(openPR) Der Ölpreis fällt in London (USD 69.85) und New York (USD 70.89) gegenüber dem Stand von letzter Woche deutlich. Der Dollar selber notiert hingegen höher bei CHF 1.0873 und kompensiert für Schweizer KonsumentInnen einen Teil des Ölpreis-Rückganges im Dollar-Raum. Nachdem sich der Ölpreis in den vergangenen Wochen hauptsächlich wegen des erhöhten Zustromes spekulativer Mittel in die Rohwarenmärkte deutlich erhöht hat, ist der aktuelle Rücksetzer eher als Kaufgelegenheit zu betrachten, bevor der Gipfelsturm weiter geht. Die im Rohwarengeschäft sehr aktive Goldman Sachs spekuliert auf 85 USD noch dieses und auf 95 USD im nächsten Jahr. In der Vergangenheit waren derartige Preisziele öfters der Start zu einer Ölpreis-Rally, die keinen Bezug zu den realen Wirtschaftsdaten haben muss. Die Aussichten für die weltweite Konjunktur sind trotz einzelner Silberstreifen nämlich weiterhin ungemütlich, die US-Ölvorräte auf einem der höchsten Werte der letzten 20 Jahre. Das wären klar preissenkende Signale. Sie werden aber von der Herde der Anleger an den Rohwarenbörse geflissentlich überhört. So lange, bis der Ölpreis-Ballon für jedermann erkennbar zu dick aufgeblasen ist und Luft verliert.













