 14.04.2009 aufgehoben. Die Restschuldbefreiung wird dem Schuldner angekündigt. Nun erfährt der Treuhänder vom Sparvermögen. Das Insolvenzgericht ordnet auf Antrag des Treuhänders die …
… die darauf befindlichen Guthaben sichergestellt, § 111 e Abs. 3 StPO.
Diese Vermögenswerte werden nach Insolvenzeröffnung dem Insolvenzverwalter übergeben.
II.Insolvenzrecht
1.Insolvenanträge - Insolvenzrecht
Bezüglich der Firmen der INFINUS-Gruppe liegen Eigenanträge auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens vor.
Dies ist eine gebotene Handlung. Nach § 18 Abs. 1 InsO kann bereits bei drohender Zahlungsunfähigkeit Insolvenz beantragt werden.
2.Vorläufige Sicherungsmaßnahmen - Insolvenzrecht
In den Insolvenzeröffnungsverfahren Future Busines KG …
28.11.2013 – Die Negativschlagzeilen um die Future Business Gruppe reißen nicht ab. Weitere Tochtergesellschaften befinden sich im vorläufigen Insolvenzverfahren. Allerdings sind die betroffenen Anleger nicht rechtlos gestellt.
Weitere Insolvenzanträge
Mittlerweile haben weitere Unternehmen der Future Business und Prosavus Gruppe Insolvenzanträge gestellt. So wurde das vorläufige Insolvenzverfahren über die INFINUS PR & Marketing GmbH (Az: 532 IN 2301/13), die ecoConsort AG (Az: 531 IN 2288/13), die FuBus Plus 1. Vermögensverwaltungs GmbH …
… einsehen, bei dem Portal Insolvenzbekanntmachungen Informationen einholen oder direkt beim zuständigen Insolvenzgericht nachfragen.
Im Handelsregister des Amtsgerichts Charlottenburgs finden sich keinerlei Hinweise darauf, dass ein Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens seitens der Pecus Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH gestellt wurde.
Auf der Seite der Insolvenzbekanntmachungen veröffentlichen die Insolvenzgerichte der Bundesrepublik Deutschland (http://www.liste-amtsgerichte.de/) die Bekanntmachungen, die vorzunehmen sind, wenn ein …
… Rechtsanwälte und BONTSCHEV hat am 20.11.2013 in Dresden zwei Informationsveranstaltungen für geschädigte Anleger durchgeführt. Die Veranstaltungen waren ein voller Erfolg. Jeweils ca. 160 Anleger wurden über ihre rechtlichen Möglichkeiten informiert.
Rechte und Pflichten im Insolvenzverfahren
Im Mittelpunkt der Vorträge stand das Insolvenzverfahren der Future Business KG aA. Hier erfuhren die betroffenen Anleger zuerst, dass der Insolvenzverwalter Dr. Kübler nicht automatisch alle Gläubiger berücksichtigen wird. Denn im Insolvenzverfahren bzw. in …
… betroffenen Anlegern droht nun der Totalverlust ihres investierten Kapitals.
Nach der Pleite des ersten Schifffonds des HCI Schiffsfonds VIII, MS Pandora, wurde nunmehr beim zuständigen Insolvenzgericht über das Vermögen der MS Maria Sibum GmbH & Co. KG das Insolvenzverfahren eröffnet.
An dem 2004 aufgelegten Schiffsfonds beteiligten sich Anleger mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 43 Mio. Euro. Bereits seit 2011 weisen die Schiffe des Fonds erhebliche Rückstände bei der Darlehenstilgung auf. Angesichts dieser Situation müssen Anleger mit …
… zu begegnen. Aufgrund dieser Maßnahme zahlte die Beklagte weder die Termingelder, noch die vertraglich vereinbarten Zinsen zu den entsprechenden Zeitpunkten aus. Die endgültige Insolvenz konnte trotz des Zahlungsverbots der BaFin nicht verhindert werden. Im Laufe des Insolvenzverfahrens wurde die Klägerin in Höhe der Termingelder und der Vertragszinsen entschädigt. Nun macht sie des Weiteren Verzugszinsen aufgrund der verspäteten Auszahlung geltend. Das Landgericht gab der Klage statt.
