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Analystenkonferenz LRT Finanz-Research

Bild: Analystenkonferenz LRT Finanz-Research

(openPR) Analysten von LRT Finanz-Research OHG schätzen die Lage am amerikanischen Aktienmarkt zunehmend als riskant ein und sehen die Gefahr einer Korrektur.

Nach Einschätzung des unabhängigen Research Instituts LRT Finanz-Research konnte sich der positive Trend aus den Monaten März und April nicht fortsetzen. Der Markt zeigte bereits im April erste Anzeichen von Schwäche, den gesamten Mai und Juni über befand er sich in einer Seitwärtskonsolidierung.



„Es hat den Anschein, als ob wir mit der nun beginnenden Earnings Season zurück in die harsche wirtschaftliche Realität geholt werden. Der Anstieg von März und April war, wie von uns schon oft erwähnt, aus unserer Sicht, fundamental nicht gerechtfertigt“, so Chief Technical Analyst Felix Lang von LRT Finanz-Research. „Es ist damit zu rechnen, dass die Quartalsergebnisse der Unternehmen schlechter ausfallen werden, als die des vergangenen Quartals, aber damit nicht genug, maßgeblich für Bewegungen werden vor allem die Ausblicke der Unternehmen sein“, so Felix Lang.
„Gepaart mit diesen negativen Aussichten befindet sich der wichtige amerikanische S&P 500 Index charttechnisch gesehen am Scheideweg. Eine wichtige Unterstützung ist im Bereich von ca. 880 Punkten und bei einem Durchbruch würde dies Raum für eine Abwärtsbewegung eröffnen. Ein solcher Bruch, zusammen mit schlechter als antizipierten Unternehmenszahlen, könnte den S&P 500 Index bis zu einer Marke von ca. 800 Punkten oder sogar darunter treiben. Sollten die kommenden Unternehmensdaten jedoch besser als erwartet sein, könnte der S&P 500 Index wieder an den oberen Rand der Konsolidierungszone (Bereich zwischen ca. 930 - 950, massiver Widerstand) gehen“, so Lang.

Aufschlussreich ist in dieser Hinsicht, das von LRT Finanz Research erstellte Marktsentiment. Hierbei werden ca. 3.000 ausgewählte Titel des amerikanischen Marktes betrachtet und bewertet. „Die aktuelle Analyse zeigt, dass nur noch ca. 5 % der Aktien aus diesem Markt in den vergangenen Wochen einen positiven Trend etablieren konnten“, so Christopher Raab, Chief Market Analyst bei LRT Finanz-Research. Das Gros der Aktien (ca. 92%) befindet sich jedoch weiterhin in einer Seitwärtsbewegung. „Nach den vergangenen Erhebungen stellt dies eine deutliche Verschlechterung dar. Was zuletzt noch unentschlossen schien, scheint nun negativ zu werden“, so Raab.

„Eine ähnlich deutliche Sprache in diesem Zusammenhang spricht der Ölpreis und dessen Korrelation mit den Aktienmärkten. Nach einer Phase der Stärke bis deutlich über $ 70, korrigiert dieser aktuell wieder kräftig“, so Terrell O´ Dale Trowbridge, Chief Fundamental Analyst bei LRT Finanz-Research. Der Ölpreis ist als Konjunkturindikator oft ein zuverlässiges Instrument um kurzfristig die Bewegungen des Marktes zu prognostizieren. Preistreibend für den Ölpreis könnte jedoch die „Hurricane Season“ sein, in der wir uns seit 01. Juni befinden und die noch bis zum 30. November 2009 andauert.

„Die zurückkehrende Unsicherheit in den Markt und der ungewisse, bzw. eher negative Ausblick auf die kommenden Monate veranlasst uns das gegenwärtige Investitionsklima als riskant einzustufen. Einzelne positive oder übertrieben negative Meldungen können den Markt stark bewegen - es kann somit auch zu einer erhöhten Volatilität kommen. Wir empfehlen Anlegern bei bereits eingegangenen Positionen verstärkt auf Risikobegrenzung zu achten und, sofern möglich, Gewinne mitzunehmen“, so Trowbridge.

Quelle: http://www.lrt-finanzresearch.de

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