Soll eine Fläche vor Korrosion geschützt werden, geschieht dies in 80 Prozent aller Fälle durch eine Beschichtung mit Farben oder Lacken. Dabei ist der Anteil biobasierter, umweltfreundlicher Lösungen verschwindend gering. Forschende des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Polymerforschung IAP haben sich in Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA dieser Lücke angenommen und entwickeln eine kostengünstige Beschichtung auf Basis nachwachsender Rohstoffe. Im Mittelpunkt der Forschung: Kartoffelstärk…
Der Optimierungsdruck in den Hallen der Automobilhersteller ist groß: Die Varianz nimmt stetig zu, die Kosten müssen im Rahmen bleiben. Fraunhofer- Forscher bringen via RFID-Technologie nun mehr Transparenz in die Logistikund Produktionsprozesse bei Automobilherstellern. Das heißt: Der Aufwand wird geringer, die Wirtschaftlichkeit steigt.
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Wer schon mal einen Neuwagen bestellt hat, weiß: Die Liste der Extras ist lang, die Variantenvielfalt wird immer größer. Für die Autohersteller geht diese Individualität mit großen Herausforderungen ein…
Elektronische Bauteile werden immer kleiner. Die Quantentechnologie eröffnet neue Wege in die Miniaturisierung. Ein Quantensensor von Fraunhofer-Forschern soll schon bald winzige Magnetfelder, wie sie etwa auf zukünftigen Festplatten vorkommen, vermessen können.
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Integrierte Schaltkreise werden immer komplexer. Tatsächlich enthält ein Pentiumprozessor inzwischen rund 30 Millionen Transistoren. Und die magnetischen Strukturen auf Festplatten messen gerade noch 10 bis 20 Nanometer, kleiner als ein Grippevirus mit 80 bis 120 Nanometer Durchm…
Um Bauteile miteinander zu verbinden, wird heute gerne geklebt statt geschweißt, genietet oder geschraubt. Das macht Autos, Flugzeuge oder Landmaschinen leichter. Die Anforderungen an den Klebstoff sind jedoch hoch: Er muss flexibel genug sein, um Spannungsspitzen in der Fügezone auszugleichen und trotzdem für eine steife Verbindung in der Fläche sorgen. Fraunhofer-Forscher haben jetzt den Klebstoff »MetAK« entwickelt, der hart und weich in einem sein kann.
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»MetAK ist vergleichbar mit einem gewöhnlichen zwei Komponenten-Klebstoff aus dem…
Neues Projekt am Fraunhofer IFAM in Dresden gestartet
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In der Gebäudetechnik kommen zunehmend Kombinationen von energietechnischen Komponenten zum Einsatz. Diese sogenannte Hybridisierung verknüpft z.B. konventionelle Wärmeerzeuger mit Systemen zur Kraft-Wärme-Kopplung. Aber nicht nur im Wärme-, Kälte- und Stromerzeugungsbereich spielt die Hybridisierung eine Rolle, sondern auch bei der Verteilung und Übergabe von Wärme und Kälte. Unter dem Titel „Entwicklung und Untersuchung von modularen hybriden Heiz- und Kühlflächen in Kombination mit…
Seit vielen Jahren ist das Bremer Fraunhofer IFAM aktiv in der Forschung und Entwicklung in den Bereichen Korrosionsschutz, funktionelle Beschichtungen sowie Kleben im Schiffbau tätig. In unterschiedlichsten Projekten sind bereits beachtliche Entwicklungsarbeiten geleistet worden. Die Wissenschaftler des Instituts rechnen in den kommenden Jahren mit einem weiteren Entwicklungsschub in diesem Technologiefeld. Aber: Forschung ist ein langwieriger Prozess. Von der ersten Idee bis zur Markteinführung vergehen häufig Jahre. Mit dem neuen Geschäfts…
Das Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik IWES ist seit seiner Gründung 2009 auf knapp 600 Mitarbeitende gewachsen. Beide Institutsteile haben im Rahmen ihrer strategischen Entwicklung und Ausrichtung erfolgreich weitgehend unabhängige Profile entwickelt. Vorstand und Senat der Fraunhofer-Gesellschaft haben daher beschlossen, die Institutsteile ab Januar 2018 als eigenständige Institute fortzuführen: als IEE und IWES. Für Kunden und Industriepartner erleichtert die Profilschärfung eine klare Zuordnung von Aktivitäten.
