… Internationalen Energieagentur (IEA) etwas langsamer. Erst kürzlich hatte die IEA ihre Prognose für die weltweite Ölnachfrage 2008 nach unten revidiert, von 2,2 auf 1,9 Prozent. Vor allem Länder wie China und Indien verbrauchen immer mehr Öl.
Auf der anderen Seite muss die OPEC, die mit einer täglichen Fördermenge von derzeit 32 Millionen Barrel rund 40 Prozent der globalen Nachfrage nach Erdöl abdeckt abwägen, zwischen der negativen Wirkung eines zu hohen Ölpreises auf die globale Wirtschaft und den Interessen einzelner Mitglieder des Kartells, die …
… Irak vor. Zudem stoppte der russische Öl-Konzern Lukoil im Februar die Erdöllieferungen an Deutschland. Dies bedeutet einen Ausfall von 520.000 Tonnen.
Vorhersagen kälteren Wetters in den USA und kühle Temperaturen in Europa sorgen derzeitig für erhöhte Nachfrage. Dennoch ist in der OPEC die Rede von keiner Erhöhung der Förderquote. Manche Experten gehen sogar davon aus, dass die Organisation Erdöl exportierender Länder die Förderquoten kürzen könnte, da sich die Reserven an Rohöl weltweit erhöhen und die Nachfrage an Öl in den USA mittelfristig …
… verloren zu haben.
Entgegen der Nachfrageminderung auf Grund der Kredit- und Immobilenkrise in den USA stiegen die Rohölimporte Chinas im Januar um 1,8% auf 13,94 Millionen Tonnen. Dennoch verzeichnet man zunehmende Lagerbestände weltweit. Daher ist abzuwarten inwiefern die OPEC im März zu eventuellen Förderquotenreduzierungen Stellung nimmt.
Im Laufe des heutigen Tages werden keine großen Schwankungen mehr erwarten, da in den Börsen der USA heute ausschließlich der elektronische Handel stattfindet. In den USA ist der Presidents Day-Feiertag.
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… reduziert. Die aktuelle Schätzung für 2008 geht von einer Zunahme von 1,9 Prozent auf dann 87,6 Mio. Barrel pro Tag aus. Die chinesische Nachfrage wird um 5,8 Prozent steigen. Auf der Angebotsseite prognostiziert man ein kleines Plus bei den Reservekapazitäten der OPEC. Weit mehr Entspannung steckte in den am Vortag veröffentlichen Zahlen der EIA (offizielle Statistikdaten der US-Regierung). Sie sehen einen weltweiten Nachfragerückgang von 0,6 Prozent für 2008 voraus. Dabei wird sogar China mit einem Minus für den Verbrauch bedacht. Plausibel wird …
… weltweite Ölverbrauch soll sich zwar in diesem Jahr kaum noch erhöhen, doch dies beseitigt nicht das Problem der möglichen Endlichkeit der Ressourcen. Und auch für den Fall sinkender Ölnachfrage könnten die Preise hoch bleiben. Nämlich dann, wenn die OPEC als Reaktion die Förderquoten senkt.
Etwas zynisch betrachtet kommt die derzeitige Situation einem Perpetuum Mobile gleich. Milliarden von vereinnahmten Petrodollars der Erzeugerländer wollen angelegt werden. Zieht man in Betracht, dass ein Teil der Einnahmen der Ölmultis erfolgreich in Ölkontrakte …
… Wirtschaftskrise in den USA. Zur Zeit ist das Ausmaß dieser anscheinenden Rezession laut vieler Experten noch nicht annähernd einschätzbar. Sollte die USA in eine tiefe Depression fallen, so hat das starke weltweite Auswirkungen nicht nur auf den Heizölmarkt. Die OPEC (Organisation Erdöl exportierender Länder) zieht sogar in Betracht, ihre Förderquoten auf Grund der derzeitigen Situation und dem üblicherweise saisonbedingten Rückgang der Nachfrage im zweiten Quartal zu verringern. Somit ist das nächste OPEC-Treffen am 5. März abzuwarten. Die internationale …
… Grundlage eines Schiedsgerichtsspruches der Weltbank im Zuge einer ungewollten Beteiligung des staatseigenen Konzerns an einer Ölanlage, an der auch Exxon beteiligt ist, sichergestellt werden.
