… BürgerInnen! - Der Eintritt ist frei !
Bei der Veranstaltung geht es vor allem um die Palliativversorgung, die Sterbebegleitung und die Hospizarbeit (Tod – Bestattung). Dabei wird auch über die am 01.09.2009 in Kraft getretenen Vorschriften über Patientenverfügungen informiert (§§ 1901a und 1901b BGB).
Patientenautonomie im Mittelpunkt – auch am Lebensende!
Es soll verdeutlicht werden, dass aktive Sterbehilfe oder assistierte Selbsttötung keine am Lebensschutzgedanken des Grundgesetzes ausgerichtete Lösung sein können. Es wird daher darum gehen, …
… mit den relevanten Signalaufklebern versehen werden. So gewinnen Pflegekräfte schnell einen Überblick über individuelle Patientenzustände wie Medikamentenunverträglichkeiten (Allergie), Weglaufgefährdung (WGF), Sturzgefahr (Sturz) und Materialallergien (Latex). Auch eine vorliegende Patientenverfügung kann auf dem Armband angezeigt werden.
Die Armbänder werden über Thermotransferdruck direkt aus dem Krankenhaus-Informationssystem (KIS) mit den Patientendaten bedruckt. Durch das Direkt-Druckverfahren der Patientendaten ist eine sichere, fehlerfreie …
… Ute Büchmann|Seminare. Ute Büchmann ist der einzige Weiterbildungsträger, der für die professionelle Senioren-Assistenz in Präsenzseminaren ausbildet. Inhalte der Kurse sind beispielsweise Kommunikation, Psychologische Begleitung bei Trauer, Rechtsfragen, wie Betreuungsrecht und Patientenverfügung aber auch Netzwerkbildung, Marketing und Tipps für die Selbstständigkeit. Zusätzlich ist ein Erste-Hilfe-Grundlehrgang abzuleisten. Die Ausbildung schließt ab mit einem Zertifikat.
Die nächsten Kurse beginnen ab 3. November (eine Woche Blockunterricht …
… Sicht einiger Medizinethiker mit einem „neuen Programm“ versehen werden soll.
In diesem Sinne möchte ich denn auch auf einen Beitrag von Axel W. Bauer verweisen, der zum weiteren Nachdenken und Diskussion anregen könnte:
Grenzen der Selbstbestimmung am Lebensende: Die Patientenverfügung als Patentlösung?, in Zeitschrift für medizinische Ethik 55 (2009), S. 169-182.
Besonders problematisch erscheint mir dabei allerdings auch der Umstand, dass der dort vorgetragene Fall aus der Praxis der klinischen Ethikberatung (!) (Bauer, aaO., S. 181) als „nicht …
… der Diagnose in aller Offenheit und Klarheit, die im Zweifel auch eine umfassende Information über die Erkrankung der Demenz beinhaltet, die gleichsam auch über ein positives Szenario hinausreicht, so dass je nach Erkrankungsschwere hinaus auch Fragen der Patientenverfügung, Vollmachtserteilung, Pflegestufe usw. mit dem an Demenz Erkrankten erörtert werden.
Aus rechtlicher Sicht ist prinzipiell darauf hinzuweisen, dass eine sowohl eine Mitteilung der Diagnose als auch das näher Aufklärungsgespräch unverzichtbar ist. Ob die Ärztin/der Arzt hierbei …
Es ist außerordentlich problematisch, wenn anhand eines Einzelschicksals der Versuch unternommen wird, auf den Sinn und Zweck und freilich damit auch auf die generelle Gültigkeit von Patientenverfügungen schließen zu wollen.
Nach dem Sohn hat sich auch die Ehegattin von Walter Jens positioniert und auch wenn sich eine Kommentierung „verbietet“, muss doch dort Kritik angemeldet werden, wo aufgrund des besonderen öffentlichen Interesses an dem persönlichen Schicksal des Walter Jens nunmehr der Eindruck entstehen könnte, als seien zumindest Patientenverfügungen …
Zum aktuellen Beschluss des Bundesrates zur gesetzlichen Regelung der Patientenverfügung:
Deutsche Stiftung Organtransplantation appelliert:
In jeder Patientenverfügung auch Organspende berücksichtigen
Frankfurt am Main, 10. Juli 2009. In einer gesetzlich abgesicherten Patientenverfügung sollte nach Ansicht der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) auch die Entscheidung über eine mögliche Organspende geregelt werden.
