Ein vom TRAIL-Protein initiierter Schutzmechanismus des Körpers ist in Prostatakrebszellen massiv verändert – gleichzeitig scheint das Protein die Überlebens-Aussichten für Patienten zu verbessern. Das sind die herausragenden Ergebnisse einer Kooperation der Arbeitsgruppe Urologische Tumoren an der Medizinischen Universität Wien und der Harvard Medical School, USA, die jetzt publiziert wurden. Das TRAIL-Protein bietet somit sowohl die Möglichkeit, den Krankheitsverlauf genauer zu prognostizieren, als auch einen neuen Ansatzpunkt für innovative Therapien …
… wirkungsvollere Dosierung, eine verbesserte Verträglichkeit und vor allem ein zielgerichteter Einsatz möglich ist“, so Prof. Alexiou.
Das Prinzip klingt einfach: Winzige Eisenpartikel transportieren Krebsmedikamente direkt zum Tumor. Sie werden über einen Katheter in die Blutversorgung von Tumoren eingeleitet. Ein externes Magnetfeld wird auf den Tumor gerichtet, sodass sich die Nanopartikel hier konzentrieren. Das Chemotherapeutikum löst sich nach einiger Zeit vom magnetischen Trägermaterial und zerstört direkt im Tumor die entarteten Zellen. Die …
… radikale Prostatektomie, sind häufiges Thema urologischer Veranstaltungen", urteilt Professor Lothar Weißbach, Wissenschaftlicher Vorstand der Stiftung Männergesundheit. "Die Unterstützung der Therapie durch eine besondere Ernährung, Bewegung und Entspannung hingegen wird zwar bei unterschiedlichen Tumoren diskutiert, in der urologischen Praxis wird aber bislang darüber nur selten informiert. Häufig fehlt es an klaren Empfehlungen, ob Urologen ihren Patienten eine Ernährungsumstellung oder ein leichtes Fitnesstraining anbieten sollen."
Das Symposium, …
… sein und bedürfen häufig einer interdisziplinären Abklärung zwischen HNO, Neurologie und Neuroradiologie sowie Psychiatrie. Denn hinter den vermeintlich harmlosen Symptomen können sich etwa auch Durchblutungsstörungen, Entzündungen, Stoffwechselstörungen oder sogar Schlaganfall und Tumoren verbergen. Neben den Formen von Schwindel, Tinnitus und Gleichgewichtsstörungen, die eine eindeutige organische Ursache haben, können auch solche auftreten, die psychisch bedingt sind und psychotherapeutisch behandelt werden müssen.
Da die interdisziplinäre Perspektive …
… stattfindet, steht der Weg zur personalisierten Krebstherapie im Fokus. Zahlreiche wissenschaftliche Symposien, Fortbildungsveranstaltungen und Key Note Lectures beschäftigen sich mit neuen, zielgerichteten Behandlungsmethoden sowie mit aktuellen Erkenntnissen aus Grundlagenforschung und Diagnostik zu bösartigen Tumoren und Bluterkrankungen.
Namhafte Experten aus dem In- und Ausland werden auf der Tagung über die neuesten Studienergebnisse zu verschiedenen Krebs- und Bluterkrankungen berichten. Professor Rafael Rosell vom Catalan Institute of Oncology in …
Trotz seiner Erfolgsgeschichte seit der routinemäßigen Einführung Anfang der 80er Jahre wird der PSA-Test zur Früherkennung von Prostatakrebs mehr denn je kritisch diskutiert. Den Anlass dazu gaben zwei Studien, die letztes Jahr in der Zeitschrift „New England Journal of Medicine“ veröffentlicht wurden. Während die europäische Studie nachgewiesen hat, dass sich die Sterblichkeit bei Männern, deren Blut auf das Prostata-spzifische Antigen (PSA) untersucht wurde, um 20 Prozent verringert, konnte die amerikanische Studie keinen signifikanten Unt…
… bedeutende Region, da hier auf engstem Raum lebenswichtige Nerven und Gefäße vom oder zum Gehirn durch den Knochen treten. Das Spektrum der Erkrankungen reicht von Fehlbildungen über Verletzungen, Entzündungen bis hin zu gut- und bösartigen Tumoren. Aufgrund der komplizierten Anatomie und der zum Teil erheblichen Auswirkungen auf die Lebensqualität der Patienten kommt der Diagnostik und Therapie der Schädelbasiserkrankungen besondere Bedeutung zu.
