… einer Art „metastabilem Zwischenzustand“. Ein Team von Physikern der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU) hat jetzt diese „Wartezeit“ in einem zweidimensionalen Material direkt gemessen: Sie dauert exakt 24 Milliardstel Sekunden. Dieses Wissen ist vor allem für die Quantentechnologie von Bedeutung. Auf seiner Basis lässt sich die Genauigkeit atomarer Sensoren deutlich steigern; das ebnet den Weg beispielsweise für eine medizinische Diagnostik der Zukunft. Verantwortlich für die jetzt in der Fachzeitschrift Science Advances veröffentlichte …
… Steuerelektronik und hochspezialisierter Fertigungsprozesse, sowie angesichts der strategischen Bedeutung von Quantenchips hat der EU-Chips-Act sechs sich ergänzende Quanten-Pilotlinien eingerichtet, die sich jeweils auf eine bestimmte Hardwareplattform konzentrieren und gemeinsam die Quantentechnologien in den Bereichen Quantencomputing, Kommunikation und Sensorik vorantreiben. Innerhalb dieses Portfolios ist SPINS die Pilotlinie, die sich halbleiterbasierten Spin-Qubits widmet, wobei der Schwerpunkt auf der Bereitstellung von Quantenchips für Anwendungen …
… ist als die Breite eines Bakteriums."Ein neues Fenster in die QuantenweltDie Fähigkeit, die Rotation mit dieser Genauigkeit zu kontrollieren, ist mehr als nur ein neuer Rekord im Labor: Sie ist eine Voraussetzung für eine neue Generation von Quantentechnologien. Während die meisten Quantenexperimente heute einzelne Atome, Ionen oder Moleküle verwenden, sind die gläsernen Nanorotoren massiv. Sie bestehen aus etwa 100 Millionen Atomen und sind dennoch begrenzt durch die Quantenphysik.Ein rotierendes Teilchen habt interessante Eigenschaften: Nach jeder …
… stationären Versuchsanlage getrennt, auf einen Lkw verladen, mit diesem über das CERN-Gelände gefahren und schließlich wieder mit der Versuchsanlage verbunden, so dass die Antiprotonen zurückgespeist werden können. Prof. Dr. Stefan Ulmer, Sprecher von BASE und Lehrstuhlinhaber für Quantentechnologie und Fundamentale Symmetrien an der HHU: „Antiprotonen einzufangen und über längere Zeit zu speichern, erfordert einiges an Know-how. Denn Antimaterie zerstrahlt sofort, sobald sie mit Materie in Kontakt kommt. Deshalb müssen die Antiteilchen so mit elektrischen …
Berlin, 17.03.2026. Die kontrollierte Erzeugung einzelner Photonen ist ein Kernelement zahlreicher Anwendungen der Quantentechnologie, etwa in Quantennetzwerken oder beim Quantencomputing. Ein Forschungsteam der Arbeitsgruppe Integrated Quantum Photonics am Institut für Physik der Humboldt-Universität zu Berlin (HI) sowie im Joint Lab Diamond Nanophotonics am Ferdinand-Braun-Institut, Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik (FBH) in Berlin unter der Leitung von Prof. Dr. Tim Schröder hat nun die erfolgreiche Anwendung der neuen Methode SUPER (Swing-UP …
… Welt kommen vom 1. bis 6. März 2026 zur Frühjahrstagung der Sektion Atome, Moleküle, Quantenoptik und Photonik (SAMOP) der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) in Mainz zusammen. Themenschwerpunkte der DPG-Frühjahrstagung 2026 sind neben Quantencomputing und Quantentechnologien, Atomphysik und Quantenoptik auch konkrete Anwendungen von quantenoptischen Methoden etwa in der Quantenphysik und der Umweltforschung. Kernanliegen der DPG sind dabei der Wissenstransfer und die Förderung von Early Career Academics.Gastland der Frühjahrstagung ist …
… größerer Datenmengen auf immer kleinerem Raum„Mit stetig ansteigenden Datenmengen müssen künftige magnetische Speichermedien in der Lage sein, Informationen zuverlässig in immer höheren Dichten zu speichern“, sagt Professor Jörg Wrachtrup, Leiter des Zentrums für Angewandte Quantentechnologie (ZAQuant) an der Universität Stuttgart, dessen Gruppe das Projekt leitete. „Unsere Ergebnisse sind daher für Datenspeichertechnologien der nächsten Generation von unmittelbarer Relevanz. Gleichzeitig sind sie von grundlegender Bedeutung, da sie neue Einblicke in …
