(openPR) An den Rohwarenbörsen bewegt sich der Ölpreis in einem Band mit den höchsten Werten dieses Jahres seit ein paar Tagen seitwärts. Auch der US-Dollar steht stabil bei CHF 1.06. Daraus resultiert ein Heizölpreis für Schweizer KonsumentInnen, der zwar zu den teureren des laufenden Jahres zählt, aber im Vergleich mit den Vorjahren gleichzeitig zu den moderateren gehört. Der Ölpreis hat seit Monaten offenbar eine direkte Abhängigkeit zu den (deutlich steigenden) Kurswerten der Aktienbörsen und den ungeachtet gegenteiliger Nachrichten aus der Realwirtschaft weit verbreiteten Hoffnungen auf eine rasche Erholung der Weltwirtschaft. In der Finanzwelt, die das Desaster auslöste, findet der Aufschwung schon flächendeckend statt. Von den Notenbanken wird nahezu zinslos (Leitzinsen bei 0.25%) Kredit in unbegrenzter Höhe in die Finanzwelt gespült. Damit liegt die Grundlage für verbreitete Wetten auf steigende Kurse an den Aktien- und Rohwarenmärkten bereits wieder vor. Die an den Rohwarenmärkten prominent vertretene Investmentbank Goldman Sachs sieht den Ölpreis deshalb praktischerweise bis Ende Jahr bei USD 85 und im kommenden Jahr über USD 110. Eine Heizölpreis-Erhöhung steht den Schweizer Konsumenten allerdings ganz sicher bevor: die Erhöhung der CO2-Abgabe auf anfangs 2010 führt zu einer Preissteigerung von CHF 7.— pro 100 Liter. Die lässt sich durch frühzeitiges Bestellen ganz einfach vermeiden.