„Wer in einer Patientenverfügung seinen Willen dazu formuliert, in welchen Situationen das eigene Leben im Falle einer …
In einem kurzen Beitrag v. 03.07.09 wird von der Autorin E. Richter-Kuhlmann (in Dtsch Arztebl 2009; 106(27): A-1397) unter die These geäußert, als gäbe es wenig Akzeptanz für das neue Patientenverfügungsgesetz.
Dies muss ein wenig verwundern, suggeriert der Beitrag doch bereits mit seiner Überschriftenzeile die scheinbar mangelnde Akzeptanz, obgleich hierfür im Text kaum kritische Stimmen benannt werden. Dass das Präsidium der BÄK und im Übrigen auch Kirchen nicht in Begeisterungsstürmen ausgebrochen sind, ist in der Tat so, aber wohl nicht von …
… Ein Spannungsfeld zwischen ethischen und rechtlichen Fragen entsteht, auch wenn es um Ernährung geht. Ist die Respektierung des Patientenwunsches möglicherweise unterlassene Hilfeleistung? Wann wird Hilfe zur strafbaren Handlung?
Welche Rechtssicherheit eine Patientenverfügung gibt und wie diese rechtlich beurteilt wird, verdeutlichte er anhand aktueller Gerichtsentscheidungen.
Karla Kämmer ist Sozialwissenschaftlerin, Gesundheits-, Kranken- und Altenpflegerin. Sie zeigte eine typische Situation auf: Hilfsangebote von Pflegenden und Angehörigen …
… sie die Balance halten können, und ob sie ihren Ohren trauen können.
Wer lieber an einer guten Haltung arbeiten möchte, kann sich sportliche Anregungen beim kostenfreien Schnupperkurs Spiralgymnastik holen. Dieser findet um 13 und 14 Uhr statt. Zum Vortrag Patientenverfügung lädt die BKK·VBU gemeinsam mit der Verbraucherzentrale Berlin um 15 und 16 Uhr ein. Aufgrund der hohen Nachfrage ist für beide Veranstaltungen eine telefonische Anmeldung unter 01802 – 31 31 72* erforderlich.
Sportlich wird es beim Fitness-Check und einer Laufschuhberatung. …
… Schell kündigte schließlich noch den nächsten Pflegetreff für den Herbst 2009 an. Dabei wird es um die Palliativversorgung, Sterbebegleitung, Hospizarbeit, Tod und Bestattung gehen. Natürlich wird dann auch das neue Gesetz über Patientenverfügungen anzusprechen sein.
Werner Schell
Anhang:
Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW
Landesbehindertenbeauftragte Angelika Gemkow:
„Pflegende Angehörige brauchen Zeit zum „Luftholen"!
Hilfen im Haus weiter ausbauen
Die Behindertenbeauftragte des Landes Nordrhein-Westfalen teilt …
Berlin, 19.06.2009. Der Deutsche Bundestag hat gestern das Gesetz zur Patientenverfügung (PatVerfG) verabschiedet. Damit geht ein jahrelanges Hick-Hack in Politik und Öffentlichkeit um die längst überfällige Regelung der Selbstbestimmung von Patientinnen und Patienten zu Ende.
Dazu erklärt Tino Henn, Bundesvorstand der Deutschen AIDS-Hilfe e.V. (DAH):
„Wir begrüßen es sehr, dass endlich eine gesetzliche Regelung zur Patientenverfügung zustande gekommen ist. Darauf hat die DAH seit Jahren hingearbeitet. Schriftlich abgefasste Patientenverfügungen …
… sind schonende Ausdauersportarten wie Schwimmen, Radfahren, Walking/Nordic Walking und Aquajogging. Begleitend sollten immer physiotherapeutische Maßnahmen erfolgen.