… um thermische Störgeräusche in der Probe zu verringern und eine präzise Bildgebung zu gewährleisten. Der Zugang zu einer solchen Tieftemperaturtechnologie mit herkömmlichen optischen Mikroskopen wird insbesondere in den Bereichen Bioimaging, Photonik, Halbleiterforschung und Quantentechnologie immer wichtiger. „Die nachhaltige Integration kryogener Messumgebungen in den Bereich der konventionellen Mikroskopie ist jedoch nach wie vor eine technische Herausforderung. Herkömmliche Lösungen sind sperrig, teuer und erfordern häufig große Mengen von flüssigem …
… sogenannte Kohärenzen. Gehen diese Kohärenzen verloren, verschwinden auch die Informationen – ein Vorgang, der als Dekohärenz bezeichnet wird. Solche kurzlebigen Zustände zu verstehen und letztendlich kontrollieren zu können, gehört zu den grössten Herausforderungen der heutigen Quantentechnologie.Zwar gibt es viele Techniken, mit denen sich das Verhalten einzelner Elektronen untersuchen lässt, doch für diese Kohärenzen blieb man bislang weitgehend blind. Forschende des Paul Scherrer Instituts PSI und der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne …
… Spezies einzigartig. Unter ihnen hat das Ion 173Yb+ in den letzten Jahren besonderes Interesse geweckt. Seine komplexe Energieniveaustruktur ermöglicht eine genaue Untersuchung fundamentaler Aspekte der Kernstruktur und ist vielversprechend für Anwendungen in der Quantentechnologie und die Suche nach sogenannter neuer Physik. Gleichzeitig hat gerade diese komplexe Struktur lange Zeit eine detaillierte Untersuchung des Ions erschwert.Nun haben Forschende der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB), der Technischen Universität Braunschweig und …
… beträgt knapp 20 Millionen Euro bis Ende 2027, auf die TU Berlin entfallen dabei 500.000 Euro. Die Forschungen werden Teil des neuen Centers for Integrated Photonics Research (CIPHOR) an der TU Berlin werden.Enorme Fortschritte auf dem Gebiet der Quantentechnologie machen eine neue Art von Superrechnern möglich, die in Zukunft mächtiger sein könnten als jeder herkömmliche Computer. Diese enorme Rechenkraft bringt aber auch eine ernste Bedrohung für bisher gebräuchliche Methoden der Datensicherheit mit sich. Denn theoretisch können Quantencomputer …
… hinter der Energie- und Ladungsübertragung in Halbleiter-Nanostrukturen besser zu verstehen und effizient zu nutzen. Das ist ein entscheidender Schritt für die Entwicklung effizienter Solarzellen, ultraschneller optoelektronischer Komponenten und neuartiger Anwendungen in der Quantentechnologie“, erklärt die Erstautorin der Studie Dr. Wiebke Bennecke von der Universität Göttingen. Sie fügt hinzu: „Anlässlich des 100. Jubiläums der Quantenmechanik zeigen unsere Ergebnisse eindrucksvoll deren Relevanz für die Technologie der Zukunft.“wissenschaftliche …
… entwickeln sich rasant zu Schlüsseltechnologien für sichere Kommunikation, leistungsfähige Computer, neue Werkstoffe und hochpräzise Sensorik. Um diese Zukunftstechnologien gezielt voranzubringen und in industrielle Anwendungen zu überführen, startet heute das Sächsische Forschungsnetzwerk für Quantentechnologien SAX-QT „Quantum Saxony“. Ziel ist es, die Kompetenzen im Freistaat Sachsen im Bereich Quantentechnologien strategisch zu bündeln, weiter auszubauen und international sichtbar zu machen. Koordiniert wird das Netzwerk von der Hochschule Zittau/Görlitz, …
„Je mehr Speicherelemente und je mehr Rechenkerne, desto leistungsfähiger“ – was für klassische Computer gilt, trifft auch auf Quantencomputer und Quantensimulatoren zu: Systeme mit vielen Recheneinheiten versprechen mehr Rechenleistung – eine Fähigkeit, die als Skalierbarkeit bezeichnet wird. Allerdings macht die Anwendung von quantenphysikalischen Prozessen die beteiligten Quantensysteme gegenüber äußeren Störungen sehr empfindlich.
