eine Dienstleistung für Preise und Tankdaten
unabhängig von Mineralölgesellschaften
kompetent im Endverbrauchergeschäft für Öl
ein Internet-Startup auf neuen Wegen
Preisbewegung nur scheinbar ruhig.
Die Seitwärtsbewegung der Preise setzt sich nach Veröffentlichung der US-Bestandsdaten fort. Oberflächlich betrachtet herrscht Ruhe an der Preisfront. Die Tagesbewegungen schwanken allerdings erheblich. Allem Anschein nach warten die Akteure auf ein Signal, um den Preisen neuen Schwung zu geben. Dabei ist aktuell sowohl eine deutliche Aufwärts- als auch eine Abwärtsbewegung denkbar. Der Dollar durchläuft bereits länger als der Ölpreis eine Seitwärtsphase. Momentan befindet er sich auf der fallenden Flanke d…
Kommunikation zwischen Pest und Cholera.
12. Juni 2008 Die US-Bestände haben sich zur Vorwoche kaum verändert. Die Rohölbestände sind gesunken. Letzteres wirkt im aktuellen Börsengeschehen preistreibend. Es lässt aber Interpretationsspielraum für eine gegenteilige Reaktion. Denn nach wie vor ist nicht geklärt, ob die US-Rohölbestände niedrig sind, weil das Angebot zu gering ist oder weil die Nachfrage wegen der Rezessionssorgen nachgibt. An der Börse handelt man das zukünftige Angebot. Und das wird niedriger sein, als Verbrauchern lieb ist. …
Bullische Einflüsse werden ignoriert.
Lüneburg 05. Juni 2008 Trotz durchwachsener Bestandsdaten aus den USA setzte der Preisrückgang seinen Lauf fort. Er hat sich zu einem klaren Trend entwickelt. Dieser verlief bisher ruhig. Von einer eventuellen Verkaufspanik ist nichts zu spüren. Einzig die US-Benzinkontrakte erlebten gestern einen fulminanten Absturz. Sie machten die Entwicklung der anderen Ölpapiere zunächst nicht mit. Gestern holten sie sie schlagartig nach. Der Dollar setzt zu einem Aufwärtstrend an. Die US-Konjunktur wird seit einige…
US-Bestandsdaten putschen Bullen auf.
An den Ölbörsen regiert der Superlativ. Die ohnehin steile Bahn des Preisaufstiegs wurde gestern nach oben durchbrochen. Locker knackten die Rohölkontrakte die Marke von 130 Dollar pro Barrel. Gasöl geht hart auf 1.300 Dollar pro Tonne zu. Damit wurde seit Jahresbeginn eine Preissteigerung von über 40 Prozent beim Rohöl und über 50 Prozent beim Gasöl eingefahren. Allein im Mai verteuerten sich die Kontrakte um 20 Prozent. Rationale Erklärungsversuche für das Phänomen sollte man nicht suchen. Der Markt is…
Alte Nachrichten machen neue Preise.
Lüneburg 14. Mai 2008 Gestern war Tag der US-Bestandsdaten. Das Interesse für die Zahlen wurde allerdings von der Diskussion über eine mögliche Lieferkürzung durch den Iran getoppt. Am Vortag hatte das Thema für steigende Preise gesorgt. Gestern fielen sie wieder. Die Bewegung spiegelt den Diskussionsstand. Der vollzieht im Zeitraffer eine längst abgeschlossene iranische Debatte nach. Jeder nicht in die Preisbildung involvierte Beobachter darf sich über das darstellende Spiel zu den alten Nachrichten wund…
Lüneburg, 8. Mai 2008 Das Preisfieber steigt weiter. Die aktuell gute Versorgungslage kann es nicht stoppen. Als Erreger werden die unsichere Lage in Nigeria und der Atomstreit mit dem Iran angesehen. Für die Marktkonstitution sind beide aber von geringer Bedeutung, denn es ist nicht zu erwarten, dass sie ernsthafte Versorgungslücken verursachen.