Weitere bullishe Faktoren sind die Liefereinschränkungen in Nigeria, sowie die Förderkürzungs-Diskussionen innerhalb der OPEC.
Letztere dürften sich aber mit den in letzter Zeit wieder stark anziehenden Preisen erledigt haben.
Am Devisenmarkt zeigt sich der Euro noch stabil über der Marke von 1,45 US-Dollar. Mit Spannung erwartet man nun Wirtschaftsdaten aus dem …
… Ölreserven in Venezuela gerichtlich vor. Chávez droht hingegen mit einem Export-Stopp an Öl im Falle einer Gerichtsentscheidung zugunsten des Konzerns.
Durch weitere Förderungsausfälle im Niger Delta durch Rebellenangriffe, Kürzungen der Brent-Nordsee-Förderung und eventuellen Förderungskürzungen seitens der OPEC im März wird der Preis für Öl noch weiter angetrieben.
Analysten zu Folge sollte bald wieder ein fallender Trend, auf Grund der noch immer bestehenden Wirtschaftskrise in den USA, erreicht werden. Nachlassender Konsum und Steigung der …
… genösse. Der Dollar fällt momentan, weil Marktteilnehmer eine weitere Zinssenkung durch die US-Notenbank (FED) fest einkalkulieren. Dem Dollar- und dem Ölpreischart gemeinsam ist der Umstand, dass prominente Indikatoren eine erneute Umkehr der Bewegungsrichtung erahnen lassen.
Neben der FED wird die OPEC in dieser Woche eine Entscheidung verkünden. Sie betrifft die Liefermengen. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass sie konstant bleiben. Der knappe Spruch, wenn er denn so kommt, verhüllt eine schwierige Diskussion. Es geht um mehr Öl aber auch um …
… vergleichbaren Niveau wie vor drei und vor fünf Jahren. Das entspricht auch dem Mittel über 20 Jahre.
Die Vorräte und weitere Einflüsse, wie das kalte Wetter, die Probleme in Nigeria, der Atomstreit mit dem Iran und sogar die in OPEC-Kreisen losgetretene Diskussion über Lieferkürzungen wurden gestern nicht diskutiert. Das Bedürfnis, herummarodierendes Geld wieder einer gewinnträchtigen Bestimmung zuzuführen, wurde in Gänze vom Vertrauenspaket der FED und der US-Regierung versichert. Das reichte aus, um Geld in den tendenziell bullischen Ölmarkt …
… deutlichen Erholung der letzten Tage erneut satte Verluste eingefahren haben.
Spezielle Neuigkeiten zum Ölmarkt gibt es kaum. Die Marktteilnehmer warten auf die am Mittwoch zur Veröffentlichung anstehenden US-Öllagerbestandsdaten und erhoffen sich dann am Freitag von der OPEC-Sitzung neue Impulse. Hier wird zwar allgemein mit keiner Veränderung der Förderpolitik gerechnet, jedoch erwartet man sich „zwischen den Zeilen“ so manchen Hinweis, der die Märkte beeinflussen könnte.
Charttechnisch scheint sich wieder eine tendenziell bullishe, sprich steigenden …
Lüneburg 17.01.2008 - Eigentlich gehört der Mittwoch den US-Bestandszahlen. Die waren gestern gut. Die ohnehin fallenden Kurse bekamen Bestätigung. Aber am späten Nachmittag trieb es die Preise wieder aufwärts. Als wesentlicher Grund wurde eine Aussage aus OPEC-Kreisen identifiziert, nach der das Kartell nicht gewillt ist, mehr Öl in den Markt zu pumpen. Charttechnisch kommt die Erholung gelegen, denn sie passt ins Bild einer fälligen Gegenreaktion auf sinkende Preise. Für eine Aussage über den weiteren Verlauf der Preisentwicklung sind die Charts …
… steigenden Notierungen. Ob dies jedoch nachhaltig sein wird, ist derzeit nicht absehbar.