Für den wirtschaftlichen Einsatz solcher Quantencomputer sind daher stabile Lösungen erforderlich. Zudem müss…
… Die Genauigkeit der Atomuhr wird zudem bereits nach einer Mittelungszeit von weniger als einem Tag erreicht, was derzeit den Rekord für ein rein transportables System darstellt.Diese transportable optische Atomuhr ist ein Beispiel für erfolgreich angewandte Quantentechnologie und wurde im Rahmen von Messkampagnen bereits an verschiedene Orte in Europa transportiert. Abgesehen vom metrologischen Nutzwert erlaubt sie die Realisierung von chronometrischer Geodäsie (also der Höhenmessung mit Uhren) auf einem bislang unerreichten Genauigkeitsniveau.Die …
… also in bislang unerreichter Geschwindigkeit. Der Messplatz soll zeigen, wie sich Magnonen bei extrem kurzen Zeitskalen verhalten – eine Voraussetzung für eine magnetische KI, die in Echtzeit lernt und reagiert.Verknüpfung mit QuantentechnologieAußerdem wird eine Quantenmagnetometrie-Plattform angeschafft, bei der hochempfindliche Sonden Magnetfelder in atomaren Skalen erfassen. Dadurch lassen sich magnetische Speicher mit Quantentechnologie koppeln, etwa für hochpräzise Quantensensoren. Schließlich wird ein Nano-Ellipsometer die Lichtreflexionen …
… Forschungsgruppe „Atome und Licht“ an der Universität Siegen einen der begehrten Rückkehr-Plätze erhalten hat. Er kam 2024 ans Department Physik. „Weil“, so Cerchiari, „hier die Rahmenbedingungen für meine multidisziplinäre Forschung, die an der Schnittstelle zwischen Quantentechnologie, Quantenoptik und Teilchenphysik liegt, perfekt sind.“ Er sei vor anderthalb Jahren sehr herzlich an der Universität Siegen empfangen worden und habe seitdem viel Unterstützung und Wertschätzung erfahren. „Ich selbst schätze wiederum die offenherzige Arbeitsatmosphäre …
… „Als erstes müssen wir dazu verstehen, wie in diesen Kristallen Licht und Magnetisierung gekoppelt sind, was die Motivation für diese Arbeit war“, so Professor Bernhard Urbaszek, Letztautor der Studie. Die Forschungsergebnisse sind für die Bereiche Elektronik, Optik und Quantentechnologie relevant.An der Forschung waren neben dem Institut für Physik Kondensierter Materie der TU Darmstadt auch die University of Chemistry and Technology Prag sowie das National Institute for Materials Science in Tsukuba (Japan) beteiligt. Forschende der TU Darmstadt …
… Molekül, das als potenzielles Qubit – also als Recheneinheit in einem Quantencomputer – funktionieren kann. Mithilfe dieses Kupferkomplexes haben sie nun gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen der Universität Florenz die Möglichkeiten für zukünftige Entwicklungen in der Quantentechnologie enorm vergrößert. Denn erstmals gelang es ihnen, den Spin Zustand eines Moleküls direkt mit elektrischen Feldern zu steuern, indem man gezielt in die Wechselwirkungen zwischen den Spins eingreift. Über seine Forschungsergebnisse berichtet das Team im Forschungsmagazin …
… – Festkörperforschung, Quantenoptik und Quanteninformation – für Fortschritte in aktueller Quanteninformationstechnologie. „Durch die erneute Förderung können wir die synergetischen Stärken dieses breit aufgestellten Forschungsverbunds weiter bündeln und Durchbrüche in Schlüsselbereichen der Quantentechnologie erzielen“, so Professor Dr. Alexander Altland, zukünftiger Sprecher des Clusters. In der nächsten Förderphase soll die Integration von Quantenhardware und Software eine besondere Rolle spielen.Der Exzellenzcluster ist ein Verbundprojekt mit …