Die Deutsche Implantat Stiftung e.V. Frankfurt hat einen Rechtsanwalt und Notar für einen Vortrag über Patientenverfügung – wichtiger denn je! eingeladen.
Ergänzend werden Vorträge über die sozialrechtliche Behandlungen von Rheumapatienten, Rheuma erhöht das Herzinfarktrisiko, schonende Therapieverfahren, an Hüfte, Knie, des rheumatischen Rückfußes und der rheumatischen Instabilität …
Die Bundesärztekammer warnt nochmals eindringlich in einem Brief an Unions- Fraktionschef Volker Kauder vor einer gesetzlichen Regelung für Patientenverfügungen.
Entgegen nahezu allen (rechts-)wissenschaftlichen Sachverstandes setzt das Präsidium der BÄK, namentlich die Herren Hoppe und Montgomery, unbeirrt ihr „Mission“ fort.
Mit einem Brief schaltet sich die BÄK nochmals in die Debatte um das Patientenverfügungsgesetz ein und es ist mehr als bedauerlich, dass bei dem Präsidium der BÄK kein Erkenntniszuwachs zu verzeichnen ist.
Beharrlich wird …
Absage an eine Überregulierung per Patientenverfügungsgesetz, das sich möglicherweise als Arbeitsbeschaffungsprogramm für Beratungsinstitutionen oder Notare präsentiert
Auch die neuerlichen Hinweise zur vermeintlichen Notwendigkeit eines Patientenverfügungsgesetzes, u.a. zu den Aktivitäten der Deutschen Hospiz Stiftung, bringen mich nicht ab von der Überzeugung, dass anhand der vorliegenden Gesetzentwürfe eher von einer Beschlussfassung abgesehen werden sollte.
Anhand der gegebenen Rechtslage sind Patientenverfügungen verbindlich und müssen umgesetzt …
… darauf hingewiesen werden, dass es zwingend erforderlich ist, die Palliativ- und Hospizversorgung weiter auszubauen. Allerdings geht nicht selten mit dieser Forderung die nicht gerechtfertigte These einher, als seien sowohl die ärztliche Assistenz und ggf. gar die Patientenverfügung kontraproduktiv und widersprüchlich. Dem ist nicht so, wie sich im Übrigen auch letztlich aus der Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen (Stand: 03.09.08) der DGP & DHPV & BÄK ergibt.
Im Interesse der Weiterentwicklung der Palliativversorgung …
… zahlreichen unterschiedlichen Positionen ins Auge, wenn es etwa um die Umsetzung des Willens schwerstkranker Menschen geht. Konsens herrscht über dieses schwierige Thema nicht. „Kein Wunder also, dass es in Deutschland zum Beispiel noch keine Regelung zur Patientenverfügung gibt und immer wieder Debatten zur aktiven Sterbehilfe entbrennen“, sagt Reinhard Zoske, Pastor und Hospizbeauftragter der Schaumburg-Lippischen Landeskirche. Wie aber sieht un-sere Rechtslage im Verhältnis zu anderen Staaten aus?
Keine einheitliche Regelung
Im April 2001 setzten …
In der aktuellen Debatte um und über die Sterbebegleitung, über den Sinn und Zweck von Patientenverfügungen und über den freiverantwortlichen Suizid werden Gräben zwischen den Diskutanten offenbar, die scheinbar unüberbrückbar sind. Eine relativ junge Disziplin, namentlich die der Palliativmedizin, ringt um Beachtung und allgemeiner Wertschätzung, wenn es darum geht, den Patienten am Ende kurativer medizinischer Behandlungsmaßnahmen zu begleiten. Dieser palliativmedizinische Weg ist nachhaltig zu begrüßen und dennoch stellt sich ein Unbehagen ein, …
… einem frei verantwortlichen Suizid hat erst kürzlich zu lebhaften Diskussionen im Deutschen Ethikrat geführt und wir möchten das Thema aufgreifen, um so einen Beitrag zur Entscheidungsfindung leisten zu können.