Da die Schädelbasis in einem Grenzgebiet der chirurgischen Fachgebiete HNO-Heilkunde, Neurochirurgie, …
… Darmspiegelung können Polypen, aus denen sich Tumore entwickeln können, entfernt werden. Damit kann die so genannte Koloskopie das Risiko, überhaupt an Darmkrebs zu erkranken, gegen null sinken lassen.
Mit Vorträgen zu Darm- und Brustkrebs sowie gynäkologischen Tumoren soll während des Vorsorgetags das Bewusstsein geschaffen und mit Vorurteilen aufgeräumt werden. Im Anschluss an die jeweiligen Vorträge besteht die Möglichkeit, die jeweiligen Untersuchungsräume der Abteilungen zu besichtigen.
Vorsorgetag am St. Josefs Krankenhaus Hilden
Samstag, …
Am Samstag, den 18. September 2010 findet von 9 bis 15 Uhr in Frankfurt am Main erstmals der PostASCO Oncology des unabhängigen Ärztefortbilders Pri-Med statt. Unter der Schirmherrschaft der DGHO referieren und diskutieren Experten über die praktische Umsetzbarkeit der Ergebnisse des 10. internationalen ASCO-Kongresses in Kliniken und Praxen. Gemeinsam mit den Teilnehmern tauschen sie bereits gesammelte Erfahrungen der Praxis aus. Die Veranstaltung ist ausgerichtet für Onkologen, Hämatologen, onkologisch tätige Gynäkologen, Urologen, Pneumolo…
… und Onkologie und onkologisch tätig in einer Schwerpunktpraxis in Bremen. Diagnostik und Therapie lehnen sich daher in vielen Aspekten an die
Erkenntnisse zur Behandlung von Brustkrebs bei Frauen. Es gibt jedoch rele-vante Unterschiede im biologischen Verhalten der Tumoren, die bei der Be-treuung von Männern zu berücksichtigen sind.“ Wörmann hat auch an einer Leitlinie für die Behandlung von Männern mit Brustkrebs mitgearbeitet. Eine solche Leitlinie unterstützt Ärzte und Patienten bei der Entscheidung über Maßnahmen der Früherkennung, Diagnostik, …
Sigmoidoskopie angenehmer als Koloskopie sup.- Eine Studie von Wissenschaftlern des Deutschen Krebsforschungszentrums Heidelberg hat erneut bestätigt, dass eine Darmspiegelung vor Krebs schützen kann. Teilnehmer der im Saarland durchgeführten Untersuchungen waren mehr als 3.000 Frauen und Männer über 55 Jahre. Bei denjenigen, die sich innerhalb der letzten zehn Jahre einer ersten Darmspiegelung unterzogen hatten, wurden bei einer erneuten Koloskopie weniger fortgeschrittene Polypen und bösartige Tumore gefunden als bei Personen ohne vorangega…
… das Riechen und die Stimme. Wir wollen Schwerhörige wieder hörend machen, der Stimme von Patienten neuen Klang verleihen und dem Geruchssinn auf die Sprünge helfen“, sagt Dr.med. Daniela Litzlbauer.
Vorsorgeuntersuchungen für rechtzeitiges Reagieren bei Tumoren und Hörproblemen
Vorsorge-Untersuchungen sind den beiden Fachärzten ein besonderes Anliegen: „Eine jährliche Präventions-Untersuchung kostet kaum Zeit, erlaubt aber eine rechtzeitige Behandlung von Tumoren und Hörproblemen“, betont Dr.med. Klaus Schuhmeier. Als Therapien bietet die Ordination …
Rückenschmerzen haben sich immer mehr zu einer Volkskrankheit entwickelt und sind einer der häufigsten Gründe, einen Arzt aufzusuchen. Die meisten kennen den unangenehmen Schmerz, der die Bewegung einschränkt und im Alltag belastet.