Neben der weiteren Entwicklung der größten Volkswirtschaft der Welt, muss auch die politische Entwicklung in den Krisenregionen im Nahen Osten und in Afrika, sowie die Förderpolitik der OPEC genau im Auge behalten werden.
Letztere trifft sich Ende nächster Woche in Wien, um unter anderem über die künftige Fördermenge zu beraten. Nach Aussagen von Generalsektretär Abdullah el-Badri ist die derzeitige Fördermenge aber ausreichend, was auf eine Beibehaltung der …
… weltweit stark zurückfielen. Gegen Handelsende erholten sich die Märkte jedoch wieder, was zum einen mit einer charttechnischen Reaktion auf die starken Verluste der letzten Tage begründet wurde, zum anderen aber sicher auch mit einer Aussage aus OPEC-Kreisen, am 01. Februar keine Fördererhöhung beschließen zu wollen, in Verbindung gebracht werden muss.
Mangels anderer marktbeeinflussenden Impulse besteht nach wie vor eine starke Korrelation zwischen Konjunkturaussichten in den USA und der Entwicklung des Ölpreises.
Eine mögliche Abschwächung des …
… reduzierten sich die Bestände an Rohöl um gewaltige 7,6 Millionen Barrel, bei Heizöl/Diesel lag der Rückgang bei 2,1 Millionen Barrel
Zudem wurde Händlern zufolge der Preisanstieg auch durch die Pläne des US-Energieministers Bodman gebremst, der eine Reise in die OPEC-Länder plant, um diese zu Fördererhöhungen zu bewegen.
Ansonsten verlief der Handel kurz vor den Feiertagen relativ ruhig.
Am Devisenmarkt setzt sich zunehmend die Erkenntnis durch, dass weitere Zinssenkungen in den USA aufgrund der hohen Inflation sehr unwahrscheinlich sind, wovon …
… einmal verdaut und eingeordnet werden. Zunächst die bearische Nachricht, dass der Iran seit 2003 sein Atomwaffenprogramm wohl stillgelegt hat und somit die Kriegsgefahr kurzfristig gebannt zu sein scheint. Dann wieder Belastungsfaktoren aus fundamentaler Sicht: Keine Fördererhöhung der OPEC und erneut stark gefallene US-Öllagerbestände. In dieser Woche muss sich nun zeigen, wo die Reise am Ölmarkt hingeht. Eine Seitwärtsbewegung um die 90-Dollar-Marke wäre nahe liegend, da sich die Nachrichten wohl gegenseitig neutralisieren und vor dem Jahreswechsel …
… entsprechende Anbauflächen von Getreide verfügten, seien sich ihrer Stärke durchaus bewusst, wie die Einführung von Exportsteuer in der Ukraine bereits gezeigt habe. Schon heute denke Russland als bald größter Weizenexporteur über die strategische Bildung einer „Getreide-OPEC“ nach.
Mit der Erhöhung der Beimischungsgrenze werde kein signifikanter Beitrag zur Reduktion von Kohlendioxid geleistet. „Bei einem Ersatz herkömmlicher Kraftstoffe durch einen Mix aus heimischen und importierten Biokraftstoffen von 5,75 Prozent sinkt die Menge an fossilem …
Lüneburg, 06. Dezember 2007 - Die Einflussfaktoren auf die Preisbildung waren gestern schlecht für Verbraucher, denn sie waren bullisch. Die OPEC wird den Ausstoß nicht erhöhen. Die US-Bestände sind deutlich gefallen. Das ließ einen Preisanstieg erwarten. In einer ersten Reaktion kam der auch. Aber er konnte sich nicht halten. Charttechnik dominiert derzeit den Markt. Und die ist bärisch. An der Börse arbeitet man daran, die Preisübertreibung abzubauen. So war es entgegen aller Widrigkeiten auch gestern. Die Preise schlossen mit einem neuen Tief …
