München, 14.04.2013 – Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr wurde für sein Engagement für die Einführung des Krebsfrüherkennungs- und Registergesetzes mit dem Felix Burda Milestone Award 2013 ausgezeichnet. Zum elften Mal wurde am Sonntagabend der Felix Burda Award vergeben. In diesem Jahr zeichnete die Felix Burda Stiftung in fünf Kategorien Projekte und Persönlichkeiten aus, die herausragende Leistungen im Bereich der Darmkrebsvorsorge erbrachten. Über 300 Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Showbusiness ehrten die Preisträger i…
Bereitschaftsdienst – Am 16. April feiert die 116 117, die bundesweit einheitliche Rufnummer für den ärztlichen Bereitschaftsdienst, Jubiläum: Das erste Jahr war ein Erfolg.
(ddp direct) Berlin, 8. April 2013 – Unter der Telefonnummer 116 117 erreichen Patienten in Deutschland den ärztlichen Bereitschaftsdienst. Er übernimmt die medizinische Versorgung der Bevölkerung, wenn die Arztpraxen geschlossen haben. Seit einem Jahr bieten die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und die Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) dafür eine einheitliche…
Mit dem 50. Lebensjahr erhalten Frauen in Deutschland ihre erste Einladung zum Mammographie-Screening. Ob frau daran teilnimmt, entscheidet sie selbst. Deshalb sollte sie gut informiert sein, welche Vorteile und Risiken die Brustkrebsfrüherkennung hat. Die Kooperationsgemeinschaft Mammographie greift anlässlich des Weltfrauentags die gängigsten Irrtümer zur Brustkrebsfrüherkennung auf und klärt auf über "Medizinerlatein".
Schützt Früherkennung vor Brustkrebs?
Eine Früherkennungsuntersuchung kann Brustkrebs nicht verhindern! Doch kann sie Kre…
Das Deutsche Gesundheitsnetz versorgt seine KV-SafeNet-Kunden der ersten Stunde derzeit mit neuen Zugangsgeräten. Der vorkonfigurierte Router AVM FRITZ!Box, den das DGN bereits seit zwei Jahren nicht mehr im Sortiment hat, ist ab diesem Frühjahr nicht mehr für die Teilnahme am sicheren Netz der Kassenärztlichen Vereinigungen zugelassen. Grundlage hierfür ist die neue KV-SafeNet-Richtlinie 3.1.
Den rund 1.150 betroffenen Kunden bietet das DGN einen unkomplizierten Umstieg auf das zertifizierte KV-SafeNet-Zugangsgerät DGN GUSbox S an. Anders a…
Eine Art Polizeifunktion der Bundesärztekammer forderte Dr. Montgomery in seiner Funktion als Präsident der Bundesärztekammer am Wochenende in einem Interview.
DGVP-Präsident Wolfram-Arnim Candidus nimmt hierzu folgendermaßen Stellung:
"Seit über 50 Jahren habe ich Erfahrung im Umgang mit Ärzten im In- und Ausland. Selbst unter Berücksichtigung der aktuellen Drangsalierung der deutschen Ärzteschaft sowie der Patienten durch die Politik, verbunden mit den machtvollen gesetzlichen Krankenkassen, hat mich diese Forderung des Standesvertreters d…
Neuss, den 20.12.2012 - In jüngster Zeit gab es wiederholt besorgniserregende Berichte über den drohenden Hausärztemangel, u.a. wurde die Situation in Jüchen / Rhein-Kreis Neuss angesprochen. Dazu ergibt sich:
Eine gute, den Bedürfnissen einer älter werdenden Gesellschaft gerecht werdenden hausärztlichen Versorgung, ist nicht nur im Rhein-Kreis Neuss, sondern eigentlich überall in Gefahr. Die finanziellen Anreize für die Vergütung der ärztlichen Tätigkeit in einer Hausarztpraxis (vor allem in einer ländlichen Struktur) sind unzureichend. Um …
Berlin, 14. Dezember 2012. Die von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) geplanten Maßnahmen zur EBM-Reform stoßen beim Berufsverband der Ärzte und Psychologischen Psychotherapeuten in der Schmerz- und Palliativmedizin in Deutschland e.V. (BVSD) auf vehementen Widerstand. „Der KBV sind die Daten zur Versorgungssituation von Patienten mit chronischen Schmerzen hinlänglich bekannt. Trotzdem soll mit der EBM-Reform der bekanntermaßen bundesweit eher stützungsbedürftigen Schmerztherapie weiter das Wasser abgegraben werden. Das werden wir n…
Stellt die Strahlenbelastung ein hohes Risiko dar? Werden Frauen unnötig operiert? Ist Ultraschall die bessere Methode?
