… linearen Beziehung zwischen Populationsgröße und Lebensraumverlust, die durch empirische Daten nicht gestützt wird. Tatsächlich wurde festgestellt, dass bei wandernden Arten schon kleine Verluste im Lebens-raum bereits zu starken Populationsrückgängen führen.Weiterhin zeigen die Studienergebnisse, dass die derzeitigen Richtwerte für quantitative Ausster-berisiken, wie sie mithilfe von räumlich expliziten Populationsmodellen (SEPMs) berechnet werden können, zu konservativ sind und daher zu spät warnen, um noch effektive Schutzmaßnahmen zu ergreifen. …
Mikroalgen sind unsichtbare Motoren des Lebens: Durch Fotosynthese binden sie einen erheblichen Teil des planetaren Kohlendioxids und bilden die Basis aquatischer Nahrungsketten. Doch wenn es zu heiß oder zu kalt wird, dann beginnt dieser Motor zu stottern. An der Grünalge Chlamydomonas reinhardtii sind diese Auswirkungen bestens untersucht. Denn die Mikroalge fungiert als Modellorganismus: Weil sie sich besonders gut kultivieren und mit genetischen Methoden untersuchen lässt, studieren Forschende an ihr allgemeinere biologische Prinzipien vo…
… in das Verhalten von wildlebenden Tieren. Die bereits existierende globale Forschungsdatenbank Movebank enthält solche Daten für hunderttausende Individuen und wird kontinuierlich nahezu in Echtzeit aktualisiert. Allerdings werden diese Daten bisher kaum für Studien genutzt, um Verhaltensvielfalt als wichtige Dimension von Biodiversität im globalen Wandel zu verstehen und vorherzusagen.“Genau hier setzt der neue LOEWE-Schwerpunkt „Verhaltensplastizität im Wandel: Biologging als Schlüssel zur Erfassung tierischer Anpassungsfähigkeit (VEBITA)“ an. …
Bewaffnete Konflikte hinterlassen nicht nur menschliches Leid und zerstörte Infrastruktur, sondern verursachen auch tiefgreifende Schäden an der Umwelt. Besonders betroffen sind die Böden: Ihre Degradation beeinträchtigt zentrale Ökosystemleistungen – von der landwirtschaftlichen Produktion über die Regulierung des Klimas und die Wasserqualität bis hin zum Erhalt der biologischen Vielfalt. Das Ausmaß dieser Schäden lässt sich jedoch in Kriegsgebieten meist nur schwer erfassen, da der Zugang zu den betroffenen Regionen häufig eingeschränkt ode…
Bakterien in der Umwelt, etwa in Böden oder Gewässern, spielen für Ökosysteme eine wichtige Rolle. Unter ihnen gibt es auch Bakterien, die darauf spezialisiert sind, Schadstoffe abzubauen. „Das Schwermetall Uran, das für uns Menschen toxisch ist, können manche Bakterienarten für ihren Stoffwechsel nutzen“, sagt Dr. Evelyn Krawczyk-Bärsch, Wissenschaftlerin in der Arbeitsgruppe Terrestrische Mikrobiologie des HZDR und Co-Autorin der Studie. „Aus Untersuchungen unserer Arbeitsgruppe war bereits bekannt, dass Bakterien in Wasser gelöstes Uran fü…
Ein internationales Team unter maßgeblicher Beteiligung des Max-Planck-Instituts für extraterrestrische Physik (MPE) hat erstmals eine beobachtbare Signatur gefunden, die mit ambipolarer Diffusion in einem prestellaren Kern vereinbar ist. Mit hochauflösenden spektralen Beobachtungen am IRAM-30-Meter-Teleskop detektierten die Forschenden einen kleinen, aber systematischen Geschwindigkeitsunterschied zwischen ionisiertem und neutralem Gas in L1544, einem prototypischen dichten Kern in der Taurus-Molekülwolke.