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Fraunhofer hat gestern in Lissabon mit der portugiesischen Forschungsförderorganisation FCT (Fundação para a Ciência e a Tecnologia) eine gemeinsame Absichtserklärung unterschrieben. Sie sieht vor, die Digitalisierung von Land- und Forstwirtschaft voranzutreiben. Unter anderem sollen mithilfe digitaler Technologien land- und forstwirtschaftliche Nutzflächen noch zielgerichteter und nachhaltiger bewirtschaftet werden. Eine gemeinsame Taskforce soll dafür mögliche Einsatzgebiete und Anwendungsszenarien entwickeln.
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»Nach zehn erfolgreichen …
Mit einem wissenschaftlichen Kolloquium ist heute das neue Zentrum für Inline-Oberflächenvorbehandlung in Bremen eingeweiht worden. Auf über 650 Quadratmetern Technikumsfläche bietet das Fraunhofer IFAM ein breites Spektrum verschiedenster Vorbehandlungstechniken, die innerhalb eines Produktionsprozesses für unterschiedlichste Anwendungen ablaufen können. Neben plasmatechnischen Verfahren beschäftigen sich die Experten des Instituts mit modernsten Strahl- und Laserverfahren. Mit diesem ganzheitlichen Angebot für Industrie- und Forschungspartn…
Ein Team aus jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Anwendungszentrums HOFZET des Fraunhofer WKI und des IfBB – Institut für Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe der Hochschule Hannover hat am 17. Oktober in Bonn mit der Workshop-Idee »Bioverbundwerkstoffe für technische Anwendungen« einen mit 15 000 € dotierten Ideenwettbewerb beim Kanadatag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung BMBF gewonnen.
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Nach zwei erfolgreich gemeisterten Auswahlrunden gehört das HOFZET/IfBB-Team zu den drei Gewinnern, die sich mit ihre…
Mit DEDAVE haben Fraunhofer-Forscher ein neuartiges autonomes Unterwasserfahrzeug entwickelt. Jetzt musste sich der Tauchroboter erstmals in der Praxis bewähren: Im Ontariosee half er bei der Suche nach historischen Testmodellen eines Abfangjägers. Mit Erfolg: Zwei der ingesamt acht Flugzeugmodelle konnten bereits aufgespürt werden.
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Das autonome Unterwasserfahrzeug DEDAVE (englischer Begriff: Autonomous Underwater Vehicles, kurz AUV) ist für Tauchgänge in der Tiefsee konzipiert: in bis zu 6000 Metern Tiefe kann es den Meeresboden erkunde…
Die Auswahl der am Markt verfügbaren Glasbruchmelder ist riesig. Sie lösen zwar beim Bruch von Fensterscheiben zuverlässig den Alarm aus, nicht jedoch bei allen anderen Einwirkungen auf eine Glasscheibe, die bei einem Einbruchsversuch relevant sein können. Eine neuartige Alarmanlage von Fraunhofer-Forschern hingegen erkennt bereits die versuchte Manipulation am Fenster. Sie registriert sowohl Temperaturänderungen als auch Erschütterungen durch äußeres Einwirken am Glas in Echtzeit – Einbrecher haben somit keine Chance.
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Fensterscheiben vo…
Windenergieanlagen werden für eine Betriebsdauer von 20 Jahren ausgelegt. Die Rotorblätter müssen durch wiederkehrende Inspektionen mindestens alle vier Jahre auf strukturelle Integrität geprüft werden. Diese Aufgabe übernehmen Industriekletterer. Allerdings ist die Inspektion an Offshore-Anlagen nur möglich, wenn Wind- und Wetterbedingungen dies zulassen. Dadurch wird die Einsatzplanung extrem erschwert. Im Forschungsprojekt Thermoflight untersuchen Fraunhofer-Wissenschaftler gemeinsam im Verbund mit Partnern aus Industrie und Forschung alte…
Bioreaktoren sind die Kochtöpfe der Biochemiker und Biotechnologen, in denen Arzneiwirkstoffe, Enzyme oder Fadenwürmer zur biologischen Schädlingsbekämpfung hergestellt werden. Man nehme eine Nährlösung, gegebenenfalls Wärme, Sauerstoff, Säure oder Lauge zur Regulierung des pH-Wertes und es entsteht das gewünschte Produkt. Je optimaler die Bedingungen, desto größer der Ertrag. Fraunhofer Forscher haben jetzt Messsonden in Kugelform entwickelt, mit denen sich der Herstellungsprozess besser überwachen und effizienter gestalten lässt.