04.12. 2012 / Berlin. Mit Kurzfilmen und einem Online-Dialogforum (gut-informiert.de) geht die Kooperationsgemeinschaft Mammographie in die Informationsoffensive.
„Letztendlich wollen Frauen, die eine Einladung zum Mammographie-Screening-Programm im Briefkasten finden, wissen, ist das wirklich gut für mich“, sagt Dr. Tatjana Heinen-Kammerer, Leiterin der Geschäftsstelle der Kooperationsgemeinschaft Mammographie. Frauen ab…
Am 9. November 2012 hat der Bundestag die Aufhebung der Praxisgebühr beschlossen. Damit können Patienten ab 1. Januar 2013 wieder direkt zur Behandlung gehen, ohne – wie seit 2004 – erst 10 EUR Praxisgebühr aus eigener Tasche zu zahlen, oder sich eine Überweisung ihres Arztes zu besorgen.
Damit wird – längst fällig - eine Regelung aufgehoben, die ohnehin ihr Ziel verfehlt hat. Der gewünschte deutliche Rückgang der Anzahl von Praxisbesuchen war damit nicht erreicht worden. Das im Sozialgesetzbuch verankerte „Grundrecht“ der Patienten auf frei…
Das Deutsche Gesundheitsnetz (DGN) bietet die GUSbox 19'', den KV-SafeNet-Router speziell für den Klinik-Sektor, ab sofort mit Authentisierungsdienst an. So können sich größere medizinische Einheiten wie Krankenhäuser und Klinikketten gemäß der KV-SafeNet-Richtlinie (Netzkopplung) 1.0 an das sichere Netz der Kassenärztlichen Vereinigungen anbinden.
Im Oktober des vergangenen Jahres hatten die KBV und die Kassenärztlichen Vereinigungen die Richtlinie veröffentlicht. Der herkömmliche KV-SafeNet-Zugang wird dabei um einen Authentisierungsdienst…
Zur MEDICA 2012 präsentiert die intarsys consulting GmbH gemeinsam mit der iSOFT Health GmbH, a CSC Company, den elektronischen Versand rechtsgültig signierter radiologischer Befunde über KV-CONNECT. Die in iSOFT Radiology, einem der marktführenden Radiologie-Informationssysteme (RIS), erstellten Befunde werden nach Freigabe vom Arzt signiert und für den Versand automatisch in PDF-Dateien umgewandelt. Der Arzt signiert die Befunde mithilfe der Signatursoftware Sign Live! CC von intarsys und seinem elektronischen Arztausweis (eHBA) oder einer …
Zur MEDICA 2012 startet das Deutsche Gesundheitsnetz (DGN) mit der Ausgabe von kostenlosen Softzertifikaten für komfortable Mailverschlüsselung und digitale Signatur. Das im hauseigenen Trustcenter erstellte Zertifikat "DGNcert" wird Heilberufsangehörigen und Dienstleistern im Gesundheitswesen gratis zur Verfügung gestellt und ist zwölf Monate gültig.
Anwender können mit dem Zertifikat den Inhalt einer Mail-Nachricht für Dritte unlesbar verschlüsseln und ihren Kommunikationspartnern versichern, dass die gesendete E-Mail tatsächlich von ihrer…
Die größte „Praxis“ der Stadt öffnet zum vierten Mal am Samstag, den 3. November 2012, von 13 bis 17 Uhr, im Haus der Kassenärztlichen Vereinigung Bremen, ihre Pforten.