Der Befund adressiert eine der zent…
Perowskit-basierte Photovoltaikzellen können hohe Wirkungsgrade (PCE) erreichen. Kombiniert man zwei oder mehr unterschiedliche Perowskit-Halbleiter mit unterschiedlichen Bandlücken zu einer Perowskit-Mehrfachsolarzelle, wird das Sonnenspektrum noch besser genutzt, so dass der Wirkungsgrad steigt. All-Perowskit-Mehrfachsolarzellen punkten nicht nur mit potenziell sehr niedrigen Herstellungskosten, sondern auch mit geringem Gewicht und der Option, sie auf flexiblen Trägerstrukturen aufzubringen.
Ein komplexer "Big Mac"
Das HZB-Team verwendet…
Pflanzen können nicht vor Gefahren davonlaufen oder auf etwas zulaufen, das sie haben wollen. Stattdessen passen sie die Richtung an, in die sie wachsen. Triebe biegen sich dem Licht zu (ein bekanntes Phänomen namens Phototropismus), Wurzeln und Triebe nutzen die Schwerkraft, um nach unten bzw. nach oben zu wachsen (Gravitropismus) und Wurzeln können sich auch in Richtung Wasser biegen (Hydrotropismus). Diese richtungsabhängigen Wachstumsreaktionen, bekannt als Pflanzentropismen, helfen Pflanzen, in sich verändernden Umgebungen zurechtzukomme…
… des maschinellen Lernens bisher verborgene Signale in großen geophysikalischen Datensätzen aufdecken können.Die Forschenden gehen davon aus, dass ähnliche kurzzeitige langsame Gleitereignisse weltweit auch an anderen Verwerfungen auftreten könnten und dass zukünftige Studien unter Verwendung dichter geodätischer Überwachungsnetze weitere Beispiele aufdecken könnten.„Viele wichtige Verwerfungsprozesse finden statt, ohne Schaden-bringende Erdbeben zu verursachen“, sagt Zahra Zali. „Durch die Erkennung dieser verborgenen Signale können wir ein vollständigeres …
… alle Technologien wurde der zukünftige Rohstoffbedarf in den verschiedenen Szenarien ermittelt. Dann verglichen die Fraunhofer-Forschenden den für 2045 ermittelten Bedarf mit der Rohstoffproduktion im Jahr 2023.Hintergrund zur StudieDie neue Studie aktualisiert die Ergebnisse aus den Studien der Jahre 2009, 2016 und 2021, die ebenfalls im gleichen Studiendesign erstellt wurden. Die Studie ist ein wichtiger Bestandteil des DERA-Rohstoffmonitorings, das in der Rohstoffstrategie der Bundesregierung 2010 Erwähnung findet und seitdem umgesetzt wird. Die …
Zusammen mit dem Max-Planck-Institut für Kohlenforschung in Mülheim kombinierte das Bochumer Team diesen Ansatz nun mit einem elektrokatalytischen Verfahren, das Strom aus nachhaltigen Quellen als zusätzliche Triebkraft verwendet. Die Gruppe um Prof. Dr. Martin Muhler, Prof. Dr. Ferdi Schüth und Prof. Dr. Wolfgang Schuhmann beschreibt die Methode in der Zeitschrift „Angewandte Chemie“ vom 18. Juni 2026.
„Die Kopplung elektrischer mit thermischer Energie bei gleichzeitig erhöhter Effizienz ist ein generelles Prinzip, das auf vielfältige Proze…
Auf einen Blick:
- Forschende am Max-Planck-Institut für Terrestrische Mikrobiologie haben eine künstliche biologische Energieversorgung entwickelt: eine minimale Atmungskette nach dem Vorbild der Mitochondrien.
- Diese synthetisch-biologische Batterie gewinnt Energie zurück, die bei oxidativen Reaktionen sonst verloren ginge, und verringert so die Abhängigkeit von externen Energiequellen.