Rückenschmerzen können unterschiedliche Ursachen haben und kommen in verschiedenen Bereichen des Rückens vor. Unterschieden werden der chronische Rückenschmerz, der plötzlich auftretende Schmerz, auch Hexenschuss genannt und Kreuzschmerzen, wobei sich der Schmerz dabei auch in die Beine ziehen kann. Meist versch…
Leverkusen, Juli 2010 – Nierenzellkarzinome gehören weltweit zu den am häufigsten verbreiteten bösartigen Tumorerkrankungen. Die Erkenntnisse über die Krebsform sind allerdings sehr gering. Bayer HealthCare und die Kidney Cancer Association (KCA) haben daher gemeinsam den europäischen Journalistenpreis „Advances in Renal Cancer“ 2011 ausgeschrieben. Der Preis würdigt Arbeiten, in denen sich Journalisten kritisch und objektiv mit dem Thema Nierenkrebs auseinandersetzen. Die Auszeichnung ist mit 7.500 Euro dotiert und wird bereits zum dritten M…
… Anteilen erhalten.
Was ist denn EGCG?
Es ist ein Catechin, (zählt zur Untergruppe der Polyphenole) welches dank seiner positiven gesundheitsfördernden Wirkung äußerst geschätzt wird.
Es verfügt über eine antikarzinogene Wirkung, hat eine positive Wirkung auf den Blutkreislauf, hemmt das Wachstum von Tumoren und kann Wirksam bei MS sein.
Zudem hat Grüner Tee, speziell der Sencha Uchiyama, enorm viel Vitamin C aufzuweisen. Der Geschmack dieser Teesorte ist spritzig und blumig und seine Tassenfarbe ist wunderbar golden anzusehen.
Tun Sie etwas Gutes für …
… 35 Jahren regelmäßig alle zwei Jahre zu nutzen. Denn: Bösartige Veränderungen der Haut können mit dem Hautkrebs-Screening früh und damit zumeist in einem gut behandelbaren Zustand entdeckt werden. „Das Hautkrebs-Screening ist jedoch mehr als die Suche nach Tumoren und deren Vorstufen. Es dient auch der Prävention mit dem Ziel, das persönliche Hautkrebsrisiko nachhaltig zu senken“, betont Gerd Nettekoven, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krebshilfe.
Hautkrebs ist die häufigste Krebsart in Deutschland. Rund 195.000 Menschen erkranken jährlich …
Kassel. Das präzise Aufspüren von Tumoren und Metastasen ermöglicht ein neues, in Nordhessen einmaliges Großgerät im Zentrum für medizinische Versorgung (ZMV) des Klinikum Kassel: Ein PET/CT, eine Kombination aus Positronen-Emissions-Tomograph (PET) und Computertomograph (CT). Damit steht am Klinikum Kassel eines der modernsten Diagnoseverfahren in der Onkologie zu Verfügung.
Mit der Positronen-Emissions-Tomographie, einem nuklearmedizinischen Verfahren, lässt sich der Stoffwechsel von Zellen darstellen. Kranke Zellen, beispielsweise von Tumoren …
… und Internet-Anwendung erweitert.
Tumordokumentationssoftware befindet sich im Einsatz, um im Rahmen des deutschen Krebsregistergesetzes und zum Aufbau eines zertifizierten Organzentrums (Brust-, Darm-, Prostata-, Lungen- und Hautkrebs) Patienten mit bösartigen Tumoren verlaufsbegleitend zu dokumentieren und Kennzahlen- und andere Auswertungen zur Qualitätssicherung durchzuführen, um einen standardisierten Vergleichsmassstab zur Sicherstellung diagnostischer und therapeutischer Massnahmen zu haben.
Der OnkoManager(R) der ManaThea GmbH, Regensburg, …
… Gesellschaft für Senologie in Hamburg, der am 1. Juli 2010 beginnt, wird diese Broschüre vorgestellt. Sie ist kostenlos erhältlich bei der Deutschen Krebshilfe unter der Telefonnummer 02 28/7 29 90-0.