Kleiner, vielseitiger, leistungsfähiger: Ein Team von Physiker*innen aus Lausanne und Konstanz entwickelte fortschrittliche Bausteine für die Quantentechnologie in Form von neuartigen „coupled cavity arrays“ (CCA), also miteinander gekoppelten Quantenresonatoren. Diese CCAs basieren auf der anorganischen Verbindung Niobiumnitrid, besitzen eine hohe kinetische Induktivität und sind bestens für supraleitende Anwendungen geeignet. Sie bilden damit eine vielversprechende Grundlage für optimierte Qubits eines künftigen Quantencomputers. Zugleich eröffnen …
… SNF 120 Millionen Franken für die zweite Phase der Nationalen Forschungsschwerpunkte, deren Arbeit seit 2020 läuft. Sie bringen Forschungsteams aus der ganzen Schweiz zusammen, um innovative Wege in strategisch wichtigen Bereichen wie Automation, Antibiotika-Resistenz oder Quantentechnologie zu gehen.Nachfrage übersteigt Budget deutlichAllerdings konnte der SNF auch im letzten Jahr aufgrund der begrenzten Mittel viele exzellente Projekte nicht finanzieren. Dieses Problem würde sich mit der vom Bundesrat vorgeschlagenen Kürzung des Budgets deutlich …
… eine überaus flüchtige Eigenschaft, die schnell durch Dekohärenz, also beispielsweise durch thermisches Rauschen, verloren gehen kann. Die zuverlässige Erhaltung des verschränkten Anteils eines beliebigen Eingangszustands stellt daher eine der größten Herausforderungen der Quantentechnologie dar. Das Forschungsteam hat diese Herausforderung mit Hilfe der komplexen Lichtdynamik in photonischen Schaltkreisen gemeistert. „Drähte für Licht“, die in geringen Abständen zueinander angeordnet sind, ermöglichen es Photonen, zwischen benachbarten Kanälen zu …
… dieser Preise geht an Professor Claus Braxmaier. Der studierte Feinwerktechniker und Physiker forscht und lehrt seit 2021 am Institut für Mikroelektronik. Er ist Inhaber der Professur für Quantenmetrologie an der Universität Ulm sowie assoziiert mit dem Institut für Quantentechnologien des Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR-QT). Braxmaier wurde ausgezeichnet für seine Kooperation mit den Unternehmen Airbus Defence & Space in Friedrichshafen sowie der Space Tech GmbH in Immenstaad (STI). Im Zentrum der Zusammenarbeit steht die Entwicklung …
Qubits sind die Grundbausteine der Informationsverarbeitung in der Quantentechnologie. Aus welchem Material sie später in technischen Anwendungen tatsächlich bestehen werden, ist eine wichtige Forschungsfrage. Molekulare Spin-Qubits gelten dabei als vielversprechende Qubit-Kandidaten für die molekulare Spintronik, insbesondere für die Quanten-Sensorik. Die hier untersuchten Materialien können durch Licht angeregt werden; dabei entsteht ein zweites Spin-Zentrum und, in weiterer Folge, ein lichtinduzierter Quartett-Zustand. Bislang ging die Forschung …
… so ist es etwa mit der Digitalisierung. Im Konjunkturpaket wurden absolut notwendige Förderungen und Beschleunigungen in der Digitalisierung ausgemacht. So soll der digitale Ausbau in Schulen, Verwaltungen und Kommunen schneller vorangetrieben und mit Hilfe Künstlicher Intelligenz (KI) Produktinnovationen hervorgebracht werden. Damit stehen neue Technologiesprünge im Fokus der Bundesregierung. Beispielsweise soll durch Quantentechnologie und Wasserstofftechnik die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und des Landes gesichert werden.
