(openPR) Vor und während der Weihnachts-Feiertage bleiben die Handelsaktivitäten an den Rohwarenmärkten normalerweise gering. So auch dieses Jahr. Der Ölpreis bewegt sich denn auch bei dünnem Handel am unteren Rand des Preisbandes zwischen 72 und 80 USD, das er seit Oktober nicht mehr verlassen hat, seitwärts. Die amerikanische Währung hält sich dagegen am oberen Rand des Preisbandes zwischen CHF 1.— und 1.05, das er ebenfalls seit Oktober nicht mehr verlassen hat. Daraus resultiert ein Heizölpreis in der Schweiz, der in den teureren Bereich dieses Jahres gehört, sich aber im Vergleich zu den Vorjahren als moderat erweist. Man muss bis ins Jahr 2005 zurückschauen, um ähnliche Werte vorzufinden. Vom OPEC-Ministertreffen, das heute in Angola die Förderquoten für das erste Quartal des kommenden Jahres festlegen soll, sind keine grossen Impulse zu erwarten. Die Förderländer wollen angesichts der komfortablen Ölpreis-Situation die Produktionsmengen beibehalten. Schwieriger als dieser Entscheid wird seine Einhaltung sein. Bereits heute produzieren die meisten Förderländer mehr als vereinbart. Was neben der schwachen weltweiten Ölnachfrage natürlich erheblich zur mehr als komfortablen Versorgungslage mit übervollen Öllagern weitweit beiträgt. Entspannung beim Ölpreis ist deswegen allerdings nicht zwingend zu erwarten. Dafür sorgt die spekulative Fraktion an den Rohwarenmärkten, die sich weiterhin dank tiefster Leitzinsen nahezu kostenlos bei den Notenbanken mit Krediten (Spielgeld) versorgen kann, um es für den Gewinn schneller Dollars in Rohwaren und Edelmetallen zu verwenden. Schön zu beobachten beim Gold- und Ölpreis, die beide seit dem ersten Quartal 2009 ballonartig aufgeblasen werden.



