Krebs-Früherkennungsuntersuchungen haben das Ziel, Tumoren in möglichst frühen Entwicklungsstadien aufzuspüren. Denn früh erkannt haben viele Krebserkrankungen eine hohe Heilungschance. Außerdem ist die Behandlung schonender, als wenn sich bereits Tochtergeschwülste gebildet haben. Früherkennungsuntersuchungen werden jedoch durchaus auch kritisch betrachtet, …
… SRH.
Prof. Dr. Jürgen Harms, Chefarzt am SRH Klinikum Karlsbad-Langensteinbach und international anerkannter Wirbelsäulenchirurg, ist unter anderem darauf spezialisiert Deformationen der Wirbelsäule, auch bei Patienten im Kleinkindalter, zu korrigieren. Ein Spezialgebiet von Dr. Tobias Pitzen, Chefarzt am SRH Wald-Klinikum Gera, ist die chirurgische Therapie bei krankhaften Veränderungen an der Halswirbelsäule. Am SRH Zentralklinikum Suhl ist Chefarzt Dr. Michael Ruf u. a. Experte für Tumoren und abnutzungsbedingte Erkrankungen der Wirbelsäule.
Reo-Viren wirken nicht nur im Experiment zytotoxisch sondern eignen sich auch für die Therapie humaner Malignome: Kanadische Forscher, die 6 Patienten Reo-Viren in Prostatakarzinome injizierten und später die Malignome operativ entfernten, wiesen bei der histologischen Untersuchung der Tumore eine erhebliche Antitumor-Aktivität der Viren nach.
Der Einsatz viraler Vektoren zum Abtöten von Krebszellen mit Hilfe genetischer Veränderungen ist in den letzten beiden Jahrzehnten intensiv erforscht und viel diskutiert worden. Bis diese Therapie in d…
Troisdorf - Bonn – Bad Honnef – Für die interessierte Öffentlichkeit steht ab sofort der WDR-Beitrag zu einer Studie für Brustkrebspatientinnen, an der das Praxisnetzwerk Hämatologie und Internistische Onkologie aus Troisdorf (mit weiteren Standorten in Bonn-Beuel und Bad Honnef) teilnimmt im Internet-Portal youtube zum Download zur Verfügung. youtube.com/user/99praxis
An der Studie sind europaweit 6.000 Frauen beteiligt. Diese so genannte MINDACT-Studie (Microarray for Node Negative and 1 to 3 Positive Nodes Disease may Avoid ChemoTherapy) …
… mildern.
Krankenkassen müssen zahlen. Oft ist nicht bekannt, dass anthroposophische Mistelpräparate bei Krebs im gesamten Krankheitsverlauf uneingeschränkt verordnungs- und erstattungsfähig sind, denn die Behandlung bösartiger Tumoren mit anthroposophischen Mistelpräparaten zählt nach der aktuellen Rechtssprechung zum Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenkassen.
Vollständige Pressemitteilung: www.weleda.de/media/download/presse/pm_misteltherapie_final.doc
Infos: www.misteltherapie.de
Infos: www.weleda.de/Arzneimittel/Integrative-Krebstherapie
… können als ursprünglich geplant.” Das deutsche Hilfsteam (3 Fachärzte für Plastische Chirurgie, 1 Anästhesist, 1 OP-Schwester, 1 Anästhesiepfleger und 1 Physiotherapeutin) hat in Paraguay kostenlos über 80 dort nicht krankenversicherte Patienten mit schwersten Verbrennungsfolgen, ausgedehnten Tumoren und chronischen Wunden behandelt und wichtige Weichen für die weitere Optimierung der medizinischen Betreuung vor Ort gestellt.
Die Ankunft des deutschen Hilfsteams hatte sich in der Region herumgesprochen: Vor dem Krankenhaus der Kleinstadt wartete …
… Mal auf dem Petersberg bei Bonn. Renommierte Wissenschaftler aus aller Welt berichten über den aktuellen Stand der Onkologie. Etwa 220 Teilnehmer haben sich angemeldet.
