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Symposium "Rassismus und Antisemitismus – Alltag in Europa?"

30.10.201918:19 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Nicht erst seit dem Anschlag auf eine Synagoge in Halle am 9. Oktober 2019 ist eine neue Qualität von Rassismus und Antisemitismus in Europa auffällig geworden. Deren Grundlagen und Verbreitung zu identifizieren und Lösungsansätze zu finden ist Ziel des Symposiums „Rassismus und Antisemitismus – Alltag in Europa?“ am 22. November 2019, zu dem das Center for Applied European Studies (CAES) der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) einlädt. Um Anmeldung unter www.frankfurt-university.de/caes-anmeldung wird gebeten. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Was verstehen wir im 21. Jahrhundert unter Rassismus und Antisemitismus? Inwieweit sind diese Phänomene im europäischen Alltag strukturell verankert? Welche Rollen spielen im digitalen Zeitalter die sozialen Medien bei ihrer Verbreitung? Und wie können Politik, Wissenschaft, Kultur und Öffentlichkeit gegensteuern? Darüber referieren und diskutieren die Antisemitismusforscherin und Kognitionswissenschaftlerin Monika Schwarz-Friesel, der Soziologe Wilhelm Heitmeyer, die Politikwissenschaftler Hajo Funke und Heiner Bielefeldt, der Journalist und frühere Regierungssprecher Uwe-Karsten Heye, Gründungsmitglied des Vereins „Gesicht Zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland“, sowie Ariel Muzicant, Vizepräsident des Europäischen Jüdischen Kongresses, und Katharina von Schnurbein, Antisemitismusbeauftragte der Europäischen Kommission.

Das Symposium wird in Kooperation mit dem „KompetenzCampus – Weiterbildung und Lebenslanges Lernen“ der Frankfurt UAS als Weiterbildung angerechnet. Medienpartner des Symposiums ist hr-iNFO. Weitere Informationen unter: https://www.frankfurt-university.de/caes-symposium-rassismus

Termin: 22. November 2019, 15:00 bis 19:30 Uhr
Ort: Frankfurt University of Applied Sciences, Nibelungenplatz 1, 60318 Frankfurt, Gebäude 1, Raum 529

Programm Symposium „Rassismus und Antisemitismus – Alltag in Europa?“
15:00 Uhr: Begrüßung
Prof. Dr. Martina Klärle, Vizepräsidentin der Frankfurt University of Applied Sciences
Eröffnung
Prof. Dr. Dr. Michel Friedman, Geschäftsführender Direktor, Center for Applied European Studies

15:15 Uhr: Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit — Gesellschaftliche Ursachen in entsicherten Zeiten
Prof. Dr. Wilhelm Heitmeyer, Professor am Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung, Universität Bielefeld
15:45 Uhr: Zur Dynamik rechtsextremer Bewegungen
Prof. Dr. Hajo Funke, Emeritierter Professor für Politikwissenschaft, Freie Universität Berlin

16:15 Uhr: Rassismus und Antisemitismus: Die Antwort der Menschenrechte
Prof. Dr. Heiner Bielefeldt, Inhaber des Lehrstuhls für Menschenrechte und Menschenrechtspolitik, Friedrich-Alexander-Universität (FAU) Erlangen-Nürnberg

16:45 Uhr: Diskussion mit dem Publikum
Moderation: Bibiana Barth, hr-iNFO

17:15 Uhr: Antisemitismus in Europa
Dr. Ariel Muzicant, Vizepräsident, Europäischer Jüdischer Kongress (EJC)

17:45 Uhr: Judenhass 2.0 – Die Verbreitung von Antisemitismus in den Sozialen Medien
Prof. Dr. Dr. h.c. Monika Schwarz-Friesel, Antisemitismusforscherin und Leiterin des Fachgebietes Allgemeine Linguistik, TU Berlin

18:15 Uhr: Diskussion mit dem Publikum
Moderation: Bibiana Barth, hr-iNFO

18:30 Uhr: Podiumsdiskussion
Rassismus und Antisemitismus in Europa – Maßnahmen und Lösungsansätze aus Praxis und Politik
Teilnehmende:
Prof. Dr. Dr. Michel Friedman, Geschäftsführender Direktor, CAES
Uwe-Karsten Heye, Vorstandsvorsitzender des Vereins „Gesicht Zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland“
Katharina von Schnurbein, Koordinatorin zur Bekämpfung von Antisemitismus, Europäische Kommission
Moderation: Bibiana Barth, hr-iNFO

Das Center for Applied European Studies (CAES):
Das interdisziplinär forschende Center for Applied European Studies begleitet das Thema Europa wissenschaftlich und entwickelt anwendungsorientierte Lösungsvorschläge für europäische Fragen und Herausforderungen. Neben Forschungsprojekten und der Errichtung von Think Tanks sollen anwendungsorientierte Bildungs-, Fort- und Weiterbildungsmodule entwickelt werden. Um die „Erfindung“ Europas und seiner Zukunft in einer öffentlichen Debatte zu ermöglichen, bietet das im Juni 2016 an der Frankfurt University of Applied Sciences eröffnete „Center for Applied European Studies“ Symposien, Vorträge und öffentliche Veranstaltungen an. Die Veröffentlichung relevanter Forschungs- und Diskussionsergebnisse ist ein weiteres wichtiges Ziel. Im Vordergrund der Arbeit steht die Interdisziplinarität der Projekte. Durch den Austausch der unterschiedlichen Fachbereiche der Frankfurt University of Applied Sciences und einem internationalen Austausch werden neue Konzepte entwickelt. Auch der Austausch von kulturellen, ökonomischen, politischen und wissenschaftlichen Perspektiven soll weitere Erkenntnisse hervorbringen und zur Diskussion stellen.
Weitere Informationen unter: https://www.frankfurt-university.de/caes

Kontakt: Frankfurt University of Applied Sciences, Center for Applied European Studies, Corinna Kartmann, Telefon: +49 69 1533-3364, E-Mail: E-Mail

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