- Gekoppelt an den synthetischen CETCH-Zyklus, der Kohlendioxid in organische Verbindungen umwandelt, beschleunigt die synthetisch-biologische Batterie di…
Nanokristalle werden bereits heute millionenfach in Fernsehern, Laptops und Displays eingesetzt und gelten als Schlüsselmaterialien für die nächste Generation von Quanten-, Sensor- und Solartechnologien. Ihr volles Potenzial können sie bislang jedoch noch nicht entfalten. Ein zentraler Grund: Die winzigen Partikel sind uneinheitlich. In einer einzigen Lösung befinden sich Milliarden Nanokristalle mit teils stark unterschiedlichen Eigenschaften. Obwohl sich die Partikel charakterisieren lassen, sind wichtige Qualitätsparameter nur als Durchsch…
Das junge und unfertige Planetensystem des 23 Millionen Jahre alten Sterns Beta Pictoris (kurz: Beta Pic) hat sich zu einem Paradebeispiel für zirkumstellare Staubscheiben entwickelt und beherbergt mindestens drei Riesen-Gasplaneten. Beta Pic b wurde bereits 2008 mittels direkter Bildgebung entdeckt und ist mit etwa 11 Jupitermassen der massereichste dieser Planeten. Er umkreist seinen Zentralstern auf einer weiten Umlaufbahn und benötigt dafür etwa 23 Jahre.
Astronominnen und Astronomen des Max-Planck-Instituts für Astronomie (MPIA) in Heid…
… unerreichter Detailtiefe zu erfassen, kombinierten die Forschenden Beobachtungen von zwei der weltweit leistungsstärksten Radioteleskope: dem Karl G. Jansky Very Large Array (VLA) in den USA und dem Five-hundred-meter Aperture Spherical Radio Telescope (FAST) in China.Komplexe SchalenstrukturFrühere Studien gingen davon aus, dass die den Orion umgebende Schale etwa die tausendfache Sonnenmasse enthält. Die neuen Wasserstoffbeobachtungen deuten jedoch auf eine nahezu zehnmal geringere Masse hin. "Masse zu messen ist grundlegend", sagt Juan Diego Soler …
Das Forscherteam hat Tüpfelhyänen (Crocuta crocuta) in freier Wildbahn beim Spielen beobachtet und dabei festgestellt, dass ihre präzise Kommunikation durchaus mit der vieler Primatenarten vergleichbar ist. Hyänen spielen und raufen miteinander in allen Lebensphasen. Zwar spielen Jungtiere häufiger als erwachsene Tiere, doch auch bei ihnen ist die Freude am Spiel zu beobachten. Interessanterweise mögen adulte Hyänen offenbar besonders Spiele im Wasser.
Komplexe Kommunikation ist Grundlage für spielerische Kämpfe
Das spielerische Raufen ist …
Berlin, 08.07.2026. Deutschland verfügt über erhebliche Potenziale in sicherheits- und verteidigungsrelevanter Forschung. Leistungsfähige Hochschulen, außeruniversitäre Forschung, starke Industrie, innovative Start-ups und regionale Technologiecluster bilden eine breite Ausgangsbasis. Allein von den 419 untersuchten Hochschulen ist mehr als die Hälfte in Forschungsfeldern aktiv, die für sicherheits- und verteidigungsrelevante Anwendungen nutzbar sind. Doch aus diesem Potenzial entsteht bislang zu selten konkrete Wirkung für Sicherheit, techno…
Wie funktionieren Stromnetze mit 100 Prozent erneuerbaren Energien? Wie können wir Energie in einer klimaneutralen Zukunft bereitstellen, speichern und verteilen? Wie lassen sich technische Innovation und Nachhaltigkeit sinnvoll verbinden? Der neue Studiengang „Nachhaltige Energiesysteme“ an der TU Ilmenau beantwortet all diese Fragen. Im Zeitalter der Energiewende bildet er nachgefragte Expertinnen und Experten aus.„Die nachhaltige und zugleich wirtschaftliche Bereitstellung von Energie ist eine der großen Zukunftsaufgaben unserer Gesellschaft“, …