Mit dabei: Dr. med. Wolfdietrich Boos, Leiter der Neurochirurgie und Ärztlicher Leiter im Paracelsus Medizinischem Versorgungszentrum Bremen und Fachgebietsleiter Neurochirurgie an der Paracelsus-Klinik Bremen.
In der 2. Etage, in Raum 221 informiert er rund um die Themen Bandscheibenvorfall und Spinalstenose: ambulante Behandlung und OP.
Weitere Informationen unter: http:…
Orthopäde Dr. med. Norbert Langen übernimmt das Amt von Dr. Anna Tolle
Bremen, Oktober 2012. Seit September ist Dr. med. Norbert Langen in der Klinikleitung der Paracelsus-Klinik Bremen. In der neuen Funktion als Ärztlicher Leiter vertritt Dr. Langen die Paracelsus- Klinik Bremen nach innen und außen: Er ist an der Auswahl der Ärzte beteiligt, führt die ärztliche Fachaufsicht, fungiert als Ansprechpartner für hygienische Belange sowie für das ärztliche Qualitätsmanagement. Auch die berufliche Weiterbildung der Ärzte zählt zu seinen Aufgaben…
Der Medizin-Management-Preis 2012 geht an das Online-Konsil "Forensikon" der Medizinischen Hochschule Hannover. Dieses ermöglicht niedersächsischen Ärzten, bei Verdachtsfällen von Kindesmisshandlung und sexuellem Kindesmissbrauch ihre Befunde ortsungebunden, schnell und ohne Umweg über Behörden durch Rechtsmediziner beurteilen zu lassen.
Prof. Dr. Heinz Riesenhuber, MdB, Alterspräsident des Deutschen Bundestages und Bundesminister a. D. für Forschung und Technologie, verlieh den mit 2.000 Euro dotierten Preis am 16. Oktober 2012 in Berlin: …
Der Gemeinsame Bundesausschuss hat eine sofortige Zulassungssperre für neun Facharztgruppen verhängt. Damit wirft die so genannte Bedarfsplanung ihre Schatten voraus und der GBA reagiert auf eine Vielzahl von Zulassungsanträgen seitens der Ärzteschaft. Von dieser sofortigen Zulassungssperre sind Kinder- und Jugendpsychiater, Physikalische- und Rehabilitations-Mediziner, Nuklearmediziner, Strahlentherapeuten, Neurochirurgen, Humangenetiker, Laborärzte und Pathologen sowie Transfusionsmediziner betroffen. Der Beschluss der GBA fußt auf Hinweise…
Die Diskussion über eine feste Quote hat auch das Gesundheitswesen erreicht. Der Deutsche Ärztinnenbund lehnt die so genannte Flexi-Quote von Familienministerin Christina Schröder, nach der privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen den Frauenanteil bei ihrem Führungspersonal selbst verbindlich festlegen sollen, für Medizinerinnen im Gesundheitswesen ab.
Fest steht, dass der Frauenanteil bei den Medizinstudierenden steigt und in der Ärzteschaft bald der Geschlechtsverteilung in der Normalbevölkerung entsprechen wird. Dies spiegelt sich ab…
Der Düsseldorfer Telematik-Dienstleister Deutsches Gesundheitsnetz (DGN) wurde von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) erneut mit dem Aufbau und Betrieb des Breitband-KV-Backbones beauftragt. Seit 2009 dient der KV-Backbone dazu, die KBV und die 17 Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) sicher und breitbandig untereinander zu vernetzen. Damit ist der KV-Backbone das zentrale Element des so genannten sicheren Netzes der KVen.