Der Ölmarkt leidet derzeit eher am Rausch. Gefeiert wird, dass die Ölparty in einer unbestimmten Zukunft vorbei sein wird. Die rauschverursachende Droge ist die gierige Gewinnerwartung vieler Marktt…
Lüneburg, 1. Mai 2008 Die US-Bestandsdaten unterstützen die gegenwärtige Marktstimmung. Die steht auf Konsolidierung. Der Aufwärtstrend hat seinen Zenit einstweilen überschritten. Die Gegenreaktion auf die letzte Rallye kann ausgebaut werden. Deutsche Heizölverbraucher spüren davon nichts, da der Gasölpreis die Wende als einziger Öltitel verweigert. Darüber hinaus droht der Dollar nachhaltig die Richtung zu wechseln. Zwar ließ die gestrige Fußnote der US-Notenbank (FED) zur erneuten Zinssenkung die Gemeinde der Devisenhändler im Unklaren über…
Lüneburg, den 24. April 2008 Ein anderer Tag, das selbe Bild. Die Preise steigen in allen Disziplinen. Rohöl, Gasöl und Benzin konnten auch gestern zulegen. Es werden eine Reihe fundamentaler Gründe genannt, die den streng bullischen Trend verursachen. Kurzfristig kommt der Bestandsabbau in den USA hinzu. Die seriösesten Gründe sind der weiterhin steigende Bedarf Chinas und Indiens sowie die Produktivitätsabnahme vieler alter Quellen, deren Ersatz nicht zügig genug vorangeht. Der gewichtigste Grund ist das hohe Spekulationsinteresse, das Öl a…
Die Preise sind im Aufwärtstrend. Die Möglichkeit einer Preisumkehr, die für eine Fortsetzung des Seitwärtstrends spräche, ist vertan. Gestern wurde der bullische Sturm und Drang vieler Marktteilnehmer nahezu perfekt bedient. Dies geschah in Form überraschend schlechter Daten über die US-Vorratsentwicklung. Gegenüber der Vorwoche sind sie sehr deutlich gesunken. Das sagen zumindest die regierungsoffiziellen Zahlen des DOE (Department of Energy). Das unabhängige Institut API (American Petroleum Institute) sieht das anders. Es nennt einen Ansti…
Lüneburg, 03.April 2008 Die US-Bestandsdaten fielen positiv aus. Sie übertrafen die Erwartungen. Die Versorgung kann derzeit sorglos betrachtet werden. Am Schluss des Tages standen die Ölpreise dennoch kräftig im Plus. Fundamentale Gründe hierfür gibt es nicht. Die Preisbildung befindet sich in der Hand von Finanzspekulanten. Einige von ihnen trauen sich trotz großer Unsicherheit, auf steigende Kurse zu setzen, gemäß der Devise, der frühe Vogel fängt den Wurm. Der Dollar verlor nur leicht, obwohl der US-Notenbankchef Bernanke die Möglichkeit …
Lüneburg 20. März 2008 Die Ölvorräte in den USA sind in der vergangenen Woche kräftig gesunken. Diese Meldung sollte den Aufwärtstrend der Preise weiter festigen. Sie tut es aber nicht. Die Preise geben deutlich nach. Die Diskrepanz zwischen fundamentalem Impuls und realer Kursbewegung zeigt einmal mehr, wie sehr sich die aktuelle Preisbildung vom klassischen Marktprinzip für Waren entfernt hat. Preis bestimmend ist das Verhalten von Investmenthändlern und Spekulanten. Sie haben momentan zwei Gründe, sich aus ihren Longpositionen auf Öl zu ve…
Lüneburg 18.03.2008 Das Finanzsystem wackelt. Einige Kommentatoren sehen die größte Krise seit der „großen Depression“ von 1929. Anleger ergriff gestern die Panik. An den Devisen-, Aktien- und Rohstoffmärkten herrschte zeitweise Ausverkaufstimmung. Die Ölpreise purzelten ins Bodenlose. Rohöl gab in New York zwischenzeitlich zehn Prozent nach. Benzin erlebte den stärksten Verlust seit Einfügung des Kontrakts. Die überfällige Korrektur der Preise nahm ihren Lauf. Allerdings führte der noch nicht weit. Denn nachdem die Verluste scheinbar groß ge…
Lüneburg 13. März 2008 Die von der US-Notenbank angeführte Aktion zur Beendigung der Kreditkrise und des Dollarabsturzes wurde gestern bereits ignoriert. Händler kehrten zum Business as usual zurück. Das bedeutet in diesen Tagen, den Dollar in Grund und Boden stürzen zu lassen und den Ölpreis in den Himmel zu schicken. Beide Notierungen erreichten neue Extremwerte. Fundamentale Daten des Ölmarkts werden weiterhin beiseite gewischt. Gestern traf das auf die Veröffentlichung der US-Bestandsdaten zu.