… verkauften. Den langfristigen Aufwärtstrend wird der Ausverkauf nicht beeinflussen. Kurz- oder mittelfristig sollte er dennoch zu tieferen Preisen führen, denn die sind trotz des zehnprozentigen Rückgangs nach wie vor überteuert. Gegen eine rasche Preisnormalisierung opponiert die OPEC. Sie stellt bereits beschlossen geglaubte Liefererhöhungen wieder in Frage. Damit gelang es ihr immerhin, den Abwärtslauf zu stoppen. Es darf allerdings bezweifelt werden, dass das Kartell ein ernsthaftes Interesse hat, die nötige Preisanpassung zu verhindern. Vermutlich …
Lüneburg 27.11.2007 - Analysten haben festgestellt, dass die OPEC die Förderung um 1,1 Prozent erhöht hat. Die Maßnahme sei Folge saudischen Drucks innerhalb der OPEC. Saudi Arabien konnte die Mitgliedsstaaten allem Anschein nach überzeugen, dass der aktuelle Ölpreise eine Gefahr für die Weltwirtschaft und damit auch eine Gefahr für die Förderstaaten darstelle. Die Nachricht von der Produktionsanhebung sorgte gestern für sinkende Preise. Der Aufwärtstrend wird bisher aber in keiner Weise gefährdet. Das 100-Dollar-Ziel für das Barrel Rohöl bleibt …
… Aufwärtstrend ein zweites Mal ab. Allem Anschein nach wird die Luft in diesen Preishöhen als sehr dünn empfunden. Spekulanten mögen sich dort nicht lange aufhalten. Kleine Anzeichen von Kursschwäche führen zu Verkäufen. Ein erstes Zeichen wurde durch die These ausgelöst, dass die OPEC zu einer Förder- und Liefererhöhung bereit sei. Gestern gab es ein zweites Zeichen, das den US-Bestandsdaten zu verdanken ist. Es hatte eine massive Verkaufswelle zur Folge. Rohöl fiel um rund vier Dollar. Der Aufwärtstrend sieht dadurch lädiert aus. Es kommt Hoffnung …
… Dienstagabend zu Handelsende (Schlusskurs: 94,42 US-Dollar) in New York. Damit lag der Kurs für Rohöl 5,40 US-Dollar bzw. 5,44 Prozent unter der neuen Rekordmarke vom 22. November 2007.
Als Grund für den starken Preisverfall nannten Händler Äußerungen von einigen OPEC-Mitgliedern, die auf eine mögliche Erhöhung der Rohöl-Förderquoten hindeuten. Am 05. Dezember 2007 findet in den Vereinigten Arabischen Emiraten (Abu Dhabi) das nächste planmäßige Treffen der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) statt. Bei dem Treffen soll nach offiziellen …
… Außerdem setzte sich ein Paradigmenwechsel durch, der zu sparsamerer Verwendung von Energie führte. Die Produzenten besaßen verfügbares Öl, das keine Käufer mehr fand. In logischer Konsequenz verfiel der Preis. Unternehmen machten Pleite und Volkswirtschaften insbesondere der OPEC-Staaten wurden ruiniert. Vor diesem Hintergrund ist es verständlich, dass Ölproduzenten panisch werden, wenn sie „weg vom Öl“-Tendenzen in den Industrieländern erleben. Derartige Tendenzen werden, wenn sie einseitig und unabgestimmt verlaufen, zu weiteren Ölpreis- und damit …
… gestern. Daher wurden die 100 Dollar nicht erreicht. Diese simple Begründung zeigt, wie wenig die Bullen ihren eigenen Argumenten trauen. Dass an diesem Wochenende ein neues Megaölfeld, in Fachkreisen Elefant genannt, gefunden wird, ist alles andere als wahrscheinlich, dass die OPEC unerwartet große Ölmengen auf den Markt wirft ebenfalls. Die defekten US-Raffinerien werden keine plötzliche Selbstheilung erleben. Es wird kein politischer Frieden zwischen dem Iran und den USA sowie zwischen der Türkei und den Kurden ausbrechen. Chinas Wirtschaft wird an …
… Marktteilnehmer sehen den kleinen Rücksetzer eher als Schwungholen für einen erneuten Angriff der 100-Dollar-Marke in der nächsten Woche.
Auch die Rahmenbedingungen sprechen dafür. Eine anhaltend steigende Nachfrage aus China und Indien trifft auf ein stagnierendes Angebot seitens der OPEC und für die politischen Krisen im Nahen Osten gibt es nach wie vor keine Lösungsansätze.