Das DGN hatte seinerzeit die Infrastruktur für die aktuelle Betriebsperiode aufgebaut und war seither für das …
Die Gesundheitsversorgung der Groß-Gerauer Bevölkerung wird um einen wichtigen Baustein erweitert: In der Frankfurter Straße 19-21 entsteht derzeit auf ca. 450 Quadratmetern eine Praxisklinik für Kassen- und Privatpatienten. Am 4. Juli 2012 informierte sich Bürgermeister Stefan Sauer über den Baufortschritt. „Es ist großartig, was im Zentrum unserer Stadt derzeit entsteht. Die Praxisklinik sichert unserer Region einmal mehr die wohnortnahe fachärztliche Versorgung, die vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung immer mehr an Bedeutun…
Zentralklinik Bad Berka unterstützt neues Wundnetz
Bad Berka, 05. Juli 2012. --- Professionelle Wundversorgung und verbesserte Wundtherapie heißt eine neue Zielsetzung der Zentralklinik Bad Berka. Denn etwa vier Millionen Menschen in Deutschland leiden an chronischen Wunden, wie z.B. Dekubitus, Ulcus Cruris oder Diabetischem Fußsyndrom, etwa 108.000 davon allein in Thüringen. Bundesweit gibt es jedoch erhebliche Qualitäts- und Quantitätsunterschiede bei der Wundversorgung.
Daher hat es sich die Zentralklinik Bad Berka, als Verbundunternehm…
(Bonn, den 22. 06. 2012) Mit einer überraschenden Entscheidung hat der Große Senat für Strafsachen des Bundesgerichtshofs (BGH) die deutschen Vertragsärzte vor einer Welle staatsanwaltlicher Ermittlungsverfahren bewahrt. Einem heute veröffentlichten Beschluss zufolge sind Kassenärzte weder Amtsträger noch Beauftragte der gesetzlichen Krankenkassen im Sinne des Strafgesetzbuches. Für die Annahme von Vorteilen, etwa Geldbeträgen von Pharmareferenten, können sie daher nicht belangt werden (GSSt 2/11, Beschluss vom 29.3.2012). „Das ist ein ganz besonderer …
Berlin, 14. Juni 2012. Der Berufsverband der Ärzte und Psychologischen Psychotherapeuten in der Schmerz- und Palliativmedizin in Deutschland e.V. (BVSD) hat die Ergebnisse seiner Ärzte-Umfrage zur Versorgungssituation von Patienten mit chronischen Schmerzen vorgestellt. Die Studiendaten, die jetzt im „Weißbuch Schmerzmedizin“ veröffentlicht wurden, zeigten einen hohen Grad an schmerztherapeutischer Unter- und Fehlversorgung in Deutschland, sagte Prof. Dr. Dr. Joachim Nadstawek, BVSD-Vorsitzender.
Zwischen den ersten Symptomen einer chronisch…
Abbau der Bürokratie in der Praxis:
Ärzte schlagen Alarm
Nürnberg. Niedergelassene Ärzte sind – verfolgte man die Aussagen der Standesvertreter beim Ärztetag in Nürnberg – arm dran. Sie fordern zehn Prozent mehr Gehalt um ihren Durchschnittsverdienst, der seit Jahren konträr zum steigenden Aufwand sinkt, ein wenig aufzubessern. Andreas Köhler, der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) will drei Milliarden locker machen und verweist auf die hohen Rücklagen im Gesundheitssystem. Das aber ist nicht die einzige Forderung der KBV. Köh…
Ärzte wissen von Beginn ihrer Tätigkeit an, dass es bei Strafe verboten ist, Patientendaten zu offenbaren. Doch wie sollen Ärzte sich verhalten, wenn eine Behörde die Patientendaten herausverlangt? In seinem Jahresbericht 2011, stellt der Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit einen Fall vor, in dem ein Berliner Finanzamt einen Zahnarzt aufforderte, Patientenlisten herauszugeben, die stichprobenartig kontrolliert wurden. Ziel war es, steuerliche Angaben des Zahnarztes zu überprüfen. Nach Ansicht der Berliner Aufsichtsbe…
Anlässlich des 115. Deutschen Ärztetages vom 22. bis 25. Mai 2012 in Nürnberg fragt der Deutsche Ärztinnenbund e.V. die Delegierten und anderen Vertreterinnen und Vertreter der Deutschen Ärzteschaft, wie die Gesundheitsversorgung künftig gemeinsam gestaltet werden kann.
