… der Vertrag von Prof. Dr. Jörg Wagner, Präsident der Hochschule Nordhausen, und Andreas Froese, Leiter der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora und Vertreter der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora. Ebenfalls anwesend waren Prof. Dr. Cordula Borbe, Antisemitismusbeauftragte der Hochschule, Professorin sowie Vizepräsidentin für Studium und Lehre und Anne Otto, wissenschaftliche Volontärin der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora und dort auch zuständig für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.„Mit dieser Kooperation vertiefen wir nicht nur die …
… Hochschule: Die h_da steht für einen sachliches, friedliches, dialogorientiertes Miteinander und ist ein Ort, an dem sich alle sicher fühlen sollen. Bedrohungen, und seien sie auch symbolisch, werden nicht geduldet. Darüber hinaus haben Antisemitismus und konkret auch israelbezogener Antisemitismus, antimuslimischer Rassismus und alle Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit an der Hochschule Darmstadt keinen Platz.Die Hochschule Darmstadt hat hier eine unmissverständliche Haltung und bietet allen Hochschulmitgliedern klar definierte Anlaufstellen: …
… Steuerungsstrategien für Aufzuggruppen“) sowie Paul Deichmann, Carina Deißer, Leon Harlander, Laura Müller und Philipp Rueß Noriega.• Die Stiftung zur Förderung der OTH Regensburg übergab an Lea Keck den mit 1.500 dotierten Preis für Ihre Bachelorarbeit „Antisemitismus in der Migrationsgesellschaft: Transnationale Bezüge und Antisemitismus bei Menschen mit Türkeibezug“ im Studiengang Soziale Arbeit. An Paul Koperski ging der Preis für die beste Masterarbeit („Modellierung und Charakterisierung einer membranlosen Brennstoffzelle”, Studiengang Electrical and …
… Deutschland. Diese südosteuropäische Perspektive erweitert den Blick auf gesellschaftliche Spannungsfelder, indem sie Migrationsgeschichte, orthodoxe Religionsgeschichte und Gegenwartsanalyse miteinander verknüpft. In einem anderen Teilprojekt mit dem Titel „Transformativer Dialog zu Antisemitismus und Islamfeindlichkeit im Schatten des Nahostkonflikts“ untersucht Prof. Dr. Naime Cakir-Mattner (Professur für Islamische Theologie mit dem Schwerpunkt muslimische Lebensgestaltung an der JLU) gesellschaftliche Herausforderungen in einer ethnographisch …
… Musikhochschulen des Landes NRW sehen in den steigenden Zahlen antisemitischer Vorfälle an den NRW-Hochschulen eine ernste Herausforderung für das akademische Miteinander. Wie aus dem am 28. Mai 2025 veröffentlichten Jahresbericht des Bundesverbands der Recherche- und Informationsstellen Antisemitismus e. V. (RIAS) „Antisemitische Vorfälle in Nordrhein-Westfalen 2024“ hervorgeht, stieg im Jahr 2024 an den Hochschulen in NRW die Zahl antisemitischer Vorfälle deutlich von 25 im Vorjahr auf 79.Vor diesem Hintergrund solidarisieren sich die Hochschulen …
… Professorin für Islamwissenschaft und erste Beauftragte für Rassismuskritik, Universität zu Köln, im Gespräch mit Prof. Dr. Yasemin Karakaşoğlu, Professorin für Bildung in der Migrationsgesellschaft, Universität Bremen: „Rassismuskritik als Hochschulentwicklungsaufgabe und die Auseinandersetzung mit Antisemitismus und Wissenschaftsfreiheit“Über „Profs gegen Rechts“ und „Worlds of Contradiction“„Profs gegen Rechts“ ist ein neu gegründetes Netzwerk von Professor:innen aus nahezu allen Fachbereichen an der Universität Bremen, welches sich in Reaktion auf das …