Wie entstehen einige der rätselhaftesten Eisenerzlagerstätten der Erde? Diese Frage beschäftigt die Geowissenschaften seit mehr als einem Jahrhundert. Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung von Dr. Stefan Peters vom Leibniz-Institut zur Analyse des Biodiversitätswandels (LIB) hat herausgefunden, dass große Eisenerzlagerstätten Spuren von Sauerstoff enthalten, der aus der frühen Erdatmosphäre stammt. Die jetzt in „Nature Communications“ veröffentlichte Ergebnisse zeigen, dass die Sauerstoffanreicherung der Atmosphäre durch Photos…
Das Kuratorium der Studienstiftung setzt sich aus elf entsandten Mitgliedern – Vertretern des Bundes, der Länder und sechs großer Wissenschaftsorganisationen – sowie bis zu zehn zugewählten Mitgliedern zusammen. Letztere werden von den entsandten Kuratoriumsmitgliedern auf Vorschlag des Vorstands der Studienstiftung gewählt. Zu den Aufgaben des Kuratoriums gehören die Wahl und jährliche Entlastung des Vorstands, die Beratung in grundsätzlichen inhaltlichen Fragen sowie die Entscheidung über neue Programme. Die in der Regel vierjährige Amtszeit der …
Warum überstehen manche Korallenriffe marine Hitzewellen besser als andere? Eine neue Studie in Scientific Reports zeigt, dass die Antwort nicht allein in lokalen ozeanographischen Bedingungen liegt, sondern wesentlich von Klimamustern geprägt wird, die ganze Ozeanbecken beeinflussen. Forschende, darunter auch Erstautorin Dr. Hana Camelia und Dr. Thomas Felis vom MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften an der Universität Bremen, haben für die neue Studie langjährige ozeanographische Messreihen mit chemischen Archiven in Korallenskelet…
Supramolekulare Käfige gehören zu den faszinierendsten Strukturen der modernen Chemie. Sie bestehen aus einzelnen Molekülbausteinen, die sich selbst zu dreidimensionalen Architekturen organisieren. Solche Nanostrukturen werden unter anderem als molekulare Reaktionsräume, Sensoren oder potenzielle Wirkstofftransporter in Medikamenten erforscht. Während ihre gezielte Herstellung heute gut verstanden ist, ist der gezielte Abbau herausfordernd.
Genau hier setzt die Düsseldorfer Arbeit an, die nun in der renommierten Fachzeitschrift Nature Commun…
„Der Zukunftsvertrag ist ein strukturpolitisch enorm wichtiges und zugleich effizientes Programm. Trotz der erst kurzen Laufzeit ist er bereits zu einem unverzichtbaren Instrument der Verbesserung von Studien- und Lehrbedingungen im deutschen Hochschulsystem geworden. Er leistet einen wesentlichen Beitrag zur Fachkräftesicherung für den Innovationsstandort Deutschland“, sagt der Vorsitzende des WR, Wolfgang Wick.Aus Sicht des WR ist der ZSL ein essenzielles und zukunftsfähiges Fördermodell von Bund und Ländern, das die nötige Qualitätsorientierung …
… bietet eine wirklich spannende Gelegenheit, die Zusammensetzung eines anderen Planetensystems zu untersuchen, das sich lange bevor unsere Sonne und unser Sonnensystem überhaupt existierten, gebildet hat“, sagt Mitautorin Rosemary Dorsey, Forscherin an der Universität Helsinki in Finnland. Die Ergebnisse der Studien verschiedener Teams deuten darauf hin, dass 3I/ATLAS mehr als doppelt so alt wie die Sonne ist.Da sich 3I/ATLAS von der Sonne entfernt und zunehmend schwächer wird, neigen sich auch die Beobachtungen am VLT ihrem Ende zu. Das künftige …
… Recruiting, Weiterbildung, Vergütung, Führung und Mitarbeiterbindung beeinflussen Motivation, Produktivität und Unternehmenskultur. Deshalb sollten HR-Fachkräfte nicht nur intuitiv handeln, sondern Entscheidungen fundiert treffen.Wissenschaftliches Denken kann dabei helfen: Daten analysieren, Studien einordnen, Maßnahmen bewerten, Konzepte vergleichen und Ergebnisse reflektieren. Wer diese Fähigkeiten entwickelt, wird im Personalwesen deutlich stärker.Die Verbindung aus IHK-Weiterbildung, MBA-Perspektive und wissenschaftlicher Plattform zeigt deshalb einen …
… erforscht, unter anderem an der renommierten Harvard-Universität in den USA zu Parkinson.