Der Deutsche Bundestag wird voraussichtlich noch in diesem Jahr das Patientenverfügungsgesetz verabschieden und es steht in der Folge zu vermuten an, dass in absehbarer Zeit der Debatte um das Für und Wider eines Patientenverfügungsgesetzes eine intensive Diskussion um die ärztliche Assistenz bei einem Suizid nachfolgen wird. Der Deutsche …
… der Verantwortung, da der einmal geäußerte Wille nach Beachtung verlangt und zwar gerade in den Fällen, in denen der autonome Patient sich nicht mehr äußern kann. Von daher ist der Fall einer Demenzerkrankung geradezu ein klassischer Anwendungsfall für eine Patientenverfügung, wenn wir denn eine Behandlung ausgeschlossen wissen wollen. Für uns dürfen wir – entgegen dem mainstream – eine abweichende Beurteilung von „lebenswert“ vornehmen, so dass wir mit Blick auf unsere individuelle Entscheidung das „Dammbruchargument“ zwar vernehmen, hierauf aber …
… zahlreichen unterschiedlichen Positionen ins Auge, wenn es etwa um die Umsetzung des Willens schwerstkranker Menschen geht. Konsens herrscht über dieses schwierige Thema nicht. „Kein Wunder also, dass es in Deutschland zum Beispiel noch keine Regelung zur Patientenverfügung gibt und immer wieder Debatten zur aktiven Sterbehilfe entbrennen“, sagt Reinhard Zoske, Pastor und Hospizbeauftragter der Schaumburg-Lippischen Landeskirche. Wie aber sieht unsere Rechtslage im Verhältnis zu anderen Staaten aus?
Keine einheitliche Regelung
Im April 2001 setzten …
Experten informieren: Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht
Das Bethesda Krankenhaus und die AOK Rheinland/Hamburg laden am 31. März um 18.00 Uhr zur Informationsveranstaltung „Jetzt für den Ernstfall vorsorgen – zur Bedeutung von Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht im Krankenhaus“ ein. Die Angst vor einer Apparatemedizin führt dazu, dass immer mehr Menschen in guten Tagen festlegen, wie sie in Situationen behandelt werden wollen, in denen sie keine Einwilligung mehr geben können. Die Frankfurter Experten Dr. Kurt W. Schmidt und Prof. Dr. …
… „Trivialisierung“ einer gewichtigen Debatte des Kölner Ethikers Prof. Dr. Wolfgang M. Heffels von der Katholischen Hochschule NRW auch immer gerichtet sein mag, offenbart dieser doch letztlich das Kernproblem in der bisherige Debatte um die Patientenverfügung:
Gegenwartsethiker schwingen sich auf, ihre spezifische Philosophie vom Wert des Selbstbestimmungsrechts und damit dem schriftlich fixierten Willen kunstvoll zu entfalten und damit wird schlicht und ergreifend die zwingend gebotene Verfassungsinterpretation als eine Alltagsphilosophie verstanden, …
Am 04.032009 findet eine Anhörung vor dem Rechtsausschuss des Deutschen Bundestages zu den alternativen Entwürfen eines Patientenverfügungsgesetz statt. Wir haben darüber berichtet und hierbei auf die mittlerweile online zugänglichen Stellungnahmen einzelner Experten hingewiesen.
Ein aktueller Anlass, nochmals daran zu erinnern, dass speziell die Ärztekammer Berlin aufgefordert sein dürfte, umgehend die Berufsordnung für die Berliner Ärzteschaft abzuändern.