… Vizepräsident für Digitalisierung und Nachhaltigkeit konnte er die digitale Infrastruktur der Hochschule weiter ausbauen und zahlreiche Projekte im Bereich IT-Sicherheit und Nachhaltigkeit auf den Weg bringen. Prof. Skornia ist zudem Ansprechpartner für das Thema Antisemitismus. Unter seiner Schirmherrschaft wurde im Wintersemester 2024/25 die Veranstaltungsreihe „Aspekte des Antisemitismus“ ins Leben gerufen, die im Sommersemester 2025 fortgesetzt wird.Zweite Amtszeit mit neuen ZielenIn seiner zweiten Amtszeit plant der Vizepräsident unter anderem, …
… Bias blieb.""Die systematische Natur dieser Falschinfornationen wirft dabei eine noch dunklere Frage auf", warnt der Ethikbeauftragte des ZMJ, Avi Bergemann. "Wir müssen uns fragen, ob wir hier möglicherweise die ersten Anzeichen eines eigenständigen 'KI-Antisemitismus' sehen. Wenn KI-Systeme mit Internetzugang beginnen, eigene Weltbilder zu entwickeln - werden sie dann auch die toxischen Vorurteile unserer Gesellschaft übernehmen? Die hartnäckige Weigerung dieser KI, eine legitime jüdische Bildungseinrichtung anzuerkennen, während sie vergleichbare …
… pro-palästinensische Demonstration in Gelsenkirchen, bei der offen antisemitische Parolen gerufen wurden. Dabei wurde auch versucht, zur Gelsenkirchener Synagoge vorzudringen. Aus diesem Grund veranstaltete zwei Tage später, am 14. Mai 2021, die Initiative gegen Antisemitismus Gelsenkirchen die Mahnwache »Kein Platz für Antisemitismus« an der Synagoge in der Gelsenkirchener Innenstadt. Als Mitglieder der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Gelsenkirchen e.V. wurden meine Frau Mechthild und ich über die Mahnwache informiert …
… Dieses Jahr könnte es endlich so weit sein. Das jüdische Leben in Rheinland-Pfalz wird auch heute noch von über 3.000 Menschen des jüdischen Landesverbandes gestaltet. Leider erleben Jüdinnen und Juden noch immer häufig Anfeindungen und Alltagsantisemitismus: die Zahl der Angriffe nimmt weltweit zu. „In allen Gesellschaftsschichten und allen Bildungsgruppen finden wir heute den Antisemitismus wieder“, so Dieter Burgard, Landesbeauftragter für jüdisches Leben und Antisemitismusfragen. „Die Hintergründe antisemitischer Tendenzen und Klischees sind …
… im Bereich der Kritischen Theorie und psychoanalytischen Sozialpsychologie, insbesondere zu Transformationsprozessen und Subjektivierung in modernen Gesellschaften. Prof. Deckers ist auf die autoritären Herausforderungen der demokratischen Gesellschaft ausgerichtet, gegenwärtig auf Antisemitismus, Antifeminismus und Verschwörungsmythen. Dabei steht zum einen Grundlagenforschung im Vordergrund, wenn mit bevölkerungsrepräsentativen Erhebungen die politische Einstellung in Deutschland gemessen wird, aber auch angewandte Sozialpsychologie, wenn es um …
… der Kritischen Theorie und psychoanalytischen Sozialpsychologie, insbesondere zu Transformationsprozessen und Subjektivierung in modernen Gesellschaften. Oliver Deckers Forschung ist auf die autoritären Herausforderungen der demokratischen Gesellschaft ausgerichtet, gegenwärtig auf Antisemitismus, Antifeminismus und Verschwörungsmythen. Dabei steht zum einen Grundlagenforschung im Vordergrund, wenn mit bevölkerungsrepräsentativen Erhebungen die politische Einstellung in Deutschland gemessen wird, aber auch angewandte Sozialpsychologie, wenn es um …
… die seine Behauptungen widerlegen, wenn die Schriftstellerin Juli Zeh ihre Leser oberlehrerhaft mit rhetorischen Fragen traktiert, philosophisch rumdilettiert und Probleme mit der deutschen Grammatik hat, wenn der Kolumnist Harald Martenstein bei den Themen Rassismus und Antisemitismus unfreiwillig an die Grenzen des gesunden Menschenverstandes stößt oder der Philosoph Peter Sloterdijk Rhetorik mit philosophischer Argumentation verwechselt, zeigt sich das ganze Elend der geistigen Elite in Deutschland.