Lediglich die stark angeschlagene us-amerikanische Wirtschaft könnte die Ölpreisrallye stoppen.
Die Rekordfahrt des Euros könnte hingegen seinen Fortgang finden, vor allem wenn die …
… Anmerkungen, die immer wieder kolportiert werden, nennen lediglich den Rückgang im Vergleich zum Vorjahr. Das ist ein Vergleich mit einem besonders hohen Bestandsvolumen.
Bärische Impulse werden auch von den jüngsten Reports der IEA (Internationale Energie Agentur) und der OPEC geliefert. Beide Berichte senken die ursprünglichen Verbrauchsprognosen für dieses und für das nächste Jahr. Schließlich spricht die Verfassung der US-Konjunktur ebenfalls für sinkenden Bedarf und damit für sinkende Preise.
Diesen Einflüssen zum Trotz hält sich die spekulative …
… Türkei-Irak-Krise mit der kriegerischen Lage in den Kurdengebieten zu nennen. Sie weckt Sorgen über die Sicherheit der Ölversorgung aus dem Nordirak. Gleiches gilt für den Atomstreit mit dem Iran. Auch hier werden Versorgungsängste stimuliert. Immerhin versucht die OPEC diese Ängste jetzt dadurch zu lindern, dass sie öffentlich über eine Erhöhung der Liefermengen diskutiert.
Vor dem Hintergrund der bestehenden Versorgungsängste wiegt der gestern von DOE (Department of Energy) und API (American Petroleum Institute) gemeldete Vorratsrückgang doppelt …
… steigert seine Nachfrage in diesem Jahr erneut. Der Zuwachs wird im prognostizierten Rahmen liegen. Im letzten Monat erreichte die Zuwachsrate den niedrigsten Wert der letzten zwölf Monate.
Nach IEA (Internationale Energie Agentur) und EIA (Energieinformationsdienst der US-Regierung) gab die OPEC gestern ihre Prognose für den zu erwartenden Bedarf preis. Die Einschätzung liegt unter denen der beiden anderen Institutionen. Sie wird unwesentlich gegenüber früheren Prognosen angehoben. Erwartet wird ein Anstieg von 1,52 Prozent für dieses und 1,56 Prozent …
… wurde.
2. Der Rohölpreis für die Nordseesorte Brent fiel gegenüber der Vorwoche um 0,13 USD/Barrel (-0,2%) auf 79,17 USD/Barrel.
Am Ende dieser Woche schloss der Rohölpreis über der Marke von 79,00 USD/Barrel. Folgende Fakten bewegten diese Woche die Rohölmärkte:
1. Im Ergebnis der OPEC-Konferenz, die am 11.09.2007 in Wien statt fand, soll die offizielle Rohölförderung ab November 2007 um 0,5 Mio. Barrel pro Tag erhöht werden (entspricht dann 27,2 Mio. bpd). Da die beschlossene Fördererhöhung niedriger ausfiel als erwartet - der Markt hatte mit einer …
… USD/Barrel, einem neuen Allzeithoch.
Am Ende dieser Woche schloss der Rohölpreis über der Marke von 79,00 USD/Barrel. Folgende Fakten bewegten diese Woche die Rohölmärkte:
1. Unerwartet starker Rückgang der Lagerbestände bei Rohöl gegenüber der Vorwoche in den USA.
2. Im Ergebnis der OPEC-Konferenz, die am 11.09.2007 in Wien statt fand, soll die offizielle Rohölförderung ab November 2007 um 0,5 Mio. Barrel pro Tag erhöht werden (entspricht dann 27,2 Mio. bpd). Da die beschlossene Fördererhöhung niedriger ausfiel als erwartet - der Markt hatte …
… können oder ob gar eine Trendwende möglich ist? Letzteres ist derzeit als sehr unwahrscheinlich zu bewerten, da die Grundstimmung weiterhin als bullish bezeichnet werden muss.
