eine Dienstleistung für Preise und Tankdaten
unabhängig von Mineralölgesellschaften
kompetent im Endverbrauchergeschäft für Öl
ein Internet-Startup auf neuen Wegen
Lüneburg 31.01.2008 Die US-Notenbank (FED) senkte die Zinsen gestern erneut in der Hoffnung, die angeschlagene US-Konjunktur zu stabilisieren. Aber die Börsen reagierten ablehnend. Den Kursen half die Maßnahme nicht auf die Sprünge. Über Nacht fiel der Ölpreise kräftig. Unterstützt wird der Rückgang von guten US-Bestandsdaten. Das Wetter in den US-Heizölregionen hat sich normalisiert. Damit stehen wesentliche fundamentale Einflüsse einem erneuten Preisrückgang nicht mehr im Wege. Charttechnisch hat sich die Lage für eine Fortsetzung des Abwär…
Lüneburg 29. Januar 2008 Die Ölpreise steigen wieder. Ob es sich dabei um eine vorübergehende Gegenreaktion auf den vorausgegangenen Preisverfall handelt oder um die Rückkehr zum Aufwärtstrend, darf spekuliert werden. Für beide Möglichkeiten gäbe es Gründe. Dass die Preise steigen, ist in erster Linie dem Hoffnungsschimmer für die US-Konjunktur zu verdanken, den George W. Bush verbreitet. Wenn sie bald wieder fielen, wäre das ein Zeichen, dass er kein Vertrauen mehr genösse. Der Dollar fällt momentan, weil Marktteilnehmer eine weitere Zinssen…
Lüneburg, 25. Januar 2008 - Die platzende Spekulationsblase ist bis auf weiteres geflickt. Aktien- und Ölbörsen reagieren mit kräftig anziehenden Notierungen. Eine drastische Zinssenkung der US-Notenbank (FED) am Dienstag reichte noch nicht, um das Loch zu stopfen. Die 150 Mrd. Dollar schwere Unterstützung der US-Regierung, der der Kongress zustimmen wird, brachte die fliehenden Geldmassen nun aber doch zum Stillstand. Und nicht nur das, sie lockte sogar neues Geld in die Märkte. Die Kurse drehten derart stark, dass der Abwärtstrend der Ölpre…
Lüneburg 22. Januar 2008 - Der Ölmarkt hat zur Zeit einige bullische Impulse zu bieten, tiefe Temperaturen in den USA, rückläufige Förderung, hohes Nachfragewachstum in China sowie verschiedene geopolitische Unruheherde. Doch all das wird durch die Angst vor einer Rezession in den USA in den Schatten gestellt. Gestern gab es in New York feiertagsbedingt keinen Parketthandel. Normalerweise dienen solche Tage zur Beruhigung der Preisbewegung. Das galt gestern nicht. Weltweit wurden die Aktienmärkte von einer Panikwelle erfasst. Die Ölpreise bli…
Lüneburg 17.01.2008 - Eigentlich gehört der Mittwoch den US-Bestandszahlen. Die waren gestern gut. Die ohnehin fallenden Kurse bekamen Bestätigung. Aber am späten Nachmittag trieb es die Preise wieder aufwärts. Als wesentlicher Grund wurde eine Aussage aus OPEC-Kreisen identifiziert, nach der das Kartell nicht gewillt ist, mehr Öl in den Markt zu pumpen. Charttechnisch kommt die Erholung gelegen, denn sie passt ins Bild einer fälligen Gegenreaktion auf sinkende Preise. Für eine Aussage über den weiteren Verlauf der Preisentwicklung sind die C…
Lüneburg, 08. Januar 2008 - Nach der 100-Dollar-Euphorie kommt Katerstimmung auf. An der Börse macht sich die Erkenntnis breit, dass eine Bewertung für ein Barrel Rohöl im dreistelligen Dollarbereich realitätsfern ist. Der gewöhnliche Analyst verlässt seinen Tunnel und stellt fest, dass die Welt derzeit kein Versorgungsproblem hat. Wenn er sich in New York ein Lunchpaket holt, umgeben ihn milde Temperaturen von 12 Grad Celsius. Er spürt die Aura einer niedergehenden Konjunktur. Die Frage, wer all das Öl, was es seiner Analyse folgend gar nich…
