(openPR) An den Rohwarenbörsen wird heute Morgen der höchste Ölpreis des Jahres 2009 verlangt. In London für die Qualität Brent USD 64.61 und in New York für die Qualität WTI USD 65.40. Der Dollar selber kostet etwas weniger als CHF 1.08, was den gestrigen Ölpreisanstieg im Dollar-Raum für Schweizer KonsumentInnen etwas dämpft. Zwei Ursachen für die höheren Ölpreise sind auszumachen: 1. Die amerikanischen Ölvorräte haben diese Woche deutlich abgenommen. 2. Japans Wirtschaft wächst im April um mehr als 5%, was für die zweitgrösste Volkswirtschaft ein seit Jahrzehnten nicht mehr erreichter Wert ist. Die Entscheidung der OPEC, die Fördermengen vorläufig nicht zusätzlich anzutasten, werden neutral bewertet. Es nützt nicht allzu viel, sich gegen den derzeitigen Ölpreis-Trend zu stemmen, auch wenn inzwischen alle wissen, dass die Ölvorräte deutlich über der aktuellen Nachfrage liegen und die wirtschaftlichen Perspektiven eigentlich weiterhin unverändert düster sind. Der Selbstläufer ‚Spekulation’ macht im Moment die lauteste Musik und hat die Rohwaren-Preis-Entwicklung voll im Griff. Wohin das auch ohne wirtschaftliche Grundlagen im Extremfall führen kann, haben wir letztes Jahr erlebt.













