Gerold Untergasser, PhD, Tumorbiology & Angiogenesis Laboratory, Department of Hematology and Oncology
Medical University Innsbruck, Tel: +43-512-504-23343, mail: gerold.untergasser@i-med.ac.at
Über das Unternehmen
Das europäische Forschungsprojekt OPTATIO (OPtimizing TArgets and Therapeutics In high risk and refractOry Multiple Myeloma) widmet seit 2012 der Suche nach neuen Behandlungsmöglichkeiten für das Multiple Myelom gewidmet. www.optatio.eu
Innsbrucker Wissenschaftler des EU-Projekts OPTATIO züchten menschliche Mini-Tumore auf Ei-Membranen. Damit gelingt ihnen die Entwicklung eines dringend benötigten Testsystems für neue Medikamente gegen Knochenmark-Krebs.
Das Multiple Myelom ist eine immer noch unheilbare Krebserkrankung des Knochenmarks. Bisher fehlte es an geeigneten Testsystemen, um neue Wirkstoff-Kandidaten schnell und in möglichst natürlicher Umgebung zu prüfen. Wissenschaftler des EU-Projekts OPTATIO können diese Lücke nun füllen. Ihnen ist es gelungen, menschliche Min…
Innsbrucker Bildungsprojekt "Hört hört!" bringt Schulen mit Forschern aus Industrie und Hochschulen zusammen
(Innsbruck, 13.6.2013) "Was macht das Geräusch eigentlich in meinem Ohr?" Nicht nur Kinder stellen einfache Fragen, die schwer zu beantworten sind, sondern auch Forscher. Neugier und brennendes Interesse befeuern bei beiden die Entdeckungslust. Kinder und Wissenschaftler hätten zahlreiche Anknüpfungspunkte, fänden sie rechtzeitig zueinander. Doch erst nach langen Schuljahren steht die Tür zur Forschung offen. Dann ist bei vielen jung…
Hoffnung im Kampf gegen Autoimmunerkankungen: Impfung mit Hitzeschock-Protein hilft im Mausexperiment bei rheumatoider Arthritis
Seefeld (24.9.2012) Holländische Wissenschaftler haben einen Impfstoff entdeckt, der rheumatoide Arthritis bei Mäusen wirksam bekämpft. Der Impfstoff aktiviert die Selbstheilungskräfte des Immunsystems, um die Entzündung der Gelenke einzudämmen. Dies berichtete kürzlich die renommierte Fachzeitschrift PNAS (1) und ganz aktuell die Zeitschrift Expert Opinion on Therapeutic Targets (2). Die Arbeiten der holländischen…
Kinder und Karriere im Wissenschaftsbereich – zum Beispiel die aktuelle Femtech-Expertin Margreiter
CEMIT ist ein Unternehmen, in dem sich eine Karriere im naturwissenschaftlich-technischen Umfeld ideal mit der Familie vereinbaren lässt. Das zeigt die kürzlich erfolgte Wahl der CEMIT-Projektleiterin Fionnuala Margreiter zur Femtech-Expertin des Monats. Die gebürtige Irin ist bei der CEMIT für internationales Projektmanagement verantwortlich und betreut das Anfang des Jahres gestartete europäische Forschungsprojekt OPTATIO, bei dem neue Strat…
Grazer Forscherteam entdeckt MikroRNAs als neue Schalter der Fettzellentwicklung im Menschen
Tagung des österreichischen Genomprogramms GEN-AU in Innsbruck
Hunger bedrohte die Menschheit seit jeher. Kein Wunder also, dass der menschliche Körper jeden Überschuss an Nahrung im Fettgewebe zu speichern versucht. In den Industrienationen wird dieses lebensrettende Verlangen zum Problem und die Fettsucht, Adipositas, zur Gefahr. Warum aber macht zu viel Fett den Körper krank? Wie löst Fett Diabetes aus? Und könnten die überschüssigen Fettreserve…
Die faszinierende Protein-Fabrik des Ribosoms, die Suche nach Antibiotika und der Ursprung des Lebens
Abschluss-Tagung des österreichischen Genomforschungsprogramms zu Proteomik, RNomik und Bioinformatik
Ein trauriger Anlass führte gestern und heute die Forscher des österreichischen Genomforschungsprogramms zusammen: das Programm läuft in Kürze aus und somit enden auch die Projekte in den Bereichen Protein-Forschung, RNA-Forschung und Bioinformatik. Doch die Wissenschaftler machten das Beste daraus und trafen sich ein letztes Mal auf eine…
Wissenschaft und Wirtschaft in Tirol bewerben sich um gemeinsames Altersforschungsprojekt