Das Berufungsgericht hat indes die Auffassung vertreten, ein …
… schnelleren wirtschaftlichen Neustart in Aussicht, während Gläubiger von dem damit verbundenen Zahlungsanreiz profitieren und nach drei Jahren nun zumindest einen Teil ihrer Forderungen erhalten.
Auer Witte Thiel: Insolvenzplan nun auch in Verbraucherinsolvenzverfahren möglich
Unterstrichen wird der Zahlungsanreiz von einer Anordnung zu Beginn künftiger Insolvenzverfahren. Demnach muss ein Antragsteller auf Restschuldbefreiung einem Erwerb nachgehen oder sich zumindest um eine angemessene Arbeit bemühen. Andernfalls können Gläubiger jederzeit einen …
… erfolgt ist.
Hinzuweisen ist zudem auf die Verkürzung der Wartezeit für die Geltendmachung einer Erleichterung für uneinbringliche Forderungen (bei der Umsatzsteuer). Ab jetzt beträgt die Wartezeit für die Berichtigung der Steuer auf eine unbeglichene Forderung bis zu 150 Tagen (bisher waren es 180 Tage). Gleichzeit wurde eine Beschränkung der Möglichkeit die Erleichterung in Anspruch zu nehmen eingeführt, wenn der Schuldner am Vortag der berichtigten Umsatzsteuervoranmeldung sich nicht im Insolvenzverfahren oder im Liquidationsverfahren befindet.
hlreiche Insolvenzgerichte aus unterschiedlichen Rechtssystemen zuständig werden. Auch wenn die neuen Instrumente, die durch das ESUG geschaffen wurden, in der Praxis viele Fragen aufwerfen, erwartet Böttger nicht, dass der Gesetzgeber kurzfristig für Klarheit sorgen wird: "Ich gehe davon aus, dass der Gesetzgeber zunächst einmal abwartet, wie die Praxis und die Rechtsprechung die Probleme lösen. Für den Gesetzgeber werden zunächst die Themen der Konzerninsolvenzen und der grenzüberschreitenden Insolvenzverfahren Vorrang haben."
… Steuerschuldner im Falle fahrlässiger Steuerverkürzung weiterhin von der nachträglichen Inanspruchnahme verschont bleibt.
Das Gesetz sieht eine Überleitungsvorschrift vor, die im Vergleich zum Gesetzesentwurf geändert wurde:
Der Gesetzesentwurf sah noch vor, dass die neue Rechtslage auf solche Insolvenzverfahren Anwendung finden sollte, die nach dem Inkrafttreten des Gesetzes beantragt worden sind, wobei das Inkrafttreten auf drei Monate nach Verkündung des Gesetzes zum 1. des dann folgenden Monats festgelegt worden war.
Die neue Rechtslage bzw. …
München, den 23. Juli 2013: Wie nun bekannt wurde, wurde für die Harren & Partner Schiffahrts GmbH & Co. KG MS "Pampero" vor dem Amtsgericht Nordenham am 26.06.2013 um 10:00 Uhr das Insolvenzverfahren eröffnet (7 IN 5/13). Zum Insolvenz-verwalter wurde Rechtsanwalt Tim Beyer bestellt.
Überraschend ist die Insolvenz dieses Schiffsfonds aber keineswegs. Die MS „Pampero“ hatte bereits seit einiger Zeit mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu kämpfen, erst am 12. Februar 2013 war bereits die vorläufige Verwaltung des Vermögens der Gesellschaft …
Bremen / Emden, 22. Juli 2013 – Nach knapp eineinhalbjähriger Verfahrenslaufzeit hat das Amtsgericht Aurich am 19. Juli 2013 das Insolvenzverfahren BSV Kickers Emden e.V. wieder aufgehoben. Aufgrund der Regelungen des vom Insolvenzverwalter, Rechtsanwalt Axel Gerbers, Bremen, ausgearbeiteten Insolvenzplans wurden im Juli rund 150.000 Euro an die Insolvenzgläubiger ausgeschüttet. Eine weitere Zahlung wird nach Abschluss aller noch laufenden Rechtsstreite erfolgen.
