(openPR) Der Ölpreis gibt an der Londoner Rohwarenbörse deutlich nach und geht mit USD 73.60 in den heutigen Handelstag. Das entspricht dem ‚tiefsten’ Ölpreis seit anfangs Oktober. Gleichzeitig legt der Dollar ebenso deutlich zu und steht knapp unter CHF 1.03, was ebenfalls seit anfangs Oktober nicht mehr erreicht wurde, phasenweise lag die US-Währung ja sogar unter einem Schweizer Franken. Die massiven Verschiebungen der letzten Tage bei Ölpreis und Dollar haben ihre Ursache hauptsächlich in den Erschütterungen, welche die Zahlungsunfähigkeit von Dubai-World und beispielsweise die schlechte Bonität ganzer Staaten (wie Griechenland) auslöst. Anlagevermögen werden aus Edelmetallen und Rohwaren wieder in ‚sicherere’ bzw. attraktivere Anlagevehikel im Dollarraum zurück- und umgeschichtet. Aufgrund der Angebots- und Nachfrage-Situation ist der Ölpreis weiterhin zu hoch. Selbst ein deutlicher Vorrats-Abbau, eine lausige Raffinerie-Auslastung und kaltes Winterwetter in der Haupt-Verbraucher-Nation (USA) vermögen den Ölpreis im Gegensatz zu früheren Gelegenheiten nicht zu stützen. Die weltweite Nachfrage lag, lieg und wird weiterhin deutlich unter dem vorhandenen Angebot liegen. Der Heizölpreis in der Schweiz sinkt aufgrund der jüngsten Entwicklung ans untere Ende des Bandes der vergangenen Monate. Der aktuelle Heizölpreis bleibt einer der teureren dieses Jahres und gleichzeitig einer der günstigsten seit 2005. In Anbetracht der Verdreifachung der CO2-Abgabe, die sämtliche Lieferungen nach dem 1. Januar 2010 um CHF 6.36 pro 100 Liter verteuert, ist nun die allerletzte Gelegenheit, den Tank noch zu den alten, günstigeren CO2-Abgaben zu füllen – sofern sich überhaupt noch freie Lieferkapazitäten finden lassen.