Es besteht bereits nach der derzeitigen Rechtslage kein Zweifel daran, dass § 16 II der …
… kommen die Teilnehmer/innen der Seminare aus Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen, Berlin und Rheinland-Pfalz. Inhalte der Ausbildung sind beispielsweise Erste Hilfe, Kommunikation, Konflikte, Psychologische Begleitung, Umgang mit Trauer, Rechtsfragen wie Betreuungsrecht, Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung, aber auch Marketing, Netzwerkbildung sowie Tipps für die Existenzgründung oder Arbeit auf 400 Euro-Basis. Diese Qualifizierung könne eine eigenständige berufliche Perspektive bieten, sagt Ute Büchmann. "Sie eignet sich vor allem für …
.Pflegeberatung Beratung wenn sich der Gesundheitszustand bei bestehenden Patienten verschlechtert
4.Pflegeberatung Beratung und Organisation hinsichtlich der Kostenübernahme durch verschiedene Kostenträger, Rechtsberatung
5.Beratung und fachliche Anleitung von pflegenden Angehörigen
6.Therapeutische Beratung (Alternativen zur allopathischen Medizin)
7.Pflegeberatung nach §45 SGB XI
8.präventive Beratung um Pflegebedürftigkeit vorzubeugen (für 9.) und Gesundheitsberatung
9.Beratung hinsichtlich Patientenverfügung, Betreuung, Vorsorgevollmacht
… Zusammenhang mit den auch im Deutschen Bundestag diskutierten Fragen am Ende des menschlichen Lebens stellt: „Es ist dringend notwendig, einen gesellschaftlichen Konsens über drängende Fragen schwerstkranker Patienten und ihrer Angehörigen wie Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung, Umgang mit der Sterbehilfe-Debatte und Therapieentscheidungen am Lebensende zu erzielen“, so Christof Müller-Busch (Quelle: Presseerklärung der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e.V., des Deutschen Hospiz-und PalliativVerbands e.V. und der …
In der aktuellen Diskussion um die Sterbehilfe/Patientenverfügung und die ärztliche Assistenz bei einem freiverantwortlichen Suizid eines Patienten hat sich der Präsident der Bundesärztekammer erneut zu Wort gemeldet. Die Position des Präsidenten ist hinreichend bekannt und diese trägt nach wie vor nicht selten zur Irritation im Wertediskurs bei. Die von dem Präsidenten Hoppe vorgenommene Einschätzung, wonach das geplante Patientenverfügungsgesetz ggf. als komplizierte Regelung nicht zur Klarheit beitrage, sondern gleichsam vielmehr Verwirrung stifte, …
… sind in unserem Gedächtnis trotz aller Säkularisierung scheinbar auf ewig eingebrannt und derjenige Patient, der sich dem zu widersetzen gedenkt, wird sich gleichsam in einem zivilen Ungehorsam erproben müssen – wenn er denn noch kann!
Das geschriebene Wort in der Patientenverfügung wird hinterfragt; es werden die vermeintlich tatsächlichen Wünsche des Patienten eruiert und nicht selten scheint die empirische Datenlage klar zu sein: der Patient will gar nicht sterben – er will seine Entscheidung vielmehr an die Ärzte und Angehörigen delegieren, …
Auch das Jahr 2009 wird ganz im Zeichen der Diskussion um den Wert eines Patientenverfügungsgesetzes stehen und es ist zu hoffen, dass die Diskussion endlich ihrer Mythen entkleidet wird. Ich mag mich täuschen, aber gerade das zurückliegende Jahr hat bei mir persönlich den Eindruck entstehen lassen, dass der wissenschaftliche Diskurs über die bedeutsamen Fragen am Lebensende und der damit verbundenen Frage nach einem etwaigen Behandlungsabbruch ärztlich gebotener und im Zweifel durchaus sinnvoller Therapie ihrer rationalen Beurteilungskriterien sukzessive …
In unserem demokratischen Rechtsstaat sind wir darauf angewiesen, dass bei Gesetzesvorhaben die Parlamentarier unser aller Freiheiten treuhänderisch absichern und ihren Beitrag dazu leisten, dass in dem zur Entscheidung anstehenden Patientenverfügungsgesetz sich die plurale Wertegemeinschaft, aber in erster Linie die grundrechtlich verbürgten zentralen Freiheiten widerspiegeln.