Alle darüber hinaus gehenden Forderungen haben die Insolvenzgläubiger dem Verein erlassen. …
… Artikel zum Thema Göttinger Gruppe. Diese schloss, nach einigen für sie selbst nachteiligen Entscheidungen des BGH, einen Gesamtvergleich mit den Mandanten des Rechtsanwalts ab. Nach dem im Jahr 2007 über das Unternehmen das Insolvenzverfahren eröffnet wurde, verlangt der bestellte Insolvenzverwalter die ausgezahlten Beträge zurück.
Voraussetzung für ein erfolgreiches Zurückverlangungsbegehren des Insolvenzverwalters ist zu-nächst, dass eine Zahlungsunfähigkeit des in Rede stehenden Schuldners vorlag. Die wirtschaftliche Schieflage war hier wohl …
… des ihnen entstandenen Schadens verpflichtet. Dieser Schaden liegt nach den Ausführungen des Oberlandesgerichts darin, dass die Anleger ihre gezahlte Einlage nicht zurückerhalten werden. Denn inzwischen ist über das Vermögen der einzigen Komplementärin der Kommanditgesellschaften das Insolvenzverfahren eröffnet worden. Zudem müssten die Anleger damit rechnen, dass sie im Rahmen der Kommanditistenhaftung zu weiteren Zahlungen herangezogen werden. Es kann daher auch im Urteil die Freistellung von sämtlichen weiteren Schäden, insbesondere von weiteren …
… Wirtschaftsprüfertestats. Die Prüfer erteilten im Jahr 2004 der Emittentin der von den Klägern gezeichneten Inhaberschuldverschreibungen einer Wohnungsbaugesellschaft einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk für das Jahr 2003. Im Jahr 2006 wurde über das Vermögen der Wohnungsbaugesellschaft das Insolvenzverfahren eröffnet. Die Kläger machen geltend, dass sich die finanzielle Situation der Wohnungsbaugesellschaft bereits im Jahre 2003 in einem desaströsen Zustand befand, was für die Wirtschaftsprüfer ohne weiteres zu erkennen gewesen sei.
Die Berufungsinstanz hatte …
… Insolvenzstraftat nach den §§ 283-283c StGB rechtskräftig ver-urteilt worden ist. Diese Möglichkeit schränkt das Gesetz insoweit ein, dass dies nur noch dann möglich sein soll, wenn der Schuldner in den letzten fünf Jahren vor dem Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens oder nach diesem Antrag wegen einer der genannten Insolvenzstraftaten rechtskräftig zu einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten verurteilt worden ist.
Damit orientiert sich das Gesetz einerseits begrüßenswert an den Strafgrenzen, …
… Kanzlei Horrion
Belastet der Schuldner vor der Insolvenz sein Grundstück mit einer Grundschuld, ohne dass eine Forderung besteht, so ist dies eine Vermögensverschwendung (BGH, Beschluss vom 30.06.2011, Aktenzeichen neun, ZB 169/10).
Sachverhalt - Insolvenzrecht Dresden TV – Kanzlei Horrion
Im Insolvenzverfahren des Schuldners findet Schlusstermin statt. Die 1. Ehefrau beantragt Versagung der Restschuldbefreiung. Der Schuldner habe Vermögen verschwendet (§ 290 Abs. 1 Nr. 4 InsO) und seine Mitwirkungspflichten verletzt (§ 290 Abs. 1 Nr. 5 InsO). Der …
… Bereits 2010 führte die Geschäftsleitung ein Sanierungskonzept zur Rettung des Fonds durch, an welchem sich die Anleger mit 19 % ihres ursprünglich investierten Kapitals beteiligten. Dieses ist jedoch gescheitert, so dass am 27.11.2012 über beide Gesellschaften das vorläufige Insolvenzverfahren angeordnet wurde.
Neben dem Verlust ihres investierten Kapitals droht den Anlegern nun auch noch, auf Rückzahlung der erhaltenen Ausschüttungen in Anspruch genommen zu werden. Häufig reichen die Erlöse aus dem Verkauf der Vermögenswerte des Fonds nicht aus, um …
… Sperrfrist von 3 Jahren abwarten, bis er einen neuen Antrag stellen darf (BGH, Beschluss vom 12.05.2011, Az.. IX ZB 221/09).
