(openPR) Flucht und Migration aus Krisengebieten, Bomben auf das Kalifat, die Taliban zurück in Kundus, deutsche Waffen für irakische Kurden - die internationalen Konflikte und Krisen werfen eine Reihe von Fragen auf:
Wie hängen aktuelle Fluchtbewegungen und vergangene militärische Interventionen zusammen?
Wie erfolgreich waren die sogenannten humanitären Interventionen nach dem Ende des Kalten Krieges? Wie sind solche Interventionen völkerrechtlich und ethisch zu bewerten? Welche Rolle soll Deutschland und die Bundeswehr dabei spielen?
Mit welchen friedenspädagogischen Strategien muss Jugend- und Bildungsarbeit auf die Widerspiegelungen der Konflikte in den Mikrokosmen einer polykulturellen Stadt wie Berlin antworten? Wie reagiert man auf die zunehmende Radikalisierung und den Antisemitismus in manchen muslimischen Milieus?
Kurzum: Was bedeutet humanistische Verantwortung in internationalen Konflikten angesichts aktueller Fluchtbewegungen?
Mit Hilfe verschiedener Referenten aus Wissenschaft, Bildung und Publizistik wird versucht, aktuelle Konflikte mit Hilfe historischer Erfahrungen zu beleuchten.
Referenten: Norman Paech, Véronique Zanetti, Andreas Zumach, Wolfgang Wieland, Thorsten Gromes, Horst Groschopp, Heinz-Bernhard Wohlfahrt, Bernhard Stolz, Ahmad Mansour, Thomas Heinrichs.
Kooperationspartner: Humanistische Akademie Deutschland, gefördert von der Berliner Senatsverwaltung für Kultur & Bundeszentrale für politische Bildung.
Humanistische Verantwortung in internationalen Konflikten - Tagung
Termin: 13. November 2015, 18:00-20:30 Uhr
14. November 2015, 9:30-17:15 Uhr
Tagungsort: Humanistische Fachschule für Sozialpädagogik Ullsteinstr. 118 (Tower B, EG), 12109 Berlin
Teilnahmegebühren: 15 €/ermäßigt 10 € (beide Tage); 10 €/ermäßigt 5 € (ein Tag)