In diesem Sinne mögen unsere Abgeordneten dem fraktionsübergreifenden Gesetzentwurf von Stünker u.a. ihre Stimme geben, da dieser ein Höchstmaß an individueller Selbstbestimmung …
… werden Thesen in der fachlichen Debatte aufgestellt, mit denen nicht selten Visionen über das Leben mit einer Demenzkrankheit offenbar werden, die es dem gesunden, aber ggf. später von einer Demenzkrankheit heimgesuchten Bürger und Bürgerin es nahezu unmöglich machen soll, sich für ein selbstbestimmtes Sterben und damit den Tod qua Patientenverfügung entscheiden zu können.
Warum dringend eine nachhaltige Kritik geboten ist, erfahren Sie auf dem nachfolgenden Link
http://www.iqb-info.de/Rechtsklarheit_Ethiker_Gerontopsychiater_2009_Lutz_Barth.pdf
… übersehen, dass das verfassungsrechtlich verbürgte Selbstbestimmungsrecht „etwa mehr“ beinhaltet, als uns die Autoren einer neuen paternalistischen (Medizin)Ethik zu konzedieren bereit sind. Schwere Geschütze werden aufgefahren, wie sogleich darzulegen sein wird.
Die Patientenverfügung „zerstöre den Hospizgedanken“; diejenigen Patienten, die da meinen, eine Patientenverfügung verfassen zu wollen, werden als „egozentrische Individualisten“ gebrandmarkt und nicht zuletzt wird ernsthaft behauptet, dass derjenige, der eine Patientenverfügung verfasst …
Bundesjustizministerin Zypries hat erst jüngst wieder darauf hingewiesen, dass das Gesetz zur Patientenverfügung im Jahre 2009 kommen muss. Dem kann nur beigepflichtet werden. Es ist an der Zeit, nach Jahren endloser Debatten nunmehr das Patientenverfügungsgesetz auf den Weg zu bringen, um so ein stückweit mehr zur Rechtssicherheit beitragen zu können.
Bei den Kritikern eines Patientenverfügungsgesetzes mag man/frau zuweilen in der Tat etwas mehr Rechtsklarheit wünschen.
„Die zentrale kulturelle Bedeutung des Rechts liegt nicht in seiner Anwendung …
… den Behandlungskontext: Ist wirklich alles medizinisch machbare für den Patienten und seine Angehörigen wünschenswert? Wo liegen die Grenzen der medizinischen Ethik und wer definiert diese? Wer trifft Entscheidungen über lebenserhaltende Maßnahmen, wenn z.B. ein Patient ohne Patientenverfügung in eine Klinik eingeliefert wird? Die behandelnden Ärzte? Die Angehörigen? Krankheiten bringen es mit sich, dass Entscheidungen mitunter schnell gefällt werden müssen. Die vielfältigen Möglichkeiten der modernen Medizin, so hilfreich sie sind, können für die …
… überwiegend den grammatikalischen Wortlaut der Musterberufsordnung der BÄK über die Regelung des Beistandes für den Sterbenden übernommen haben, hat sich sie Kammer in Berlin offensichtlich dazu veranlasst gesehen, einen weiteren Passus über den Umgang mit einer Patientenverfügung mit in die Berufsordnung aufzunehmen, der nachstehend wie folgt im Originaltext wiedergegeben wird:
§ 16 Beistand für den Sterbenden -Patientenverfügung (Patiententestament)
(1) Der Arzt darf – unter Vorrang des Willens des Patienten – auf lebensverlängernde Maßnahmen …
… lautet die Überschrift des aktuellen Editorials v. Robert Roßbruch in der Zeitschrift Pflegerecht 11/2008, S. 517.
Roßbruch nimmt hier den fraktionsübergreifenden Gesetzentwurf unter der Führung von dem „Kreuzritter“ Wolfgang Bosbach (CDU) zur Patientenverfügung ins Visier und sein Votum gleich zu Beginn seiner Ausführungen lässt keinen Zweifel aufkommen: nach Roßbruch ist der Gesetzentwurf „antiliberal, antidemokratisch, antisäkular, antipluralistisch, unsozial und verfassungswidrig“.