Es wird Zeit für eine Bestandsaufnahme, die …
… „Dritten Reichs“ besuchten hunderte Männer aus ganz Deutschland und Österreich im ehemaligen Zisterzienserkloster spezielle Lehrgänge, in denen die uniformierte Staatsgewalt sie zu ihren Führungskräften ausbildete. Neben militärischem Drill und Paragraphen standen „Bandenkampf“ und Antisemitismus auf dem Lehrplan. Mit diesem Wissen zogen zahlreiche Polizeioffiziere in den „auswärtigen Einsatz“, aus dem erschreckend viele als Massenmörder und Kriegsverbrecher zurückkehrten. Ihre Gräueltaten reichten von Massakern an Juden über Sexualverbrechen an …
Nicht erst seit dem Anschlag auf die Synagoge von Halle am 9. Oktober 2019 ist das Thema Gewalt gegen Jüdinnen und Juden und Antisemitismus in der Öffentlichkeit verstärkt sichtbar geworden. Auch an vielen deutschen Schulen ist Antisemitismus offenkundig: „Du Jude“ ist ein häufig benutztes Schimpfwort, Bedrohung, Stigmatisierung und Gewalt gehören zum Alltag jüdischer Schüler/-innen. Die Soziologin Prof. Dr. Julia Bernstein vom Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) hat 2018 erstmals …
… den Holocaust trainierten. Hunderte Männer aus ganz Deutschland und Österreich besuchten in der Brucker Bildungsstätte spezielle Kurse, in denen die Ordnungspolizei sie zu ihren Offizieren ausbildete. Neben militärischem Drill und Paragraphen standen „Bandenkampf“ und Antisemitismus auf dem Lehrplan. Die Studie belegt nicht nur, dass zahlreiche Vertreter der oberbayerischen „Kaderschmiede“ an schrecklichen Massenverbrechen an Juden und anderen Opfern beteiligt waren. Sie dokumentiert auch, dass viele Einsatzmuster, Denkweisen und Feindbilder das …
… Originalbeiträge), Jayantha Dhanapala, Jennifer Allen Simons, Ernst Ulrich von Weizsäcker, Hartmut Graßl , Reiner Braun und Ulrich Bartosch, um nur einige Namen zu nennen.
Die Zeitschrift veröffentlicht auch regelmäßig Beiträge gegen den Rechtsextremismus und Antisemitismus, übrigens auch in dieser Ausgabe durch die »Erklärung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Gelsenkirchen zum Antisemitismus«.
Durch das breite Themenspektrum, das u. a. Beiträge über die Anti-Atomkraft-Bewegung und den Protesten gegen die NATO-Nachrüstung, …
Nicht erst seit dem Anschlag auf eine Synagoge in Halle am 9. Oktober 2019 ist eine neue Qualität von Rassismus und Antisemitismus in Europa auffällig geworden. Deren Grundlagen und Verbreitung zu identifizieren und Lösungsansätze zu finden ist Ziel des Symposiums „Rassismus und Antisemitismus – Alltag in Europa?“ am 22. November 2019, zu dem das Center for Applied European Studies (CAES) der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) einlädt. Um Anmeldung unter www.frankfurt-university.de/caes-anmeldung wird gebeten. Die Teilnahme …
Antisemitismus ist in der vergangenen Zeit in der Öffentlichkeit verstärkt sichtbar geworden: Wiederholte Angriffe auf jüdische Kinder und Jugendliche zeigen, dass es an vielen deutschen Schulen ein Problem gibt. „Du Jude“ ist 73 Jahre nach dem Holocaust ein auf Pausenhöfen und in Klassenzimmern häufig benutztes Schimpfwort. Zudem herrscht in den Lehrerzimmern häufig Unwissen über Antisemitismus unter Schülerinnen und Schülern vor – oder das Thema wird bagatellisiert, manchmal sogar toleriert. Für das Thema sensibilisierte Pädagoginnen und Pädagogen …
Laut Sprachwissenschaftlerin und Nomos Autorin Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel nicht. Im Beitrag „Antisemitismus ohne Grauzonen“ der FAZ (https://bit.ly/2O4pnhw) wird die Berliner Studie zum Antisemitismus 2.0 vorgestellt.
