(openPR) Trotz genauen Hinguckens ist kein Grund zu finden, weshalb im Moment der Ölpreis ansteigen sollte. Die Versorgungslage ist bestens. Die amerikanischen Ölvorräte haben gestern erneut zugelegt und sind auf einem Niveau, das seit rund 20 Jahren nicht erreicht wurde. Die ölproduzierenden Länder sitzen auf unangetasteten Förderreserven von 5 Mio. Fass pro Tag. Die Nachfrage ruht sich auf dem Niveau von 2004 aus. Die wirtschaftlichen Aussichten sind nur durch eine rosarot gefärbte Brille schön anzusehen. Trotzdem knallt gestern der Ölpreis an den Rohwarenbörsen förmlich durch die Decke und steht bei stabilem Dollarkurs heute Morgen in London bei USD 69 und in New York bei USD 70. Offensichtlich wird der gestrige Ölpreis von spekulativen Investoren als günstige Einstiegsgelegenheit in erneute Wetten auf höhere Rohwarenpreise wahrgenommen – ein anderer Grund ist als Erklärung für die aktuelle Ölpreis-Entwicklung nicht zu finden. Zusammen mit den teuren Rheinfrachten (das Fünffache üblicher Werte) steigt deshalb der Heizölpreis in der Schweiz wieder deutlich an. Ein günstiges Einkaufsfenster, das in den vergangenen Tagen geöffnet war, schliesst sich damit wieder. Noch mehr wird es sich ab 1. Januar 2010 schliessen. Dann führen die CH-Behörden die höhere CO2-Abgabe ein, welche den Heizölpreis um rund CHF 7.— verteuern wird. Diese zusätzlichen Kosten können Sie mit frühzeitigem Ergänzen Ihres Heizöl-Vorrates vermeiden.