Dieser Entwicklung widmet sich ein neuer Übersichtsartikel von ALZHEIMER DEUTSCHLAND, der die aktuell weltweit laufenden klinischen TPS-Studien sowie neue Versorgungsdaten aus spezialisierten Behandlungszentren in Deutschland zusammenfasst.
Transkranielle Pulsstimulation: Internationale Studienlandschaft wächst rasant
Forschungsgruppen in Deutschland, Österreich, den USA, Brasilien und Hongkong untersuchen das Stoßwellen-Verfahren Transkranielle Pulsstimulation …
Eine um 5 Grad Celsius wärmere Erde, die Region um den Nordpol eisfrei – und dennoch begann sich vor 34 Millionen Jahren auf der antarktischen Landmasse ein riesiger Eisschild zu bilden. Die Arktis blieb noch weitere ~30 Millionen Jahre eisfrei. Eine neue Studie in der Fachzeitschrift „Science“ liefert nun eine Erklärung für die asymmetrische Vergletscherung der Pole. Die Antwort liegt tief im Erdmantel, wo Mantelwellen die südliche Polarregion erreichten und eine Anhebung des Kontinents verursachten. Die Bildung einer Randstufe, eines Platea…
Damit aus einer einzelnen Zelle neue Blätter, Wurzeln, Blüten oder auch Samen entstehen können, muss das Erbgut bei jeder Zellteilung exakt auf die Tochterzellen verteilt werden. Bereits kleinste Fehler können dazu führen, dass wichtige Informationen verloren gehen oder die Chromosomen falsch verteilt werden. Eine Schlüsselrolle in diesem Prozess spielt das sogenannte Kinetochor. Dabei handelt es sich um einen zentralen Proteinkomplex, der sich am Zentromer des Chromosoms bildet. Das Zentromer ist der Bereich, an dem bei der Zellteilung die Z…
… sorgt für Ausgleich Während des Camps wohnen die Teilnehmerinnen im Gästehaus des Sportcampus in unmittelbarer Nähe zur Universität. Ein abwechslungsreiches Freizeitprogramm mit Sport, Film- und Spieleabenden sorgt für Gemeinschaft und Austausch nach einem spannenden Studien- und Experimentiertag. Starkes Engagement für Chancengleichheit Das UniCamp ist ein Projekt der Koordinationsstelle Gender Equality MINT (GEM) des Gleichstellungsbüros der Universität des Saarlandes und wird vom saarländischen Ministerium für Bildung und Kultur gefördert. Ziel …
… Burnout in seinem Team senken will, sollte zuerst an der eigenen Führungspraxis ansetzen, bevor er auf Resilienz-Apps und Entspannungskurse setzt. Das legt eine neue Meta-Analyse im Fachjournal Current Psychology nahe, die 25 Primärstudien mit insgesamt 10.168 Teilnehmenden auswertet (Yuan, 2025).Diese Untersuchung analysiert erstmals meta-analytisch, wie ein transformationaler Führungsstil auf alle drei klassischen Burnout-Komponenten wirkt: emotionale Erschöpfung, Depersonalisation und persönliche Wirksamkeit. Burnout zählt zu den zentralen Herausforderungen …
… Kompetenzen gezielt erweitern möchten. Laut offizieller Programmseite findet das Studium vollständig im multimedialen E-Learning-Format auf dem GrandEdu Campus statt; Lehrveranstaltungen, Prüfungen und schriftliche Arbeiten werden über die Online-Lernplattform absolviert.Das Studienziel besteht darin, Studierende dazu zu befähigen, unternehmerische Chancen im internationalen Umfeld zu erkennen, strategisch zu bewerten und erfolgreich umzusetzen. Absolventinnen und Absolventen sollen komplexe betriebswirtschaftliche und globale Zusammenhänge analysieren, …
Wichtige Punkte
- Die Kernfrage: Wie können Forschende experimentell die tatsächlichen Reaktionswege und -geschwindigkeiten von chemischen Reaktionen auf molekularer Ebene bestimmen?