Im Dialog mit NRW Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart erläuterte die erst kürzlich gestartete Koordinierungsstelle Quantentechnologien in Nordrhein-Westfalen (QT.NMWP.NRW) des Clusters NMWP.NRW gemeinsam mit einer Quantentechnologien-Expertenrunde aus Wirtschaft und Wissenschaft Chancen und Möglichkeiten der Zukunftstechnologie. Im Bereich der Wissenschaft befindet sich NRW national wie international in exzellenter Ausgangsposition in wichtigen Kerngebieten der Quantentechnologie, wie zum Beispiel des Quantencomputings und -simulation, …
München, 16. Juli 2018 – Gigantische Rechenleistungen, abhörsichere Kommunikation, eine Vielzahl neuer Anwendungen und dadurch großes Potenzial für Wirtschaft und Wissenschaft: Das sind die Ausblicke der Quantentechnologie. Als Seismograph widmete sich der MÜNCHNER KREIS dieser Schlüsseltechnologie, die als „Next Big Thing“ gehandelt wird. Welche konkreten Ansätze zur Entwicklung von Quanten-Computing und Quantenkommunikation Unternehmen und Forschungseinrichtungen verfolgen, diskutierten 170 internationale Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft …
Als verhältnismäßig neues Gebiet der Physik und Technik befindet sich die Quantentechnologie derzeit auf dem Vormarsch. Technologien, die gezielt Quanteneffekte ausnutzen – sogenannte Quantentechnologien – finden bereits heute vielfach Anwendung, beispielsweise in Bereichen wie der Halbleitertechnologie, der Magnetresonanztomografie oder der Lasertechnologie. Vom 18. bis 23. März 2018 lädt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) 30 Studierende zur nach Stuttgart und Ulm. Bewerbungen für die kostenfreie Akademie sind noch bis zum 31. …
Die Quantentechnologie befindet sich als verhältnismäßig neues Gebiet der Physik und Technik auf dem Vormarsch. Technologien, die gezielt Quanteneffekte ausnutzen, sogenannte Quantentechnologien, finden bereits heute vielfach Anwendung, beispielsweise in Bereichen wie der Halbleitertechnologie, der Magnetresonanztomografie oder der Lasertechnologie. Am 22. März 2018 verleiht das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen einer festlichen Veranstaltung in Stuttgart mit geladenen Gästen aus Politik, Wissenschaft und Industrie erstmalig …
Elektronische Bauteile werden immer kleiner. Die Quantentechnologie eröffnet neue Wege in die Miniaturisierung. Ein Quantensensor von Fraunhofer-Forschern soll schon bald winzige Magnetfelder, wie sie etwa auf zukünftigen Festplatten vorkommen, vermessen können.
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Integrierte Schaltkreise werden immer komplexer. Tatsächlich enthält ein Pentiumprozessor inzwischen rund 30 Millionen Transistoren. Und die magnetischen Strukturen auf Festplatten messen gerade noch 10 bis 20 Nanometer, kleiner als ein Grippevirus mit 80 bis 120 Nanometer Durchmesser. …
Physiker um den Saarbrücker Professor für Quanten- und Festkörpertheorie, Frank Wilhelm-Mauch, beteiligen sich an der Koordinierung eines so genannten Flagship-Programms der Europäischen Kommission zum Thema Quantentechnologie. Dabei handelt es sich um Forschungsprogramme, die mit einer Laufzeit von zehn Jahren und einem Fördervolumen von einer Milliarde Euro zu den größten Forschungsverbünden überhaupt gehören. Jetzt wurde ein erstes Projekt genehmigt.
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Flagship-Programme wie das „Human Brain Project“ oder „Graphene“ sind Meilensteine der Forschungsförderung. …
… unter anderem Mitglied im Aufsichtsrat der Carl Zeiss AG. Im Jubiläumsjahr sagt er zur Entwicklung der Universität Ulm: „Die Universität Ulm ist auch für die kommenden 50 Jahre sehr gut aufgestellt. Arbeitsgebiete wie die Quantentechnologie, die elektrischen Speicher sowie die personalisierte Medizin sind zukunftsweisend“.