Mit anderen Worten: der fraktionsübergreifende Gesetzentwurf …
Die Deutsche Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG) hat sich ganz aktuell zur aktuellen Diskussion im Deutschen Bundestag um die gesetzliche Regelung von Patientenverfügungen zu Wort gemeldet.
Die Stellungnahme der DGGG offenbart leider keine substantiellen neuen Erkenntnisse in der allgemeinen Debatte über die Frage, ob es rechtlich geboten erscheint, ein Patientenverfügungsgesetz auf den Weg zu bringen. Auch wenn der Schwerpunkt der Stellungnahme eher auf den Bereich der ethischen Perspektive des Themas fokussiert ist, hätte man/frau …
… so oder ähnlich könnte das Gebot der Bundesärztekammer lauten, wenn es darum geht, sich in der Debatte um das Patientenverfügungsgesetz zu positionieren.
Wir haben hier bei openPR bereits des Öfteren darüber berichtet, dass die Bundesärztekammer in ihren öffentlichkeitswirksamen Verlautbarungen, insbesondere durch den Präsidenten Herr Hoppe und dem Vize, Herrn Montgomery, den Eindruck zu vermitteln sucht, wonach „die deutsche Ärzteschaft ein Gesetz zur Verbindlichkeit von Patientenverfügungen nicht für notwendig (hält)“ und im Übrigen die „Sterbehilfe“ …
… wollen, weil die Medizin heute dazu in der Lage ist und Ärzte meinen, Fürsorge für mich leisten zu müssen. In höchstem Maße finde ich es daher zynisch, mir mein persönliches „Opium“ zu versagen, dass mir auf ewig Linderung verspricht: die Verbindlichkeit meiner Patientenverfügung aufgrund eines Gesetzes. Ich möchte keine Verantwortung für das „Fremde in mir“ tragen, auch wenn aus der Perspektive der Ethiker das Leben mit gravierenden kognitiven Einbußen „lebenswert“ erscheint.
Dürfen wir so denken, fühlen und handeln?
Wenn es nach dem Willen …
… der rechtsirrigen Vorstellung leiten lässt, dass ein Abbruch der Behandlung nicht auch dann verfügt werden könne, wenn Heilungschancen bestehen. Selbstverständlich ist dies der Fall, da der Patient für sich unvernünftige Entscheidungen – auch solche in einer Patientenverfügung – treffen kann.
Sofern Streit darüber besteht, ob ggf. auch mündliche Erklärungen des Patienten verbindlich sein sollen erscheint ein Kompromiss durchaus möglich, wenn dieser denn von den einzelnen Initiatoren der fraktionsübergreifenden Entwürfe gewollt ist. Dies gilt auch …
Die Position des Rechtswissenschafters Thomas Klie zu den Fragen der Patientenverfügung lässt erahnen, weshalb wir gemeinsam dafür streiten müssen, dass der neopaternalistischen Werthaltung nicht nur der Ärzte, sondern insbesondere auch der Pflegenden keine neue Nahrung gegeben werden darf.
In einem neuerlichen Beitrag in der neu aufgelegten Zeitschrift Praxis PalliativeCare 01/2008, S. 44 ff. lässt er uns zum wiederholten Male an seinen Visionen von einem scheinbar gelungen Sterben teilhaben und meint, zugespitzt sagen zu können: „Rechtliche Regelungen …
… auch sagen „Binsenweisheiten“ – verschließt, sondern ein konsequentes Eintreten des Gesetzgebers für die Absicherung des Selbstbestimmungsrechts. Auch Montgomery polarisiert und ohne Frage kann er sich gewiss sein, dass seine Argumentation von dem stets behaupteten Widerspruch zwischen Patientenverfügung einerseits und Ausbau und Förderung der Palliativmedizin andererseits nicht ohne Gehör und Folgen bleiben wird.
