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Wie viel Patientenautonomie verträgt der Hospizgedanke?

07.10.200811:56 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Wie viel Patientenautonomie verträgt der Hospizgedanke?
Das kritische Internetportal zum Medizin-, Pflege- und Gerontopsychiatrierecht - Lutz Barth
Das kritische Internetportal zum Medizin-, Pflege- und Gerontopsychiatrierecht - Lutz Barth

(openPR) In einer mehr oder minder bewegten Debatte lassen die Neopaternalisten nichts unversucht, um vor der Patientenverfügung zu warnen. Es scheint, als drohe der Wertediskurs zu entgleiten und zu einem bunten Marktplatz höchst individueller Sichtweisen zu werden, die um entsprechende Beachtung heischen.

Nicht selten offenbaren sich in den Verlautbarungen mancher selbsternannter Medizinethiker Visionen von einem gelungenen Sterben, die diese offensichtlich für sich selbst als einen gelungenen Abschied aus dem Leben favorisieren. Dies ist legitim, wenngleich sich doch dort Widerstand und Unbehagen regen muss, wenn die individuelle Lösung gleichsam in einer Mission der Öffentlichkeit präsentiert wird und hierbei die These gestreut wird, dass die Patientenverfügung den Hospizgedanken zerstöre. Eine der prominentesten Vertreter dieser These ist Klaus Dörner und es fragt sich, was ihn veranlassen könnte, dieser These entsprechendes Gehör zu verschaffen. Ist es wirklich so, dass Hospizler ihre eigene Idee verraten und verunmöglichen, wenn diese sich für Patientenverfügungen einsetzen?, so O-Ton Dörner

Eine durchaus spannende Frage, die einer kritischen Reflektion bedarf. Mehr dazu erfahren Sie unter dem folgenden Link:

http://www.iqb-info.de/Zerstoert_die_Patientenverfuegung_den_Hospizgedanken_Barth_2008.pdf

Lutz Barth

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