Als oberstes Aufsichtsorgan trägt der Universitätsrat die Verantwortung für die Struktur- und Entwicklungsplanung der Universität. Die Mitglieder empfehlen Maßnahmen zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit. Nach dem Landeshochschulgesetz …
… erste Quantenakademie steht in den Startlöchern: Vom 18. bis 23. März 2018 besuchen 30 Studierende namhafte Unternehmen und Institute der Branche, sprechen mit führenden Wissenschaftlern und erhalten einen Überblick über das vielfältige Potenzial der Quantentechnologien.
Ab sofort können sich Bachelor- und Master-Studierende (ab dem 5. Bachelorsemester) der Ingenieur- und Naturwissenschaften auf einen Platz in der < Quantum Futur|Akademie > bewerben. Die Akademie ist Teil der umfassenden Quantum Futur-Nachwuchsinitiative des Bundesministeriums …
… auf einer festlichen Veranstaltung in Stuttgart mit geladenen Gästen aus Politik, Wissenschaft und Industrie zum ersten Mal den < Quantum Futur|Award >. Der Preis wird für herausragende Master- und Promotionsarbeiten zur anwendungsorientierten Quantentechnologie vergeben, die sich insbesondere mit der technischen Ausnutzung von kontrollierten Quantenzuständen beschäftigen. Das Bewerbungsverfahren wird zweistufig durchgeführt.
Bewerbungsschluss für die erste Auswahlstufe ist der 15. Januar 2018.
Im ersten Schritt müssen die Bewerberinnen und …
… entsprechenden Prozesse wurden neben weiteren Themen mit großem Konsens besprochen. Die im Gespräch adressierten technologischen Themen spiegelten die große thematische und technologische Bandbreite des Landesclusters wieder. Erörtert wurden Zukunftsthemen wie die Quantentechnologie bis hin zum bereits erfolgreich in der Wirtschaft eingesetzten Multimaterial-Leichtbau oder nanotechnologisch optimierten Hochleistungs-Batteriematerialien. Neben diesen Themen wurde unter anderem auch die große Bedeutung von prozessspezifischen Neuen Materialien und der …
… (ZQB) gefeiert worden: Ab Anfang 2019 sollen in dem einzigartigen Gebäude Forscherinnen und Forscher aus den Bereichen Physik, Chemie und Molekularmedizin arbeiten. Ihr gemeinsames Ziel ist die Entwicklung von hochleistungsfähigen Sensoren und bildgebenden Verfahren mithilfe der Quantentechnologie. Davon profitieren vor allem die biomedizinische Forschung und Diagnostik. Die Kosten des speziell auf die Bedürfnisse der Forscher ausgerichteten Gebäudes belaufen sich auf etwa 23 Millionen Euro - getragen von Bund, Land und Universität.
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Rund ein …
… die Universität Ulm gleich mit zwei Wissenschaftlern vertreten: mit den Professoren Fedor Jelezko und Martin Plenio. Jelezko leitet das Institut für Quantenoptik an der Uni Ulm und untersucht unter anderem, wie sich künstliche Diamanten für die Quantentechnologie nutzen lassen. Martin Plenio, der Leiter des Instituts für Theoretische Physik und Inhaber einer Humboldt-Professur, arbeitet an Fragen der Quanteninformation und der Realisierung von Quantentechnologien durch Manipulation, Präparation und Messung von Elektronen, Atomen und Photonen. In …
… zukünftig gegebenenfalls genutzt werden könne, um den Reaktionsprozess auf dem Quantenniveau zu steuern.
Die Ulmer Forscher wurden bei ihrer wissenschaftlichen Arbeit unter anderem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt.
Zum Hintergrund
In der Quantentechnologie ist die Universität Ulm führend. Gemeinsam mit Wissenschaftlern der Universität und des Max-Planck-Instituts für Festkörperforschung Stuttgart arbeitet eine interdisziplinäre Forschergruppe im Zentrum IQST daran, Forschungsergebnisse aus der Quantenwissenschaft in die …
… sich diese Probleme als durchaus lösbar erweisen werden.