Zu stark sanken in der jüngsten Vergangenheit die US-Öllagerbestände, zu schwach viel die Fördererhöhung der OPEC aus - die wohl eher fürs Protokoll, als für den Markt beschlossen wurde - und allgegenwärtig ist derzeit die latente Gefahr aufziehender Hurrikans. Ganz zu Schweigen vom weiterhin dahinschwelenden Iran-Konflikt. Es deutet also vieles darauf hin, dass der Rohölpreis …
… um 7,1 Millionen Barrel, Benzin verlor 700.000 Barrel und Heizöl bzw. Diesel konnte um 1,8 Millionen Barrel zulegen. Kein Wunder, dass die Märkte spontan reagierten und die Ölpreise Jagd auf ein neues Allzeithoch machten. Die am Dienstag von der OPEC beschlossene Erhöhung der offiziellen Fördermenge um 500.000 Barrel pro Tag hatte schon im Vorfeld für steigende Notierungen gesorgt, da Sie allgemein als unzureichend angesehen wird.
Dabei ist der Markt derzeit von anderen Negativeinflüssen weitgehend befreit. Weder Hurrikanmeldungen noch politische …
… Euro erwarten. Das Rekordtief vom Juli ist greifbar nah.
Für bullische Phantasien sorgt die IEA (Internationale Energieagentur) mit ihrer Warnung vor einer weiteren Verknappung des weltweiten Angebots. Bei steigender Nachfrage sollte das Rohölangebot pflichtgemäß Schritt halten. Die OPEC bezieht hierzu eine Gegenposition. Sie verweist auf die hohen Lagerbestände bei Rohöl. Das sei eindeutliches Zeichen für einen Engpass bei den Raffinerien. Rohöl sei nicht knapp. Um das bereits existierende Ungleichgewicht zwischen Förderung und Raffinierung nicht …
… Die US-Importe legten kräftig zu. Sie sind höher als in der Vorwoche und im Vorjahr. Die Raffinerieverfügbarkeit ist wieder auf 92% gestiegen. Das sollte ein Dämpfer für all zu optimistische Bullen sein. Die beziehen sich als weitere Begründung für ihre Einstellung auf die OPEC-Diskussion zu den zukünftigen Liefermengen. Eine Senkung oder ein Festhalten an den Quoten wird diskutiert. Am 11. September trifft man sich, um den Beschluss zu verkünden. Die Vermutung liegt nahe, dass es zu keiner Veränderung kommen wird. Das wäre nach Ansicht der IEA (Internationale …
Kaum greifbare Ergebnisse lieferte die gestrige OPEC-Tagung in Wien. Nach langen Diskussionen, ob es nötig sei, den derzeitigen Ölpreisanstieg zu dämpfen, beschloss das Kartell eine Fördermengenerhöhung zum 1. November um 0,5 Mio Barrel pro Tag. Dies entspricht einer marginalen Erhöhung von ca. 2 % in Bezug auf die jetzige Forderquote von 25,8 Mio bpd. Entsprechend verhalten fiel das Echo des Marktes aus. Spontane Kursverluste waren Fehlanzeige und besonders im späten Handel ging es am Ölmarkt leicht nach oben.
In Deutschland ist die Heizölnachfrage …
… sich die US-Währung bei Kursen um 72,6 Euro-Cent.
Die Gründe für den jüngsten Anstieg der Rohölpreise liegen vor allem in der sehr robusten Nachfrage nach Öl und Ölprodukten und dem gegenüberstehenden stagnierenden Angebot. Als Problemlösung wird allgemein eine Fördererhöhung durch die OPEC gesehen, die aber - einigen Äußerungen wichtiger Funktionäre im Vorfeld des morgigen Treffens in Wien zu folge - wohl nicht bereit ist, auf diese Forderung einzugehen. Weitere Problemfelder sind derzeit die Spannungen zwischen Israel und Syrien, die den Frieden …
… gefallen.
Wie das DoE weiter mitteilte, stiegen die Lagerbestände an Mitteldestillaten wie Diesel und leichtes Heizöl besser als erwartet um 2,3 Mio. auf insgesamt 132,2 Mio. Barrel an.