Innsbruck (3.2.2012) Die meisten Menschen sehen dem Altwerden mit Sorge entgegen. Dabei kann der letzte Lebensabschnitt sehr erfüllend sein, geprägt von Zufriedenheit, Gelassenheit, selbstbestimmter sozialer und körperlicher Aktivität und vielleicht sogar der sprichwörtlichen Weisheit. Damit diese Vision wahr wird und immer mehr Menschen körperlich und seelisch gesund altern, müssen heute schon die gesellschaftlichen Voraussetzungen geschaffen werden. …
EU-Projekt OPTATIO erforscht neue Strategien gegen das Multiple Myelom / Internationales Konsortium unter Innsbrucker Führung
Ein Bösewicht allein richtet meist wenig aus – erst wenn er Getreue um sich schart, die ihm dienen und ihn schützen, wird er mächtig und gefährlich. Dies trifft auch auf das Multiple Myelom, eine Krebserkrankung des Knochenmarks, zu. Lange Zeit zielten therapeutische Strategien nur auf die Krebszellen selbst ab. Dann aber erkannten Wissenschaftler, dass sie die Wechselwirkung zwischen den Krebszellen und ihrer Umgebun…
TOLERAGE Summer School mit lebhaften Diskussionen unter anderem zur Rolle von Hormonersatz-Therapien und Matrix-Metalloproteinasen
Obergurgl (5.10.2011) Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind immer noch die Todesursache Nr. 1 in der westlichen Welt. In letzter Zeit werden diese Erkrankungen vermehrt unter dem Blickwinkel von Immunsystem und Entzündung gesehen. Die TOLERAGE Summer School, die jetzt im Universitätszentrum Obergurgl in Tirol stattfand, bot jungen Wissenschaftlern die Möglichkeit, sich mit Experten intensiv auszutauschen, darunter so…
Summer School zeigt Fortschritte des EU-Projekts TOLERAGE bei Entwicklung einer „Schluckimpfung“ gegen Arteriosklerose / Aktuelle Übersichtsartikel erschienen
Obergurgl (5.10.2011) Rauchen, hohes Cholesterin, Bluthochdruck , Diabetes, Infektionen und andere Risiken tragen zur „Gefäßverkalkung“ bei, wie die Arteriosklerose im Volksmund heißt. Diese sehr unterschiedlichen Einflüsse haben erstaunlicherweise alle eine ähnliche Wirkung: die Verhärtung und Verengung von Blutgefäßen, die zu Schlaganfall und Herzinfarkt führen kann. Es muss also ein…
Jungwissenschaftler treffen sich zur Summer School in Obergurgl / EU-Forschungsprojekt TOLERAGE entwickelt „Schluckimpfung“ gegen Arteriosklerose bei Mäusen
Innsbruck (22.9.2011) Früher konzentrierte sich das Interesse der Arteriosklerose-Forscher stark auf Cholesterin. Lange Zeit galt es als Hauptverursacher der Krankheit, die umgangssprachlich als Gefäßverkalkung bekannt ist. Doch ganz so einfach ist es nicht, wie man heute weiß. Die Entstehung der Arteriosklerose ist hochkomplex, und es ist nicht trivial, Auslöser und Folgeerscheinungen a…
Nature Chemical Biology berichtet: Das Geheimnis bakterieller Riboschalter liegt in ihrer Dynamik / Bedeutung auch für Antibiotika-Forschung
Innsbruck (1.5.2011) Bakterien sind uns Menschen in mancherlei Hinsicht voraus. Zum Beispiel verfügen sie über „intelligente“ RNA-Moleküle, sogenannte Riboschalter, mit denen sie viele ihrer lebenswichtigen Stoffwechselvorgänge steuern. Die erst vor wenigen Jahren entdeckten Riboschalter sind Sensor und Schalter in einem RNA-Molekül. Ein Riboschalter funktioniert ganz ähnlich wie ein Bewegungsmelder, d…
Würzburger Wissenschaftler decken Rückkopplungsmechanismus auf / Heute veröffentlicht in Fachzeitschrift „Molecular Cell“/ Erfolg des von Innsbruck aus koordinierten EU-Forschungsprojekts Growthstop
Innsbruck (18.02.2011) Krebs entsteht, wenn das Gleichgewicht zwischen Zellteilung, -wachstum und -tod gestört ist. Das macht seine Behandlung so schwierig, weil sie nicht radikal, sondern maßvoll sein muss. Es ist, als wolle man einen Brand nicht vollständig löschen, sondern lediglich eindämmen – so dass es im Kamin brennt und sonst nirgends.
