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Hautkrebs-Screening: seit zwei Jahren erfolgreich

14.07.201012:06 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Deutsche Krebshilfe und ADP empfehlen regelmäßige Teilnahme

Bonn (sts) – Im Juli 2008 hat Deutschland als erstes Land weltweit eine flächendeckend organisierte, standardisierte Hautkrebs-Früherkennung eingeführt. Die Akzeptanz des Hautkrebs-Screenings in der Bevölkerung ist hoch: 13 Millionen der insgesamt 45 Millionen Anspruchsberechtigten haben diese Untersuchung seither genutzt. Die Deutsche Krebshilfe und die Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP) empfehlen, diese Ganzkörperuntersuchung der Haut ab 35 Jahren regelmäßig alle zwei Jahre zu nutzen. Denn: Bösartige Veränderungen der Haut können mit dem Hautkrebs-Screening früh und damit zumeist in einem gut behandelbaren Zustand entdeckt werden. „Das Hautkrebs-Screening ist jedoch mehr als die Suche nach Tumoren und deren Vorstufen. Es dient auch der Prävention mit dem Ziel, das persönliche Hautkrebsrisiko nachhaltig zu senken“, betont Gerd Nettekoven, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krebshilfe.



Hautkrebs ist die häufigste Krebsart in Deutschland. Rund 195.000 Menschen erkranken jährlich bundesweit daran, 24.000 davon an dem besonders gefährlichen malignen Melanom (schwarzer Hautkrebs), an dem pro Jahr etwa 3.000 Betroffene sterben. Hauptrisikofaktor für die Entstehung von Hautkrebs ist natürliche und künstliche UV-Strahlung aus Sonne und Solarien. Beim Hautkrebs-Screening informiert der untersuchende Arzt daher den Patienten auch über den Schutz vor UV-Strahlung, ermittelt mögliche individuelle Risikofaktoren, wie beispielsweise die Anzahl von Pigmentmalen, und klärt über das Angebot weiterer gesetzlicher Krebs-Früherkennungsuntersuchungen auf.

Die Deutsche Krebshilfe und die ADP bieten den Screening-Teilnehmern unter www.hautkrebs-screening.de die Möglichkeit, ihre Erfahrungen mit der Untersuchung zu dokumentieren. Die Versicherten tragen mit dieser anonymen Online-Befragung dazu bei, die Qualität der standardisierten Früherkennungsuntersuchung fortlaufend auf höchstem Niveau sicherzustellen. Die Umfrage kann in wenigen Minuten beantwortet werden. Aussagen zum Ablauf und zu der persönlichen

Zufriedenheit mit der Untersuchung stehen im Vordergrund. Die Befragung erfasst außerdem, ob der untersuchende Arzt alle vorgeschriebenen Bestandteile der Screeninguntersuchung einschließlich eines ausführlichen Beratungsgespräches berücksichtigt hat. „Die Auswertung der Ergebnisse der Online-Befragung soll in die kontinuierliche Weiterentwicklung des Screening-Angebotes und in die Ärztefortbildungen einfließen“, erläutert Professor Dr. Eckhard Breitbart, zweiter Vorsitzender der ADP.

Informationen zum Hautkrebs-Screening erhalten sowohl Interessierte als auch Ärzte auf der Internetseite www.hautkrebs-screening.de. Rund um die Themen Prävention und Früherkennung von Hautkrebs bieten die Deutsche Krebshilfe und die ADP darüber hinaus kostenloses Informationsmaterial an. Ratgeber, Präventionsfaltblätter und Plakate können bestellt werden bei der Deutschen Krebshilfe, Postfach 1467, 53004 Bonn, oder im Internet unter www.krebshilfe.de heruntergeladen werden.


Hintergrund-Informationen: Hautkrebs-Screening

Die gesetzliche Untersuchung zur Früherkennung von Hautkrebs geht schnell und ist schmerzlos. Sie kann vom Arzt ohne weitere Hilfsmittel mit bloßem Auge durchgeführt werden.
Untersuchungsablauf:
• Fragen nach eigenen und familiären Vorerkrankungen (Anamnese).
• Standardisierte visuelle Untersuchung der gesamten Körperoberfläche von der behaarten Kopfhaut bis zu den Fußsohlen, inklusive aller Hautfalten, der Mundschleimhäute und des äußeren Genitals.
• Befundmitteilung sowie präventive Beratung zum richtigen Umgang mit natürlicher und künstlicher UV-Strahlung, Feststellung möglicher individueller Risikofaktoren, Information über das Angebot weiterer gesetzlicher Krebs-Früherkennungsuntersuchungen.
• Bei Verdachtsdiagnose eines Hausarztes: Überweisung zum Dermatologen zur weiteren Abklärung. Die Verdachtsabklärung erfolgt durch eine feingewebliche Untersuchung im Labor.


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Bonn, 14. Juli 2010

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