Das in den nächsten Tagen stattfindende Treffen der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) ist zurzeit das dominierende Thema an den internationalen Rohstoffbörsen. Am kommenden Dienstag (11. September 07) trifft sich das Kartell in Wien zu einer planmäßigen Sitzung. Analysten gehen davon aus, dass die OPEC die bestehenden Förderquoten nicht verändern wird. …
… Quartal sanken. Ob die Entwicklung tatsächlich so verläuft muss indes abgewartet werden. Bisher bleibt die weltweite Nachfrage stabil, die Rohölnotierungen an den Warenterminbörsen in London und New York stiegen Ende August wieder und auch der Preis für OPEC-Öl kletterte deutlich.
Hinzu kommt, dass die OPEC bisher allen Forderungen nach einer Fördermengenanhebung eine Absage erteilte. Das nächste Treffen des Kartells wird am 11. September stattfinden.
Die deutschen Heizölkunden profitieren indes weiterhin von der Kursentwicklung. Der starke Euro …
… Diese waren bereits in der Vorwoche um 5,7 Millionen Barrel gefallen und liegen derzeit in Summe um gut 8 Prozent unter Vorjahr.
Die Börsianer reagierten prompt und handelten die Preise um gut zwei Dollar nach oben. Dies wird den Druck auf die OPEC verstärken, die sich bisher eher ablehnend zu einer Ausweitung der Fördermenge geäußert hat und sich am 11. September dazu beraten will. Angesichts dieser Entwicklung kann von Glück gesprochen werden, dass derzeit weder von politischer, noch von meteorologischer Seite (Hurrikans) Negativschlagzeilen auf …
… ein Auftriebsszenario erspart. Die Prognosen der Hurrikanzentralen geben für die kommenden Wochen keine Entwarnung. Es sollen weitere Stürme folgen.
Die geopolitischen Störquellen spielen momentan kaum eine Rolle an den Börsen. Iran, Irak, Nigeria, weitere Lieferländer und die OPEC werden wenig diskutiert. Die Zurückhaltung der OPEC bezüglich einer Erhöhung der Liefermengen ist angesichts gut gefüllter Rohöllager plausibel, auch wenn die IEA (Internationale Energieagentur) das anders lautend kommentiert. Die Haltung der OPEC könnte im vierten Quartal …
… unerwünschter Nebeneffekt, den die IEA billigend in Kauf nimmt. Sie versteht es als ihre Aufgabe, Entscheidungsträger der Industrienationen zum Handeln zu veranlassen. Die Art der Kommunikation wird seit einiger Zeit drastischer. Besorgniserregende Szenarien werden deutlicher hervorgehoben. An die OPEC ergehen vehemente Appelle, mehr Öl zu liefern. Da die Lager derzeit gut gefüllt sind, sieht das Kartell hierfür aber keine Veranlassung.
Dass die großen Spekulanten auf Grund der Liquiditätskrise ihre Engagements im Ölmarkt abstoßen, war in der letzten …
… haben sich zwar auf einen neuen Zeitplan zur Kontrolle des iranischen Atomprogramms geeinigt, aber so richtig ernst scheint dies am Börsenparkett niemand mehr zu nehmen.
Eher schon die Tatsache, dass Chinas Öldurst ungebrochen scheint und die Internationale Energie Agentur die OPEC wiederholt zur Ausweitung der Förderung auffordert.
Am Devisenmarkt konnte sich der Euro nach den starken Verlusten der vergangenen Woche etwas erholen und notiert wieder deutlich über der Marke von 1,35 Dollar. Experten erwarten eine weitere Zinsanhebung durch die EZB …
… Plausibilität. Die Gesamtbestände sind auf Vorjahresniveau und besser als in den vorausgegangenen acht Jahren.
Die bullischen Impulse werden derzeit vollständig ausgeblendet. Sie kommen in erster Linie aus den Sorgen über die bevorstehende Hurrikansaison in den USA, von der OPEC, die eine Mengenanhebung ablehnt, vom wachsenden weltweiten Bedarf und von Zweifeln an einer ausreichenden Verfügbarkeit der Reserven. Die negative Haltung der OPEC zur Anhebung der Liefermengen lässt sich mit der guten kurzfristigen Versorgungslage angemessen begründen. Sie hebt …
… 100 Liter.