„In den letzten Jahren ist das Wissen über die molekularen Ursachen von bösartigen Tumoren sprunghaft gewachsen. Durch neuere Erkenntnisse der Genomforschung und der Zellbiologie sind wesentliche Störungen im Erbgut und im zellulären Stoffwechsel von Krebszellen entschlüsselt worden“, erklärt Professor Dr. Reinhard Büttner. Er ist Mitglied des Fachausschusses ’Forschung’ der Deutschen …
… können vielfältig sein und bedürfen häufig einer interdisziplinären Abklärung zwischen HNO, Neurologie und Neuroradiologie. Denn hinter den vermeintlich harmlosen Symptomen können sich Durchblutungsstörungen, Entzündungen, Stoffwechselstörungen oder sogar Schlaganfall und Tumoren verbergen.
Referenten:
Prof. Dr. med. Jürgen Reul (Beta Klinik)
Prof. Dr. med. Martin Grond (Kreisklinikum Siegen)
Datum:
Mittwoch, 28. April 2010, 16-17.30 Uhr
Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich
Veranstaltungsort:
Kameha Grand Hotel
(neben der Beta Klinik:
Am …
… wenig sensibel in Bezug auf Gesundheitsrisiken“, so Dr. Uwe Gerecke, Präsidiumsmitglied im VDBW. Pünktlich zum Start der Sonnensaison führen daher bundesweit zahlreiche Betriebe Gesundheitsaktionen zum Thema Hautkrebs durch.
„Das Hautkrebs-Screening ist mehr als eine Suche nach Tumoren. Es ist zugleich eine Aufklärungskampagne, die der Vermeidung von Hautkrebs dient“, erläutert Professor Dr. Eckhard Breitbart, zweiter Vorsitzender der ADP. Denn der untersuchende Arzt informiert den Patienten auch über den richtigen Umgang mit natürlicher und künstlicher …
Dank verbesserter Früherkennung werden immer mehr Prostatakarzinome im Frühstadium entdeckt und insbesondere in Deutschland trotzdem einer radikalen operativen Therapie zugeführt. Dabei würden viele dieser Tumore niemals Beschwerden verursachen, geschweige denn zum Tode führen. Um der „Übertherapie“ entgegen zu wirken, gewinnen defensive Strategien wie die „aktive Überwachung“ oder nebenwirkungsarme Therapiemethoden wie die Brachytherapie immer mehr an Bedeutung.
„Abwarten und den Tumor im Auge behalten“, lautet die Therapieempfehlung für H…
… Verhaltensänderungen und Vorsichtsmaßnahmen im beruflichen Bereich sind die beste Vorbeugung gegen Lungenkrebs, zumal derzeit keine praktikable und erfolgreiche Früherkennungsuntersuchung zur Verfügung steht.
Symptome
Lungenkarzinome verursachen in frühen Stadien nur selten Beschwerden. Deshalb werden kleine Tumoren fast immer zufällig entdeckt, zum Beispiel bei einer Röntgenuntersuchung des Brustkorbs aus anderem Anlass. Neu einsetzender und über Wochen anhaltender Husten oder die Verschlimmerung eines chronischen Hustens sind die häufigsten Beschwerden, die …
… Wissenschaftler die geplanten Arbeiten vor. Schwerpunkt des Artikels sind die einzelnen Projektschritte sowie die ethischen Rahmenbedingungen, das Studiendesign und die formalen Vorgaben für alle beteiligten Forschergruppen. Insgesamt soll die Erbinformation von mehr als 25.000 Tumoren analysiert werden. Darüber hinaus wird thematisiert, wie die Ergebnisse den Krebsforschern weltweit schnell und zuverlässig in Form einer Datenbank zur Verfügung gestellt werden können.
Jede Krebserkrankung ist auf genetische Veränderungen zurückzuführen, die eine normale …
Man meint, den Boden unter den Füßen zu verlieren, die Welt dreht sich um einen: Viele Menschen leiden unter Schwindel. Die Ursachen dafür sind vielfältig. In einem Vortrag der Reihe „Gesundheit!“ referiert Dr. Hans-Claus Leopold, Chefarzt Neurologie in der St. Lukas Klinik in Solingen, am 12. April 2010 im St. Josef Krankenhaus Monheim zu Ursachen, Untersuchungsmethoden und Behandlungsmöglichkeiten.
