(openPR) Das Wechselspiel zwischen günstigerem Dollar und teurerem Ölpreis geht unvermindert weiter – der Ölpreis hüpft an der Londoner Rohwarenbörsen innert Stunden zwischen 67 und 69 USD stark auf und ab, während der Dollar jeweils in einem Band von CHF 1.02 bis 1.03 exakt das Gegenteil vollführt. Die Finanzströme, welche der an Wert verlierende Dollar in Rohwarenmärkte und Edelmetalle hinein auslöst, haben bei der Ölpreis-Bildung dieser Tage mehr Einfluss als die reale Wirtschaft. Bewertet man die reale Arbeits- und Wirtschaftswelt, ist der Ölpreis zu hoch – auch wenn er zu den günstigsten der letzten Jahre gehört. Das Angebot und die Bevorratung ist mehr als komfortabel, die Nachfrage schwach, die Wirtschaftsaussichten vorderhand durchzogen. Für Auftrieb beim Heizölpreis in der Schweiz sorgt der tiefe Wasserstand des Rheins. Der sorgt dafür, dass die Frachtschiffe nur mit reduzierter Ladung fahren, was die Frachtkosten von normalerweise CHF 15 auf CHF 90 pro Tonne hinauf treibt. Die Niederschläge der kommenden Tage müssten vorübergehend für eine Entspannung sorgen. Für einen sicheren Heizölpreis-Anstieg sorgen die Schweizer Behörden am 1. Januar 2010. Ab dann werden die CO2-Abgaben verdreifacht. Das heisst, 100 Liter Heizöl werden über Nacht ca. CHF 7.— teurer. Mit einer frühzeitigen Bestellung (wegen des zu befürchtenden Lieferstaus also vor dem 1. Dezember) lässt sich diese Teuerung vermeiden.