Sachverhalt - Insolvenzrecht Dresden TV – Kanzlei Horrion
Schuldner S beantragt in 11/2003 Eröffnung des Verbraucherinsolvenzverfahrens und Restschuldbefreiung. Im Schlusstermin am 16.08.2004 beantragt Gläubiger G die Versagung der Restschuldbefreiung. Am 15.04.2005 nimmt S den Antrag auf Restschuldbefreiung zurück. Am 12.01.2006 wird das Insolvenzverfahren nach Schlussverteilung aufgehoben.
Am 10.04.2007stellt S erneuten …
… Schiffsfonds grassierenden Pleitewelle: Die in den Dachfonds HCI Shipping Select 18 integrierte HCI Einschiffsgesellschaft MS „Mark Twain“. Wie das Fondstelegramm in dessen aktuellen Ausgabe berichtet, hat das zuständige Amtsgericht Hamburg jetzt die Eröffnung des Insolvenzverfahrens für die HCI Einschiffsgesellschaft MS „Mark Twain“ angeordnet (Az.: 67e IN 98/13).
HCI Shipping Select 18: Investition in vier Containerschiffe
Der Schiffsfondsinitiator HCI Capital AG hatte den insgesamt vier Container umfassenden Schiffsfonds HCI Shipping Select …
… und A0LDUL sind von der Insolvenz betroffen. Daneben auch die Genussscheine mit den Kennnummern WGFH90 und WGFH91, deren Laufzeit bis in das Jahr 2019 reichen sollte.
Am 11.12.2012 hat die WGF AG die Eröffnung des Insolvenzverfahrens beantragt. Gleichzeitig wurde beantragt, das Verfahren in Eigenverwaltung durchführen zu können. Diesem Antrag hat das Amtsgericht mit Eröffnungsbeschluss vom 01.03.2013 stattgegeben (Aktenzeichen 504 IN 269/12).
Welche Folgen hat das Insolvenzverfahren für die betroffenen Anleger?
Das Insolvenzverfahren verfolgt …
Über das Vermögen des Schiffsfonds HCI MS Rosa wurde von dem zuständigen Amtsgericht das vorläufige Insolvenzverfahren angeordnet.
Geschlossene Fonds, wie der Schiffsfonds MS Rosa, sind unternehmerische Beteiligungen, die mit zahlreichen wirtschaftlichen Risiken verbunden sind. Über diese Risiken müssen die Anleger in Beratungsgesprächen aufgeklärt werden. Als Mitunternehmer tragen die Anleger alle wirtschaftlichen Risiken, die bis zum Totalverlust ihres investierten Kapitals führen können. Auf Grund dieses Risikos sind derartige Anlagen als Altersvorsorge …
Drei Schifffonds aus dem Fondshaus Hamburg (FHH) mussten wegen Zahlungsunfähigkeit vor dem zuständigen Insolvenzgericht einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens stellen. Konkret handelt es dabei um den FHH Fonds Nr. 16 MS Andalusia – MS Anglia, den FHH Fonds Nr. 17 MS Aquitania und den FHH Fonds Nr. 19 MS Asturia – MS Alicantia. Insgesamt sind rund 1400 Anleger von der Insolvenz betroffen.
Der FHH Fonds Nr. 16 MS Andalusia - MS Anglia wurde 2003 mit einem Investitionsvolumen von rund 54 Mio. Euro am Markt platziert. Fast 600 Anleger haben …
… als bisher angenommen. Fast 500 Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel, daher ist es verständlich, dass die Mitarbeiter versuchen, den Druck auf die Gesellschafter zu erhöhen“.
Götz Lautenbach, Insolvenzverwalter aus Frankfurt am Main, nimmt Stellung: „Im einem Insolvenzverfahren ist der Anspruch eines Mitarbeiters auf Zahlung einer Abfindung, der auf einer Vereinbarung zwischen dem insolventen Unternehmen und dem Arbeitnehmer beruht, grundsätzlich nur eine Insolvenzforderung, auch wenn der Anspruch erst nach Insolvenzeröffnung entsteht. Somit sind …
… HCI hat derzeit mit mehreren erheblichen Problemen seiner sechs Schifffonds zu kämpfen. Nachdem zahlreiche Sanierungskonzepte in den letzten Jahren gescheitert sind, musste nunmehr über das Vermögen des ersten Schiffsfonds MS Colleen im Oktober dieses Jahres das Insolvenzverfahren eröffnet werden. Den übrigen fünf Schiffsgesellschaften geht es wirtschaftlich auch nicht gut. Die Schiffe MS MarCalabria und MS Hammonia Palatium konnten in den vergangenen Monaten nur verminderte Chartereinnahmen erwirtschaften. Die MS HR Motivation und Benedikt Rainbow …
… vielen Anlegern erhofft. Allerdings muss dies, wie gesagt, abgewartet werden.