1.Der Frauenanteil bei den Medizinstudierenden steigt und wird auch in der Ärzteschaft bald der Geschlechtsverteilung in der Normalbevölkerung entsprechen.
Was wird aktuell getan, um Frauen die adäquate Teilhabe an den Entscheidungen und an der Gestaltungsmacht unserer Körpe…
Berlin, 27. April 2012 – Die Neuerungen und damit verbundenen Möglichkeiten des Versorgungsstrukturgesetzes stehen im Mittelpunkt des diesjährigen Kongresses des Berufsverbands Deutscher Rheumatologen e.V. (BDRh), der noch bis zum 28. April in Berlin stattfindet. Für Rheumapatienten mit schweren Verlaufsformen soll sich mit Einführung des ambulanten spezialfachärztlichen Sektors die Versorgungsqualität verbessern. Das Gesetz beinhaltet zudem weitere wichtige Änderungen, so die neuen Vorgaben für die Bedarfsplanung und die Regionalisierung der…
Beim 11. Eppendorfer Dialog zur Gesundheitspolitik am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) diskutierten versierte Experten zum GKV-Versorgungsstrukturgesetz.
Anreize, Ärzte aufs Land zu bringen, werden nicht greifen und an Versorgungsproblemen in strukturschwachen Regionen nichts ändern. So lautet ein Kritikpunkt am Gesetz zur Verbesserung der Versorgungsstrukturen in der gesetzlichen Krankenversicherung, kurz GKV-VStG, das am 1. Januar 2012 in Kraft getreten ist. Geäußert wird er von Dr. Andreas Meusch, dem Leiter der Landes-vertret…
(ddp direct) Das seit Jahresbeginn geltende Versorgungsstrukturgesetz soll unter anderem die ärztliche Versorgung in strukturschwachen Regionen verbessern. Das umfangreiche Gesetzespaket enthält darüber hinaus eine ganze Reihe weiterer Regelungen mitdeutlichen Auswirkungen auf die Patientenversorgung. Beim Akademiegespräch der PVS-Akademie am 27. April in Stuttgart-Degerloch informieren der Hauptgeschäftsführer der Bundesärztekammer, Dr. Bernhard Rochell, und Susanne Lilie, Geschäftsführerin der KV Baden-Württemberg, über Auswirkungen des neu…
GFB für leistungsgerechte Verteilung der Finanzmittel
Von einer sinnvollen und leistungsgerechten Verteilung der Finanzmittel ist das deutsche Gesundheitssystem weit entfernt. Dies zeigt sich aktuell in der ungleichen Verteilung der Honorare der ambulanten Versorgung infolge des Trennungsfaktors zwischen Haus- und Fachärzten. Dem angeforderten Honorar des hausärztlichen Versorgungsbereichs stehen ständig zunehmende und dringend notwendige fachärztliche Leistungen sowie ein wachsender Investitionsstau der fachärztlichen Praxen gegenüber. Rigi…
Vom 1. bis 3. Juni 2012 findet der Bundeskongress Pathologie Berlin bereits zum vierten Mal gemeinsam mit der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Pathologie (DGP) statt. Beide Veranstaltungen bilden damit die 4. Woche der Pathologie, an der neben dem Bundesverband Deutscher Pathologen und der DGP auch die Internationale Akademie für Pathologie (IAP) und die Akademie für Fortbildung in der Morphologie beteiligt sind. Veranstaltungsort ist das bcc Berliner Congress, Alexanderstraße 11, in 10178 Berlin.
„Pathologie Individuum Patient“ i…
Auf der diesjährigen conhIT in Berlin (22.-24. April) zeigt das DGN, wie sich der elektronische Arztbrief-Versand mit Hilfe der DGN GUSbox® und des neuen Kommunikationsstandards KV-CONNECT sicher und unabhängig von der eingesetzten Praxissoftware umsetzen lässt.
