(openPR) Kaum greifbare Ergebnisse lieferte die gestrige OPEC-Tagung in Wien. Nach langen Diskussionen, ob es nötig sei, den derzeitigen Ölpreisanstieg zu dämpfen, beschloss das Kartell eine Fördermengenerhöhung zum 1. November um 0,5 Mio Barrel pro Tag. Dies entspricht einer marginalen Erhöhung von ca. 2 % in Bezug auf die jetzige Forderquote von 25,8 Mio bpd. Entsprechend verhalten fiel das Echo des Marktes aus. Spontane Kursverluste waren Fehlanzeige und besonders im späten Handel ging es am Ölmarkt leicht nach oben.
In Deutschland ist die Heizölnachfrage jahreszeitlich bedingt stark gestiegen. Der Nachfrageschub wird jedoch zunehmend von den immensen Preissteigerungen der letzten 14 Tage ausgebremst. Seit Ende August ist Heizöl im Bundesdurchschnitt rund 9 % teurer geworden. Der Liter Heizöl kostet aktuell knapp 62 Cent*. Ohne den immer stärkeren Euro würden die Inlandspreise für Mineralölprodukte weit höher liegen. Gestern wurde mit einem Euro-Dollar-Verhältnis von 1,388 ein neues Rekordhoch markiert.
*) bundesweiter Durchschnittspreis inkl. MwSt bei Abnahme von 3000 Litern Standard Heizöl EL - Quelle: www.HeizOel24.de
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