BSZ e.V.: Was halten Sie von der beantragten Insolvenz in Eigenverwaltung?
Dr. Späth: Ehrlich gesagt, nicht viel, weil dann auch zum Teil dieselben bisherigen Verantwortlichen in das Insolvenzverfahren involviert sind. Da hier bereits in der Vergangenheit Zweifel an der Seriosität des Unternehmens und seiner Verantwortlichen aufgekommen waren, sehe ich hier die große Gefahr, dass die Gläubigerinteressen nicht ausreichend berücksichtigt werden. Wir fordern vielmehr …
Laut der aktuellen Ausgabe des Fondstelegramms wurde über das Vermögen der MS Pandora Interscan Carriers GmbH & Co. KG das vorläufige Insolvenzverfahren eröffnet. Damit musste nun eine weitere Schiffffondsgesellschaft wegen ihrer Zahlungsunfähigkeit den Gang vor das Insolvenzgericht antreten.
Die MS Pandora Interscan Carriers GmbH & Co. KG gehört zu den 8 Fondsschiffen des Dachfonds HCI Schiffsfonds VIII, der 2004 mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 43 Mio. Euro am Markt platziert wurde.
Bereits vor der Insolvenzanmeldung mussten …
… immer wieder der Vorwurf eines „Schneeballsystems“ die Runde.
Nach Auffassung der Kanzlei CLLB Rechtsanwälte sollten geschädigte Anleger zeitnah von einer auf Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierten Kanzlei ihre möglichen Rechte prüfen lassen. Neben einer möglichen Interessenvertretung im Insolvenzverfahren ist auch Schadensersatzansprüchen zu denken. Da insbesondere Prospekthaftungsansprüche kurzen Verjährungsfristen unterliegen, rät die Kanzlei CLLB Rechtsanwälte geschädigten Anlegern, möglichst bald eine Rechtsanwaltskanzlei zu konsultieren.
… Westfälische Grundbesitz und Finanzverwaltung AG (WGF AG) ist zahlungsunfähig. Das Unternehmen stellte diese Woche beim Amtsgericht Düsseldorf den notwendig gewordenen Insolvenzantrag, nachdem der Bilanzverlust für das Geschäftsjahr 2011 über 70 Mio. Euro erreicht hat. Im Rahmen des Insolvenzverfahrens sollen nun die Gläubiger des Unternehmens in Eigenregie, also ohne externen Insolvenzverwalter, so weit wie möglich befriedigt werden. Ob dies tatsächlich der richtige Weg ist, mag bezweifelt werden. Denn dies bedeutet, dass die Vorstände des Unternehmens, …
12.12.12 - Die WGF Westfälische Grundbesitz und Finanzverwaltung AG hat am 11.12.2012 beim Amtsgericht Düsseldorf einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens unter Eigenverwaltung gestellt. Die Anlegerschutzkanzlei Dr. Steinhübel vertritt die betroffenen Kapitalanleger.