Im Rahmen der Studie haben Frau Schwarz-Friesel und ihre Mitarbeier zehntausende Kommentare im Internet zu Judentum und Israel untersucht, um Verbreitung und Formen von Antisemitismus feststellen zu können. Ergebnis: Von 60.550 zusammengestellten Äußerungen können 1/3 als antisemitisch eingestuft werden. Innerhalb von zehn Jahren …
Das Fremde kennenlernen
Auf Duisburger und vor allem Großstadt-Schulhöfen ist „Du Jude“ längst eine gängige Beleidigung; alte und neue antisemitische Verschwörungstheorien kursieren, vor allem im Internet. Das Fremde macht offensichtlich Angst.Antisemitismus ist in Deutschland kein Randphänomen, sondern in allen gesellschaftlichen Gruppen verbreitet. Nicht zuletzt Betroffene nehmen in jüngerer Vergangenheit eine drastische Zunahme von Antisemitismus in unserer Gesellschaft wahr; viele Jüdinnen und Juden fühlen sich in ihrer Heimat nicht mehr sicher.
Am …
… und die Website https://www.vielfalt-mediathek.de/ bieten Multiplikator_innen der außerschulischen und schulischen Bildungsarbeit sowie engagierten Bürger_innen Informationen und Material zu u. a. folgenden Themen:
Rechtsextremismus, Rassismus(-kritik), Antisemitismus(-kritik), Interkulturelles Lernen, Diversität, (Anti-)Diskriminierung, Migration, Flucht und Asyl, Religiöser Fundamentalismus
Der Bestand umfasst Berichte von Veranstaltungen, (Projekt-)Dokumentationen, Unterrichtsmaterialien, Trainingsordner, Kurz- und Dokumentarfilme, Websites, Plakatsammlungen …
Einladung zur Buchvorstellung „Zornpolitik“ am 29. November 2017 im Zentrum für Antisemitismusforschung
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Wie sind die Erfolge der AfD und der Rechtspopulisten aller Couleur zu erklären? In seinem Band „Zornpolitik“ geht der Historiker Uffa Jensen dieser Frage nach. Wie der Titel bereits andeutet, liefert die Analyse von Emotionen eine wichtige Antwort. Wie die „Zornpolitik“ funktioniert, darüber spricht Uffa Jensen anlässlich der Vorstellung seines Buches, das im Suhrkamp Verlag erschienen ist.
Zeit: 29. November 2017, 18.15 Uhr
Ort: TU Berlin, …
… unterstreichen wir die besondere Bedeutung der Schulen für ein Klima der Toleranz in der Gesellschaft.“
„Preise für Toleranz haben im Angesicht einer gesellschaftlichen Entwicklung, in der wir einmal mehr Nein sagen müssen zu Fremdenfeindlichkeit und Rassismus, zu Antisemitismus und Geschichtsvergessenheit, eine besondere Relevanz“, so Prof. Dr. Axel Freimuth, Rektor der Universität zu Köln.
