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WDR-Beitrag zur Studie für Brustkrebspatientinnen auf youtube–Gentest gibt mehr Sicherheit über Chemotherapie

04.06.201016:45 UhrGesundheit & Medizin
Bild: WDR-Beitrag zur Studie für Brustkrebspatientinnen auf youtube–Gentest gibt mehr Sicherheit über Chemotherapie

(openPR) Troisdorf - Bonn – Bad Honnef – Für die interessierte Öffentlichkeit steht ab sofort der WDR-Beitrag zu einer Studie für Brustkrebspatientinnen, an der das Praxisnetzwerk Hämatologie und Internistische Onkologie aus Troisdorf (mit weiteren Standorten in Bonn-Beuel und Bad Honnef) teilnimmt im Internet-Portal youtube zum Download zur Verfügung. youtube.com/user/99praxis



An der Studie sind europaweit 6.000 Frauen beteiligt. Diese so genannte MINDACT-Studie (Microarray for Node Negative and 1 to 3 Positive Nodes Disease may Avoid ChemoTherapy) ist Teil eines EU-Forschungsprojektes und wird in Deutschland von der Deutschen Krebshilfe gefördert. Die MINDACT-Studie soll die traditionelle Methode zur Beurteilung der Aggressivität eines Tumors mit einer neuen Methode (Gentest) vergleichen.

Der Gentest untersucht wie wahrscheinlich das Auftreten eines Rückfalls ist. Dadurch kann bei einigen Frauen auf die belastende Therapie verzichtet werden. Um Patientinnen identifizieren zu können, die eine Chemotherapie eventuell nicht benötigen, wurde dafür in den Niederlanden dieser Gentest entwickelt. Der Test analysiert die Aktivität von 70 Genen in Brustkrebszellen, die Aufschluss über die Aggressivität des Tumors geben und bewertet dann das Risiko der Patientin, einen Rückfall zu erleiden. Dieses Rückfallrisiko ist die Grundlage für die Therapieentscheidung.

Dr. med. Helmut Forstbauer, Onkologe des Praxisnetzwerkes Hämatologie und internistische Onkologie mit Sitz in Troisdorf, Bonn-Beuel und Bad Honnef stellt dazu fest: „Bisher trafen wir unsere Therapieentscheidung aufgrund von klinischen Eigenschaften und Befunden aus der Untersuchung durch die Pathologie, wie zum Beispiel der Tumorgröße, den befallenen Lymphknoten, dem Entartungsgrad des Tumors und eventuell vorhandenen Hormon- und Wachstumsfaktorrezeptoren in bzw. auf den Tumorzellen. Weiterhin spielte das Alter der Patientin und der Wechseljahresstatus eine wichtige Rolle.

Der neue Gentest soll zukünftig zuverlässigere Aussagen darüber liefern, wie wahrscheinlich das Auftreten eines Rückfalls ist. Dann könnten wir bei einigen Frauen auf die belastende Chemotherapie verzichten.“

Die MINDACT-Studie richtet sich an Betroffene mit Brustkrebs im Frühstadium, deren Tumore noch nicht gestreut haben. Alle Patientinnen werden, unabhängig davon, ob sie eine Chemotherapie erhalten, engmaschig überwacht. Die Teilnahme ist freiwillig. Das klinische Forschungsprojekt steht unter der Aufsicht der EORTC, der Europäischen Organisation für Forschung und Behandlung von Krebs mit Sitz in Belgien und wird in Kooperation mit den nationalen Krebsorganisationen durchgeführt.

Zum Fernsehbeitrag des WDR klicken Sie bitte hier: http://www.youtube.com/user/99praxis

Fragen beantwortet:
Praxisnetzwerk Hämatologie / Internistische Onkologie
Dr. med. Helmut Forstbauer, Dr. med. Carsten Ziske, Dr. Dr. med. Ruth Reihs
Dr. med. Björn Schöttker


Praxisstandort Troisdorf
Am Sankt-Josef-Hospital
Schloßstraße 18
53840 Troisdorf
Tel.: 0 22 41 - 80 18 71
Fax: 0 22 41 - 80 18 72
E-Mail
www.onkologie-rheinsieg.de


Weitere Informationen oder Patientenvorstellungen sind auch möglich an den folgenden Standorten

Praxisstandort Bonn Beuel
Steinerstraße 39 (am St-Josef-Hospital)
53225 Bonn-Beuel
Tel.: 0 22 41 - 80 18 71
Fax: 0 22 41 - 80 18 72
E-Mail
www.onkologie-rheinsieg.de


Praxisstandort Bad Honnef
Schülgenstraße 15 (im CURA-Krankenhaus)
53604 Bad Honnef
Tel.: 02224-7 72 11 75
E-Mail
www.onkologie-rheinsieg.de

Profil Praxisnetzwerk
Wir sind eine internistische Facharztpraxis für Blut- und Krebserkrankungen (Hämatologie und Onkologie). Seit 1999 betreuen wir in unserer Praxis am St. Josef-Hospital in Troisdorf Patienten mit bösartigen Erkrankungen des Blutes und/oder Tumorerkrankungen. Um auch Patienten in Bad Honnef und Umgebung eine wohnortnahe Versorgung anbieten zu können, haben wir bereits im Oktober 2007 im CURA St. Johannes Krankenhaus eine Zweigpraxis eröffnet. Und seit Februar 2008 betreuen wir nun gemeinsam mit Frau Dr. Ruth Reihs und Herrn Dr. Björn Schöttker auch Patienten mit Krebserkrankungen in einer Praxis am St. Josef-Krankenhaus in Bonn-Beuel.

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