WGF Westfälische Grundbesitz und Finanzverwaltung AG
Die WGF mit Sitz in Düsseldorf ist ein Immobilienunternehmen mit dem Schwerpunkt Projektentwicklung, Immobilienhandel und Immobilieninvestment. Nach Angaben des 2003 gegründeten Unternehmens sollte diese breite Aufstellung …
Der vom Insolvenzgericht eingesetzte Insolvenzverwalter hat die Aufgabe zu prüfen, ob einer der drei Eröffnungsgründe vorliegt, ob das vorhandene Vermögen zur Deckung der voraussichtlichen Kosten des vorläufigen und späteren Insolvenzverfahrens ausreicht (Gerichtskosten und Kosten des Insolvenzverwalters) und welche Aussichten für eine Fortführung des Unternehmens bestehen. Da der Gesetzgeber zudem den Mitarbeitern für einen Zeitraum von 3 Monaten Insolvenzgeld gewährt, wird die Eröffnung des Insolvenzverfahrens von ihm auf den 1. Februar 2013 prognostiziert, …
… Zahlungspflichten im Zeitpunkt der Fälligkeit zu erfüllen, besteht dagegen keine Verpflichtung zur Stellung eines Insolvenzantrages. Vielmehr hat es der Gesetzgeber der Insolvenzordnung als wünschenswert angesehen, dass insolvente Schuldner möglichst früh in ein Insolvenzverfahren gelangen. Von einer frühzeitigen Verfahrenseröffnung erhoffte er sich eine wesentliche Verbesserung der Sanierungschancen. Den Organen bzw. den Gesellschaftern des schuldnerischen Unternehmens wurden daher ökonomische Anreize für eine frühzeitige Nutzung des Sanierungsinstrumentariums …
… Schiffsfondsgesellschaften reißt nicht ab. Erneut trifft es das Hamburger Emissionshaus MPC: Am 27.11.2012 wurde über die „Rio Valiente“ Schifffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG sowie über die „Rio Verde“ Schifffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG das vorläufige Insolvenzverfahren angeordnet.
MPC „Rio Valiente“ und „Rio Verde“
Die beiden Beteiligungsgesellschaften „Rio Valiente“ und „Rio Verde“ betreiben je ein Containerschiff mit einer Kapazität von 2.524 TEU. Das Emissionshaus MPC Münchmeyer Petersen Capital platzierte die Fonds in den Jahren …
… auch ein strafrechtliches Urteil gegen mehrere Mitarbeiter externer Firmen vor. Die Hauptbeschuldigten wurden zu mehrjährigen Haftstrafen wegen Betrugs verurteilt. Aufgrund der Tatsache, dass über das Vermögen der den Schaden verursachenden Leasingunternehmen bereits das Insolvenzverfahren eröffnet wurde, laufen zivilrechtliche Schadensersatzansprüche aber wohl ins Leere.
Gegen ehemalige Führungskräfte der ALBIS Capital AG & Co. KG liegen laut Auskunft des aktuellen Vorstands noch keine gerichtlichen Entscheidungen vor. Die entsprechenden Verfahren …
… voraussichtlich eine Insolvenzquote von rund 64 % erhalten“, erklärt Prof. Dr. Jens M. Schmittmann, langjähriger Partner der Kanzlei STS Schulz Tegtmeyer Sozien und Dekan des Fachbereichs Wirtschaftsrecht der FOM Hochschule Essen, der heute morgen die Schlussrechnung im Insolvenzverfahren über das Vermögen der Unifracht Spedition GmbH & Co. KG beim Insolvenzgericht eingereicht hat. Am 14. Juli 2008 stellte die in Kupferdreh beheimatete Spedition Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens wegen drohender Zahlungsunfähigkeit. Noch am gleichen Tage …
Ein auf dem Gebiet des Insolvenzrechts spezialisierter Rechtsanwalt berät Sie.
Beim Regelinsolvenzverfahren handelt es sich um das allgemeine Insolvenzverfahren des deutschen Rechts, während das Verbraucherinsolvenzverfahren als vereinfachtes Kleinverfahren eingeführt wurde.
Das Regelinsolvenzverfahren eröffnet Selbstständigen und Freiberuflern als auch Unternehmen, die eine eigene Rechtspersönlichkeit besitzen (juristische Person) wie die GmbH und die AG die Möglichkeit, durch die Vorlage eines Insolvenzplans eine Sanierung des Unternehmens zu …
… Anforderungen des § 13 InsO nicht erfüllt, ist gemäß § 15 a Abs. 4 InsO strafbewehrt“.
1. Allgemeines
Die Reform der Insolvenzordnung hatte zum Ziel, die Gläubigerautonomie zu stärken und die Gläubiger frühzeitig mit in den Ablauf des Insolvenzverfahrens einzubinden. Die neue Vorschrift verlangt daher die Einreichung eines qualifizierten Gläubigerverzeichnisses, damit das Gericht möglichst schnell einen Überblick über die Gläubigerstruktur erhält. Dadurch soll es dem Gericht möglich sein, im Rahmen der Anordnung vorläufiger Maßnahmen ggf. einen …