Die vom DOE (Department of Energy) geliefer…
Lüneburg 11.03.2008 Wieder wurde ein neues historisches Preishoch erreicht. Es wird nicht das letzte in diesem Jahr gewesen sein. Die Ölpreise werden von Spekulanten immer steiler in die Höhe getrieben. Es herrscht Goldgräberstimmung bei den Anlegern. Verbraucher haben in solchen Momenten das Nachsehen. Ein Jahr hat aber mehr als nur Übertreibungen zu bieten. Im Mittel lag der Preis im letzten Jahr nur unwesentlich höher als ein Jahr zuvor. Diese Tatsache wurde verkannt, weil die Preisbewegung fast ausschließlich aufwärts führte. Sie hinterli…
Lüneburg 28. Februar 2008 Die jüngsten US-Vorratsdaten sind freundlich. Sie bremsen den Preisanstieg. Der befindet sich in einem klaren Aufwärtstrend. Eine Gegenreaktion wäre fällig. Sie könnte von den aktuellen Vorratsdaten angestoßen werden. Stärker als der Ölpreis bewegt den Markt augenblicklich der Dollar. Weil die Rezessionssorge durch die Entwicklung einiger Wirtschaftsindikatoren und durch Äußerungen von Notenbankchef Bernanke neue Nahrung bekommt, rauscht die US-Währung abwärts.
Die Veröffentlichung der Bestandsdaten gehörte gestern …
Lüneburg, 26. Februar 2008 Die Preise befinden sich wieder im Aufwärtstrend. Technisch sind in Kürze Werte deutlich über 100 Dollar zu erwarten. Ob diese tatsächlich eintreten, hängt wesentlich vom Befinden der US-Konjunktur ab. Wenn sie in einer Rezession steckt, sinkt die Chance für höhere Preise. Dann könnten die Notierungen auf 80 Dollar oder tiefer fallen. Das möchte die OPEC verhindern. Daher diskutieren ihre Mitglieder die Möglichkeit einer Lieferkürzung. Mit dem Preis sind die Begehrlichkeiten ebenfalls gestiegen. Noch vor drei Jahren…
Lüneburg 22. Februar 2008 Die US-Bestandsdaten brachten die Preise gestern zum Schwingen. Ihr Fall wird mit den erneut aufkommenden Rezessionsängsten in Verbindung gebracht. Dabei darf die Frage gestellt werden, ob fundamentale Einflüsse überhaupt eine Bedeutung haben. Angesichts der irrationalen Kursbewegungen der letzten Tage besteht hieran ernsthafter Zweifel. Der Markt wird von Spekulanten beherrscht. Die Preisbildung ist ihnen zum Opfer gefallen. Der Dollar gibt nach schlechten Wirtschaftsdaten für die USA nach. Derzeit stehen die Indika…
Lüneburg, 19. Februar 2008 Die Preise sind hoch. Die heimischen Heizölpreise sind auf Rekordwerten. Ein flüchtiger Blick auf die Entwicklung lässt befürchten, dass die Preisexzesse des letzten Jahres fortgesetzt werden. Wahrscheinlich ist das allerdings nicht. Wesentliche Einflüsse sprechen dafür, dass der bullische Lauf der letzten Tage nicht in einen Aufwärtstrend mündet, sondern dass er Teil des seit November gültigen Seitwärtstrends ist. Ähnlich sieht die Situation beim Dollar aus. Spekulationen über einen Absturz der Währung scheinen sic…
Lüneburg 14. Februar 2008 Gestern standen die US-Bestandsdaten auf der Agenda. Die Veröffentlichung wich unwesentlich von den Prognosen ab. Das machte sie zu einer Randerscheinung. Die Musik spielt derzeit für die Bullen. Weil die Aufregung um den Zustand der US-Konjunktur abnimmt, wird wieder mehr Geld für Spekulationen auf steigende Preise investiert. In Venezuela wird die passende Komödie dazu gegeben. In Nigeria ist es eine Tragödie. Dort sinkt die Produktion tatsächlich. Die Absenkung der Prognosen zum weltweiten Nachfragewachstum beeinf…
Lüneburg 12. Februar 2008 Die Preise schossen aus heiterem Himmel in die Höhe als gäbe es keine Diskussion um die US-Konjunktur. Statt dessen erhitzen sich die Gemüter an den Problemen in Nigeria und in Venezuela. Man kann eine ernste Bedrohung der Versorgung herbeireden. Realistisch ist sie nicht. Für eine bullische Entladung taugt sie schon. Diese tobt derzeit an den Märkten. Die Möglichkeit eines weiteren Preisrückgangs ist ihr zum Opfer gefallen. Man wird sich in der nächsten Zeit auf eine seitlich gerichtete Preisentwicklung einstellen m…