Die wahlweise im PVS oder in einem Textverarbeitungsprogramm erstellten Briefe werden im PDF-Format über den sicheren Übertragungsweg des KV-SafeNet verschickt. Die Anbindung an das sichere Netz der Kassenärztlichen Vereinigungen erfolgt über den zertifizierten Zugangsrouter DGN GUSb…
Köln, 29.2.2012 – CGN Corporate aus Köln hat das Internetportal der KV Telematik Arge konzeptionell und optisch erneuert.
Die KV Telematik Arge ist die Telematik-Arbeitsgemeinschaft der deutschen Kassenärztlichen Vereinigungen. In Zusammenarbeit mit anderen Institutionen des deutschen Gesundheitswesens ist die Telematik Arge u. a. maßgeblich an der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) involviert. Die Hauptaufgabe der vom Kölner Designbüro gestalteten Internetpräsenz ist es, Ärzte und Service-Anbieter im Aufbau von sicheren Te…
… niedergelassenen Hämatologen und Onkologen in Zeiten zunehmenden Wettbewerbs im Interesse der Patienten gesichert bleibt“, so Schmitz. Um diese Anforderungen zu diskutieren, hat der BNHO beim Deutschen Krebskongress in Berlin ein Symposium zur ASV veranstaltet, bei dem führende Vertreter von Kassenärzten, BNHO und G-BA zu Wort kamen.
Der G-BA hat vom Gesetzgeber den Auftrag erhalten, bis zum 31.12.2012 eine Richtlinie für die ASV zu erarbeiten. Danach werden weitergehende Details, vor allem zur Vergütung, in direkten Verhandlungen zwischen Krankenkassen und …
(ddp direct)22.02. 2012 / Berlin. Zum zweiten Mal seit Einführung des größten europäischen Mammographie-Screening-Programms im Jahr 2005 legt die Kooperationsgemeinschaft Mammographie die Auswertungen der Daten für Deutschland in einem Evaluationsbericht vor.
Erstmalig finden sich im aktuellen Bericht Ergebnisse für die Folgerunden, da im Auswertungszeitraum 2008-2009 die Einführung des Mammographie-Screening-Programms weitgehend abgeschlossen war und Frauen bereits wiederholt (im Zwei-Jahres-Intervall) am Screening teilgenommen haben.
Au…
Seit dem 10. Januar 2012 hat die Mobile Hauskrankenpflege Ingrid Vesper GmbH die Zulassung als Leistungserbringer für die spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) erhalten. Seit dem 6.7. 2010 existiert ein Rahmenvertrag zwischen den Spitzenverbänden der Krankenkassen mit der Kassenärztlichen Vereinigung sowie Home Care Berlin e.V. Er ist im § 132d im SGB V verankert. Mit der Zulassung der Mobilen Hauskrankenpflege Ingrid Vesper GmbH werden gleich mehrere Lücken geschlossen.
Bisher waren Schwerstkranke, bei denen keine Aussicht mehr…
… Kearney-Studie zeigt, verbringt ein Klinikarzt heute mehr als ein Drittel seiner Arbeitszeit mit reiner Bürokratie, die die gesetzlichen Kassen vorschreiben. Ähnlich hoch ist auch der Verwaltungsaufwand eines niedergelassenen Arztes. Laut Studie kostet die Verwaltungszeit aller Kassenärzte in Arbeitszeit gerechnet fast 7,1 Milliarden Euro.
Weil die Bürokratie im Gesundheitswesen – auch durch die vielfältigen Kassenanfragen und Verlängerungsanträge – derart bizarre Formen annimmt, sollte man das Honorarsystem aus Sicht der PVS nicht noch komplizierter …
Um neue Patienten über das Internet zu gewinnen, sollten Ärzte neben ihrer Praxis-Website auch über Profile in sozialen Netzwerken wie Facebook verfügen. Hierauf machen Jürgen Sorg, Akademie Digitale Wirtschaft Hamburg (ADWH), und Sebastian Schnabel, Medienbüro Medizin (MbMed), auf dem Symposium "Patienten-Kommunikation in Zeiten des Internets" am Samstag, 24. März 2012, in der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg aufmerksam.