Indes aber gilt: Es gibt keinen Widerspruch und die Ärzteschaft scheint insgesamt gut beraten zu sein, sich endlich von dieser nicht …
… Debatte um die Bedeutung der ab kommendem Jahr aufzubauenden Pflegestützpunkte für die Geriatrie. Betont wurde von den Teilnehmern, diese Einrichtungen als Chance für eine verbesserte Verknüpfung auch hinsichtlich der Leistungen der Pflegeversicherung zu sehen.
Denkanstoß: Patientenverfügung und Geriatrie
Nicht nur vor dem Hindergrund der gegenwärtig in der Politik diskutierten Gesetzentwürfe zur Patientenverfügung ging es in einer Podiumsdiskussion um das brisante Thema Sterbehilfe und Geriatrie. Auch wenn es dazu durchaus verschiedene Auffassungen …
Betroffene von neurologischen Krankheiten hinterfragen Patientenverfügungen
„Niemand weiß, wie er sein durch Krankheit oder Unfall verändertes Leben zukünftig bewerten wird.“ In der Broschüre „Patientenverfügungen – Willensentscheid oder überflüssige Formalität?“ wird die Diskussion Betroffener schwerer neurologischer Krankheiten dazu zusammengefasst. Sie beschreiben ihre veränderte Wahrnehmung des Lebens nach Ausbruch der Krankheit und schätzen, was noch vorhanden ist, statt zu beklagen, was an Fähigkeiten verloren ging. Im Alltag erleben Betroffene …
… Werte bemüht, es wird in dem Diskurs die Frage aufgeworfen, ob die Moral unserer Gesellschaft durch die Verbindlichkeit einer patientenautonomen Verfügung Schaden nimmt und es wird nicht davor gescheut, dienstbeflissenen um der eigenen Mission willen der Patientenverfügung eine „zerstörerische Wirkung“ beizumessen. Dass hierbei die Spiritualität und näher die Religion in der Lage sind, funktionsspezifisch auf das Selbstbestimmungsrecht einzuwirken, ist seit Jahrhunderten bekannt und gelegentlich war man/frau nicht gerade „zimperlich“, dass Recht des …
Es ist kein Geheimnis, dass der Freiburger Rechtswissenschaftler Thomas Klie neben seiner „Cave Patientenverfügung“ mit dem sog. „Freiburger Appell“ in verbundener Kooperation mit dem Palliativmediziner Christoph Student nachhaltig bemüht ist, uns allen die „Gefahren“ (?) einer Patientenverfügung vor Augen zu führen.
Ganz aktuell hat er in einem Beitrag einen erneuten Versuch unternommen und seinem Bekenntnis nach ist er angetreten, mit seinen sechs Thesen einen Kontrapunkt zu der aktuellen Patientenverfügungsdiskussion zu setzen und ggf. die innere …
In einer mehr oder minder bewegten Debatte lassen die Neopaternalisten nichts unversucht, um vor der Patientenverfügung zu warnen. Es scheint, als drohe der Wertediskurs zu entgleiten und zu einem bunten Marktplatz höchst individueller Sichtweisen zu werden, die um entsprechende Beachtung heischen.
Nicht selten offenbaren sich in den Verlautbarungen mancher selbsternannter Medizinethiker Visionen von einem gelungenen Sterben, die diese offensichtlich für sich selbst als einen gelungenen Abschied aus dem Leben favorisieren. Dies ist legitim, wenngleich …
… Mittwoch, den 8. Oktober erhalten Interessierte wieder wöchentlich um 19.30 Uhr kompetente Information in Gesundheitsfragen aller Art.
Den Anfang macht am Mittwoch, den 8. Oktober um 19.30 Uhr in der Simssee Klinik, Haus C, Raum Simssee Rechtsanwalt Knut Müller. Er spricht über Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht und klärt seine Zuhörer auf, wie man in gesunden Tagen Vorsorge für den Krankheitsfall trifft.
Die Vorträge der InfoPlus Reihe finden je nach Datum in der Simssee Klinik in Bad Endorf, in der Klinik St. Irmingard in Prien oder im …