Viele Menschen kennen Schwindel aus eigener Erfahrung – was ist die Ursache von Schwindelanfällen?
Dr. Hans-Claus Leopold: „Unter Schwindel ver…
Die Entwicklung eines neuen Therapeutikums zur Behandlung von besonders aggressivem Eierstockkrebs zeigt erste vielversprechende Ergebnisse. Mit einem monoklonalen Antikörper ist es in Laborversuchen gelungen, die Resistenz der Tumorzellen gegen einen natürlichen Abwehrmechanismus zu schwächen. Das ist das jetzt publizierte Ergebnis eines vom Wissenschaftsfonds FWF unterstützten Projektes, das zusätzlich auch einen bisher unbekannten Zusammenhang zwischen sogenannten Natural Killer Cells und dem regulierten Zelltod von Krebszellen finden konn…
… kommen auf dem Weg von einem ersten Treffer zum therapeutischen Wirkstoff.
Hintergrund Growthstop
Growthstop ist ein Forschungsprojekt des 6. Europäischen Forschungsrahmenprogramms (FP6). Ziel ist die Identifizierung, Entwicklung und Validierung neuer Therapeutika, die den programmierten Zelltod in Tumoren herbeiführen. Das Konsortium hat 12 Mitglieder aus Österreich, Deutschland, Israel, Großbritannien, Spanien und Ungarn. Es wird von Prof. Lukas A. Huber, Direktor des Biozentrums der Medizinischen Unversität Innsbruck geleitet. Die Laufzeit ist von …
… ein ärztliches Hilfsprojekt in Mittelamerika: Vom 3. – 14. April 2010 werden 4 Fachärzte für Plastische Chirurgie, 1 Anästhesist, 1 OP-Schwester, 1 Anästhesiepfleger und 1 Physiotherapeutin in Paraguay kostenlos dort nicht krankenversicherte Patienten mit schwersten Verbrennungswunden, ausgedehnten Tumoren und chronischen Wunden behandeln. Dr. Annett Kleinschmidt, Dr. Horst Schuster und Sabine Breitschwerdt aus Berlin haben dieses medizinische Hilfsprojekt ins Leben gerufen, in dem es nicht nur um akute Hilfe für Patienten geht, sondern vor allem …
… Die Bestrahlungstechnik hat große Fortschritte gemacht. Sie erfolgt heute erheblich zielgenauer und schonender für das gesunde Gewebe. Trotzdem gibt es Betroffene, die nach einer Bestrahlungsserie von gynäkologischen oder urologischen Tumoren über gesundheitliche Schwierigkeiten berichten: Eine Strahlenzystitis, d.h. eine chronische Blasenentzündung mit krampfartigen Schmerzen und Blutungen, die auch Bluttransfusionen erfordern; oder Enddarmentzündungen (Strahlenproktitis) mit krampfartiger Stuhlentleerung, häufigem Stuhldrang, Durchfällen und Blutungen …
Berlin, 22. März 2010 – Die Kosten für neue Arzneimittel in der Onkologie steigen rascher als die wissenschaftlich nachgewiesene Wirksamkeit. Rationierung, Rationalisierung und Priorisierung sind bereits im ärztlichen Alltag angekommen. Im Mittelpunkt der diesjährigen Frühjahrstagung der DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie e.V. in Berlin stand deshalb die Frage nach Ethik und Ökonomie in der Onkologie.
Angesichts der Kostenspirale bei innovativen Krebsmedikamenten fordert der Vorsitzende der DGHO, Prof. Gerhard Ehninger,…
… Blasentumore: Seit Anfang 2010 bietet die Klinik für Urologie, Kinderurologie und Urologische Onkologie am Klinikum Niederberg ein neues Verfahren zur Diagnostik von Blasenkrebs an. Hatte man vorher bei der Untersuchung der Harnblase und bei der endoskopischen Blasentumorentfernung mit „Weißlicht“ gearbeitet, setzt man nun bei der PDD-Fluoreszenz-Diagnostik (PDD = Photodynamische Diagnostik) auf „Blaulicht“.