Die Europäische Akademie der Wissenschaften und Künste zeichnet seit 1997 jährlich Persönlichkeiten mit dem Toleranzpreis aus. Der Preis wurde unter anderem …
… Abwertung von Muslimen, oft versteckt hinter einer sogenannten „Islamkritik“, zeichnet sich exemplarisch das klassische Repertoire von Vorurteilen ab. Empirisch hängt die Abwertung von Muslimen eng mit anderen Elementen Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit zusammen, u. a. mit Antisemitismus, Homophobie und Sexismus. Der aktuelle Rechtspopulismus bedient sich ihrer, heizt Gefühle der Bedrohung an und nutzt diese für eigene Zwecke.
Den Abschluss der Akademievorlesungsreihe am 18. Januar macht Levent Tezcan, Dozent am Centrum für religionswissenschaftliche …
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Verteidigung von Grundwerten und Grundrechten in der digitalen Welt
Peter Schaar, Vorsitzender der Europäischen Akademie für Informationsfreiheit und Datenschutz (EAID), Berlin; ehem. Bundesbeauftragter für den Datenschutz und die Informationsfreiheit
09.11.2017
Zunehmender Antisemitismus und Islamophobie
Professor Hajo Funke, ehem. Professor für Politische Wissenschaft am Otto-Suhr-Institut, FU Berlin
07.12.2017
Extremisten und Parallelwelten – eine unterschätzte Gefahr?
Dr. Matthias Quent, Direktor des Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft …
Antisemitische Gefühle und Bilder im Fokus
Zentrum für Antisemitismusforschung erhält zwei neue Professuren und eine einzigartige Sammlung antisemitischer Bilder / Erweiterung der Forschungsagenda
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Zu Beginn des Wintersemesters 2017/2018 verstärken zwei neue Professoren das Zentrum für Antisemitismusforschung (ZfA) der TU Berlin. Mit einer Heisenberg-Professur erfährt die Forschungsagenda des Zentrums eine thematische, theoretische und methodische Erweiterung. Der wissenschaftliche Fokus soll damit um Visual History und Emotionsforschung vergrößert …
Berliner Zentrum für Antisemitismusforschung erhält zwei neue Professuren und eine einzigartige Sammlung antisemitischer Bilder
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Das Zentrum für Antisemitismusforschung (ZfA) hat eine Heisenberg-Professur bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft eingeworben. Diese Professur soll der thematischen, theoretischen und methodischen Neuausrichtung des Zentrums für Antisemitismusforschung dienen und dessen Arbeit vor allem auf die Gebiete der Visual History und der Emotionsforschung ausweiten. Die Heisenberg-Professur geht an Prof. Dr. Uffa Jensen. …
Studie macht Sorge vor antisemitischen Übergriffen sichtbar
---Antisemitismus wirkt sich noch heute im Alltag auf das Wohlergehen und die Möglichkeiten der Lebensgestaltung von Jüdinnen und Juden in Deutschland aus. Er sei für Betroffene physisch, psychisch und sozial belastend und zeige sich in Form von Stereotypen, generellen Abwertungen gegenüber Jüdinnen, Juden und dem Judentum, offenen und subtilen Vorurteilen und medialen Bildern. Die Betroffenen verfügten deshalb über vielfältige Strategien im Umgang mit Antisemitismus. Viele sorgten sich …
… und in aktuellen Demokratietheorien vernachlässigt. Die Politikwissenschafterin Eva Kreisky und ihr Team (Nicolas Bechter, Karin Bischof, Marion Löffler) von der Universität Wien wollen diese Lücke in einem vom Wissenschaftsfonds FWF geförderten Projekt nun schließen. "Antisemitismus als politische Strategie und die Entwicklung der Demokratie", so der Projekttitel, analysiert antisemitische Rhetorik im Österreichischen Parlament von 1945 bis heute. "Wir gehen von der Hypothese aus, dass sich Antisemitismus als Indikator für Demokratieentwicklung …
… Stress und Trauma im Lernprozess; Flüchtlinge und neue Medien; Design von interaktiven Lernumfeldern; Neue Medien in der Politischen Bildung (New Civics); Partizipatives Design; Immigration/Marginalisierung/Minoritisierung; anti-muslimischer Rassismus/ Antisemitismus
Tel.: 069/1533-3831, E-Mail:
Prof. Dr. Michaela Köttig
Themen: Rechtsextremismus, Rassismus, Ausgrenzung, Zugehörigkeit, Migration und Gender
Tel.: 069/1533-2647, E-Mail:
Prof. Dr. Thomas Kunz
Themen: Sozialwissenschaftliche Fragestellungen zu Migration, Integration und Interkulturalität, …
… welchen friedenspädagogischen Strategien muss Jugend- und Bildungsarbeit auf die Widerspiegelungen der Konflikte in den Mikrokosmen einer polykulturellen Stadt wie Berlin antworten? Wie reagiert man auf die zunehmende Radikalisierung und den Antisemitismus in manchen muslimischen Milieus?