Weitere kurzfistige Preiseinbrüche werden durch die weltpolitische Lage nicht mehr erwartet und daher geben wir unbedingt eine Kaufempfehlung für Heizölbestellungen ab!
Die Heizölpreise liegen seit gut drei Monaten auf einem sehr hohem Level. Die Sorte der Erdöl produzierenden Länder (Opec) ist seit Januar um 20% gestiegen und liegt zur Zeit bei rund ca. 72 US-Dollar je Barrel (159 Liter). Die Gründe dafür sind vielschichtíg und nicht immer rational.
Das Zusammentreffen vieler preistreibender Faktoren ist der Grund für die aktuelle …
… in der Neuen Messe Stuttgart statt.
In ihrem aktuellen Ölmarktbericht warnt die Internationale Energieagentur (IEA) vor einer Ölknappheit bis zum Jahr 2012. Die Prognose: Preisexplosionen auf dem Ölmarkt und eine größere Abhängigkeit von der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC). Die IEA sieht die steigende Nachfrage bei fast gleich bleibendem Angebot als Ursache dieser kritischen Entwicklung. War die IEA bislang zurückhaltend in ihren Prognosen, sagt sie für die kommenden fünf Jahre ein durchschnittliches Wachstum der weltweiten Ölnachfrage …
… streng am Aufwärtstrend fest. Nach vier Monaten übernimmt WTI (West Texas Intermediate) wieder die Führungsrolle der Preise. Sie befinden sich nahe ihrem historischen Hoch. Die Versorgungslage ist aktuell entspannt. Dass WTI dennoch aufwärts strebt, wird einer Absage der OPEC an Liefererhöhungen und der besser als erwartet laufenden US-Konjunktur zugeschrieben. Der Dollar konnte in den letzten Tagen kräftig zulegen. Gestern gab er einen Teil der als übertrieben beschriebenen Gewinne ab.
Die Spekulanten haben sich teilweise aus dem Markt zurückgezogen. …
… streng am Aufwärtstrend fest. Nach vier Monaten übernimmt WTI (West Texas Intermediate) wieder die Führungsrolle der Preise. Sie befinden sich nahe ihrem historischen Hoch. Die Versorgungslage ist aktuell entspannt. Dass WTI dennoch aufwärts strebt, wird einer Absage der OPEC an Liefererhöhungen und der besser als erwartet laufenden US-Konjunktur zugeschrieben. Der Dollar konnte in den letzten Tagen kräftig zulegen. Gestern gab er einen Teil der als übertrieben beschriebenen Gewinne ab.
Die Spekulanten haben sich teilweise aus dem Markt zurückgezogen. …
Lüneburg 24.07.2007 - Die Preise geben nach. Ein paar freundliche Worte des OPEC-Präsidenten Mohamed Al-Hamri über mögliche Liefererhöhungen trugen gestern wesentlich dazu bei. Mehr als die erwartete Gegenbewegung zum starken Anstieg der letzten Wochen ist allerdings nicht zu erwarten. Eine generelle Umkehr des Aufwärtstrends ist am Beginn der Hurrikansaison im Golf von Mexiko sehr unwahrscheinlich. Die Region hat große Bedeutung für die Versorgung der USA. Der Dollar erholte sich gestern ein wenig von seinem absoluten Tief gegenüber dem Euro. Devisenhändler …
… von 75 US-Dollar. Ein Barrel (159 Liter) der führenden US-Sorte WTI kostete am Morgen 74,63 US-Dollar. Das waren 0,26 US-Dollar weniger als am Montagabend zu Handelsende (Schlusskurs: 74,89 US-Dollar) in New York.
Als Grund für den Preisrückgang gaben Händler Aussagen der OPEC an, wonach beim nächsten offiziellen Treffen am 11. Septmeber 2007 in Wien eine Erhöhung des weltweiten Austoßes an Rohöl beschlossen werden könnte. Der Präsident der OPEC, Mohamed Al-Hamri, könnte sich durch so eine Maßnahme eine bessere Versorgungslage der Raffinerien vorstellen.
Inzwischen …