Bei diesem modernen Operationsverfahren wird den Patienten im Vorfeld eine fotoaktive Substanz verabreicht, die sich im Tumor anreichert und diesen in …
… zu sein. Unter normalen Bedingungen gewinnen Zellen ihre Energie durch Verbrennung von Nährstoffen in den zelleignen Kraftwerken - den Mitochondrien. Hierbei entstehen mitunter Radikale, die auf Dauer die Zelle schädigen und absterben lassen. Die Bestrahlung von Tumoren fördert diese Radikalbildung und so deren Untergang. Vergärende Krebszellen gewinnen ihre Energie jedoch ohne Hilfe der Mitochondrien. Folglich bilden diese kaum Radikale, wie Wissenschaftler der Johns Hopkins Universität bewiesen (2). Der Angriffspunkt der Strahlentherapie ist demnach …
Ein Viertel aller Krebserkrankungen sind urologische Tumoren
Die aktuellen Krebsdaten des Robert Koch-Instituts (RKI) haben es bestätigt: Gut ein Viertel aller Krebserkrankungen sind urologische Tumoren und werden großenteils erfolgreich von Urologen therapiert. Die Zahl der Neuerkrankungen nimmt zu, die Mortalitätsraten sinken. Vor diesem Hintergrund fordert der Berufsverband der Deutschen Urologen e.V. eine adäquate Wahrnehmung seines Faches in der Gesundheitspolitik. Die neue bundesweite Onkologie-Vereinbarung, die zwischen Kassenärztlicher …
Erste Installation in Europa
Das Zentrale Militärkrankenhaus in Prag hat seit April 2008 mehr als 300 Patienten mit MR-Unterstützung behandelt.
36 Prozent aller chirurgischen Eingriffe, die zunächst als abgeschlossen galten, wurden aufgrund der zusätzlichen Bildinformation fortgesetzt, was zu einer verbesserten Patientenversorgung führte.
Installation der Surgical Suite für 1,5T und 3,0T MRT-Systeme von GE Healthcare in OP-Zentren hilft Neurochirurgen, die Effizienz der Eingriffe zu steigern.
WIEN, 10. MÄRZ 2010 – GE Healthcare und das Zent…
… Leitsatz ‚Früh erkannt – heilbar’. Daher ist eine informierte Entscheidung besonders wichtig.“
In Deutschland erkranken jedes Jahr etwa 450.000 Menschen neu an Krebs, 210.000 Menschen sterben daran. Die gesetzlichen Krebs-Früherkennungsunter¬suchungen haben das Ziel, Tumoren in möglichst frühen Entwicklungsstadien aufzuspüren. Denn früh erkannt sind insbesondere Brust-, Darm-, Haut- und Gebärmutterhalskrebs sowie verschiedene Formen des Prostatakrebs zumeist gut heilbar. Frühe Krebsstadien lassen sich außerdem schonender behandeln als Stadien, …
… erster Linie in der Spermienproduktion zu suchen. Um zeugungsfähig zu sein, müssen mindestens 20 Millionen, gut bewegliche Spermien pro Milliliter Samenflüssigkeit produziert werden. Ursache für mangelnde Samenproduktion können neben genetischen Defekten, Verletzungen und Tumoren auch Durchblutungsstörungen oder Virusinfektionen sein.
Bei beiden Geschlechtern kann insbesondere die Einnahme bestimmter Medikamente die Zeugungsfähigkeit bzw. Fruchtbarkeit herabsetzen. Dazu gehören vor allem Therapien mit Substanzen, die das Zellwachstum hemmen, wie sie …
… Diagnose zur Therapie gezielt zu analysieren“, sagt Professor Dr. Mark Schrader vom Universitätsklinikum Charité in Berlin. Schrader hat so genannte Zweitmeinungszentren für eine Studie genutzt. Diese Zentren sind Mitglied der Deutschen Studiengruppe zu Hodentumoren und nahezu an allen Universitätskliniken in Deutschland vertreten. Die an der Studie beteiligten niedergelassenen Urologen verpflichteten sich, jeden diagnostizierten Hodenkrebs-Fall zusätzlich in einem Zweitmeinungszentrum bewerten zu lassen. Die Mediziner in diesem Zentrum empfahlen …
Das CyberKnife hat eine neue Dimension in der Präzisionsstrahlenchirurgie und in der Behandlung von Tumoren eröffnet. Die Behandlung ist schmerzfrei, die Strahlen durchdringen das Gewebe ohne dieses zu verletzen. Eine Narkose ist nicht notwendig. Ein stationärer Krankenhausaufenthalt entfällt.