- Das Experiment: Die Forschenden nutzen die beiden Strahlen des einzigartigen, hauseigenen IR‑Freie‑Elektronen‑Lasers (IR‑FEL), um die Population zweier unterschiedlicher struktureller Konformationen eines Moleküls zu steuern.
- Grundlegende Erkenntnis: Allgemein anerkannt ist, dass der Verlauf chemischer Reaktionen davon abhängt, wie sich Moleküle über Energie…
Im Mittelpunkt der Untersuchung stand die Nutzung von Brennnesseln (Urtica dioica L.) als Faserpflanze auf ehemaligen Industrie- und Brachflächen in Deutschland, Frankreich und Italien. Die Forschenden verglichen das sogenannte Brennnessel-Pappel-System mit alternativen Nutzungsformen wie konventioneller Landwirtschaft, natürlicher Sukzession oder Photovoltaikanlagen. Dabei zeigte sich, dass die Kombination aus Brennnesseln und Pappeln insbesondere hinsichtlich ökologischer Kriterien die nachhaltigste Leistung erzielte.
Erstautor der Studie …
Nahrungsnetze stabilisieren Ökoystem-Funktionen
„Ökosysteme funktionieren durch die Beziehungen zwischen Arten“, sagt Erstautor und iDiv-Alumnus Dr. Andrew Barnes von der University of Waikato. Entscheidend sei, wie Energie durch das Nahrungsnetz fließt und welche Rolle Räuber dabei spielen, das ökologische Gleichgewicht zu erhalten.
„Verschwinden Räuber – etwa durch Lebensraumverlust, Umweltverschmutzung oder den Klimawandel –, hat das Folgen für das gesamte Nahrungsnetz. Diese Veränderungen können sich durch das gesamte Ökosystem fortpfla…
Seit 2019 ist die Zahl der Satelliten in der Erdumlaufbahn rasant auf heute über 14.000 angestiegen [1] – maßgeblich vorangetrieben durch die Starlink-Telekommunikationssatelliten von SpaceX. Gleichzeitig haben die geplanten Satellitenprojekte sowohl quantitativ als auch hinsichtlich ihrer potenziellen Beeinträchtigungen drastisch zugenommen. „Bislang konnten wir die Situation bewältigen, aber es wird immer kritischer“, betont Olivier Hainaut, der an der Entwicklung von Empfehlungen zur Eindämmung der Auswirkungen von Satellitennetzwerken auf…
Braunbären (Ursus arctos) leben schon seit 175.000 Jahren bis heute in Europa. Eine neue Studie zeigt nun: Im Laufe ihrer Evolution veränderte sich die Kaufunktion der Unterkiefer europäischer Braunbären immer wieder signifikant – und zwar im selben Rhythmus wie das Klima, mit dem Wechsel von Warm- und Kaltzeiten. Zu diesem Ergebnis kam die Zoologin Anneke van Heteren von den Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen Bayerns (SNSB) und ihre Kollegin von der Universidad del País Vasco, Donostia-San Sebastián. Die beiden Forscherinnen verg…
arkeit den Alltag prägt und welche Auswirkungen sie auf Gesundheit, Konzentration und Lebensqualität hat. Für die Studie wurden 2.000 Personen in Deutschland im Alter von 16 bis 65 Jahren befragt. Die Stichprobe ist repräsentativ für die deutsche Bevölkerung nach Alter und Geschlecht. Die Befragung wurde im Zeitraum vom 13.01. bis 19.01.2026 durchgeführt.wissenschaftliche Ansprechpartner:Prof.in Dr.in Stefanie André () und Prof. Dr. Timo Kortsch ()Originalpublikation:https://www.iu.de/forschung/studien/digitaler-stress/
Stickstoff zählt zu den wichtigsten Nährstoffen für Pflanzen und sorgt damit nicht nur für hohe Erträge in der Landwirtschaft, sondern auch für gesunde Wälder. Obwohl Stickstoff als Gas rund 78 Prozent der Luft ausmacht, können ihn Pflanzen nicht direkt nutzen. Hülsenfrüchtler wie Erbse, Klee oder die Robinie behelfen sich mit Knöllchenbakterien: In kleinen Verdickungen der Wurzeln, den Wurzelknöllchen, wandeln diese Bakterien Luftstickstoff in pflanzenverfügbares Ammonium um. Im Gegenzug versorgt die Pflanze die Bakterien mit Energie.