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Innsbrucker Chemiker klären in nie dagewesener Präzision auf, wie ein bakterieller Riboschalter funktioniert / Veröffentlichung in PNAS
Innsbruck (1.6.2010) Bakterielle Riboschalter sind nicht nur interessante Ziele für neuartige Antibiotika. Sie könnten in Zukunft auch dazu verwendet werden, Bakterien „umzuprogrammieren“, um Umweltgifte zu vernichten. Für beide Anwendungen ist es zunächst nötig, die Funktionsweise natürlicher Riboschalter besser zu verstehen. Auf diesem grundlegenden Forschungsgebiet ist Innsbrucker Chemikern nun ein große…
Neues Screening Verfahren für Krebswirkstoffe basiert auf Kristallstrukturanalyse / Einsatz in EU-Forschungsprojekt Growthstop und Oncotyrol geplant
Innsbruck (9. 4. 2010) Medizinische Wirkstoffe bestehen in der Regel aus etwa 30 Atomen, Wasserstoff nicht mitgerechnet. Daraus ergeben sich etwa 1060 theoretisch mögliche chemische Kombinationen. Welche davon sind am besten geeignet, ein therapeutisches Zielmolekül zu blockieren? Vor dieser Frage stehen Pharmafirmen beim Drug Screening. Sie durchforsten riesige „Bibliotheken“ chemischer Substan…
Innsbrucker Wissenschaftler finden molekularen Schalter für einen der grundlegendsten Mechanismen des Lebens / Publikation in Nature Chemical Biology
Innsbruck (29.3.2010 ) Die Herstellung von Eiweißstoffen (Proteinen) verläuft in allen Zellen - egal ob Hefe, Tier, Pflanze oder Mensch - auf dieselbe Weise: Der genetische Code, die Bauanleitung für Proteine, wird von der DNA abgelesen, eine Boten-RNA bringt ihn zum Ribosom, der Proteinfabrik der Zelle, und dort wird er in eine Abfolge aus Aminosäuren übersetzt. Diese werden miteinander zu ei…
Internationales Beraterteam der Europäischen Raumfahrtagentur traf sich in Tirol / CEMIT-Partnerfirma V&F Medical liefert Messanalytik / Erste Ergebnisse bei Parabelflügen
Innsbruck (9.2.2010) Schon seit den 70er Jahren ist bekannt, dass der Aufenthalt im All das Immunsystem der Raumfahrer schwächt. Stress, unter anderem durch die fehlende Schwerkraft, spielt dabei eine wichtige Rolle. Die Europäische Raumfahrtagentur ESA hat deshalb vor zwei Jahren ein internationales Beraterteam zusammengerufen, das sich mit den Auswirkungen von Stress au…
Wissenschaftler um Karl Mechtler (IMP) entwickeln im Rahmen der Österreichischen Proteomik Plattform neues Verfahren / Erfolgreicher Test an wichtigem Signalkomplex
Innsbruck (20.1.2010) Eiweißstoffe (Proteine) sind die „Arbeitstiere“ unter den Bio-Molekülen. Ob als Transportvehikel, Baumaterial, chemischer Katalysator, Informationsvermittler, Müllschlucker - es gibt kaum eine Aufgabe in der Zelle, an der sie nicht beteiligt wären. Dabei agieren sie fast immer in Teams aus vielen Partnern: in großen Proteinkomplexen. Je nachdem welche Arbei…
Im Forschungsprojekt dnatox werden Erbgut-Spuren und Toxine „abgewogen“. Neuartige Nutzung der Massenspektrometrie
Innsbruck (16.12.2009) Die wissenschaftliche Untersuchung von Giften oder DNA-Spuren ist nicht nur in Kriminalfilmen wichtig, sondern auch im gerichtsmedizinischen Alltag. Daher spielt die Verbesserung von Analyse-Verfahren eine wichtige Rolle im nationalen österreichischen KIRAS-Programm für Sicherheitsforschung, das vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie gefördert wird. Das KIRAS-Projekt dnatox hat dazu…
GEN-AU Forschungsprojekt über nicht-protein-kodierende RNAs geht in die nächste Phase
Innsbruck (1.10.2009) Die Ribonukleinsäure, RNA, stand lange Zeit im Schatten ihres Schwestermoleküls DNA, der Desoxyribonukleinsäure. Schließlich ist es die weltberühmte Doppelhelix DNA, die den Bauplan zur Herstellung der Proteine trägt. Die einsträngige RNA hingegen galt in der Abfolge DNA – RNA – Protein vorrangig als Übermittlerin der Information vom Gen zum Protein.
Groß war daher die Überraschung, als entdeckt wurde, dass ein erheblicher Teil des E…