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Die r…
Energie aus Umweltwärme gewinnen - Ressourcen schonen
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Die Einsparung fossiler Primärenergie, die vorrangig aus Kohle, Erdgas oder Erdöl gewonnen wird, ist ein zunehmend wichtiges Thema im Energie- und Umweltbereich. Schon längst stehen Lösungen wie die Nutzung erneuerbarer Energien im Fokus. Jetzt wollen die Forscher des Fraunhofer-Instituts für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM in Dresden mit einem neuen Ansatz regenerative Energieträger nutzen: in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Technische Thermodynamik an de…
Auf der SPS IPC Drives 2017 (28. bis 30. November 2017) präsentiert das Fraunhofer ESK AUTOTRACE. In diesem Projekt entwickeln die ESK-Forscher zusammen mit Partnern aus der Industrie eine Systemlösung, die Softwarefehler in einer Produktionsanlage aufspürt. Dazu werden die internen Zustände und das Kommunikationsverhalten des Systems über sogenannte Traces aufgezeichnet und ausgewertet – und das im laufenden Betrieb (Halle 6, Stand 360).
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Softwaretests und Fehlerbehebung gehören zu den zeit- und kostenintensiven Tätigkei-ten der Software…
Resistenzen gegen Antibiotika nehmen weltweit zu. Um dieser Herausforderung zu begegnen, ist die Entwicklung alternativer Therapien dringend erforderlich. Daher haben sich das Fraunhofer-Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin ITEM, das Leibniz-Institut DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen GmbH, die Charité – Universitätsmedizin Berlin und die Charité Research Organisation GmbH zusammengefunden und das Projekt »Phage4Cure« initiiert. Ziel ist es, Bakteriophagen als zugelassenes Arzneimittel gegen bakterielle…
Mit einem feierlichen ersten Spatenstich starteten am 3. November 2017 die Bauarbeiten für neuen gemeinsamen Forschungsraum von Fraunhofer WKI und TU Braunschweig.
Auf dem Campus der Technischen Universität Braunschweig entsteht bis 2019 erstmals ein gemeinsames Forschungsgebäude der Fraunhofer-Gesellschaft und der TU. Zusammen forschen die beiden Institutionen im Zentrum für leichte und umweltgerechte Bauten ZELUBA® an hybriden Leichtbausystemen auf Basis nachwachsender Rohstoffe für den mehrgeschossigen Hochbau. Mit einem Spatenstich begi…
Die Menge an benötigten Kabeln im Auto unterzubringen, ist alles andere als einfach. Simulationen können dabei helfen, allerdings müssen zuvor die Eigenschaften der einzelnen Kabel genau bestimmt werden. Mit der auto- matisierten Anlage MeSOMICS haben Autobauer die Möglichkeit, diese Parameter nun erstmals schnell und einfach selbst zu ermitteln – und so Zeit und Geld zu sparen.
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Im Auto herrscht ein ziemliches Kabelgewirr: Bis zu drei Kilometer Kabel sind dort verbaut. Sie versorgen Motoren, Sensoren, Bordcomputer, Einparkhilfen, Lampen …
Schon heute zeichnet sich ab, dass die Datenraten des kommenden Mobilfunkstandards 5G den wachsenden Datenhunger von privaten Nutzern und In- dustrie nicht lange wird stillen können. Daher forschen Fraunhofer-Experten mit Partnern aus Industrie und Forschung bereits heute im Rahmen des EU-Projekts Terranova an 6G. Bis Ende 2019 arbeitet das TERRANOVA-Team daran, Terahertz-Funklösungen in Glasfasernetze mit hohen Datenraten einzubetten, neue Frequenzbänder zu erschließen und so den Weg für eine belastbare Kommunikations-Infrastruktur zu schaff…