"Internet-User verbringen mehr ihrer Online-Zeit bei Facebook als bei jedem anderen Webangebot", sagt Sorg. "Auf Face…
Das Deutsche Gesundheitsnetz (DGN) hat KV-Connect, die neue Anwendung auf seinem zertifiziertem KV-SafeNet-Zugangsrouter DGN GUSbox S, einem Beta-Test unterzogen. In Zusammenarbeit mit den bundesdeutschen Kassenärztlichen Vereinigungen, der KV-Telematik ARGE sowie dem Praxissoftware-Anbieter InterData wurde mit einer kleinen Zielgruppe die One-Click-Abrechnung getestet.
Dazu haben fünf Arztpraxen mit KV-Connect ihre Abrechnungsdaten des vierten Quartals 2011 direkt aus der Praxissoftware über den sicheren Übertragungsweg des KV-SafeNet an ih…
Die in den letzten Tagen geäußerten Neuerungen der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe haben zu großer Verunsicherung in der Bevölkerung geführt, berichtet das Winterberger St. Franziskus-Hospital. Zum 1. Februar sollen die Öffnungszeiten der Ärztlichen Notfalldienstpraxen in Sundern, Winterberg und Marsberg nur noch an den Wochenenden geöffnet sein.
Seit 2011 wurden die Ärztliche Notfalldienstpraxen in Westfalen-Lippe, und somit auch im Hochsauerland-Kreis, an den Standorten der Krankenhäuser etabliert. Im Klartext bedeutet das: Er…
Am 16. Dezember war es soweit. Der Bundesrat hat das seit Monaten viel diskutierte Versorgungsgesetz durchgewunken. Das Gesetz tritt nun zum Jahresanfang in Kraft, wenngleich das Gesetz gar nicht der Zustimmung des Bundesrates bedurfte, sondern bereits durch den Beschluss des Bundestages am 1. Dezember in Kraft gesetzt wurde. Bis zuletzt feilten die Koalitionäre aus FDP und CDU/CSU an diesem Gesetz, was Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr anschließend natürlich als Erfolg verkaufte. Es steuere demographiebedingten Versorgungsengpässen recht…
Die Ärztekammer Nordrhein hat ihr digitales Angebot für ihre Mitglieder erweitert. Die Druckausgabe des Rheinischen Ärzteblatts ist nun als App verfügbar. Sie wurde auf Grundlage der „schaffrath app magazin basis“ realisiert, einer von Schaffrath vertriebenen Einstiegslösung für Verlage. Die App kann ab sofort kostenlos im Apple App Store unter http://itunes.apple.com/de/app/rheinisches-arzteblatt/id485303115 heruntergeladen werden.
Das Rheinische Ärzteblatt ist das offizielle Mitteilungsblatt der Ärztekammer Nordrhein und der Kassenärztlich…
… schon. Nur sieben Prozent aller gesetzlich Versicherten hatten eine Wartezeit von nur einem Tag, zwölf Prozent mussten zwei bis drei Tage warten, elf Prozent bis zu drei Wochen und weitere elf Prozent sogar über drei Wochen. Der Chef der Kassenärzte, Andreas Köhler, räumte ein, dass Patienten in einigen Fällen eindeutig zu lange warten müssten. Für diese müssten Lösungen gefunden werden.
samedi stellt Lösungen gegen lange Wartezeiten von Kassenpatienten vor
Das Berliner Software Unternehmen samedi hat in den vergangenen Wochen Terminbuchungsportale …
Integrierte Versorgung bietet gesetzlich Versicherten schnelle Behandlung
Wie eine aktuelle Studie der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen im Auftrag der Kassenärztlichen Bundesvereinigung ergab, müssen gesetzlich Versicherte noch immer deutlich länger auf einen Arzttermin warten als Privatversicherte. Dies gilt allerdings nicht für solche Kassenpatienten, deren gesetzliche Krankenkasse mit Ärzten einen Vertrag zur Integrierten Versorgung (IV-Verträge) abgeschlossen hat stellen dazu der LAOH und medicalnetworks fest.