Lüneburg 10. Januar 2008 - Gestern fielen die Preise nach heftiger Bewegung moderat. Im Tagesverlauf gab es rasante Ausschläge nach oben und nach unten. Die Spekulantenzunft, sie war bis vor kurzem geschlossen bullisch aufgestellt, hat sich in zwei Lager dividiert. Diese streiten nun um die Richtung der Preise. Dabei kommt zunächst eine Seitwärtsbewegung heraus. Die Bären haben allerdings geringfügige charttechnische Vorteile für die nächsten Tage. Auslöser für die starken Ausschläge waren die US-Bestandsdaten. Sie lassen unterschiedliche Int…
Lüneburg 04. Januar 2008 - Mit dem Erreichen der 100-Dollar-Marke wird eine neue Kaufwelle einsetzen, die die Preise schnell höher treibt. Das war eine viel zitierte Vermutung vor dem Eintritt der 100 Dollar. Nachdem sie für ein paar wenige Rohölkontrakte gezahlt wurden, wenden sich die Käufer ab. Zu teuer, tönt nun eine Mehrheit. Dabei wurden gestern mit den US-Bestandsdaten Impulse geliefert, die man für einen weiteren Preisanstieg hätte nutzen können. Weltweit gibt es zudem Unruheherde, die sich trefflich als bullische Argumente eignen. Ab…
Lüneburg, 28.12.2007 - Stark rückläufige US-Bestände und die Ermordung der pakistanischen Oppositionsführerin Bhutto ließen die Preise gestern steigen. Sie lösten sich aus der Seitwärtsbewegung. Der Trend weist nun erneut aufwärts. Die Marke von 100 Dollar für das Barrel Rohöl ist nicht mehr fern. Der Dollar beschreibt wieder das Spiegelbild zum Ölpreis. Er gibt kräftig nach. Konjunkturdaten für die USA trüben sich weiter ein.
Seit einem halben Jahr gehen die Rohölvorräte der USA zurück. Nachdem sich der Rückgang zwischenzeitlich beruhigt ha…
Lüneburg, 11. Dezember 2007 - Während die Preise mangels einflussreicher Nachrichten den moderaten Abwärtstrend fortsetzen, bewegt sich Deutschland politisch in einem ungewohnt hohen Tempo gegen bestehende Trends der Energienutzung. Dadurch werden weder das globale Energiesystem noch die Preisbildung alsbald geändert. Die Zeichen für einen neuen Umgang mit Energie werden aber weltweit aufgenommen. Wer an die Freisetzung von Schaffens- und Veränderungskraft durch ambitionierte Ziele glaubt, dürfte Freude an den neuen Leitlinien zur Energienutz…
Lüneburg 13. Dezember 2007 - Die Preise sprangen gestern um fünf Prozent in die Höhe. Es gibt keine fundamentalen Gründe, die einen derartigen Ruck rechtfertigen könnten. Als Begründung muss erneut die Charttechnik herhalten. Sie sendet Signale aus, die Spekulanten anziehen. Zur Entstehung dieser Signale haben eben diese Spekulanten vorher selbst beigetragen. Die Idee von einer ordentlichen Preiskorrektur ist damit ramponiert. Der Dollar zeigte gestern wenig Bewegung. Er scheint am Seitwärtstrend festhalten zu wollen. Dafür sprechen nicht zul…
Lüneburg, 06. Dezember 2007 - Die Einflussfaktoren auf die Preisbildung waren gestern schlecht für Verbraucher, denn sie waren bullisch. Die OPEC wird den Ausstoß nicht erhöhen. Die US-Bestände sind deutlich gefallen. Das ließ einen Preisanstieg erwarten. In einer ersten Reaktion kam der auch. Aber er konnte sich nicht halten. Charttechnik dominiert derzeit den Markt. Und die ist bärisch. An der Börse arbeitet man daran, die Preisübertreibung abzubauen. So war es entgegen aller Widrigkeiten auch gestern. Die Preise schlossen mit einem neuen T…
Lüneburg, 04. Dezember 2007 - Der erhoffte Preisrückgang kam in der letzten Woche endlich in Fahrt. Spekulanten schienen zu realisieren, dass sie auf viel zu teureren Positionen sitzen. Sie verkauften. Den langfristigen Aufwärtstrend wird der Ausverkauf nicht beeinflussen. Kurz- oder mittelfristig sollte er dennoch zu tieferen Preisen führen, denn die sind trotz des zehnprozentigen Rückgangs nach wie vor überteuert. Gegen eine rasche Preisnormalisierung opponiert die OPEC. Sie stellt bereits beschlossen geglaubte Liefererhöhungen wieder in Fr…