„Stic…
Das Tibetische Hochland, zusammen mit der Hindukusch-Karakorum-Himalaya-Region, verfügt über mehr Schnee und Eis als jede andere Region auf der Erde, ausgenommen der Polarregionen. Aufgrund dessen reagiert die Hochgebirgsregion besonders empfindlich auf Klimaänderungen, wodurch ihr bei der Analyse der Klimaauswirkungen eine besondere Bedeutung zukommt. In den vergangenen Jahren haben sich Forschende des DFG-Graduiertenkollegs TransTiP mit den Veränderungen der dortigen Geoökosysteme befasst.
„Unsere Ergebnisse entschlüsseln das komplexe Zusa…
Wie entwickeln sich die Nutzung von und der Bedarf an Angeboten der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung (FBBE) in Deutschland? Wie passgenau und verlässlich sind die Angebote? Welche Unterschiede gibt es zwischen den Bundesländern? Hierzu liegen aktuelle Auswertungen der DJI-Kinderbetreuungsstudie (KiBS) des Deutschen Jugendinstituts (DJI) vor. Sie wurden nun in Studie 1 des DJI-Kinderbetreuungsreports 2026 und in der elften Ausgabe von „Kindertagesbetreuung Kompakt“ des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen un…
… Kommunen und SchulträgerFür Schulträger und Kommunen bietet die Symbiose aus der prozessualen Begleitung durch conceptk und der Fertigungskompetenz von Kooperationspartnern eine erhebliche Erleichterung. Die Konzepte sind von der ersten Ideenfindung in der Phase Null über Machbarkeitsstudien bis hin zur finalen Ausstattung durchdacht und baurechtlich sowie budgetär abgesichert. Auf diese Weise entstehen flexible Lern- und Lebensräume, die den Anforderungen von morgen schon heute gerecht werden.Über conceptk GmbH conceptk GmbH ist eine interdisziplinäre …
… wird beschrieben, dass sich im Mittelmeer neben den fünf bekannten globalen Müllstrudeln eine sechste Akkumulationszone gebildet hat [6]. Da diese Verschmutzung jedoch primär aus unsichtbarem Mikro- und Nanoplastik besteht, bleibt sie für das bloße Auge verborgen. Die Studien, auf die der Bericht verweist, beschreiben für das Mittelmeer eine besonders hohe Konzentration feiner Plastikpartikel, teils etwa viermal höher als im Nordpazifik, der Heimat des berüchtigten "Great Pacific Garbage Patch" [6]. Diese extreme Partikeldichte führt in Kombination …
Kristalle zeichnen sich typischerweise dadurch aus, dass jedes Element auf einem festen Platz sitzt, eine perfekte Ordnung, die sich in alle drei Raumrichtungen wiederholt. Auch in Verbindungshalbleitern wie CuInSnS₄ aus der Materialklasse der Adamantin-Chalcogenide haben Indium und Zinn eigentlich feste Plätze in der Kristallstruktur. In der Praxis können jedoch einige der Zinnplätze (Sn) von Indium-Kationen besetzt sein, die in etwa die gleiche Größe haben, und umgekehrt, was zu einer sogenannten Antisite-Unordnung führt. Diese „intrinsisch…