Christoph Jaworski, Gesc…
Berlin, 14. November 2011 – Der für Vertragsarztfragen zuständige sechste
Senat des Bundessozialgerichts (BSG) hat am 23. März 2011 entschieden, dass eine Rückwirkung von Richtgrößen in bestimmten Fällen zulässig ist (Aktenzeichen: B 6 KA 9/10).
Die Richtgrößen nach § 84 SGB V sollen den Vertragsarzt anhalten, wirtschaftlich zu handeln, wenn er Arznei- und Heilmittel verordnet. Die Richtgrößen, die jährlich neu ab November von der Kassenärztlichen Vereinigung und den Landesverbänden der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zu verhandeln si…
Beim 65. Bayerischen Heilbädertag machte Klaus Holetschek, 1. Vorsitzender des Bayerischen Heilbäder-Verband e.V., deutlich, dass die aktuelle Genehmigungspolitik der Krankenkassen für ambulante Kuren in deutschen und bayerischen Kurorten und Heilbädern nicht hinzunehmen ist.
Der Bayerische Heilbädertag fand am 14. und 15. November in Bad Windsheim statt. Dies nahm Klaus Holetschek, 1. Vorsitzender des BHV, zum Anlass, nicht mit deutlichen Worten zu sparen. So werden von den Krankenkassen aktiv Kuren im Ausland beworben. Es könne nicht sein, …
Plötzlich und unerwartet ist der Vorsitzende des Berufsverband Deutscher Nuklearmediziner e.V., Prof. Dr. med. Jörg Mahlstedt, am 12.11.2011 in Berlin im Alter von 68 Jahren verstorben. Mit großer Betroffenheit muss der Verband von seinem langjährigen Vorsitzenden Abschied nehmen. Er verliert mit ihm nicht nur eine zentrale Identifikationsfigur, sondern auch einen seiner herausragenden Interessenvertreter.
Prof. Mahlstedt war ein leidenschaftlicher Kämpfer für den freiheitlichen Arztberuf. Er bezeichnete sich selbst als „Menschenarzt“, der e…
Der Landkreis Harburg aktiv gegen den Ärztemangel
Die flächendeckende und wohnortnahe medizinische Versorgung ist eine der wichtigsten Leistungen des deutschen Gesundheitssystems. Aber schon heute kann diese in einigen Regionen nicht mehr gewährleistet werden, da viele Hausärzte/-innen in Rente gehen und der Allgemeinmediziner-Nachwuchs den Weg in die Landarztpraxis scheut. Mit verschiedenen Initiativen wollen betroffene Regionen nun die Weichen zur Gewährleistung der nachhaltigen landärztlichen Versorgung stellen. Während viele Kampagnen mi…
Von Martin Müller-Mertens
Wer arm ist, wird schneller krank und ist früher tot. Bereits bisher eine Volksweisheit. Im Dienstag veröffentlichten Gesundheits-Basisbericht 2010/11 wurden nun systematisch Abrechnungsdaten der Kassenärztlichen Vereinigung nach Krankheiten von 2,7 Millionen Berlinern mit deren anonymisierten Adressen ausgewertet. Ergebnis: Wer arm ist, ... Der Zusammenhang wurde auch früher "nie bestritten", sei aber in der Hauptstadt jetzt erstmals statistisch nachweisbar, so Gesundheitssenatorin Katrin Lompscher (Linke). Das ber…
Chef der Kassenärztlichen Vereinigung droht Zwangsvollstreckung oder Haft
Obwohl die Kassenärztliche Vereinigung Hessen (KV Hessen) im August 2010 vom Bundessozialgericht zur Zahlung ausstehender Honorare an hessische Vertragsärzte in Millionenhöhe verurteilt wurde, zahlt die KV das Geld bis heute nicht aus.
In dem hessischen Honorarstreit legen die betroffenen Ärzte jetzt härtere Bandagen an. „Es ist ein Unding, dass die KV offenbar glaubt, sie müsse sich nicht an Recht und Gesetz halten“, kritisierte einer der Kläger, der 1. Vorsitzende …