Lüneburg 27.11.2007 - Analysten haben festgestellt, dass die OPEC die Förderung um 1,1 Prozent erhöht hat. Die Maßnahme sei Folge saudischen Drucks innerhalb der OPEC. Saudi Arabien konnte die Mitgliedsstaaten allem Anschein nach überzeugen, dass der aktuelle Ölpreise eine Gefahr für die Weltwirtschaft und damit auch eine Gefahr für die Förderstaaten darstelle. Die Nachricht von der Produktionsanhebung sorgte gestern für sinkende Preise. Der Aufwärtstrend wird bisher aber in keiner Weise gefährdet. Das 100-Dollar-Ziel für das Barrel Rohöl ble…
Lüneburg 29.11.2007 - Kurz vor 100 Dollar für das Barrel US-Rohöl dreht der Aufwärtstrend ein zweites Mal ab. Allem Anschein nach wird die Luft in diesen Preishöhen als sehr dünn empfunden. Spekulanten mögen sich dort nicht lange aufhalten. Kleine Anzeichen von Kursschwäche führen zu Verkäufen. Ein erstes Zeichen wurde durch die These ausgelöst, dass die OPEC zu einer Förder- und Liefererhöhung bereit sei. Gestern gab es ein zweites Zeichen, das den US-Bestandsdaten zu verdanken ist. Es hatte eine massive Verkaufswelle zur Folge. Rohöl fiel u…
Lüneburg, 20.11.2007 Bisher war die 100-Dollar-Marke die Attraktion im Ölmarkt. Kurz vor ihrem Erreichen geriet die Preisentwicklung ins Stocken. Ob die 100 Dollar für das Barrel in dieser Saison noch zu zahlen sind, ist seit letzter Woche ein eigenes Spekulationsfeld. Zweifel sind angebracht und das um so mehr, je extremer die Höchstpreisnennungen für die kommenden Jahre ausfallen. Wenn der Bewegung nur eine Richtung zugetraut wir, wächst die Wahrscheinlichkeit für eine Umkehr. Das haben alle spekulationsgetriebenen Märkte gemeinsam. Beim Do…
Lüneburg 22.11.2007 Wie sehr die Ölpreisentwicklung zum Spielball von Finanzspekulation geworden ist, wird an der gestrigen Kursbewegung deutlich. Am Morgen stand der Preis für das Barrel Rohöl der Sorte WTI (West Texas Intermediate) bei 99 Dollar. Angesichts der streng bullischen Einschätzung des Ölmarkts sowohl fundamental als auch charttechnisch wäre das Überschreiten der 100-Dollar-Marke eine Selbstverständlichkeit. Am Nachmittag wurden die Daten über die US-Bestandsentwicklung veröffentlicht. Sie liegen unter den Erwartungen. Das ist ein…
Lüneburg, 16. November 2007 - Die vor zwei Tagen aufgestoßene Tür zu einem Preisrückgang ist wieder zugeklappt. An den Märkten hat sich ein Patt zwischen Bullen und Bären etabliert. Bei kurzfristiger Betrachtung lässt sich die Situation mit fundamentalen Einflüssen begründen. Die reine Versorgungslage ohne tagesaktuelle Einflüsse gibt das Preisniveau nicht her. Es stützt sich auf eine starke charttechnische Säule. Verbraucher müssen weiter auf ihr Einknicken warten. Der Abwärtstrend des Dollars wird in Frage gestellt, weil eine hohe Inflation…
Lüneburg, 13.11.2007 - Der Höhenflug der Preise hat einen Dämpfer bekommen. Für Verbraucher ist er bisher kaum spürbar. Das Stimmungsbild an den Börsen reagiert hingegen schnell. Es büßte an bullischer Stärke ein. Erneut werden Zweifel an der US-Konjunkturentwicklung als ursächlich für die Kursschwäche genannt. Noch liegt die Bewegung voll in der Bandbreite des Aufwärtstrends. Dennoch ist es nicht abwegig, über ein vorläufiges Ende der Preisblase zu sinnieren. Der Dollar lief dem sinkenden Ölpreis mit einem Kursanstieg voraus. Analysten geben…
Lüneburg 06. November 2007 - Der Lauf der Preise scheint trotz ihrer extremen Werte nicht zu stoppen zu sein. Nicht nur die Preise, auch die Teuerungsrate ist extrem. Seit August legten die Ölpreise auf dem internationalen Markt um 35 Prozent zu. Seit Januar beträgt die Preissteigerung im Schnitt über 80 Prozent. Die Werte sind schockierend. Aber sie sind nicht einzigartig. Ein Blick in die jüngere Geschichte zeigt, dass solche Teuerungsraten schon vorkamen. Sie endeten bisher immer in Überhitzungen und nachfolgenden Preiseinbrüchen. Die Einb…