Kurzum: Was bedeutet humanistische Verantwortung in internationalen Konflikten angesichts aktueller Fluchtbewegungen?
Mit Hilfe verschiedener Referenten aus Wissenschaft, Bildung und Publizistik wird versucht, aktuelle Konflikte mit Hilfe historischer Erfahrungen …
"Während Antisemitismus ebenso wie die Existenz von AntisemitInnen geleugnet werden, machen Überlebende der Shoah und ihre Nachkommen in ihrem Alltag direkte wie indirekt vermittelte antisemitische Erfahrungen. Das den Überlebenden zugefügte Leid wurde durch eine vielerorts fehlende gesellschaftliche Anerkennung nachträglich noch verstärkt" und intensiviert eine Übermittlung an die Nachkommen, berichten Wissenschaftler in der Fachzeitschrift "Psychoanalyse - Texte zur Sozialforschung" (Themenausgabe: "Spätfolgen der Shoah und Antisemitismus heute").
…
… so vertreten wird – mit der originalen Karma-Lehre nicht in Einklang zu bringen. Tatsächlich haben auch prominente Juden, die sich mit der Karma-Lehre befasst haben, keine Probleme mit ihr, sondern unterstützen sie sogar. Kritiker der Karma-Lehre, die behaupten, gegen Antisemitismus zu kämpfen, instrumentalisieren in Wirklichkeit den Holocaust und schießen Breitseiten auf „die“ Esoterik ab, die es in dieser Form gar nicht gibt.
Wenn auch aus dem vorliegenden Material zum Fall „Barbro Karlén“ nicht eindeutig hervorgeht, dass Karlén die frühere Anne …
… französische Gesellschaft erschütterte (1894–1906) und überall auf der Welt widerhallte. Ein vorsätzliches Fehlurteil, die öffentliche Degradierung eines unschuldigen jüdischen Offiziers und seine Inhaftierung auf der Teufelsinsel, Spionage, Intrigen, der Druck der Medien, ungestümer Antisemitismus und politische Betrügereien – Themen, die auch heute von Bedeutung sind – werden in einen größeren historischen Kontext gestellt. Sorgfältige Nachforschungen, neue Übersetzungen von Schlüsseldokumenten, eine reichhaltige Fülle von Primärquellen und Abbildungen …
… "modernen Gesellschaften" gegenüber den jüdischen Zuwanderern und Zuwanderinnen aufzuzeigen.
