(openPR) An den Rohwarenbörsen korrigiert der Ölpreis zu Wochenbeginn stark nach unten. Da gleichzeitig der Dollar an Wert zulegt, wird ein grosser Teil des Ölpreis-Rückganges für Schweizer Heizöl-VerbraucherInnen leider kompensiert. Trotzdem ist Heizöl insgesamt günstiger als in den letzten Tagen und bewegt sich in einem der interessanteren Preisbänder der letzten Jahre weiter seitwärts. Keine schlechte Gelegenheit, den vom langen Winter dezimierten Heizöl-Vorrat zu ergänzen. Die wirtschaftliche Realität hat einen Teil der spekulativen Warmluft, welche den Ölpreis-Ballon in den letzten Wochen aufgebläht hat, wieder entweichen lassen. Die amerikanischen Ölvorräte sind als Folge des massiven Nachfrage-Einbruches auf dem höchsten Stand seit zwanzig Jahren. Die Wirtschafts-Aussichten sind in beinahe allen Schlüsselmärkten ungemütlich. Diesen preissenkenden Argumenten stehen die Bemühungen der OPEC entgegen, mit gesenkten Fördermengen den Nachfrage-Rückgang aufzufangen und den Ölpreis zu stabilisieren. Das gelingt teilweise. Nicht-OPEC-Staaten wie Brasilien oder Russland sowie sogar OPEC-Staaten wie Nigeria oder Venezuela nutzen allerdings die Gelegenheit, Marktanteile zu gewinnen, indem sie entgegen ihren mündlichen Aussagen ihre Fördermengen ausweiten.











