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Gute Nachricht für Frauen mit Mammakarzinom

27.03.201412:32 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Empfehlungen der AGO aktualisiert:
Oncotype DX® Brustkrebstest als prädiktiver Marker für die Vorhersage des Nutzens einer Chemotherapie bei frühem, hormonrezeptor-positivem invasiven Brustkrebs aufgenommen

+++ Oncotype DX in Deutschland jetzt vergleichbar bewertet wie in den Leitlinien von NICE, ESMO®, St. Gallen, ASCO® und NCCN®[1]+++



München, 26. März 2014. Der Genexpressionstest Oncotype DX kann nützliche Zusatzinformationen bei bestimmten Formen des Mammakarzinoms liefern und verfügt über die notwendige hohe Level-IB-Evidenz. Dies hat die Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie e.V. (AGO) – eine gemeinsame Expertengruppe der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. und der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. – am 1. März 2014 in die neueste Fassung ihrer Empfehlungen für die Versorgung von Brustkrebspatientinnen in Deutschland aufgenommen[2].

Der Oncotype DX Brustkrebstest liefert bei ausgewählten Patientinnen eine zusätzliche prognostische und als einziger Genexpressionstest eine prädiktive Information bezüglich des zu erwartenden Nutzens einer Chemotherapie. Dies bedeutet für die betroffenen Patientinnen einen wichtigen Fortschritt: Immer noch erhalten zu viele Patientinnen mit einem frühen, hormonsensiblen invasiven Mammakarzinom eine Chemotherapie. Erste Ergebnisse der momentan in Deutschland laufenden Brustkrebsstudie ADAPT[3] der Westdeutschen Studiengruppe deuten darauf hin, dass mit innovativen diagnostischen Konzepten unter Nutzung des Oncotype DX Tests bei über 60 Prozent der Chemotherapie-Kandidatinnen auf den Einsatz einer Chemotherapie verzichtet werden kann.

„Wir freuen uns, dass deutsche Leitlinien, wie die Empfehlungen der AGO, sich den internationalen Leitlinien angleichen“, kommentierte Dr. Gerald Wiegand, Geschäftsführer von Genomic Health Deutschland. „Dies ist ein wichtiger Schritt für die betroffenen Patientinnen und ihre behandelnden Ärzte, sodass wir denken, dass es in Zukunft keine Chemotherapie ohne Test geben sollte, wenn andere klinische Parameter keine eindeutige Entscheidung zulassen“.

[1] Leitlinien des britischen National Institute for Health and Care Excellence (NICE), der European Society of Medical Oncology (ESMO), die internationalen St.Gallen Konsensusleitlinien sowie Leitlinien der American Society of Clinical Oncology (ASCO) und des National Comprehensive Cancer Networks (NCCN)
[2]http://www.agoonline.de/fileadmin/downloads/leitlinien/mamma/maerz2014/de/2014D_05_Prognostische_und_praediktive_Faktoren.pdf
[3] Poster-Präsentation: Run-In Phase of prospective WSG-ADAPT HR+/HER2- trial demonstrates feasibility of early endocrine sensitivity prediction by Recurrence Score® and conventional parameters in clinical routine. Harbeck N., Gluz O. et al. San Antonio Breast Cancer Symposium 2013.

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