KOMPLEXE REALITÄT
"Bisher wurde die jüdische Migrationsgeschichte häufig aus zwei Perspektiven erzählt: Eine Position geht davon aus, dass Juden bereits im 19. Jahrhundert Opfer von Antisemitismus und eines darauf beruhenden Ausschlussprozesses waren; ein anderes Modell geht von einer erfolgreichen Integration zu dieser Zeit aufgrund starker Anpassungen an die christlich-katholische Mehrheitsgesellschaft aus", so der Symposiumsorganisator Dr. Ingo Haar vom …
… Rechtsextremismus in Mittelsachsen“ wird unterstützt von der Amadeu Antonio Stiftung:
Das Ziel der Amadeu Antonio Stiftung, die im Jahr 1998 ins Leben gerufen wurde ist, eine demokratische Zivilgesellschaft zu stärken, die sich konsequent gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus wendet. Hierfür unterstützt sie lokale Initiativen und Projekte in den Bereichen Jugend und Schule, Opferschutz und Opferhilfe, alternative Jugendkultur und Kommunale Netzwerke. Wichtigste Aufgabe der Stiftung ist es, die Projekte über eine finanzielle Unterstützung hinaus …
… Leserbriefe in Zeitungen oder im Internet", beobachten der Politikwissenschaftler Dr. Samuel Salzborn und der Psychotherapeut Prof. Dr. Burkhard Brosig (Universität Gießen).
Bisherige quantitative Studien haben bei etwa 15 bis 20 Prozent der deutschen Bevölkerung Antisemitismus geortet. Die qualitative Umfrage der Gießener Gruppe führt zu einer weit höheren Schätzung.
Die Studie belegt, dass "Gefühle und Affekte", nicht jedoch "wirklich vorhandenes Wissen" für antisemitische Ambitionen verantwortlich sind. Betroffene "operieren mit Schlagwörtern …
… aus verschiedensten Kulturen und Religionen bedient.
Die Massenwirksamkeit der nationalsozialistischen Ideologie gilt in diesem Zusammenhang als "missglückte Säkularisierung"; in der Nachfolge wird die gegenwärtige Gesellschaft von einer "Alltagsreligion" mitgeprägt - einer Mischung aus Antisemitismus, Nationalismus und Fremdenangst.
Gehört Religiosität zum Wesen des Menschen?
Der Sozialpsychologe kommt anhand einer umfänglichen Reflexion (mit U. Oevermann) zu dem Befund: "Religiosität ist Bestandteil einer universalen objektiven Struktur …
Vom 27. bis 28. März 2007 veranstaltet das Promotionskolleg für Geistes- und Sozialwissenschaften der Philipps-Universität Marburg die Tagung „Antisemitismus als Form gesellschaftlicher Ausgrenzung“
„In Deutschland wird Antisemitismus häufig mit Hitler und der NS-Zeit gleichgesetzt. Doch Antisemitismus hat es schon viel früher gegeben und ist nicht nur ein deutsches Phänomen“, so Nadine Chmura, Mitglied der Tagungsgruppe. „Wir haben uns mit der Tagung zum Ziel gesetzt die Funktionsweisen und Mechanismen als Form gesellschaftlicher Ausgrenzung zu …
Im Rahmen des Projektes 'Antisemitismus in Anhalt-Dessau' wurden in den vergangenen zwei Jahren umfangreiche Dokumente zur deutsch-jüdischen Geschichte der Region im heutigen Bundesland Sachsen-Anhalt zusammen getragen, die jetzt im Internet zur Verfügung stehen. Drei kulturhistorische Führungen zeigen anhand regionaler Karten, in Ortsbeschreibungen und -chroniken, in Zeitdokumenten und Personenprofilen die jüdische Kultur- und Geistesgeschichte der Region und erinnern an die Schrecken des Nationalsozialismus: 'Stadtführung durch Dessau', 'Regionalführung …
… gemeinnützige Initiative, die sich wissenschaftlich-didaktisch mit den Schrecken des Holocaust und seinen Folgen bis in die Gegenwart auseinandersetzt und das – mit rund 180.000 monatlichen Besuchern – größte deutsch¬sprachige Internetportal zum Thema Holocaust/ Antisemitismus und Drittes Reich betreibt.
Shoa.de wird von über 80 ehrenamtlichen Autoren realisiert und bietet als Plattform für interdisziplinäre Information und interaktiven Austausch seinen Besuchern ein facettenreiches Spektrum: redaktionelle Artikel, einen Linkkatalog, ein Online-Diskussionsforum, …
25.05.2005
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