Professor Johannes Fink ist seit Anfang 2016 am IST Austria tätig. Er und seine Gruppe untersuchen Quantenphysik in elektrischen, mechanischen und optischen Mikrochip-basierten Bauteilen mit dem Hauptziel, die Quantentechnologie voranzutreiben und zu integrieren. Anfang dieses Jahres erhielt er einen renommierten ERC Starting Grant für sein Projekt zur Entwicklung eines Glasfaser-Transceivers für supraleitende Qubits, sowie einen Grant der Schweizer NOMIS-Stiftung. Dr. Shabir Barzanjeh wurde …
… waren erfolgreich. Und auch sonst verzeichnet Res.Ul bereits die ersten Erfolge. So waren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Antragsskizzen für die Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder beteiligt: Die Universität Ulm konnte in den Bereichen Quantentechnologie und Batterieforschung überzeugen und darf nun Vollanträge für Exzellenzcluster stellen. Zudem hat Res.Ul den Verbundantrag InnoSÜD unterstützt. Insgesamt erhält die Universität Ulm mit den Partnerhochschulen Biberach, Neu-Ulm und Ulm im Rahmen der Bund-Länder-Initiative „Innovative …
… der Chinesischen Akademie der Wissenschaften, Chunli Bai, und sein Amtskollege Anton Zeilinger, Präsident der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW), sowie Universität Wien-Rektor Heinz W. Engl am 29. September 2017 ein mithilfe von Quantentechnologie verschlüsseltes Videotelefonat über zwei Kontinente hinweg zwischen Wien und Peking.
Durch die Quantenverschlüsselung war die Abhörsicherheit des Gesprächs, das bei einem Live-Experiment vor Medienvertreter/innen und Wissenschaftler/innen an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften …
Bei der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder ist die Universität Ulm erfolgreich. Zwei Antragsskizzen für Exzellenzcluster in den Bereichen Batterieforschung und Quantentechnologie haben es in die Endrunde des hochkompetitiven Wettbewerbs geschafft.
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Erfolg bei der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder: Im Wettbewerb um so genannte Exzellenzcluster ist die Universität Ulm zwei Mal zur Vollantragstellung aufgefordert worden. Aus über 190 Projekten haben es die Ulmer Antragsskizzen in den Bereichen Energiespeicherung und -wandlung …
… zum einen tägliche Vorträge, die das Titelthema weiter aufgreifen, wie der Geschäftsführer des ZAWiW, Dr. Markus Marquard, betonte. Die Vorträge widmen sich der Bedeutung der Geisteswissenschaften für die Gesellschaft, der Ulmer Spitzenforschung in Quantentechnologie und Sensorik sowie der Verbesserung von Studienbedingungen für Fächer aus dem medizinischen sowie naturwissenschaftlich-technischen Bereich.
Zum anderen können die Teilnehmer in den Arbeitsgruppen am Nachmittag Themen aus Technik, Geschichte, Lebensgestaltung oder Kunst vertiefen. …
… Dazu zählt neben der Weiterentwicklung des wissenschaftlichen Profils auch die Nachwuchssicherung. Die weiteren Vormittagsvorträge (jeweils 10:00 Uhr, Hörsaal 4/5) greifen unterschiedliche universitäre Themen auf wie die Bedeutung der Geisteswissenschaften, die Ulmer Spitzenforschung in Quantentechnologie und Sensorik sowie die Verbesserung von Studienbedingungen.
Außerdem haben die Teilnehmer im dritten Lebensalter und davor nachmittags die Möglichkeit, einzelne Themen in Arbeitsgruppen (Beginn jeweils 14:00 Uhr) zu vertiefen. Am Mittwoch führen …
… ist, übernimmt die Leitung der Abteilung Quantendetektion am Leibniz-Institut für Photonische Technologien Jena (Leibniz-IPHT). Damit tritt sie die Nachfolge des bisherigen Abteilungsleiters Prof. Hans-Georg Meyer an. Die Forschungsgebiete der Physikerin umfassen Quantentechnologie, Biotechnologie und neue Materialsysteme für die Nanoelektronik.
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Die Universität Jena und das Leibniz-IPHT beriefen Heidemarie Schmidt gemäß dem „Berliner Modell“ gemeinsam zur Professorin und Abteilungsleiterin. An der Universität forscht die Wissenschaftlerin, die …
05.09.2017
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