Die hoch-energetischen Röntgenstrahlen (Photonen) werden aus vielen verschiedenen Richtungen eingestrahlt und präzise im Tumor fokussiert, kleine Abweichungen gleicht das bild-geführte System automatisch aus.
So kann das Tumorgewebe in einer einzigen Behandlungssitzung …
… welche insbesondere für die Erforschung der Hemmung von Protein-Protein-Wechselwirkungen von Bedeutung ist. Die Zielstruktur p53 ist ein menschliches Tumorsuppressorprotein. Es konnte gezeigt werden, dass eine Interaktion von mdm21 mit p53, wenn sie gehemmt wird, bei Tumoren mit Wildtyp-p53 die tumorunterdrückenden Funktionen von p53 wieder herstellt. Dadurch könnte die "Genomwächter"-Funktion von p53 reaktiviert werden. Daher ist die Hemmung der Interaktion ein interessanter Ansatz zur Behandlung verschiedener onkologischer Indikationen.
Im Rahmen …
… Früherkennungsfaltblätter an die niedergelassenen Ärzte durch die Kassenärztlichen Vereinigungen der Bundesländer.
In Deutschland erkranken jedes Jahr etwa 436.000 Menschen neu an Krebs, 211.000 Menschen sterben daran. Die gesetzlichen Krebs-Früherkennungsuntersuchungen haben das Ziel, Tumoren in möglichst frühen Entwicklungsstadien aufzuspüren. Denn früh erkannt sind Brust-, Darm-, Haut-, Gebärmutterhals- und Prostatakrebs zumeist gut heilbar. Frühe Krebsstadien lassen sich außerdem schonender behandeln als Stadien, in denen bereits Tochtergeschwülste …
Jährliche Darmspiegelung verbessert Heilungschancen
Bonn (db) – Darmkrebs ist die zweithäufigste Krebsart in Deutschland: 37.000 Männer und 36.000 Frauen erkranken jedes Jahr neu daran. Zwei bis drei Prozent dieser bösartigen Darmtumoren sind erblich bedingt. Diese Krebsform wird erbliches kolorektales Karzinom ohne Polyposis (HNPCC) oder auch Lynch-Syndrom genannt. Die Deutsche Krebshilfe fördert seit zehn Jahren ein Verbundprojekt zum Thema „Erblicher Darmkrebs“. Im Rahmen dieses Projektes begleiten Ärzte und Wissenschaftler Risiko-Patienten mit …
… der „International Lymphoma Study Group (ILSG)“ und hat vor allem bei der Erforschung der malignen Lymphome bemerkenswerte Ergebnisse erzielt. Mit seinen Forschungsarbeiten trug er maßgeblich zum Verständnis der Pathologie und zur Verbesserung der Diagnostik dieser Tumoren des Lymphsystems bei. Er war federführend beteiligt an der Entwicklung der ersten international anerkannten Konsensusklassifikation der bösartigen Lymphome – bekannt als R.E.A.L. Classification. Diese ist Grundlage für die heute gültige WHO-Einteilung. „Mit seinen Arbeiten zur …
… Beteiligung am weltweit größten internationalen Forschungsprojekt zur Klärung der molekularen Ursachen von Krebserkrankungen. In diesem Rahmen startet nun ein vom Deutschen Krebsforschungszentrum koordinierter Forschungsverbund, der über einen Zeitraum von fünf Jahren Gehirntumoren bei Kindern molekulargenetisch untersuchen wird.
Jede Krebserkrankung ist auf genetische Veränderungen zurückzuführen, die eine normale Körperzelle zur Krebszelle werden lassen. Bekannt ist, dass die ursächlichen Genveränderungen je nach Tumorart stark variieren. Nur …