… nehmen sie ihre endgültige Faltung an. Bisher wurde angenommen, dass der Einbau (die „Insertion“) exklusiv über eine Öffnung im Translokon, dem „Lateral gate“ geschieht. Es war aber nicht gelungen, dies auch durch bildgebende Verfahren zu bestätigen. In neusten Studien aus Eukaryoten (höhere Zellen mit Zellkern) wurde nun ein alternativer Weg in die Membran beobachtet, bei dem Membranproteine über die Rückseite des Translokons („back-of-Sec“) inseriert werden.Bei der nun in EMBO-Journal veröffentlichten Studie untersuchte das Team um Prof. Kedrov …
Vlotho, 29. Juni 2026. Dass gute Zusammenarbeit sich »stimmig« anfühlt, ist eine Alltagserfahrung. Dass sich dahinter ein messbarer Vorgang im Gehirn verbirgt, legt eine im Fachjournal Scientific Reports veröffentlichte Untersuchung der Universität Helsinki nahe. Das Forschungsteam um Mauricio Falcon zeichnete mit Elektroenzephalografie die Hirnaktivität von 46 Personen auf, während diese gemeinsam Aufgaben lösten. Das Ergebnis: Zwischen den Gehirnen der Beteiligten entstand eine messbare Synchronie, besonders in den höheren Frequenzbändern. …
… Universitäten in Deutschland und steht für exzellente und relevante Wissenschaft. Globale Transformationen – von der Energiewende über Industrie 4.0 bis zur Künstlichen Intelligenz – gestaltet die TU Darmstadt durch herausragende Erkenntnisse und zukunftsweisende Studienangebote entscheidend mit. Ihre Spitzenforschung bündelt die TU Darmstadt in drei Forschungsfeldern: Energy and Environment (E+E), Information and Intelligence (I+I), Matter and Materials (M+M). Ihre problemzentrierte Interdisziplinarität und der produktive Austausch mit Gesellschaft, …
Ein Forschungsteam der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Forschungsgruppe „Proximity-induzierte Korrelationseffekte in niedrigdimensionalen Strukturen (FOR 5242)“ an der Technischen Universität Chemnitz hat neue Erkenntnisse zur Spin-Bahn-Kopplung in Graphen gewonnen und diese in der Online-Ausgabe der renommierten Zeitschrift „ACS Nano“ der American Chemical Society veröffentlicht. Die Gruppe untersucht atomar dünne Kohlenstoffschichten und deren Heterostrukturen, die aufgrund ihrer außergewöhnlichen physikalischen E…
Die neue Studie setzt an einer typischen, scheinbar widersprüchlichen Beobachtung der Biodiversitätsforschung an: „Dass sich die Artenvielfalt global gesehen verändert und dass Arten verdrängt werden oder aussterben, ist bekannt. Wenn man jedoch auf lokaler Ebene schaut, ist dieser Wandel oft nicht so einfach ersichtlich oder die Artenzahl nimmt sogar zunächst zu“, sagt der Ökologe Dr. Stephan Kambach von der MLU. Er leitete die Studie gemeinsam mit Dr. Ute Jandt und Prof. Dr. Helge Bruelheide.
Gemeinsam mit Forschenden aus insgesamt 21 Länd…
Extrem lichtschwache Zwerggalaxien gehören zu den kleinsten und lichtschwächsten bekannten Galaxien. Sie entstanden in den frühesten Entwicklungsphasen des Universums und gelten als fossile Überreste der ersten Galaxien. Zudem wird angenommen, dass sie von Dunkler Materie dominiert werden. Damit eröffnen sie einen einzigartigen Einblick in die Entstehung von Galaxien im frühen Universum und liefern entscheidende Möglichkeiten, Modelle der Dunklen Materie zu überprüfen.
„Unsere Studie deutet darauf hin, dass And XXXVI eine extrem alte Galaxie …